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Deutsche gehen vor allem online auf Geschenkejagd

  • Drei Viertel aller Internetnutzer kaufen Weihnachtsgeschenke online
  • Gründe sind Lieferung nach Hause, stressfreier Kauf und einfacher Preisvergleich

 
Zwei von drei Deutschen (63 Prozent) wollen ihren Geschenkeeinkauf zu Weihnachten in diesem Jahr gemütlich von zu Hause erledigen. Befragt man nur die Internetnutzer sind es bereits drei von vier Befragten, die online auf Geschenkejagd gehen (75 Prozent, 2017: 70 Prozent). Dabei wird mehr als jeder vierte Internetnutzer (26 Prozent, 2017: 23 Prozent) ausschließlich online Präsente bestellen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.007 Befragten ab 16 Jahren, darunter 854 Internetnutzern. Jeder zweite Internetnutzer (49 Prozent, 2017: 47 Prozent) will einige, aber nicht alle Weihnachtsgeschenke im Internet besorgen. Jeder Fünfte (20 Prozent, 2017: 22 Prozent) gibt an, die Geschenke ausschließlich im stationären Handel kaufen zu wollen. Nur zwei Prozent wollen gar keine Weihnachtsgeschenke kaufen. „Viele Menschen schätzen es, wenn sie dem Trubel und den vollen Geschäften und Parkhäusern in der Vorweihnachtszeit entgehen können“, sagt Julia Miosga, Bitkom-Expertin für Handel & Logistik. Besonders praktisch sei der Online-Geschenkekauf auch dann, wenn sich Schenkende und Beschenkte zu Weihnachten gar nicht persönlich sehen: „Einige Online-Shops bieten auch Geschenkverpackungen oder das Einpacken der Präsente mit an. So kann das Geschenk dann sogar direkt vom Händler an den Beschenkten gesendet werden.“

Online-Geschenkekauf spart Zeit, Geld und Nerven

Die größten Vorteile beim Online-Geschenkekauf sehen acht von zehn Online-Käufer in der bequemen Lieferung bis an die Haustür. Jeder Zweite (50 Prozent) kauft online, um sich das Gedränge in den Läden zu ersparen. Beinahe ebenso viele Befragte kaufen per Mausklick, um Preise besser vergleichen zu können (48 Prozent) und weil sie so unabhängig von den Ladenöffnungszeiten sind (47 Prozent). Drei von zehn Befragten (30 Prozent) geben an, beim Surfen die besten Ideen für Geschenke zu bekommen. Jeder Vierte kauft online, weil er dort individuelle Geschenke findet (26 Prozent) oder Rabattcodes nutzen und sparen kann (25 Prozent).

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„DigitalPakt jetzt“ – Bitkom unterstützt Bündnis für Digitalisierung der Schulen

  • Vertreter von Schülern, Lehrern und Wirtschaft fordern zügige Umsetzung des DigitalPakts
  • Bitkom-Präsident Berg: „Flächendeckend Smart Schools schaffen“

 
Ein Zusammenschluss aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft hat die Politik aufgefordert, den Weg für den DigitalPakt für Schulen frei zu machen. Der Bund hatte den Bundesländern fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung der Schulen in Aussicht gestellt. Voraussetzung ist eine Änderung des Grundgesetzes. Diese wird aber von den Bundesländern blockiert, weil sie um ihre Eigenständigkeit in der Bildung fürchten. Ursprünglich sollten die Weichen für den DigitalPakt in der heutigen Bundesratssitzung gestellt werden. Die Initiative „DigitalPakt jetzt“ kritisiert diese Blockadehaltung als unverantwortlich. „Die Leidtragenden sind die Kinder an Deutschlands Schulen, die im Vergleich zu Schülerinnen und Schülern anderer Nationen schon jetzt abgehängt sind und weiter abgehängt werden“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von der Bundesschülerkonferenz, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Digitalverband Bitkom und weiteren Akteuren. „Wir brauchen einen dauerhaften Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen, um das deutsche Bildungssystem endlich ins digitale Zeitalter zu überführen.“ Die vollständige Erklärung ist unter www.digitalpakt-jetzt.de abrufbar.

„Unsere Schulen sind bis auf wenige Ausnahmen noch immer analoge Inseln. Unser Ziel muss sein, flächendeckend Smart Schools zu schaffen“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. Dafür brauche es erstens digitale Infrastruktur, also etwa Breitband, WLAN und aktuelle Endgeräte, zweitens Curricula, die sowohl digitales Lernen als auch digitale Inhalte in den Mittelpunkt stellen, und drittens digitalkompetente Lehrerinnen und Lehrer. Berg: „Der DigitalPakt ist, so er denn endlich umgesetzt wird, ein wichtiger Schritt. Aber das darf erst der Anfang sein. Wir brauchen mehr Mut in der Bildungspolitik, eine Qualifizierungsoffensive für digitalkompetente Lehrer und einen grundlegenden Kulturwandel an unseren Schulen.“ Die alleinige Bildungshoheit der Bundesländer sei im digitalen Zeitalter nicht mehr zeitgemäß. In einer repräsentativen Bitkom-Umfrage hatten sich dieses Jahr drei von vier Bundesbürgern (73 Prozent) dafür ausgesprochen, die Bildungshoheit von den Bundesländern auf den Bund zu übertragen.

 

Bitkom-Präsident Achim Berg zum Stopp des DigitalPakts durch die Bundesländer

 
Die Bundesländer treten bei der geplanten Grundgesetzänderung für eine verstärkte Finanzierung der Digitalisierung von Schulen aus Bundesmitteln, den sogenannten DigitalPakt, auf die Bremse. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Die Blockadehaltung der Bundesländer ist unverantwortlich gegenüber den künftigen Generationen. Gerade in der Bildungspolitik gilt es, die deutsche Kleinstaaterei zu überwinden. Das sieht übrigens auch eine große Mehrheit der Bundesbürger so, die in der Bildungspolitik lieber den Bund statt der Länder in der Verantwortung sehen würde. Jetzt ist Mut gefragt statt Bedenkenträgertum. Der milliardenschwere DigitalPakt, der bereits vor zwei Jahren angekündigt wurde, muss endlich umgesetzt werden. Und auch das kann und darf erst der Anfang sein. Wir brauchen einen grundlegenden Kulturwandel an Deutschlands Schulen. Wir setzen uns dafür ein, flächendeckend Smart Schools zu schaffen – mit digitaler Infrastruktur, digitalen Curricula und digitalkompetenten Lehrerinnen und Lehrern. Nur wenn wir bereit sind, heute in Bildung zu investieren, können wir in Deutschland langfristig wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftlichen Wohlstand sichern.“

Die Computermaus wird 50

  • Am 9. Dezember 1968 stellte Douglas Engelbart die erste Computermaus vor
  • 6 von 10 Bundesbürgern nutzen einen Desktop-PC mit Maus

 
Klicken statt tippen: Mit einer Computermaus begann eine kleine Revolution für Personal Computer. Vor 50 Jahren, am 9. Dezember 1968, stellte der US-amerikanische Computertechniker Douglas Engelbart der Weltöffentlichkeit das erste Modell einer Computermaus vor und gilt damit als ihr Erfinder. „Die Computermaus hat den Siegeszug des PC erst ermöglicht“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die komfortablen Benutzeroberflächen unter Windows oder auch bei Apple wären ohne die Computermaus nicht denkbar.“ Noch immer finden sich Desktop-Computer in vielen Haushalten und Büros: Sechs von zehn Bundesbürgern ab 14 Jahren (62 Prozent) nutzen privat oder beruflich einen Desktop-PC, vor vier Jahren waren es sogar noch 78 Prozent. Das sind Ergebnisse repräsentativer Umfragen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Die erste Maus war noch aus Holz

Dabei haben die frühen Computermäuse mit den heutigen nur wenig gemeinsam. Der erste Maus-Prototyp war noch aus Holz angefertigt, besaß anstelle einer Kugel ein Rad für die Cursorbewegungen, verfügte aber bereits über die typischen zwei Tasten. Sechs Jahre später passte der Schweizer Jean-Daniel Nicoud das Konzept der Computermaus an, indem er die Regelwiderstände in Engelbarts Maus durch optische Messgeber ersetzte und so erstmals eine Kugel im Bauch der Maus zum Einsatz kam. Mit dem Heimcomputer Lisa stellte das Unternehmen Apple im Januar 1983 dann den ersten Rechner vor, der eine grafische Benutzeroberfläche besaß und mit einer Maus bedient werden konnte. Das Konzept war damals revolutionär, konnte sich aber auf dem Markt zunächst nicht durchsetzen. Erst mit dem Apple Macintosh und Microsoft Windows begann der Siegeszug der Computermaus. Heutige Computermäuse funktionieren zumeist mit Laserdioden, die auf Infrarot-Technik basieren.

 

Polytechnik-Preis 2019 ausgeschrieben

 
Stiftung Polytechnische Gesellschaft sucht innovative Unterrichtskonzepte zum Umgang mit Vielfalt in der naturwissenschaftlich-technischen Bildung.
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main verleiht im kommenden Jahr zum vierten Mal den Polytechnik-Preis für die Didaktik der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Der Preis ist mit insgesamt 70.000 € dotiert und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek. 2019 werden erprobte Lehrkonzepte gesucht, die auf die unterschiedlichen Lernausgangslagen und Potenziale der Schüler eingehen. Bewerbungen werden bis zum 31. März 2019 entgegengenommen. Die Preisverleihung findet im Oktober 2019 in Frankfurt am Main statt.
Die vierte Ausgabe des Polytechnik-Preises steht unter dem Motto „Umgang mit Vielfalt in der MINT-Bildung“. Im Klassenzimmer findet sich eine zunehmend große Vielfalt an Schülern mit unterschiedlichen Begabungen, Fähigkeiten und Interessen. Sie unterscheiden sich in ihrer kulturellen und sozialen Herkunft ebenso wie in ihrem individuellen Lern- und Leistungspotenzial oder ihrem Alter und Geschlecht. Mit dem Polytechnik-Preis 2019 möchte die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Wissenschaftler auszeichnen, die innovative Unterrichtskonzepte für den Umgang mit Vielfalt in den MINT-Fächern entwickeln. Dieser Unterricht geht auf die Diversität der Schüler ein und schafft eine konstruktive Lernatmosphäre, in der die Kinder und Jugendlichen individuell gefördert und gleichzeitig im gemeinschaftlichen Lernprozess gefordert werden. So soll es jedem Schüler ermöglicht werden, seine Potenziale bestmöglich zu entfalten.
„Anspruch von gutem MINT-Unterricht muss es sein, alle Kinder für naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge zu begeistern: ob Mädchen oder Jungen, ob Kinder mit offensichtlichen Begabungen oder versteckten Talenten“, so Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung und Schirmherrin des Polytechnik-Preises.
„Der zunehmenden Heterogenität der Schülerinnen und Schüler in unseren Klassenräumen können Lehrkräfte nur mithilfe professioneller Aus- und Weiterbildung gerecht werden. Unsere Aufgabe ist es, fachbezogene, diversitätssensible Angebote hierfür zu entwickeln“, betont der Vorsitzende der
Auswahlkommission des Polytechnik-Preises, Prof. Dr. Bernd Ralle (Technische Universität Dortmund, Didaktik der Chemie).
Über den Polytechnik-Preis
Um Kinder und Jugendliche für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, bedarf es einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von Unterricht. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den fachdidaktischen Wissenschaftlern an den Hochschulen zu. Ihre herausragenden Forschungs- und Entwicklungsleistungen zeichnet die Stiftung Polytechnische Gesellschaft seit 2011 mit dem Polytechnik-Preis aus. Prämiert werden erprobte Lernangebote mit Relevanz für Schule und/oder frühkindliche Bildung, die sich mit alltagsrelevanten und zukunftsorientierten Themen beschäftigen, auf pädagogischen Konzepten beruhen, eng mit der Fachdidaktik verzahnt und auf ihre Wirksamkeit hin untersucht worden sind. Ihnen will die Stiftung mit dem Polytechnik-Preis zum Durchbruch in Wissenschaft und Öffentlichkeit verhelfen. Deshalb sollen die Projekte auch zum Transfer an neue Bildungsorte geeignet sein. Wissenschaftler und Institutionen können sich auf eigene Initiative bewerben oder vorgeschlagen werden. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Auswahlkommission, der unabhängige, ausgewiesene Experten aus Wissenschaft, Schule und Stiftungswesen angehören.
Einsendeschluss ist der 31. März 2019

„In Smart Schools können sich Lehrer wieder mehr um die Schüler kümmern“

 
Die Fraktionsspitzen von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis ‘90/Die Grünen haben die Grundgesetzänderung für den DigitalPakt Schule auf den Weg gebracht. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Nach langem politischen Ringen haben Union, SPD, Grüne und FDP jetzt den Weg für den DigitalPakt Schule frei gemacht. Wir begrüßen diese Einigung sehr. Unser Bildungssystem steht vor enormen Herausforderungen: Lehrermangel, Unterrichtsausfälle, überfüllte Klassen, fehlende Inklusion, zusätzliche Themen für die Curricula. Hier können digitale Medien ihr Potenzial entfalten: Sie erleichtern individuelles und vernetztes Lernen, unterstützen Inklusion und verbessern Qualität, Flexibilität sowie Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. In Smart Schools können sich Lehrer wieder mehr um die Schüler kümmern. In unserem rohstoffarmen Land ist Bildung die wichtigste Ressource. Jetzt müssen die Milliarden so schnell wie möglich bei den Schulen ankommen.“

 

In jedem Laden bargeldlos bezahlen können

  • Bitkom fordert Wahlfreiheit der Kunden beim Bezahlen
  • Von elektronischem Bezahlen profitieren Kunden, Händler und der Staat
  • Nur jeder fünfte Bundesbürger glaubt, dass in 20 Jahren noch überwiegend bar bezahlt wird

 
Im Supermarkt lässt sich problemlos mit Karte oder kontaktlos mit dem Smartphone bezahlen, beim Bäcker um die Ecke wird aber oft ausschließlich Bargeld akzeptiert und in Straßenbahnen bestehen viele Ticketautomaten sogar auf Münzen. Alltag in Deutschland – aber damit soll nach einem Vorschlag des Digitalverbands Bitkom bald Schluss sein. In allen Geschäften und bei allen Einkäufen soll es die Wahlfreiheit für den Kunden geben, elektronisch oder wie bisher bar zu bezahlen. Entsprechende Vorgaben müsste der Gesetzgeber machen, heißt es in dem heute veröffentlichten Positionspapier „Bitkom-Thesen zur Wahlfreiheit beim Bezahlen“. „Die Möglichkeit, überall bargeldlos bezahlen zu können, schafft Wahlfreiheit für die Verbraucher“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Gleichzeitig wird die Freiheit derjenigen, die lieber mit Bargeld bezahlen, nicht eingeschränkt. Bargeldloses Bezahlen ist schnell, bequem, kostengünstig, sicherer – und es bietet allen Beteiligten eine Vielzahl von Vorteilen. Bargeldloses Bezahlen wird sich über kurz oder lang auch in Deutschland durchsetzen. Wir brauchen aber jetzt politische Maßnahmen, um den Verbrauchern komfortable und sichere Bezahlmöglichkeiten zu geben, die zum Beispiel in Skandinavien längst selbstverständlich sind.“ Um insbesondere kleine Händler bei Investitionen in entsprechende Lesegeräte zu unterstützen, schlägt Bitkom Umsatzsteuervergünstigungen vor.

Bereits heute geht nur noch jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) davon aus, dass auch in 20 Jahren hierzulande Bargeld noch das dominierende Zahlungsmittel sein wird. Jeder Dritte (35 Prozent) glaubt dagegen, dass es damit bereits spätestens in 10 Jahren vorbei ist. Aktuell können sich allerdings mehr als die Hälfte (55 Prozent) noch nicht vorstellen, vollständig auf Bargeld zu verzichten. Von ihnen sagen 4 von 5 (80 Prozent) zur Begründung, dass sie es schlicht mögen, mit Scheinen und Münzen zu bezahlen. Drei Viertel (73 Prozent) geben an, dass Bargeldzahlungen Anonymität garantieren. 4 von 10 Bargeld-Befürwortern (40 Prozent) nennen als Grund, dass man auf diese Weise etwa Handwerker oder andere Dienstleister bezahlen kann, ohne dass diese Zahlungen festgehalten werden. Jeder Fünfte (21 Prozent) kann nicht auf Bargeld verzichten, weil in vielen Geschäften keine bargeldlosen Verfahren angeboten werden.

Bitkom verweist darauf, dass von einer flächendeckenden Möglichkeit, elektronisch zu bezahlen, Kunden, Händler und der Staat profitieren würden. So sei kontaktloses Bezahlen schneller als das Hantieren mit Wechselgeld und damit ein wirksames Mittel gegen Warteschlangen. Zudem bringe elektronisches Bezahlen Händlern mehr Umsatz, etwa durch den Einsatz von einfachen und komfortablen Kundenbindungsprogrammen. Zugleich könnten Händler die Kosten durch den Umgang mit Bargeld einsparen und zum Beispiel ihre Buchhaltung direkt an die Bezahlsysteme anschließen. Da es dank elektronischem Bezahlen schwieriger werde, sich der Besteuerung zu entziehen, werde die Schattenwirtschaft eingeschränkt und das Steueraufkommen steigen.

 

In smarten Schulen haben schwere Ranzen ausgedient

  • Ein Drittel der Bürger sieht Vorteile von E-Books in der Schule
  • Bewerbungen für Smart-School-Wettbewerb des Bitkom noch bis Januar möglich

 
Sie sind leichter, innovativer und meist aktueller als klassische Schulbücher: E-Books gehören für jeden dritten Befragten zu einem digital unterstützten Unterricht. 32 Prozent sind der Meinung, dass klassische Schulbücher von gestern sind und durch digitale Medien wie E-Books ersetzt werden sollten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.012 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die der Digitalverband Bitkom in Auftrag gegeben hatte. Vor allem Jüngere im Alter von 16 bis 29 Jahren empfinden klassische Schulbücher als überholt: In dieser Altersgruppe sagen 44 Prozent, dass die dicken Bücher durch E-Books ersetzt werden sollten. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 37 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 27 Prozent und bei der Generation 65 Plus 24 Prozent. „Ob im Klassenzimmer, zu Hause oder unterwegs, auf dem Computer, Tablet oder Smartphone: Digitale Schulbücher lassen sich leicht und überall nutzen“, sagt Natalie Barkei, Projektmanagerin Smart School beim Bitkom. „E-Books können außerdem interaktive Funktionen und multimediale Inhalte wie Videoclips und Animationen zur Veranschaulichung des Schulstoffs integrieren – und tragen zur deutlichen Entlastung der Schülerrücken durch leichtere Schulranzen bei.“

Noch größer ist die Forderung nach Englischunterricht verpflichtend ab der 1. Klasse. Sieben von zehn Befragten (69 Prozent) würden sich das wünschen – quer durch alle Altersklassen. „Englisch ist die Lingua Franca in der digitalen Welt und schon heute kommt kaum ein Beruf mehr ohne Englischkenntnisse aus. Digital besonders erfolgreiche Nationen wie etwa die baltischen Staaten haben darauf schon lange reagiert“, so Barkei.

Wettbewerb für weitere Smart Schools läuft noch bis Januar

Um die Kreidezeit an Deutschlands Schulen zu beenden und digitale Kompetenzen stärker zu fördern, hat der Bitkom den zweiten Smart-School-Wettbewerb gestartet. Mit der Auszeichnung als Smart School sollen Schulen gewürdigt werden, die digitale Bildung bereits praktisch realisieren und überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht vorlegen. Ausgezeichnete Schulen werden Teil des Netzwerks Smart School und können auf die Unterstützung eines breiten Bündnisses aus namhaften Unternehmen wie Dell EMC und Deutsche Telekom zurückgreifen. Bewerbungen sind noch bis zum 11. Januar 2019 möglich. Weitere Informationen zu Wettbewerb und Bewerbungsverfahren finden sich unter www.smart-school.de.

 

Bitkom zur Umsetzung des „DigitalPakt Schule“

 

■   Ministerpräsidentenkonferenz in Hamburg beratschlagt „Digitalpakt Schule“
■   Bitkom spricht sich für rasche Einigung auf Grundgesetzänderung aus

 
Mit dem „DigitalPakt Schule“ will die Bundesregierung die Schulen beim Einsatz neuer Medien im Unterricht massiv unterstützen. Insbesondere sollen die Schulen 5 Milliarden Euro – davon 3,5 Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode – für eine bessere Ausstattung mit digitalen Technologien und Lernangeboten erhalten. Ein solches Engagement des Bundes im Bildungsbereich verhindert derzeit noch das Grundgesetz, und für die notwenige Verfassungsänderung brauchen die Regierungsfraktionen Unterstützung aus der Opposition. Derzeit ist offen, ob die Bundesregierung für ihren Vorschlag die nötige Zweidrittel-Mehrheit im Bundestag erhält. Am morgigen Donnerstag (25.10.2018) steht der Digitalpakt Schule auch auf der Tagesordnung der Ministerpräsidentenkonferenz in Hamburg.

Dazu Bitkom-Präsident Achim Berg: „Wir fordern Bund, Länder und Parteien auf, den Weg für den ‚DigitalPakt Schule‘ durch die nötige Grundgesetzänderung so schnell wie möglich frei zu machen. Die digitale Lebenswirklichkeit, die junge Menschen im Alltag erleben, muss endlich auch in deutschen Schulen abgebildet werden. Bereits vor zwei Jahren wurde der milliardenschwere Digitalpakt für die Schulen angekündigt – bis dato ist noch kein einziger Euro geflossen. Die Anforderungen an Schulen, Lehrer und den Unterricht sind in den letzten Jahren stark gestiegen, gleichzeitig spreizen sich Leistungsfähigkeit und -bereitschaft in den Klassenverbünden immer weiter auf. Hier entfalten digitale Medien enorme Potenziale: Sie erleichtern individuelles und vernetztes Lernen, unterstützen Inklusion und verbessern Qualität, Flexibilität sowie Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. Um den Bedarf an individuellen Lernangeboten und persönlicher Förderung zu decken, braucht es digitale Lösungen, mit zusätzlichen Stellen für Lehrer allein ist es nicht getan.

Allgemeinbildung definiert sich in der digitalen Welt anders als in der Industriegesellschaft. Digitalkompetenz gehört heute dazu wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Um den Schülern grundlegendes Rüstzeug für die digitale Lebens- und Arbeitswelt mitzugeben, müssen die rund 40.000 Schulen in Deutschland dringend mit einer zeitgemäßen digitalen Ausstattung versorgt werden. Gleichzeitig müssen neue Unterrichtskonzepte entwickelt werden, Lehrer müssen digital fit gemacht und die Curricula überarbeitet werden.

Dass derzeit extreme weltanschauliche, oft verschwörungstheoretische und nicht selten schlicht absurde politische Positionen auch in Deutschland einen so enormen Zuspruch erhalten, hat vor allem eine Ursache: massive Mängel in unserem Bildungswesen. Hier müssen wir dringend gegensteuern und der Digitalpakt ist neben einer Verstärkung der Lehrerschaft unser wichtigstes Instrument. Ich rufe daher Länder und Parteien auf, der im Kabinett bereits auf den Weg gebrachten Grundgesetzänderung zuzustimmen. Ziel muss es sein, schnellstmöglich eine moderne und auf die Zukunft ausgerichtete Infrastruktur für die allgemeinbildenden und gleichermaßen die beruflichen Schulen zu schaffen. Gleichzeitig muss allen Regierungsverantwortlichen klar sein, dass Digitalisierung an Schulen eine Daueraufgabe ist und weit über eine einmalige Anschubfinanzierung hinausgeht.“

Die Bewerbungsmappe ist tot

 

■   9 von 10 Personalern erwarten digitale Bewerbungsunterlagen
■   Nur noch 3 Prozent wünschen sich Unterlagen auf Papier
■   Bitkom gibt Tipps für eine gelungene digitale Bewerbung

 
Anschreiben und Lebenslauf ausdrucken, zusammen mit den kopierten Zeugnissen in eine Bewerbungsmappe packen und schließlich alles in einem stabilen Kuvert zur Post bringen. Diese Art, sich auf einen Job zu bewerben, gehört endgültig der Vergangenheit an. Nur noch 3 Prozent der Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern wollen die Unterlagen auf Papier in einer Bewerbungsmappe. Dagegen bevorzugen 9 von 10 (86 Prozent) digitale Bewerbungsmaterialen. Jeder Elfte (9 Prozent) hat keine Präferenz. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern. „In Unternehmen ist die Bewerbung auf Papier nicht mehr nur ein Auslaufmodell, sie ist Geschichte“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Von der Digitalisierung profitieren sowohl die Personalabteilungen wie auch die Bewerber. Beide sparen Zeit und Geld und reduzieren obendrein den Ressourcenverbrauch. In Zukunft werden Online-Bewerbungen durch neue digitale Möglichkeiten ergänzt und ersetzt, etwa durch Videobewerbungen.“ Die meisten Unternehmen lassen sich die Bewerbungsunterlagen per E-Mail schicken (59 Prozent, 2015: 38 Prozent). Mehr als jedes vierte (27 Prozent, 2015: 20 Prozent) fordert Bewerber aber bereits zur Nutzung eines eigenen Online-Portals auf. In der Regel können dort die persönlichen Daten und Stationen eines Lebenslaufes eingetragen und Unterlagen wie Zeugnisse oder Arbeitsproben hochgeladen werden.

Binnen drei Jahren ist die Personalabteilung digital geworden

Vor gerade einmal drei Jahren sah die Bewerbungswelt noch völlig anders aus. Damals hatte in einer Bitkom-Umfrage noch jeder vierte Personalverantwortliche (27 Prozent) angegeben, dass er die Unterlagen am liebsten ausgedruckt in einer Bewerbungsmappe bekommt. Nur eine knappe Mehrheit von 58 Prozent präferierte 2015 digitale Bewerbungen.

Bitkom gibt fünf Tipps für eine gelungene digitale Bewerbung

  1. Beim Versand per E-Mail darauf achten, dass alle Unterlagen in einer Datei im PDF-Format gespeichert sind. Kein Personalverantwortlicher möchte sich mühsam durch verschiedene Anhänge durchklicken. Etwas anderes ist es bei Online-Bewerbungstools. Hier muss der Bewerber häufig Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Arbeitsproben getrennt an der richtigen Stelle hochladen.
  2. Die PDF-Datei mit den Bewerbungsunterlagen sollte einen aussagekräftigen Namen, etwa den des Bewerbers tragen, nicht einfach nur „Bewerbung.PDF“.
  3. Wenn die Bewerbung per E-Mail verschickt wird, sollte diese nicht nur den Betreff „Bewerbung“ enthalten, sondern zumindest auch die genaue Bezeichnung der ausgeschriebenen Stelle.
  4. Gerade wenn man viele Zeugnisse oder Arbeitsproben einscannt, kann die Bewerbungsdatei sehr groß werden. Manchmal geben Unternehmen eine Obergrenze für die Dateigröße vor, aber auch wenn diese Angabe fehlt, sollte man keine Dateien verschicken, die größer als 5 MB sind. PDF-Dateien lassen sich mit verschiedenen Tools verkleinern, ohne dass es beim Ansehen auf dem Bildschirm oder beim Ausdrucken einen nennenswerten Qualitätsverlust gibt.
  5. Und zuletzt: Gerade weil Online-Bewerbungen so schnell und komfortabel sind, besteht die Gefahr, dass man voreilig auf Senden drückt. Digitale Bewerbungen sollten genauso gründlich zusammengestellt und geprüft werden, wie „klassische“ Unterlagen.

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