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Startpage.com als Beispiel für Privatsphäre-Schutz

Sander Dekker, der niederländische Minister für Rechtsschutz, hat am vergangenen Freitag eine neue Regierungsvision zum Thema Datenschutz und Privatsphäre an das Repräsentantenhaus geschickt. In dieser Vision wird Startpage.com als Suchmaschine erwähnt, die zum Schutz der Privatsphäre beiträgt.

Die zunehmende Verknüpfung personenbezogener Daten erhöht das Risiko, dass die Privatsphäre von Personen gefährdet ist. Die neue Vision beschreibt die Ambitionen der Regierung, die Privatsphäre der Bürger und die zwischen Bürgern und Unternehmen zu verbessern.

Um in der Praxis zu sehen, wie Innovation, Technologie und Datenschutz zusammenpassen, fand in Den Haag ein Arbeitsbesuch von Minister Dekker bei Startpage.com statt. Während des Arbeitsbesuchs wurde die Bedeutung des Online-Datenschutzes sowie die zentrale Rolle, die eine Suchmaschine dabei spielt, erörtert. Darüber hinaus wurden die Herausforderungen besprochen, die Startpage.com als niederländisches Unternehmen zwischen den internationalen Technologiegiganten hat, und natürlich, wie Startpage.com zur Datenschutzvision des Ministers beitragen kann.

“Es ist wichtig, dass die Menschen sich der Konsequenzen des Austauschs personenbezogener Daten bewusster werden”, sagt Sander Dekker, Minister für Rechtsschutz. “Niederländische Initiativen wie die Suchmaschine Startpage.com, bei der keine personenbezogenen Daten gespeichert werden, tragen zum Schutz der Privatsphäre der Bürger bei.”

Startpage.com freut sich über diese Regierungsvision von Minister Dekker. “Datenschutz ist ein Grundrecht, das besser geschützt werden muss”, sagt Robert Beens, CEO von Startpage.com. Während des Arbeitsbesuchs des Ministers wurde deutlich, dass in Europa zunehmend europäische Unternehmen benötigt werden, die die Privatsphäre von Bürgern, Unternehmen und Regierungen schützen. Darüber hinaus wurde die Rolle der niederländischen Regierung in diesem Zusammenhang erörtert.

“Immer mehr Verbraucher und Unternehmen sind sich des Online-Datenschutzes und der Bedeutung einer Datenschutz-Suchmaschine bewusst”, so Robert Beens weiter. “Die Tatsache, dass die Regierung Startpage.com als Beispiel für den Schutz der Privatsphäre nennt, unterstreicht diesen Trend.”

Startpage.com kombiniert hervorragende Suchergebnisse mit bestmöglicher Privatsphäre. Es werden keine persönlichen Daten erfasst, verkauft oder an Dritte weitergegeben. Nach dem Eingeben der Suchanfrage kann der User die gefundenen Websites mit der einzigartigen Funktion “Anonyme Ansicht” anonym aufrufen.

Über Startpage.com

Startpage.com ist die weltweit erste und vertrauenswürdigste Datenschutz-Suchmaschine. Das Unternehmen hat seinen Sitz in den Niederlanden und wurde mit dem Dutch Privacy Award 2019 ausgezeichnet. Kürzlich wurde die Suchmaschine in einem unabhängigen Test von “Stiftung Warentest” zur besten Suchmaschine in Deutschland gekürt.

Deutscher App-Markt auf Umsatz-Rekordhoch

  • Erstmals mehr als 2 Milliarden Downloads in den beiden größten App Stores
  • 2018: Drei Viertel des Umsatzes entfällt auf In-App-Angebote
  • Umsatz mit Apps steigt auch in diesem Jahr weiter deutlich an


Der deutsche App-Markt ist weiter auf Rekordkurs: 2018 wurden in Deutschland erstmals mehr als 2 Milliarden Downloads in den beiden größten App-Stores getätigt. Rund zwei Drittel (67 Prozent; 1,4 Milliarden Downloads) entfielen dabei auf den Play Store von Google und ein Drittel (33 Prozent; 704 Millionen Downloads) auf den App Store von Apple. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance mit. „Ohne Apps wäre selbst das smarteste Smartphone einfach nur ein Telefon.“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Apps bieten heute eine ganz andere Benutzererfahrung als noch vor wenigen Jahren. Viele Menschen organisieren ihr halbes Leben über Apps. Ohne Apps wüssten viele nicht mehr, wie das Wetter wird, wie der Kontostand lautet, wo der nächste Stau wartet oder wie sich ihr Lieblingsverein gerade schlägt. Wie Apps den Alltag prägen, zeigt sich immer dann, wenn das eigene Smartphone einmal ohne Internetverbindung auskommen muss: Ganz schnell hat man dann nur noch ein einfaches Telefon in der Hand.“

Für 2019 wird in Bezug auf die Downloads ein Plus von 7 Prozent erwartet. Insgesamt 2,3 Milliarden Downloads sollen bis Ende des Jahres getätigt werden, darunter 1,5 Milliarden Downloads im Play Store von Google und 768 Millionen Downloads im App Store von Apple. „Diese kleinen Programme ersetzen eine ganze Batterie von Einzelgeräten und Gegenständen: Wecker, Taschenlampe, Fotoapparat, Videokamera, Uhr, Notizbuch, Kalender, Navigationsgerät, MP3-Player, Fernsehempfänger, Babyphone, Fernsteuerung, Geldbörse, CD-Sammlung – bis hin zum Bücherschrank und dem Zeitschriftenregal. Und das ist erst der Anfang“, sagt Berg. Apps für Mobilspiele dominierten den Markt, aber auch Apps zu Bildung oder Lifestyle, Reisen, Gesundheit und Fitness wie auch für den geschäftlichen Einsatz seien mengenmäßig besonders häufig vertreten. „Auch im Bereich Mobile Commerce gab es im vergangenen Jahr viel Dynamik: Immer mehr Händler und Anbieter bringen Apps auf den Markt, mit denen das Einkaufserlebnis noch komfortabler werden soll.“

Im vergangenen Jahr wurden außerdem erstmals 1,6 Milliarden Euro mit mobilen Anwendungen für Smartphones oder Tablets umgesetzt. Das ist fast eine Verdreifachung im Vergleich zu 2013, als der Umsatz bei 547 Millionen Euro lag. Gegenüber 2017 entspricht das einem Plus von mehr als 4 Prozent, damals betrug der Umsatz 1,5 Milliarden Euro. 2019 liegt das prognostizierte Marktvolumen bei 1,7 Milliarden Euro. Das wäre ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zu 2018. Die meisten Apps können kostenlos heruntergeladen werden. Das Gros des App-Umsatzes wurde 2018 mit 1,2 Milliarden Euro (77 Prozent) über kostenpflichtige Angebote innerhalb der App erzielt, etwa für die Erweiterung von Spielen. 276 Millionen Euro (18 Prozent) entfielen auf Werbung und 76 Millionen (5 Prozent) direkt über den Kaufpreis.

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Mit 10 Jahren haben die meisten Kinder ein eigenes Smartphone

  • Ab 12 Jahren sind fast alle online
  • Die junge Generation schaut vor allem Videos im Internet
  • Bitkom veröffentlicht Studie zu Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt


Das Handy gehört für viele Kinder schon in frühen Jahren zum Alltag. Mehr als jedes zweite Kind zwischen 6 und 7 Jahren (54 Prozent) nutzt zumindest ab und zu ein Smartphone, vor fünf Jahren war es erst jedes fünfte (20 Prozent). Und ab 10 Jahren ist das Smartphone ein Muss. Drei von vier Kindern (75 Prozent) haben in diesem Alter bereits ein eigenes Gerät. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 900 Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren. Tablet-Computer sind vor allem bei den Kleinen gefragt. Acht von zehn der 6- bis 7-Jährigen (78 Prozent) nutzen es zumindest gelegentlich, bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren sind es nur noch 53 Prozent. „Smartphones und Tablets lassen sich aus der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegdenken. Sie sollten deshalb frühzeitig lernen, kompetent mit den Geräten umzugehen und sich sicher im Internet zu bewegen. Auf dem Weg in die digitale Welt müssen Eltern ihre Kinder sehr aufmerksam begleiten“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. 

Wichtiger als das eigentliche Telefonieren ist Jugendlichen der Medienkonsum auf ihrem Smartphone. Neun von zehn (88 Prozent) der 10- bis 18-Jährigen jährigen Handy- bzw. Smartphone-Nutzer streamen damit Musik, 87 Prozent schauen Videos. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) nutzen die Kamera für Fotos oder selbstgedrehte Videos, sechs von zehn (61 Prozent) sind damit in sozialen Netzwerken unterwegs. Entsprechend bedeutend ist vielen ihr Smartphone. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) sagt: Ein Leben ohne Handy kann ich mir nicht mehr vorstellen. Im Elternhaus müssen viele aber auch zwischendurch auf das geliebte Gerät verzichten. Für zwei Drittel (65 Prozent) gilt zu Hause in bestimmten Situationen Handyverbot. „Auch Kinder haben ein Recht auf digitale Teilhabe“, so Berg. „Eltern haben die Aufgabe, ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone beizubringen. Dazu gehört auch, dass man sein Handy auch mal beiseitelegt.“ 

Das Smartphone ist beliebt und schon Kinder lassen es sich etwas kosten. Im Durschnitt geben die 10- bis 18-Jährigen, die im Besitz eines Smartphone sind,13 Euro monatlich für ihr Handy aus – inklusive der Kosten für Telefon- und Datentarife sowie Apps. Die Älteren zwischen 16 und 18 Jahren zahlen mit 17 Euro monatlich am meisten aber auch bei den 10- bis 11-Jährigen sind es bereits 8 Euro im Monat.

Früh übt sich im Netz

Unabhängig vom Gerät machen die meisten Kinder schon früh ihre ersten Schritte im Internet. Von den 6- bis 7-Jährigen nutzen bereits 40 Prozent zumindest gelegentlich das Internet. Ab 12 Jahren sind dann fast alle (97 Prozent) online. Mit Abstand am beliebtesten ist dabei, Videos zu schauen – sowohl bei den jüngeren Internetnutzern ab 6 Jahren (87 Prozent) als auch bei den Jugendlichen ab 16 Jahren (93 Prozent). Anders als die Kleinen nutzen die 16- bis 18-Jährigen die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten im Netz. 

Drei von vier jugendlichen Internetnutzern zwischen 16 und 18 Jahren (75 Prozent) sind jeweils in sozialen Netzwerken aktiv und recherchieren zu Informationen rund um Schule und Ausbildung (72 Prozent). Zwei Drittel (65 Prozent) hören jeweils Musik im Stream und suchen nach Infos zu persönlichen Interessen. Ein Drittel der 16- bis 18-Jährigen (34 Prozent) kauft in Online-Shops ein. Berg: „Das Internet öffnet Jugendlichen das Tor zur Welt. Noch nie war für sie so viel Wissen so leicht zugänglich.“

WhatsApp und Instagram liegen vorne

Im Bereich Social Media und Messenger haben die 10- bis 18-Jährigen klare Favoriten. Für Kurznachrichten liegt WhatsApp in allen Altersklassen an der Spitze. Bei den 10- bis 11-Jährigen ist die Video-App TikTok das populärste Netzwerk. Ein Viertel (24 Prozent) dieser Altersgruppe nutzt die App bereits. Ab dem 12. Lebensjahr dominiert die Foto- und Videoplattform Instagram (12-13 Jahre: 44 Prozent, 14-15 Jahre: 70 Prozent, 16-18 Jahre: 73 Prozent). Das mit ähnlichen Funktionen ausgestatte Snapchat rangiert dahinter. Auf Facebook sind vor allem die älteren Jugendlichen aktiv: Zwei von vier (39 Prozent) der 16- bis 18-Jährigen geben dies an. Eine untergeordnete Rolle spielt die Kurznachrichtenplattform Twitter. Rund ein Viertel (23 Prozent) der 16- bis 18-Jährigen ist dort vertreten, von den 14- bis 15-Jährigen sind es 14 Prozent. „Online-Plattformen sind für viele Jugendliche der wichtigste soziale Treffpunkt“, so Berg.

Hohes Verantwortungsbewusstsein bei Jugendlichen

Viele Kinder und Jugendliche bewegen sich nach eigenen Angaben verantwortungsbewusst im Internet. Zwei Drittel der Internetnutzer zwischen 10 und 18 Jahren (67 Prozent) achten darauf, welche Informationen sie über sich selbst ins Internet stellen. Und mehr als die Hälfte (58 Prozent) hat im Blick, welche Informationen über sie im Internet sichtbar sind. Gleichzeitig dient ihnen das Internet als Wissensquelle. Zwei Drittel (66 Prozent) konnten darüber ihre Kenntnisse erweitern. Drei von zehn (30 Prozent) sagen: Durch das Internet konnte ich meine Leistung in der Schule oder Ausbildung verbessern. Dennoch birgt das Internet auch Risiken für junge Nutzer. Zwei von fünf Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren (41 Prozent) geben an, dass sie bereits negative Erfahrungen im Web gemacht haben. Von den Älteren ab 16 bestätigen 22 Prozent, dass sie im Internet Dinge gesehen haben, die ihnen Angst gemacht haben. Bei den 14- bis 15-Jährigen sagt dies ein Viertel (25 Prozent). Auch mit Beleidigungen und Mobbing im Netz sind einige in Berührung gekommen. Im Durchschnitt berichten 14 Prozent der Befragten ab 10 Jahren über solche Erfahrungen. „Gerade für Jüngere sollten Eltern geschützte Surfräume im Internet einrichten und sie über mögliche Gefahren aufklären. Kinder müssen im Netz von ihren Eltern an die Hand genommen werden.“

Aus Bitkom-Sicht sollte die Vermittlung von Internetkompetenz zudem einen festen Platz in den Lehrplänen der Schulen bekommen, um Kindern mehr Orientierung zu geben. Weitere Informationen und praktische Tipps vom sicheren Surfen im Web über kostenlose Jugendschutzprogramme bis hin zur Soforthilfe im akuten Mobbing-Fall bieten zahlreiche private und staatliche Initiativen. Eine Übersicht mit den wichtigsten Hinweisen für Eltern und weiterführenden Links hat Bitkom hier zusammengestellt: https://www.bitkom.org/Themen/Politik-Recht/Medienpolitik/Bitkom-Tipp.html

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23 Millionen Bürger machen Steuererklärung im Internet

  • Zahl der Online-Steuererklärungen steigt um 5 Prozent
  • Abgabefrist Ende Juli: Steuerpflichtige haben erstmals zwei Monate länger Zeit


Tippen und Klicken statt Lochen und Heften: Immer mehr Bundesbürger schwören dem Papierkrieg ab und reichen ihre Steuerklärung einfach online beim Finanzamt ein. 23,1 Millionen Steuerzahler erklärten ihre Einkommenssteuer für das Steuerjahr 2017 elektronisch über den Online-Dienst ELSTER. Das ist ein Anstieg um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 22 Millionen Online-Steuererklärungen. Das berichtet der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten der Finanzverwaltung. „Die Online-Steuererklärung macht weniger Aufwand, spart Zeit und schont die Nerven. Das scheint immer mehr Steuerzahler zu überzeugen“, sagt Bitkom-Steuerexperte Thomas Kriesel. „Das ELSTER-Projekt zeigt, wie Verwaltungsdienstleistungen erfolgreich digitalisiert werden können. Allerdings wird das komplexe deutsche Steuerrecht dadurch auch nicht einfacher.“ Bei Gewerbetreibenden akzeptieren die Finanzbehörden mittlerweile ausschließlich elektronische Steuererklärungen. Bei Privatpersonen ist das dagegen grundsätzlich keine Pflicht. Viele Steuerzahler lassen die Chance ungenutzt, sich Geld vom Staat zurückzuholen. 7,5 Millionen Arbeitnehmer geben keine Steuererklärung ab, obwohl im Durchschnitt eine Rückerstattung von 974 Euro zu erwarten ist (Stand: 2014).

Wer zu spät abgibt, muss sofort Strafe zahlen

Ab dem Steuerjahr 2018 haben alle Steuerpflichtigen zwei Monate länger Zeit für die Einkommenssteuererklärung. Die allgemeine Frist wurde bis Ende Juli verlängert. Wer seine Steuererklärung durch einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein erstellen lässt, hat grundsätzlich bis zum 29. Februar 2020 Zeit. Allerdings steigt auch der Verspätungszuschlag, wenn die Frist überschritten wird. Die Strafgebühr orientiert sich an der Höhe der festgesetzten Steuer und beträgt mindestens 25 Euro für jeden angefangenen Monat. Anders als bisher wird der Verspätungszuschlag automatisch festgesetzt.

Verschiedene Wege zur Online-Steuererklärung

Die Steuer kann elektronisch auf mehreren Wegen erklärt werden: Über „Mein Elster“ können Steuerdaten direkt im Browser und vollkommen papierlos abgegeben werden – das erspart das Herunterladen, Installieren und Aktualisieren spezieller Programme. Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung und postalische Authentifizierung, was mehrere Tage in Anspruch nimmt. Alternativ bietet das Online-Portal der Finanzverwaltung das Programm „ElsterFormular“ zum Download, mit dem die Steuererklärung offline bearbeitet und verschlüsselt an das Finanzamt übermittelt werden kann. Zudem gibt es zahlreiche gewerbliche Software-Produkte, die eine elektronische Steuererklärung über die ELSTER-Schnittstelle zulassen. „Professionelle Steuer-Software bietet in der Regel mehr Komfort bei der Eingabe und gibt auch für Laien verständliche Tipps zum Steuersparen. Die Investition kann sich schnell rechnen“, sagt Kriesel.

Belege müssen nur noch auf Nachfrage eingereicht werden

Belege und separate Aufstellungen müssen Arbeitnehmer grundsätzlich nicht mehr an das Finanzamt versenden. Es reicht aus, wenn diese für mögliche Rückfragen aufbewahrt werden. Denn die meisten für die Besteuerung wichtigen Nachweise werden von Dritten, etwa Arbeitgebern, Banken und Sozialversicherungen, in digitaler Form an die Finanzverwaltung übermittelt und können automatisch in die Steuererklärung übernommen werden. Damit ist die Bearbeitung der Steuererklärung in der Regel durchgängig elektronisch und automatisch möglich. „Allerdings sollten die Steuerpflichtigen die Angaben in der Steuererklärung, insbesondere die von Dritten übermittelten Daten, sorgfältig überprüfen. Denn die nachträglichen Korrekturmöglichkeiten sind beschränkt“, empfiehlt Kriesel.

Smart Country Convention: Dreitägiges Event zur Digitalisierung im Public Sector

Um die Digitalisierung der Verwaltung und öffentlicher Dienstleistungen zu beschleunigen, findet vom 22. bis 24. Oktober 2019 die Smart Country Convention statt. Sie wird vom Digitalverband Bitkom in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin durchgeführt. Das dreitägige Event bringt alle relevanten Vertreter von Verwaltungen, Politik, Digitalwirtschaft, Verbänden und Wissenschaft zusammen. Die Smart Country Convention ist eine Kombination aus Kongress, Workshops, Weiterbildungsveranstaltungen und Ausstellung. Dabei geht es sowohl um die digitale Verwaltung als auch um die Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen in den Bereichen Energie, Mobilität, Sicherheit, Abfall, Wasser, Bildung, Gesundheit und Wohnen. Sie richtet sich an Vertreter von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden. Weitere Informationen gibt es unter www.smartcountry.berlin.

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Beim Online-Banking sind nur noch Senioren zurückhaltend



  • 7 von 10 Bundesbürgern erledigen ihre Bankgeschäfte im Internet
  • Jeder Achte will in den nächsten zwölf Monaten zu einer reinen Online-Bank wechseln
  • Digitale Angebote ihrer Bank sind den Kunden wichtiger als eine bekannte Marke


Mit dem Handy ein Foto von der Rechnung machen und bequem das Geld überweisen statt von Hand einen Überweisungsschein ausfüllen und am nächsten Tag am Bankschalter abgeben: Für die große Mehrheit der Bundesbürger gehört Online-Banking heute zum Alltag. 7 von 10 Deutschen ab 16 Jahren (70 Prozent) nutzen inzwischen Online-Banking, vor einem Jahr lag der Anteil erst bei 62 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.005 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die heute vorgestellt wurde. Je nach Altersgruppe gibt es dabei deutliche Unterschiede. So sind 85 Prozent der 16- bis 29-Jährigen Online-Banking-Nutzer, bei den 30- bis 49-Jährigen liegt der Anteil sogar bei 93 Prozent und unter den 50- bis 64-Jährigen sind es immerhin noch 83 Prozent. Nur die Senioren ab 65 Jahren sind mit einem Anteil von 21 Prozent weiterhin zurückhaltend. „Online-Banking ist bereits heute der absolute Standard und wird sich in den kommenden Jahren noch weiter verbreiten. Die Kunden haben damit eine bequeme, sichere und jederzeit verfügbare Möglichkeit, ihre Geldgeschäfte zu erledigen“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. „Für die Banken und Sparkassen bedeuten die Digitalisierung der Finanzbranche und das veränderte Kundenverhalten einen grundlegenden Umbruch, der etablierten Anbietern ebenso wie Digitalunternehmen und innovativen Fintechs riesige Chancen bietet.“

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Digitale Angebote sind den Kunden erstmals so wichtig wie persönliche Beratung

Der Trend zum Online-Banking dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Erstmals sind zwei Dritteln der Bundesbürgern (67 Prozent) digitale Angebote wie Online-Banking oder Banking-Apps wichtig bei der Auswahl ihrer Bank. Vor einem Jahr waren es mit 57 Prozent noch deutlich weniger. Zugleich hat die Bedeutung der persönlichen Beratung am Schalter abgenommen, von 73 Prozent auf nun 67 Prozent. Damit legen mehr Kunden Wert auf digitale Angebote als etwa auf das Vorhandensein vieler Bankfilialen, die schnell zu erreichen sind (58 Prozent) oder eine bekannte Marke (56 Prozent). Jeder dritte Bundesbürger (36 Prozent) findet wichtig, dass seine Bank Mobile-Payment wie Google Pay oder Apple Pay anbietet. „Wir erleben gravierende Verschiebungen im Verhältnis der Kunden zu ihrer Bank. Banken, die diese Veränderungen erkennen und ihr Angebot anpassen, können sich gerade jetzt einen Wettbewerbsvorteil verschaffen“, so Berg. 

Weiterhin am wichtigsten sind den Deutschen bei der Auswahl ihrer Bank die Kosten. So achtet die große Mehrheit auf die Höhe der Kontoführungsgebühren (95 Prozent), die Anzahl der kostenlos nutzbaren Geldautomaten (95 Prozent) sowie die Höhe der Einlagensicherung der Bank (94 Prozent). Zwei Dritteln (69 Prozent) ist der gebührenfreie Zugang zu Bargeld im Ausland wichtig. 

Treue zur Bank nimmt ab – jeder Dritte könnte zu Digital-Unternehmen wechseln

Für Banken und Sparkassen bedeutet diese Entwicklung, dass sich der Wettbewerb verschärfen dürfte – nicht zuletzt weil die Treue zur Hausbank abnimmt. Hatte vor einem Jahr gerade einmal jeder dritte Bundesbürger (34 Prozent) schon einmal sein hauptsächlich genutztes Girokonto gewechselt, ist dieser Anteil inzwischen auf 41 Prozent gestiegen. Mehr als die Hälfte von ihnen (57 Prozent) hat ihr Konto sogar dreimal oder häufiger gewechselt (2018: 45 Prozent). Auch reine Online-Banken werden dabei für die Kunden immer interessanter. So sagt heute jeder siebte Bundesbürger (14 Prozent), dass er mit seinem hauptsächlich genutzten Konto bereits bei einer reinen Online-Bank ist (2018: 9 Prozent). Und rund jeder Achte (13 Prozent) hat diesen Wechsel für die kommenden zwölf Monate fest geplant (2018: 8 Prozent) und weitere 19 Prozent (2018: 19 Prozent) können sich das für die Zukunft vorstellen. Fast jeder Zweite (47 Prozent) bemängelt allerdings, dass die deutschen Geldhäuser bei ihren Digitalangeboten im internationalen Vergleich weit zurück sind. Rund jeder Dritte (29 Prozent) kann sich vorstellen, ein Konto nicht bei einer Bank, sondern bei einem Digitalunternehmen wie Google, Apple oder Amazon zu eröffnen, wenn dies angeboten wird.

Eine steigende Zahl von Bundesbürgern sieht persönliche Vorteile durch die Digitalisierung der Finanzbranche. So sagen 31 Prozent (2018: 27 Prozent), dass die Digitalisierung dazu führt, dass Bankgeschäfte immer günstiger werden. Und 41 Prozent (2018: 33 Prozent) sind überzeugt, dass ihnen digitale Technologien helfen können, die eigenen Finanzen zu optimieren. Jeder Fünfte (21 Prozent) würde sich wünschen, dass er Angebote bekäme, wie etwa die Analyse der Kontobewegungen um Sparmöglichkeiten aufzuzeigen. Das sind fast doppelt so viele wie noch vor einem Jahr (12 Prozent). „Die EU-Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 hat dafür gesorgt, dass der Kunde und nicht mehr die Bank über Kontodaten und Kontobewegungen verfügt. Das steigende Interesse an digitalen Informations- und Beratungsangeboten ist eine riesige Chance, auch für Startups“, sagte Berg.

15 Millionen besuchen überhaupt keine Bankfiliale mehr

Einen schweren Stand hat die klassische Bank-Filiale. Rund jeder dritte Online-Banking-Nutzer (31 Prozent) gibt an, dass er seine Bankgeschäfte ausschließlich online tätigt und gar keine Filiale mehr aufsucht. Das heißt: 15 Millionen Bundesbürger ab 16 Jahren gehen nie in eine Bankfiliale. Jeder zweite Online-Banking-Nutzer (54 Prozent) geht nur hin und wieder in eine Filiale und nutzt überwiegend die Online-Angebote. Eine große Mehrheit (86 Prozent) erwartet, dass die Zahl der Bankfilialen in den kommenden zehn Jahren stark zurückgehen wird. Jeder Zweite (48 Prozent) rechnet sogar damit, dass es in 20 Jahren keine Filialbanken mehr geben wird. „Praktisch alle Banking-Anwendungen und Finanzberatungen lassen sich schon heute genauso gut, wenn nicht sogar besser online durchführen“, so Berg. „Online-Banking bedeutet aber nicht, dass der Kunde auf eine persönliche Beratung verzichten muss. Er muss dafür nur nicht mehr zu festgelegten Öffnungszeiten in eine Filiale kommen, sondern er erhält sie online, telefonisch oder per Video bequem zu Hause oder wo immer er sich gerade befindet.“

Online-Banking: Zufriedene Nutzer und Trend zum Mobile-Banking

Erstmals setzt mehr als die Hälfte der Online-Banking-Nutzer (52 Prozent) ihr Smartphone für Bankgeschäfte ein. Vor einem Jahr lag der Anteil nur bei 44 Prozent, 2015 erst bei 34 Prozent. Vor allem die Jüngeren setzen auf Mobile-Banking: Unter den 16- bis 29-jährigen Online-Banking-Nutzern verwenden sogar fast zwei Drittel (63 Prozent) ihr Smartphone. Am häufigsten für Online-Banking werden weiterhin das Notebook (81 Prozent) sowie der Desktop-PC (56 Prozent) genutzt, 45 Prozent verwenden ihren Tablet Computer.

Wer Online-Banking nutzt, ist mit dem Angebot überwiegend zufrieden. So sagt jeweils eine große Mehrheit, das eigene Online-Banking bietet alle Funktionen (93 Prozent), ist sicher (87 Prozent), ist einfach zu bedienen (82 Prozent) und ist übersichtlich (81 Prozent). Zwei Drittel der Online-Banking-Nutzer (66 Prozent) geben zudem an, dass ihnen Online-Banking Spaß macht, vor einem Jahr waren es erst 58 Prozent. Dass Internetnutzer auf Online-Banking verzichten, liegt vor allem daran, dass sie Angst haben, Daten könnten in falsche Hände geraten (61 Prozent). Es liegt aber auch am Wunsch nach Kontakt mit Menschen bei Bankgeschäften (57 Prozent) sowie an der Gewohnheit (56 Prozent). 2 von 5 Offline-Bankern haben Angst vor Kriminellen (42 Prozent) oder finden Online-Banking zu kompliziert (38 Prozent).

Online-Versicherungen: Drei Viertel der Jüngeren stehen Angeboten offen gegenüber

Etwas zurückhaltender als beim Online-Banking sind die Bundesbürger noch beim Online-Abschluss einer Versicherung. Erst jeder Zweite (51 Prozent) hat schonmal eine Versicherung online abgeschlossen, weitere 16 Prozent können sich das für die Zukunft vorstellen. Allerdings sind Jüngere bei dieser Frage deutlich aufgeschlossener: Zwei Drittel (65 Prozent) der 16- bis 29-Jährigen haben bereits online eine Versicherung abgeschlossen, weitere 14 Prozent können es sich für die Zukunft vorstellen. „Viele Versicherungen sind heute anders als klassische Bankgeschäfte noch kompliziert und beratungsintensiv. Wir erleben aber gerade einen Trend zu verständlichen, einfacher aufgebauten Versicherungen, die zum Beispiel statt langer Laufzeiten ein Risiko On-Demand für wenige Tagen oder Wochen absichern“, so Berg. „Der Trend zur Online-Versicherung wird sich umso mehr verstärken, je einfacher und übersichtlicher die Anbieter ihre Policen gestalten.“

Vor allem bei der Frage nach der Qualität der Beratung scheiden sich die Geister. So sagen 39 Prozent der Befragten, die sich vorstellen können, online eine Versicherung abzuschließen oder dies bereits getan haben, dass Versicherungsberater versuchen ihnen Dinge zu verkaufen, die sie nicht brauchen oder die zu teuer sind. Dagegen fühlen sich 30 Prozent online besser informiert, 24 Prozent sagen, dass sie online die Angebote besser vergleichen können und 20 Prozent fühlen sich weniger zu einem Abschluss unter Druck gesetzt. Jeder Vierte (27 Prozent) gibt an, Online-Angebote seien billiger, jeder Fünfte (20 Prozent) hat nur außerhalb üblicher Öffnungszeiten Zeit, sich mit Versicherungsfragen zu beschäftigen.

Auf der anderen Seite sagen 3 von 5 (57 Prozent) derjenigen, die sich nicht vorstellen können, online eine Versicherung abzuschließen, dass sie die ausführliche Beratung im persönlichen Gespräch bevorzugen. Jeder Zweite (49 Prozent) ist sich sicher, bessere Informationen im persönlichen Gespräch zu erhalten und jeder Fünfte (22 Prozent) hat bereits gute Erfahrungen mit Versicherungsberatern gemacht. Jeweils rund jeder Dritte hat Angst, dass seine persönlichen Daten online in falsche Hände geraten (39 Prozent) oder vor Cyberkriminellen oder Hackern (35 Prozent). Nur 15 Prozent glauben, dass sie offline günstigere Angebote bekommen als online.

In Zukunft könnten Online-Banking und Online-Versicherungen enger zusammenrücken. So ist jeder zweite Online-Banking-Nutzer (49 Prozent) offen dafür, seine Versicherungsangelegenheiten künftig direkt auf der Online-Banking-Seite seiner Bank oder Sparkasse abzuwickeln. Berg: „Wir werden in den kommenden Jahren ein Zusammenwachsen von Online-Banking und Online-Versicherungsangeboten erleben. Für die Kunden heißt das, dass sie die Möglichkeit erhalten, ihre Finanzangelegenheiten bequem an einem Ort digital zu erledigen.

Jamf stellt die Weichen für den DigitalPakt Schule

  • Erweitertes Angebot von Geräteverwaltungslösungen für Lehrer, Eltern und Schüler
  • Mehr Unterstützung für IT-Abteilungen in Bildungseinrichtungen
  • Unternehmen investiert in weitere unterrichtsrelevante Funktionen

Der DigitalPakt Schule ist seit März 2019 in Kraft. Jamf, der Experte für Apple-Gerätemanagement, leistet bei der Umsetzung einen wichtigen Beitrag: Das Unternehmen hilft deutschen Bildungseinrichtungen dabei, den Unterricht digitaler zu machen. Die Verwaltung von Apple-Geräten in Schulen wird mit Jamf einfacher und kosteneffizienter. Die Lösungen sind speziell auf die Bedürfnisse von Lehrern, Eltern und Schülern ausgerichtet. Weltweit werden an 14.000 Bildungseinrichtungen 10 Millionen Apple-Geräte mit Jamf verwaltet. In Deutschland werden die Lösungen aktuell an rund 1600 Schulen genutzt.

Lehrer sehen deutsche Schulen digital abgehängt. Dies zeigt eine repräsentative Befragung vom März 2019 im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom. Dabei scheitert der Technik-Einsatz häufig an fehlenden Geräten und Konzepten sowie mangelndem Know-how, wie die Studie belegt. Jamf unterstützt den Wunsch der Lehrer, mehr digitale Medien einzusetzen und stellt mit seinen Verwaltungslösungen für Apple-Geräte die Weichen für den DigitalPakt Schule. Die Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sieht den Aufbau digitaler Bildungsinfrastrukturen an deutschen Schulen vor und wurde im März 2019 von der Bundesregierung beschlossen.

Das Bestreben von Jamf, den Digitalpakt Schule zu unterstützen, kommt nicht von ungefähr. Die Wurzeln des Unternehmens liegen im Bildungsbereich: Mitgründer Zach Halmstad entwickelte vor rund 20 Jahren eine Software, um die Verwaltung aller Mac-Geräte an der Universität von Wisconsin-Eau Claire zu erleichtern. Er wollte damit Apple-Geräte im Bildungsbereich zugänglicher machen. Anfang 2019 baute Jamf diese langjährige Expertise mit der Akquisition von ZuluDesk aus, einer Lösung für Gerätemanagement im Bildungsbereich mit Sitz in den Niederlanden. Durch die Verbindung aus Jamf und ZuluDesk steht Anwendern nun ein neues Produktportfolio zur Verfügung, das Schulen jeder Größe und Komplexität die passende Lösung anbietet. Die Anwendungen von Jamf und ZuluDesk werden weiterhin unter dem ursprünglichen Namen angeboten.

Umfangreiches Angebot an Geräteverwaltungslösungen für Lehrer, Eltern und Schüler

–   ZuluDesk Teacher

Mit Hilfe der App können Lehrkräfte ohne Hilfe der IT eine moderne digitale Lernumgebung auf Apple-Geräten schaffen: Sie stellen unterrichtsrelevante Apps bereit oder erstellen Unterrichtsprofile. Außerdem können sie direkt mit Schülern kommunizieren und den Zugriff auf bestimmte Websites, Apps oder Kameras einschränken. In Kombination mit Apple Classroom können Lehrer die ZuluDesk App dazu nutzen, die Konzentration der Schüler besser aufrecht zu erhalten, etwa durch das Unterdrücken von Social Media-Diensten.

–   ZuluDesk Parent

Durch diese App haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder bei einem verantwortungsvollen Umgang mit ihren Schulgeräten zu unterstützen. So können etwa bestimmte Spiele- oder Messenger-Apps während der Hausaufgaben deaktiviert werden um die Konzentration zu fördern. Ebenso kann die Nutzung von Anwendungen auf dem Schulweg eingeschränkt werden, damit Kinder sich nicht durch Ablenkung im Straßenverkehr selbst gefährden.

–   ZuluDesk Student

Schüler erhalten durch ZuluDesk Student die Kontrolle über die Geräte, die sie für den Schulunterricht erhalten und sind befugt, von der Schule genehmigte Anwendungen zu installieren. Schüler können mit Lehrern kommunizieren, Dokumente auf ihren persönlichen iCloud-Laufwerken speichern und vieles mehr.

Mehr Unterstützung für die schulinterne IT

Dezidierte IT-Administratoren gibt es in Deutschlands Schulen kaum. Meist übernimmt ein technikversierter Lehrer diese Aufgabe. Eine Lösung zur Geräteverwaltung sollte daher auch für nicht IT-Fachleute unkompliziert zu verwenden sein. Mit Jamf Pro bewältigen IT-versierte Lehrkräfte problemlos die Bereitstellung neuer Geräte, die Bestandsaufnahme, die Konfiguration von Profilen sowie die Verwendung von Nutzungsrichtlinien und Skripten, die Verwaltung von Apps sowie Sicherheit und Datenschutz aller Geräte.

Der Day Zero Support von Jamf stellt sicher, dass Anwender bei jedem neuen Apple Release sofort mit einer aktualisierten Version von Jamf Pro arbeiten können.

Das Unternehmen investiert aktuell in den Ausbau unterrichtsrelevanter Funktionen und Support-Services im gesamten Produktportfolio, um die Arbeit mit Apple-Geräten an Schulen noch einfacher zu machen. Geplant sind unter anderem ein verbesserter Informationsaustausch mit dem Apple School Manager sowie spezielle Support-Leistungen für Schulen.

„Mehr als die Hälfte der Lehrer in Deutschland würde laut Bitkom-Studie gerne häufiger digitale Medien einsetzen. Sie scheitern unter anderem an der noch unzureichenden technischen Infrastruktur“, sagt Oliver Hillegaart, Regional Sales Manager DACH von Jamf. „Unsere Lösungen bieten für alle Akteure im Bildungsbetrieb die passende App und erleichtern die Verwaltung von Apple-Geräten. So können sich Schüler und Lehrer voll und ganz auf die Lehrinhalte konzentrieren.“

Blumen zum Muttertag online versenden

  • Jeder Vierte kauft Blumen online
  • Anteil der Online-Bestellungen steigt
  • Am Sonntag ist Muttertag


Zum Muttertag am Sonntag floriert das Geschäft mit Blumen – auch online. Jeder vierte Online-Käufer (25 Prozent) hat schon einmal Blumen im Internet gekauft. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.054 Online-Einkäufern ergeben. Dabei werden Online-Floristen immer beliebter: 2016 waren es 22 Prozent der Befragten, die online schon einmal Blumen oder Pflanzen eingekauft hatten. Bei einer ähnlichen Befragung im Jahr 2012 hatten erst elf Prozent der Onliner angegeben, Blumen im Netz zu kaufen. „In beinahe allen Warengruppen hat sich Online-Shopping etabliert. Der Online-Blumenversand ist mit wenigen Klicks organisiert und eine zuverlässige Alternative zum Blumenladen ums Eck“, sagt Julia Miosga, E-Commerce-Expertin des Bitkom. „Die Verbraucher schätzen den Service der Blumenversandhäuser aus dem Web. So ist es heute kein Problem mehr, Blumengrüße auch am Sonntag, Feiertag, ins Ausland oder kurzfristig zu versenden.“

Beim Online-Blumenkauf gibt es kleine Unterschiede zwischen Männern und Frauen: So geben 22 Prozent der Männer und 28 Prozent der Frauen an, schon einmal Blumen online gekauft zu haben. Das Alter der Kunden spielt dagegen kaum eine Rolle: Lediglich in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen haben erst 15 Prozent Blumen oder Pflanzen online bestellt. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 28 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 30 Prozent und bei den über 65-Jährigen 26 Prozent. 

Lieferfristen beachten

Auch Kurzentschlossene müssen nicht auf einen Blumengruß aus dem Netz verzichten – viele Shops nehmen wenige Stunden vor dem Versandtermin noch Eil-Bestellungen an. Bis zu welcher Uhrzeit genau, verrät ein Blick in die Lieferhinweise oder Geschäftsbedingungen (AGB). Achtung: Bei einer gewünschten Zustellung an Sonn- und Feiertagen oder am gleichen Tag der Bestellung werden oft Zuschläge fällig.

Individuelle Garantie statt Widerrufsrecht

Das im Internet übliche zweiwöchige Widerrufsrecht gilt nicht für verderbliche Waren – und dazu zählen natürlich auch Schnittblumen. Einige Blumen-Shops bieten aber eine Frische-Garantie und Ersatz, wenn die Kunden nicht zufrieden sind. Auch deshalb empfiehlt es sich, die Lieferbedingungen zu vergleichen.

Deutsche Schulen sind Smartphone-freie Zonen


  • Im Unterricht sind Handys in den meisten Schulen verboten
  • In jeder sechsten Schule gibt es ein generelles Verbot
  • Lehrer setzen oft auf den Overhead-Projektor statt auf das Smartphone


Smartphones stehen in den meisten deutschen Schulen auf dem Index. In mehr als der Hälfte der Schulen (54 Prozent) sind Handys im Unterricht verboten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von gut 500 Lehrern der Sekundarstufe I im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach gibt es in jeder sechsten Schule (16 Prozent) sogar ein generelles Handyverbot – also auch in den Pausen. In vielen Fällen ist die Handynutzung je nach Lehrer und Fach unterschiedlich geregelt. In 45 Prozent der Schulen sind Handys bei bestimmten Lehrern verboten, in 43 Prozent in bestimmten Fächern. Lediglich in 4 Prozent der Schulen gibt es überhaupt kein Handyverbot. „Smartphones sind für die allermeisten Menschen unverzichtbare Begleiter in allen Lebenslagen – auch für Kinder und Jugendliche. Zwei Drittel der Zehn- bis Elfjährigen besitzen ein eigenes. Verbote ignorieren die Realität und bewirken oft das Gegenteil“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Statt Smartphones wegzusperren, sollten wir unseren Kindern lieber so früh wie möglich beibringen, verantwortungsvoll damit umzugehen und sich sicher, souverän und selbstbewusst in der digitalen Welt zu bewegen.“

Während nahezu jeder Lehrer privat ein Smartphone nutzt (98 Prozent), spielt das Gerät im Unterrichtsalltag keine Rolle. Neun von zehn Lehrern (90 Prozent) setzen es nie im Unterricht ein, 8 Prozent allenfalls in Ausnahmefällen. Dagegen hält sich ein Relikt aus analogen Zeiten weiter wacker: der Overhead-Projektor. Drei von vier Lehrern (78 Prozent) setzen dieses Gerät an allen Unterrichtstagen, regelmäßig oder zumindest in Ausnahmefällen ein. „Der Unterrichtsalltag scheint sich im Vergleich zum 20. Jahrhundert kaum verändert zu haben. Dabei sind digitale Geräte und Medien wie Smartphone, Tablet oder interaktive Whiteboards den klassischen Unterrichtsmitteln wie Tafel oder Overhead-Projektor weit überlegen“, sagt Berg. „Unterrichtsinhalte können mit digitalen Technologien besser und zielgerichteter vermittelt werden. So passen adaptive Lernsysteme das Lernangebot genau an den persönlichen Wissenstand und Lernfortschritt des Schülers an und ermöglichen so eine sehr individuelle Förderung.“

Bitkom setzt sich für den flächendeckenden Ausbau deutscher Schulen zu Smart Schools mit digitaler Infrastruktur, digitalen Curricula, entsprechend angepassten pädagogischen Konzepten und digitalkompetenten Lehrern ein. Derzeit gibt es bundesweit 41 Smart Schools. Weitere Informationen unter www.smart-school.de.

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Fehlende Work-Life-Balance bremst IT-Karrieren von Frauen aus


  • Sechs von zehn Digitalunternehmen sehen schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Grund für geringen Frauenanteil in Führungspositionen
  • Berg: „Flexibles Arbeiten ermöglichen und Kinderbetreuung weiter ausbauen“
  • Am 28. März ist Girls‘ Day


Die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die größte Karrierebremse für Frauen in der Digitalbranche. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Sechs von zehn Personalverantwortlichen (62 Prozent) sehen die mangelnde Infrastruktur der Kinderbetreuung als Grund für den geringen Frauenanteil in Führungspositionen in der ITK-Branche. Jeweils etwa jeder Zweite (52 Prozent) nennt Hürden beim Wiedereinstieg, wie etwa fehlenden Kontakt während der Elternzeit, sowie ungünstige Arbeitszeiten und eine vorherrschende Präsenzkultur als entscheidende Faktoren. 46 Prozent sehen eine mangelnde Förderung von Mädchen in MINT-Fächern in der Schule, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. 45 Prozent beklagen eine „gläserne Decke“ in den Unternehmen, etwa die Bevorzugung männlicher Mitarbeiter gegenüber ebenso leistungsfähigen Kolleginnen. „Wirtschaft und Politik sind gefragt, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Dazu zählen flexible Arbeitszeitmodelle wie etwa Jobsharing und der weitere Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg zur Karriereförderung von Frauen in der IT. „Es ist zudem wichtig, Kinder und Jugendliche in den Schulen für digitale Technologien zu begeistern und dabei keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu machen. Die Erfahrung zeigt, dass selbst talentierte Mädchen ihr Interesse an technischen Themen verlieren, wenn sie darin nicht gezielt gefördert werden“, sagt Berg anlässlich des Girls‘ Day. Der bundesweite Berufsorientierungstag soll Mädchen motivieren, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen.

Neben einer mangelnden Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehen die Personalverantwortlichen auch Probleme bei der Auswahl weiblicher Führungskräfte. 61 Prozent sagen, die Anzahl qualifizierter weiblicher Kandidaten sei zu gering. 47 Prozent führen eine schlechtere Selbstvermarktung von Frauen als Grund für den geringen Anteil weiblicher Führungskräfte in der Branche an. Jeder vierte Personalverantwortliche (25 Prozent) sieht die Gründe in einer geringen Attraktivität der Branche, jeder fünfte (22 Prozent) in traditionellen Rollenbildern und jeder achte (13 Prozent) in fehlenden Netzwerken für Frauen.

Der Digitalpakt kann umgesetzt werden

Einen Praxisartikel wie eine Schule mit Digitalgeräten umgeht ist bei “Heise online” erschienen. Hier der Link: https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Tablet-statt-Tafel-zu-Besuch-in-einer-iPad-Schule-4337793.html

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