Archiv für Ingo Peters

Schüler wollen mehr Unterricht – zu Digitalthemen

■      Am stärksten nachgefragt werden rechtliche Grundlagen und Verhaltenstipps für das Internet

■      BITKOM veröffentlicht Studienbericht „Digitale Schule – Vernetztes Lernen“

Die große Mehrheit der Schüler wünscht sich, dass im Unterricht verstärkt über rechtliche Aspekte des Internet gesprochen wird. Zwei Drittel (68 Prozent) möchten mehr über Themen wie Urheberrecht und Bildrechte lernen. Jeder Zweite (51 Prozent) würde von seinen Lehrern gerne mehr über richtiges Verhalten in sozialen Netzwerken und Chats erfahren, 45 Prozent suchen Hilfe rund um Datenschutz, persönliche Einstellungen in sozialen Netzwerken und den Schutz der Privatsphäre. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. Nur 1 Prozent der Schüler wollen keine zusätzlichen Digital-Themen als Unterrichtsstoff. „Es gibt ein großes Interesse der Schüler, Themen der digitalen Welt im Unterricht zu behandeln. Die Schule muss Wissen rund um das Internet und insbesondere zu sozialen Netzwerken fächerübergreifend vermitteln“, sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Diese Wissensvermittlung ist aber nur dann nachhaltig, wenn auch ein technisches Grundverständnis vorhanden ist. Dies kann nur durch einen verpflichtenden Informatik-Unterricht erworben werden. Unser Nachwuchs sollte lieber eine Programmiersprache wie Java oder PHP erlernen anstatt Latein.“

Jeweils rund die Hälfte der Schüler wünscht sich, die richtige Bedienung von Programmen (53 Prozent) sowie die allgemeine Handhabung von Geräten wie Computer oder Beamer (47 Prozent) im Unterricht zu lernen. Nur etwas weniger wollen sich technische Grundlagen (44 Prozent) oder Wissen über die Erstellung einer Website (43 Prozent) in der Schule aneignen. Jeder Dritte würde von seinen Lehrern mehr Informationen dazu erwarten, wie man das Internet effektiv für Recherchen nutzt (34 Prozent). „Die Zahlen zeigen, dass es in den Schulen einen großen Nachholbedarf rund um die Nutzung moderner Technologien gibt. Das betrifft sowohl die Vermittlung von IT- und Medienkompetenz im Unterricht, als auch die Ausstattung der Schulen“, so Berg.

BITKOM hat anlässlich der Bildungsmesse didacta (24.-28. Februar) in einem Studienbericht die Ergebnisse zweier repräsentativer Befragungen rund um das Thema „Digitale Schule – Vernetztes Lernen“ veröffentlicht. Zum einen wurden 502 Lehrer der Sekundarstufe I befragt, zum anderen 512 Schüler ab 14 Jahren. Zentrale Ergebnisse der Studie sind:

■      Stationäre PCs und Notebook (99 bzw. 89 Prozent) und Beamer (98 Prozent) gehören zur digitalen Grundausstattung von Schulen. Whiteboards sind an sechs von zehn Schulen verfügbar. Dagegen sind Tablet Computer und E-Book-Reader deutlich seltener vorhanden (18 bzw. 4 Prozent).

■      Nur jeder dritte Schüler gibt an, dass täglich Whiteboards oder PCs im Unterricht genutzt werden (35 bzw. 28 Prozent). Zum Vergleich: Die Fotokopie wird in 85 Prozent der Fälle an jedem Schultag ausgeteilt.

■      Jeder fünfte Schüler hält die IT-Ausstattung seiner Schule für unzureichend (20 Prozent). Lehrer schätzen die Rahmenbedingungen etwas besser ein: Nur 6 Prozent bewerten die technischen Voraussetzungen als unzureichend.

■      Viele Lehrer (66 Prozent) und Schüler (58 Prozent) bringen private Geräte für den Unterricht mit in die Schule.

■      Eine überwältigende Mehrheit der Lehrer gibt an, elektronischen Medien generell positiv gegenüber zu stehen (73 Prozent). Jeder Sechste bezeichnet sich selbst als Technik-Fan (17 Prozent). Bemerkenswert ist, dass auch Schüler ihren Lehren eine hohe Technikaffinität zuschreiben.

■      Die große Mehrheit der Schüler wünscht sich ein verpflichtendes Schulfach Informatik in den Klassen 5 bis 10 (75 Prozent). Auch viele Lehrer (73 Prozent) sprechen sich für den verpflichtenden Informatik-Unterricht aus.

Der vollständige Bericht steht kostenlos zum Download bereit unter http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_81533.aspx

 

Hinweis zur Methodik: Bitkom Research hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des BITKOM bundesweit 512 Schüler im Alter von 14 bis 19 Jahren an weiterführenden Schulen sowie 502 Lehrer der Sekundarstufe I befragt. Die Befragungen sind repräsentativ.

Live-Unterricht im digitalen Klassenzimmer und wie eine App Theorie greifbar macht

Programmhighlights zum Schwerpunkt „Digitaler Unterricht“ am Stand der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN auf der didacta 2015 in Hannover

„Die App GTReasy – die Zukunft des grafikfähigen Taschenrechners?“ – diese Frage steht am Dienstag, dem 24. Februar, ab 14.00 Uhr live am Stand der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN auf der didacta 2015 in Hannover (Halle 23, Stand A42) zur Diskussion. Es geht dabei um die gleichnamige App, die der Schroedel Verlag als Alternative zum grafikfähigen Taschenrechner speziell für den Einsatz in der Schule entwickelt hat.

Dr. Thomas Huk, Projektmanager des Schroedel Verlags, Jens Riedel, Physiklehrer und Projektleiter am Gymnasium Nordhorn, und Hagen Heinrich, Landeskoordinator des Niedersächsischen Landesinstituts für Qualitätsentwicklung, diskutieren, wie die App GTReasy dem Mathematikunterricht neue didaktische und methodische Möglichkeiten eröffnet. Die Diskussionsrunde ist eines der Highlights zum Schwerpunktthema „Digitaler Unterricht“, das Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Eltern am Stand der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN auf der diesjährigen didacta erwartet.

Weitere Highlights sind Programmpunkte, bei denen Lehrkräfte live am Stand ihre Schülerinnen und Schüler im digitalen Klassenzimmer unterrichten: Susanne Günther zum Beispiel, didaktische Leiterin an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Hannover-Linden, zeigt mit ihrer Klasse, wie sie Tablets im digitalen Klassenzimmer einsetzt, um Schülerinnen und Schüler gemäß ihren individuellen Kompetenzen und Begabungen zu fördern. Die Vorführung mit dem Titel „Differenzierung mit Tablets als didaktisches Instrument“ findet am Freitag, dem 27. Februar, um 14.00 Uhr statt. Im Anschluss an den Live-Unterricht stehen Frau Günther und ihre Klasse für Fragen zur Verfügung.

Die von der Samsung Electronics GmbH geförderte Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN bündelt ihre Aktivitäten im Bereich Schule in ihrem Programm IDEEN BEWEGEN | Digitale Kompetenzen im Unterricht. Die beiden vorgestellten didacta-Programmpunkte basieren auf der Zusammenarbeit der Initiative mit dem Gymnasium Nordhorn und der IGS Hannover-Linden. An beiden Schulen setzen mehrere Klassen bis Ende 2015 Tablets im Unterricht ein. Begleitend dazu evaluiert die Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich den pädagogischen und didaktischen Mehrwert des Tablet-Einsatzes. Das Projekt mit dem Titel „Einsatz von androidbasierten Tablets mit integriertem Taschenrechner im Unterricht allgemeinbildender Schulen“ wird unter der Federführung des Vereins „n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.“ in Kooperation mit der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN umgesetzt.

Live-Unterricht von Lehrkräften mit Schülerinnen und Schülern findet am Stand der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN auf der didacta außerdem am Dienstag, dem 24. Februar, um 13.00 Uhr im Fach Physik, am Mittwoch um 14.00 Uhr in Mathematik und am Donnerstag um 15.00 Uhr in Informatik statt.

Nähere Informationen zur Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN finden Sie unter www.i-dbnd.de.

Über die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN

Die Samsung Electronics GmbH hat im Jahr 2013 in Deutschland die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN ins Leben gerufen, weil sie mit ihrer Expertise als führendes Technologieunternehmen die Bildung als wichtige Säule für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland nachhaltig stärken will. Sie engagiert sich, um Menschen auf ihrem Bildungsweg digitale Möglichkeiten beim Entdecken, Forschen und Gestalten zu eröffnen.

Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt davon ab, wie wir die Potentiale und Talente der Menschen fördern. In diesem Zusammenhang spielen Bildung als Grundlage unserer Wissensgesellschaft und ihre aktive Gestaltung sowie Weiterentwicklung eine zentrale Rolle. Die fortschreitende Digitalisierung wird in den nächsten Jahren unser Verständnis von Bildung nachhaltig verändern.

Eine frühzeitige und sinnvolle Einbindung digitaler Medien in Lehr- und Lernprozesse gewährleistet dabei die Qualität der Bildung.

Fast alle Schüler nehmen ihr Handy mit in die Schule

■       Häufig fotografieren Schüler Tafelbilder und suchen online Informationen zum Lehrinhalt

■       Jeder Zehnte versucht, per Handy zu schummeln

Mobiltelefone gehören für die große Mehrheit der Schüler ebenso in die Schultasche wie Bücher und Hefte. 9 von 10 Schülern (92 Prozent) geben an, ihr Handy oder Smartphone mit in die Schule zu nehmen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. Am häufigsten werden die Geräte genutzt, um Musik zu hören (87 Prozent aller Schüler). Drei Viertel der Schüler (74 Prozent) fotografieren mit dem Mobiltelefon Tafelbilder und mehr als jeder Zweite (56 Prozent) sucht während des Unterrichts online nach Informationen zum Lehrinhalt. „Smartphones gehören zum Alltag von Schülern – und sind damit natürlich auch ein Teil der Schule. Umso wichtiger ist es, Schülern fächerübergreifend im Unterricht Medienkompetenz zu vermitteln, damit die Geräte auch im Unterricht sinnvoll genutzt werden“, sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Voraussetzung dafür ist, dass  Lehrer entsprechend geschult werden und mit neuen Technologien umgehen können.“

Häufig nutzen die Schüler ihre Mobilgeräte auch, um mit anderen Schülern zu chatten (70 Prozent) und um neue Nachrichten in sozialen Netzwerken zu lesen (45 Prozent). Jeder Dritte (34 Prozent) schaut sich in der Schule Videos an, jeder Vierte (24 Prozent) spielt in den Pausen auf dem Gerät. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) nutzt sein Mobiltelefon in der Schule zum Telefonieren. Jeder zehnte Schüler (10 Prozent) gibt zu, dass er mithilfe seines Handys oder Smartphones versucht, bei Klassenarbeiten zu schummeln.  „Wichtig ist, dass die Schulen klare Regeln für die Nutzung von Handy und Smartphone aufstellen. Richtig eingesetzt können die Geräte den Unterricht bereichern“, so Berg. Derzeit setzt die Mehrheit der Schulen auf Verbote. Zwei Drittel (66 Prozent) aller Schüler geben an, dass die Nutzung von Handys und Smartphone während des Unterrichts untersagt ist. Fast jeder fünfte Schüler (18 Prozent) berichtet sogar von einem generellen Handy-Verbot im Unterricht und während der Pausen.

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Umgang mit digitalen Medien ist Kongressschwerpunkt beim DSLK

Digitale Medien halten immer mehr Einzug in unser Leben – auch in den Schulen sind sie nicht mehr wegzudenken. Wie Lehrkräfte und Schulleitungen diese Herausforderung meistern können, erfahren sie vom 12.-14. März 2015 beim Deutschen Schulleiterkongress (DSLK). Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft werden sie sich über aktuelle Konzepte für eine moderne Schule informieren. Traditionell gehört außerdem der „Blick über den Tellerrand“ zum DSLK – dieses Jahr werden u. a. Margot Käßmann, Ranga Yogeshwar und Paul Breitner in Düsseldorf verschiedene Aspekte ihrer Arbeit präsentieren. Veranstalter sind erneut der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und der Informationsdienstleister Wolters Kluwer Deutschland (WKD).

„Eine gute Schule ist kein Mikrokosmos“, macht Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des VBE, klar, „deswegen ist es wichtig, dass sich Schulen den digitalen Medien nicht verschließen, sondern sie vielmehr sinnvoll in den Unterricht integrieren.“ Leider seien die Rahmenbedingungen dafür nicht überall gegeben, so Beckmann: „Schulen in Deutschland werden von Ländern und Schulträgern in Sachen IT überwiegend allein gelassen.“ „Daher“, ergänzt Michael Gloss, Geschäftsführer von Wolters Kluwer Deutschland „ist der DSLK der richtige Ort für Schulleitungsmitglieder, um sich über Möglichkeiten zu informieren, wie aus der schlechten Situation vor Ort dennoch ein bestmöglicher IT-Unterricht gelingen kann.“

Darüber hinaus erfahren Schulleitungen auf dem DSLK, wie die Aufgaben, die zum Unterricht zusätzlich dazukommen, am besten bewältigt werden können. „Das Führen von Statistiken, Qualitätsmanagement, interne und externe Kommunikation – das sind alles Themen, die nicht an der Universität gelehrt werden“, so Michael Gloss, „Schulleitungen müssen sich vieles selbst aneignen – von den Dienstherren bekommen sie dafür jedoch nicht immer die benötigten Strukturen zur Verfügung gestellt.“

Es sei wichtig, bei Fortbildungen immer über den Tellerrand zu blicken, macht Udo Beckmann klar: „Dritte aus Wirtschaft, Sport oder Politik sind gute Partner, wenn es um die Vermittlung von Soft-Skills geht. Sie lehren uns abseits der abgetretenen Wege neue Ideen, mit denen Schulleitungsmitglieder frischen Input in ihre Schule bringen können.“ Deswegen werden auch in diesem Jahr wieder Hauptreferenten aus verschiedenen interdisziplinären Bereichen den Teilnehmern Impulse für ihre tägliche Arbeit geben. Unter anderem weist Margot Käßmann, die Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017, auf die Bedeutung von Religionsunterricht für alle Kinder hin. Der ehemalige Fußballspieler Paul Breitner zeigt Parallelen zwischen Schule und Sport auf, der Wissenschaftler Ranga Yogeshwar legt neue Wege der Wissensvermittlung an Schulen dar.

Neben den Vorträgen, Praxisforen und Workshops geht es beim DSLK aber vor allem um die Vernetzung und das Lernen voneinander, so Udo Beckmann: Die  Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben hier die Möglichkeit sich auszutauschen und ihre eigenen Erfahrungen an die Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben.“ Ein solcher Austausch, so Beckmann, sei im deutschsprachigen Raum einmalig.

Zum DSLK 2015 werden rund 2.000 Teilnehmer erwartet. „Das Interesse am DSLK ist ungebrochen und die Nachfrage nach Fort- und Weiterbildung ist weiterhin enorm“, so Michael Gloss. „Der DSLK ist daher der optimale Ort für Schulleitungsmitglieder, wenn es um neue Ideen und Erkenntnisse im Bereich von Führungsaufgaben geht.“

Weitere Infos finden Sie auch unter: www.deutscher-schulleiterkongress.de

Mit QuizYourWeb können sich Jugendliche für die sichere Internet-Nutzung fit machen.

Pünktlich zum Safer Internet Day am 10. Februar 2015 veröffentlicht „watch your web“ eine Smartphone-App, die Jugendliche spielerisch für sicheres Surfen sensibilisiert. Mit QuizYourWeb können junge Menschen ihr Wissen in den Bereichen Soziale Netzwerke, Cybermobbing, Datenschutz, PC-Sicherheit und Co. testen und damit unterhaltsam einen kompetenten Umgang mit den Angeboten der digitalen Welt erlernen.

„Sicherheit im Netz erfordert einen aufgeklärten Umgang mit den diversen Internetdiensten“, betont Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz. „Durch Angebote wie QuizYourWeb erlangen bereits die jüngeren Jugendlichen ein Bewusstsein für verbraucher- und datenschutzrelevante Themen.“ Das Bundesverbraucherschutzministerium fördert seit 2009 das Projekt „watch your web“ (www.watchyourweb.de), das mit der Smartphone-App nun einen weiteren jugendgerechten Dienst zur Medienkompetenzförderung anbietet.  „Die App ist in den gängigen App-Stores kostenlos erhältlich. Wir möchten den Jugendlichen damit ein interessanteres Format als die üblichen Broschüren und Flyer zum Thema Datensicherheit anbieten“, erklärt Projektreferentin Svenja Schumacher.

Wer Antworten auf Fragen wie „Was sind Cookies?“, „Was machen Produktpiraten?“ und „Hilft es, beim Surfen eine Sonnenbrille zu tragen, um sich vor Datenklau zu schützen?“ kennt, kann bei QuizYourWeb punkten. Je zwei Spieler treten gegeneinander an und beantworten abwechselnd die gleichen Fragen. Wer in vier Runden die meisten Fragen richtig beantwortet, gewinnt das Duell. Je mehr Fragen ein Spieler insgesamt richtig beantwortet, desto höher klettert er im Highscore.

QuizYourWeb kann ab sofort kostenlos in den App-Stores von Google und Apple heruntergeladen werden und als Webapp auf www.quizyourweb.de z.B. mit dem Tablet gespielt werden.

Über watch your web:
Watch your web bietet verbraucherschutzorientierte Jugendinformation und Jugendmedienbildung. Das Projekt stellt Informationsangebote zur Sicherheit in sozialen Netzwerken, Abzocke im Internet, Handysicherheit sowie Datenschutz, Verbraucher- und Urheberrechte im Internet bereit. Watch your web wird gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV). Träger des Projekts ist IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. ist in der internationalen Jugendarbeit, jugendpolitischen Zusammenarbeit und Jugendinformation tätig. IJAB informiert und berät Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Politik und Verwaltung und bietet Qualifizierung, Fachkräfteaustausch, Arbeitshilfen und Fachpublikationen an. Junge Menschen berät IJAB zu Auslandsaufenthalten und bietet Projekte zu jugendrelevanten Themen wie Datensicherheit und E-Partizipation an. IJAB führt internationale Projekte zu jugendpolitischen Fragen durch, unterstützt den Wissensaustausch in der Kinder- und Jugendhilfe und vernetzt hierfür Akteure im In- und Ausland. IJAB ist überwiegend für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend tätig sowie für die Europäische Kommission, seine Mitglieder und anderer Akteure im Bereich Jugend.

Digitale Medien im Unterricht

Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN präsentiert auf der Bildungsmesse didacta 2015 in Hannover Highlights aus ihren Programmen zur digitalen Schule und Lehrerfortbildung

Ein umfassendes Programm mit Informationen und Aktivitäten zum digitalen Lehren und Lernen erwartet die Fachbesucher beim Auftritt der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN auf der diesjährigen didacta – die Bildungsmesse vom 24. bis 28. Februar 2015 in Hannover. Die Experten-Gesprächsrunde „Wie Medien individualisiertes Lernen ermöglichen“ oder die Live-Lehrerfortbildung zum Thema „Wie Technologie und Didaktik sich ergänzen“ sind nur zwei Programmhighlights am Messestand der Initiative (Halle 23, Stand A42). In Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Gesprächen und vielen Beispielen aus der Praxis stehen dort die Chancen und Möglichkeiten digitaler Medien in der Bildung im Mittelpunkt.

Die von der Samsung Electronics GmbH geförderte Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN wird dabei sowohl prämierte Siegerprojekte als auch aktuelle Unterrichtsprojekte aus dem Wettbewerb zur digitalen Schule präsentieren und Einblicke in langfristige Evaluierungsprojekte gewähren. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte lädt die Initiative ein, am Live-Unterricht im digitalen Klassenzimmer teilzunehmen und bei einer interaktiven QR-Code-Rallye selbst digitale Lernerlebnisse zu erfahren.

Mit dem zweiten großen Auftritt auf der didacta, der größten Bildungsmesse Europas, baut die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN ihr Engagement zur Stärkung digitaler Bildung aus. Sie erweitert ihr Schulprogramm IDEEN BEWEGEN | Digitale Kompetenzen im Unterricht, das den bundesweiten Wettbewerb zur digitalen Schule umsetzt, um langfristige Evaluierungen mit wissenschaftlicher Begleitung. Einen weiteren Fokus setzt sie im Programm PERSPEKTIVEN ERWEITERN | Neue Wege in der Lehrerbildung auf den Bereich der Lehrerfortbildung. Nähere Informationen zum Programm auf der didacta finden Sie unter www.i-dbnd.de.

Daneben werden am Stand der Initiative neue technische Entwicklungen für den digitalen Unterricht vorgestellt: Die App „GTReasy“ stellt im Mathematikunterricht eine Alternative zum grafikfähigen Taschenrechner dar. Samsung KNOX ist ein Programm, das die Datensicherheit mobiler Endgeräte, gerade auch für den Unterricht mit Tablets, gewährleistet.

Über die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN

Die Samsung Electronics GmbH hat im Jahr 2013 in Deutschland die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN ins Leben gerufen, weil sie mit ihrer Expertise als führendes Technologieunternehmen die Bildung als wichtige Säule für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland nachhaltig stärken will. Sie engagiert sich, um Menschen auf ihrem Bildungsweg digitale Möglichkeiten beim Entdecken, Forschen und Gestalten zu eröffnen.

Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt davon ab, wie wir die Potentiale und Talente der Menschen fördern. In diesem Zusammenhang spielen Bildung als Grundlage unserer Wissensgesellschaft

und ihre aktive Gestaltung sowie Weiterentwicklung eine zentrale Rolle. Die fortschreitende Digitalisierung wird in den nächsten Jahren unser Verständnis von Bildung nachhaltig verändern.

Eine frühzeitige und sinnvolle Einbindung digitaler Medien in Lehr- und Lernprozesse gewährleistet dabei die Qualität der Bildung.

HPI CeBIT-Erlebnistage für Schüler

Eine spezielle Art der Förderung von Nachwuchsinformatikern bietet das Hasso-Plattner-Institut (HPI) mit drei Erlebnistagen für IT-interessierte Schüler auf der CeBIT 2015. Auf dem Programm stehen vom 18. bis 20. März jeweils ganztägig betreute CeBIT-Besuche mit Expertengesprächen an besonders spannenden Messeständen.

Näheres unter http://hpi.de/veranstaltungen/hpi-veranstaltungen/2015/hpi-cebit-erlebnistage-fuer-schueler.html

Schülerinnen und Schüler sollen Programmieren lernen


Ranga Yogeshwar berät Schulleitungen

Ranga Yogeshwar schaltet sich in die aktuelle Bildungsdebatte um mehr Computerkenntnisse für Schüler ein. „Lernen für die Zukunft – neue Wege der Wissensvermittlung“ , so heißt der Vortrag, den Ranga Yogeshwar am Samstag, den 14. März 2015, um 13 Uhr im Rahmen des Deutschen Schulleiterkongresses 2015 halten wird. Seine Vorschläge in Kurzform erklärt der Wissenschaftsjournalist („Quarks & Co.“, „Wissen vor acht“) hier vorab zusammen mit dem Informationsdienstleister Wolters Kluwer Deutschland.

Eine Kompetenz, die zukünftig immer wichtiger werden wird, ist nach Ansicht des Moderators das Programmieren, das es zurzeit höchstens als Wahlfach in der Schule gibt. „Wenn man davon ausgeht, dass Programmieren die Sprache des 21. Jahrhunderts ist, kann es nicht sein, dass es in dieser Hinsicht Analphabeten gibt.“ Yogeshwar sitzt im Beirat der Initiative „jeder-kann-programmieren.de“, die jedem einen Einstieg in die Welt des Programmierens anbieten möchte. Ziel ist es, Internetnutzer dazu zu ermuntern, ihre digitale Zukunft aktiv zu gestalten und sich nicht zu Konsumenten reduzieren zu lassen.

Auch die Internetbotschafterin der Bundesregierung hatte unlängst die Vermittlung von Programmier-Kenntnissen bereits im Grundschulalter gefordert. In Großbritannien etwa ist Programmieren in Grundschulen seit diesem Schuljahr verpflichtend.

Ranga Yogeshwar hat darüber hinaus eine lange Wunschliste für die Schule der Zukunft. Schulen hätten zwar eine prägende Funktion für das Bewusstsein der künftigen Generation. Innerhalb der Schulen verändere sich aber zu wenig, sagt er. Ein Problem sei etwa, dass man in Deutschland leistungs- und nicht lernorientiert sei. Yogeshwar führt dazu aus: „Wenn wir leistungsorientiert sind, dann büffeln wir – in Mathematik etwa lernt der Schüler für die nächste Klausur und danach wird das Gelernte oft vergessen. Was wir brauchen, ist ein Lernen von Mathematik, das unser Leben bereichert.“

In seinem Vortrag möchte Yogeshwar Schulleiterinnen, Schulleiter  und Lehrerkräfte dabei unterstützen, die Schule zu einem Ort der Begegnung und Inspiration zu machen. Lehrerinnen und Lehrer sollten es nutzen, dass sie unmittelbare Beziehungen zu ihren Schülerinnen und Schülern aufbauen können. Denn dadurch können Sie Einfluss nehmen und Spuren hinterlassen. Der Moderator denkt dabei an einen seiner ehemaligen Lehrer, der ihn geprägt hat. „Heute dominieren Angst und Druck das System. Wir haben die Gelassenheit verloren, die Bildung braucht.“

22 Kandidaten für den Deutschen Bildungsmedien-Preis „digita“ nominiert

Hannover/Berlin. 22 Computerprogramme, Lernsysteme, Online-Angebote, Apps und digitale Werkzeuge sind für den Deutschen Bildungsmedien-Preis „digita 2015“ nominiert worden. Nach Ansicht der Jury zeichnen sich die Nominierten durch überzeugende didaktische Konzepte und eine beispielhafte Nutzung digitaler Medien aus. 80 Produkte für das Lernen in Schule, beruflicher Bildung, Studium und im privaten Bereich wurden von Medienhäusern, Verlagen und Softwareentwicklern für den Wettbewerb angemeldet. Das teilte das IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin mit.

Aus den nominierten Produkten wählt die Jury die Preisträger der einzelnen Kategorien des „digita 2015“ kurz vor der Preisverleihung aus. Die Auszeichnungen werden am 26. Februar auf der didacta 2015 in Hannover durch die diesjährige Schirmherrin, die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, überreicht.

Von der Diskette zur App: 20 Jahre Deutscher Bildungsmedien-Preis „digita“

Der „digita“ wird in diesem Jahr zum 20. Mal verliehen. Er zählt zu den renommiertesten Preisen in der Bildungsbranche im deutschsprachigen Raum. Seit 1995 begleitet der „digita“ den Entwicklungsprozess digitaler Bildungsmedien. Wurden zum ersten Wettbewerb neben CD-ROMs auch noch Disketten eingereicht, so dominieren heute Angebote aus den Bereichen Online- und mobile Learning.

„Es sind nicht die großen technischen Innovationen, sondern inhaltliche Differenzierungen und Anpassungen an die Bedürfnisse bestimmter Zielgruppen, die den „digita 2015“ bestimmen. Die Preisverleihung wird es zeigen: Auch nach 20 Jahren Wettbewerbsgeschichte setzt der „digita“ bildungspolitische Signale“, kommentiert Prof. Dr. Wilfried Hendricks, Vorsitzender der „digita“-Jury, den diesjährigen Jubiläums-Wettbewerb.

Folgende Produkte sind für den „digita 2015“ nominiert:

·       Aktion Schulstunde „Toleranz: ICH, DU, WIR“ (Rundfunk Berlin-Brandenburg, Potsdam)

·       BERUFE Entdecker (Meramo Verlag GmbH, Nürnberg)

·       Bewerbungstraining von planet-beruf.de (BW Bildung und Wissen Verlag und Software GmbH, Nürnberg)

·       CNE – Das multimediale Fortbildungsangebot für die Pflege (Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart)

·       English G Access (Cornelsen Verlag, Berlin)

·       Faszination Medien. Ein multimediales Lernangebot für Schule und Jugendarbeit (Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn)

·       FLIMMO (Programmberatung für Eltern e. V., München)

·       GuckmichTV (GuckmichTV Heike Menke und Srecko Felix Benjak GbR, Köln)

·       Ich will Deutsch lernen – Lernportal für Deutsch als Zweitsprache (Deutscher Volkshochschul-Verband e. V., Bonn-Beuel)

·       Lean Office Management (Lean International AG, Baar)

·       LEGO Education StoryStarter (LEGO Education, Grasbrunn)

·       LEGO® MINDSTORMS® Education EV3 (LEGO Education, Grasbrunn)

·       Lernhelfer (Bibliographisches Institut GmbH, Berlin)

·       LOGWords (Decision Products, Fröndenberg)

·       Medienpass NRW (Initiative Medienpass NRW, Münster)

·       MOOCen gegen chronisches Aufschieben! Der Massive Open Online Course über und gegen chronisches Aufschieben (Prokrastination), (Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe)

·       MyBookMachine (co.Tec Gesellschaft für Softwaredistribution mbH, Rosenheim)

·       PiccoLOG (Decision Products, Fröndenberg)

·       Snappet – Das Grundschultablet (Snappet GmbH, Königstein im Taunus)

·       Von der Bruchbude zum Passivhaus: Bauen und Klimaschutz – Schulbaustellen als Lernorte (Handwerkskammer Hamburg, Hamburg)

·       Wirtschaftswerkstatt – Nimm deine Finanzen in die Hand (Helliwood media & education im fjs e.V., Berlin)

·       Zebra Schreibtabellen-App (Ernst Klett Verlag, Stuttgart)

Weitere Informationen unter www.digita.de.

BITKOM startet erstes Hochschulnetzwerk in Berlin

■       Angebot für Studentinnen reicht von Workshops bis zum Mentoring

■       IT-Branche will Frauenanteil deutlich ausweiten

Der Digitalverband BITKOM verstärkt seine Initiativen, um mehr junge Frauen für eine Karriere in der IT- und Telekommunikationsbranche zu begeistern. Dazu wurde heute in Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) das erste BITKOM Hochschulnetzwerk gegründet. Im Rahmen der Kooperation werden Veranstaltungen wie Workshops und Round Tables zu Technologie- und Karrierethemen durchgeführt. Mentoring-Programme richten sich an Studentinnen aller Fachbereiche, die sich für eine Tätigkeit in der Digitalwirtschaft interessieren. Weitere BITKOM Hochschulnetzwerke an anderen Hochschulen sollen im Laufe des Jahres folgen. „Die BITKOM-Branche ist eine absolute Wachstumsbranche, in den vergangenen fünf Jahren sind in den Unternehmen fast 100.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Gerade für Absolventinnen bieten sich hervorragende Berufschancen in der Digitalwirtschaft. Umso bedauerlicher ist der weiterhin viel zu geringe Frauenanteil in den Unternehmen“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Derzeit kommt auf sechs männliche IT-Spezialisten nur eine Frau mit entsprechender Expertise. Im Management liegt der Anteil weiblicher Führungskräfte weit unter zehn Prozent.

Das BITKOM Hochschulnetzwerk wird vor Ort jeweils durch Partner aus der Wirtschaft unterstützt und will den Kontakt zwischen Studentinnen und Expertinnen aus den beteiligten Unternehmen herstellen und Einblicke in die praktische Arbeit in IT-Unternehmen geben. Daneben können Studentinnen beim sogenannten „Shadowing“ Mitarbeiterinnen von IT-Unternehmen bei der Arbeit begleiten und sich so aus erster Hand über Aufgaben und Möglichkeiten eines Berufs informieren. Grundsätzlich sind auch mehrmonatige Mentoring-Programme mit erfahrenen Expertinnen aus den beteiligten Unternehmen möglich. Darüber hinaus soll es für Teilnehmerinnen des BITKOM Hochschulnetzwerkes möglich sein, bei Praktika oder Bachelor- und Masterarbeiten Unterstützung aus den Unternehmen zu erhalten. „Wir wollen mit dem direkten, persönlichen Austausch zeigen, wie vielfältig die Berufe in unserer Branche sind“, sagt Kempf. „Gleichzeitig gibt es im BITKOM-Hochschulnetzwerk die Möglichkeit, mit Frauen zusammenzukommen, die bereits erfolgreich ihren Weg in der Digitalbranche eingeschlagen haben. Solche Vorbilder sind wichtig.“

Aktuell gibt es in den ITK-Unternehmen 953.000 Beschäftigte, damit ist die BITKOM-Branche der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber knapp hinter dem Maschinenbau. Zugleich fehlen in Deutschland rund 41.000 IT-Spezialisten. Die Unternehmen haben sich bei der Erhöhung des Frauenanteils ambitionierte Ziele gesetzt. So soll der Frauenanteil im Top-Management von zuletzt 4 Prozent bis 2020 auf mehr als 15 Prozent gesteigert werden, im mittleren Management von 6,5 Prozent auf rund 17 Prozent. Der Blick auf Studienanfängerinnenzahlen kann dabei vorsichtig optimistisch stimmen. So ist der Frauenanteil an den Erstsemestern im Informatik-Studium zuletzt auf den Rekordwert von fast einem Viertel (23 Prozent) gestiegen. Vor zehn Jahren lag der Anteil nur bei rund 17 Prozent.

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