Archiv für Aktuelles

Einigung beim Digitalpakt für Schulen

Eine der wichtigsten Weichenstellungen dieser Legislatur und Eintrittsticket unserer Schulen ins digitale Zeitalter“

§  „Schulen flächendeckend zu Smart Schools weiterentwickeln“

§  „In der Bildung sind Dänemark, Finnland und Norwegen digitale Vorreiter“


Zur Einigung im Vermittlungsausschuss zwischen Bund und Ländern auf eine Grundgesetzänderung für den Digitalpakt zur Digitalisierung der Schulen erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Der Digitalpakt ist eine der wichtigsten Weichenstellungen in dieser Legislatur und das Eintrittsticket unserer Schulen für das digitale Zeitalter. Die Einigung ist überfällig – bei dem mehrjährigen Tauziehen um das Milliardenpaket für die Digitalisierung der Schulen haben wir viel zu viel Zeit verspielt. Jetzt muss es darum gehen, dass das Geld so schnell wie möglich bei den Schulen ankommt. Und das kann nur der erste Schritt auf dem Weg in die digitale Welt sein. Deutschlands Schulen müssen flächendeckend zu Smart Schools weiterentwickelt werden – mit exzellenter digitaler Infrastruktur, digitalen Curricula und nicht zuletzt digitalkompetenten Lehrern. Im internationalen Vergleich haben wir viel aufzuholen. In der Bildung sind Länder wie Dänemark, Finnland oder Norwegen digitale Vorreiter. Was wir heute anstoßen, wird sich erst in Jahren, vielleicht auch Jahrzehnten auszahlen. Umso wichtiger ist, dass wir aufs Tempo drücken. Bildung ist unsere wichtigste Ressource. Das gilt umso mehr im digitalen Zeitalter.“

Smartphone-Markt wächst um 3 Prozent auf 34 Milliarden Euro

  • Mobiles Ökosystem aus Geräten, Apps, Diensten und Infrastruktur verzeichnet Umsatzplus
  • Wachsende Nachfrage nach größeren und hochpreisigen Smartphones
  • Am 25. Februar beginnt der Mobile World Congress in Barcelona


Größere Displays, bessere Netze und steigender mobiler Datenverkehr: 2019 wächst der Markt für Smartphones, Apps, Telekommunikationsdienste und Mobilfunknetze in Deutschland auf 34,3 Milliarden Euro. Das ist ein Umsatzplus von 3 Prozent beziehungsweise 1 Milliarde Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das ergeben aktuelle Berechnungen des Digitalverbands Bitkom im Vorfeld des Mobile World Congress in Barcelona (25. bis 28. Februar 2019).

Markt in Deutschland entwickelt sich entgegen weltweitem Trend positiv

Der größte Umsatzanteil entfällt auf Daten- und Sprachdienste mit 20,3 Milliarden Euro (+3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Mit Smartphone-Geräten werden 10,4 Milliarden Euro (+3 Prozent) umgesetzt. In die Netzinfrastruktur für mobile Kommunikation fließen wie im Vorjahr 2,0 Milliarden Euro, wobei Kosten für Frequenzen und Gebäude nicht eingerechnet sind. Der App-Markt beläuft sich auf 1,6 Milliarden Euro und wächst am kräftigsten (+5 Prozent). „Das Smartphone ist ein mobiler Begleiter in allen Lebenslagen. Das Ökosystem aus Geräten, Apps, Diensten und Netzinfrastruktur steht für stabiles Wachstum – und für Innovation“, sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Dr. Hannes Ametsreiter. „Der deutsche Markt entwickelt sich entgegen dem globalen Trend positiv. Während der Smartphone-Absatz auf dem Weltmarkt zuletzt zurückging, bleibt die Nachfrage in Deutschland stabil und speziell das Interesse an hochpreisigen Phablets nimmt weiter zu.“ 2019 werden nach Bitkom-Prognose mit Smartphones 10,4 Milliarden Euro (+2,4 Prozent) umgesetzt und 22,9 Millionen Geräte (+0,5 Prozent) verkauft, darunter mehrheitlich Phablets, also große Smartphones mit einer Displaygröße von 5,5 Zoll oder mehr. Der Durchschnittspreis pro Gerät steigt von 444 Euro (2018) auf 453 Euro (2019). 2018 wurden erstmals mehr Phablets als sonstige Smartphones abgesetzt. „Ob Einsteiger-Gerät oder Flaggschiff-Modell: Der Trend geht zu großflächigen und nahezu randlosen Displays. Die starke Nachfrage nach hochpreisigen Geräten mit Highend-Kameras treibt Umsätze und Durchschnittspreise“, sagt Ametsreiter.

Acht von zehn Menschen in Deutschland nutzen ein Smartphone

Acht von zehn Menschen ab 14 Jahren in Deutschland (81 Prozent) nutzen ein Smartphone. Das entspricht 57 Millionen Nutzern. Ametsreiter: „Der Anteil der Smartphone-Nutzer stabilisiert sich auf hohem Niveau. Wachstumspotenzial gibt es allenfalls noch bei älteren Menschen, für die es noch nicht selbstverständlich ist, ein Smartphone zu nutzen.“ Für die überwiegende Mehrheit sind Smartphones ein wichtiger und nützlicher Begleiter im alltäglichen Leben, wie eine aktuelle repräsentative Bitkom-Umfrage ergab. Neun von zehn Nutzern (87 Prozent) sehen in den mobilen Geräten eine große Erleichterung im Alltag. Drei von vier (73 Prozent) können sich ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen. Aber Smartphones polarisieren auch: Während sich zwei von drei Nutzern (65 Prozent) durch Smartphones anderen Menschen näher fühlen, beklagen acht von zehn (78 Prozent), dass Menschen durch die zunehmende Smartphone-Nutzung immer weniger miteinander reden würden.

Steuerungszentrale im Internet of Things

Mit der verstärkten Vernetzung von Alltagsgeräten wächst auch die zentrale Rolle des Smartphones als Steuerungszentrale für das Internet of Things. Vier von zehn haben ihr Smartphone schon einmal mit einem Wearable wie Smartwatch oder Fitnessarmband (42 Prozent; +5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr) und jeder Fünfte mit dem Smart-TV (22 Prozent, +5 Punkte) verbunden. Auch bei Audio-Geräten (19 Prozent, +3 Punkte), Haushaltsgeräten (18 Prozent, +6 Punkte) und Virtual-Reality-Brillen (6 Prozent, +1 Punkt) gibt es einen Trend zu mehr Vernetzung.

Jeder Zweite macht jede Modellrunde mit

Der Nutzungszyklus von Smartphones ist überwiegend kurz. Jeder zweite Nutzer (52 Prozent) gibt an, sich immer das neueste Smartphone-Modell zu kaufen. Sechs von zehn (61 Prozent) Smartphone-Besitzern haben ein Gerät, das maximal ein Jahr alt ist. 25 Prozent besitzen eines im Alter von 13 bis 24 Monaten. Nur jeder Achte (12 Prozent) hat sein Smartphone länger als zwei Jahre. „Die Faszination für neueste Technik, zusätzliche Features und mehr Leistung ist groß. Viele Nutzer machen jede Modellrunde mit“, sagt Ametsreiter. Bei den Top-3-Kriterien für den nächsten Smartphone-Kauf stehen bei den Verbrauchern Akkueigenschaften und Leistungsdaten ganz oben auf der Wunschliste. Sechs von zehn Nutzern (59 Prozent) wünschen sich für das nächste Smartphone eine deutlich längere Akkulaufzeit, drei von zehn schnelleres Laden (30 Prozent) und jeder Vierte (25 Prozent) drahtloses Laden. Gut vier von zehn (43 Prozent) legen Wert auf mehr Speicherplatz, jeder Fünfte (22 Prozent) möchte eine bessere Kamera. Weniger wichtig sind Funktionen wie 3D-Fähigkeit (13 Prozent), Wasserdichtigkeit (8 Prozent), ein zweiter SIM-Karten-Einschub (5 Prozent) oder eine NFC-Schnittstelle zum mobilen Bezahlen (5 Prozent). Niedrige Priorität haben Fingerabdrucksensor (3 Prozent) und Gesichtserkennung (2 Prozent), die bei vielen Geräten schon Standard sind. Trotz steigender Phablet-Absatzzahlen geben nur die wenigsten Nutzer das Display als wichtiges Kaufargument an: 8 Prozent wünschen sich ein eine bessere Qualität, 5 Prozent eine größere Diagonale und 4 Prozent einen geschwungenen oder biegsamen Bildschirm. Die Befragten konnten maximal drei Wünsche angeben.

Mobiler Datenverkehr wächst rasant

Vor allem der Markt für mobile Daten verspricht auch in Zukunft großes Wachstumspotenzial. Für 2019 prognostiziert Bitkom, dass in Deutschland das Datenvolumen auf 2,95 Milliarden Gigabyte zulegt. 2018 nahmen Mobilfunkdaten um 51 Prozent von 1,39 auf 2,10 Milliarden Gigabyte zu. Der Bedarf an mehr Datenvolumen ist bei den Nutzern des mobilen Internets groß. Jeder Zweite (52 Prozent) gibt an, dass sein monatliches Inklusivvolumen nicht ausreiche. „Tarife mit mehr Inklusivvolumen sind unterm Strich oft günstiger, als im laufenden Abrechnungsmonat zusätzliche Kapazität hinzubuchen“, sagt Ametsreiter. Große Akzeptanz gibt es für Tarife, bei denen bestimmte Dienste wie Musik- und Video-Streaming oder Social Media nicht auf das Inklusivvolumen angerechnet werden. Neun von zehn mobilen Internetnutzern befürworten solche Zero-Rating-Tarife. Und jeder Zweite (53 Prozent) kann sich vorstellen, Zero-Rating-Tarife zu nutzen, und darunter wäre jeder Vierte bereit, dafür auch mehr zu bezahlen. Ametsreiter: „Die Nachfrage nach mobilen Daten wächst weiter. Streaming-Angebote und Social-Media-Dienste lassen den Datenverkehr rasant ansteigen.“

Nutzer wollen bestes Netz zu niedrigen Preisen

Bei der Wahl des Mobilfunkanbieters stellen die Verbraucher hohe Ansprüche an die Netzbetreiber. Neun von zehn Nutzern (87 Prozent) ist eine möglichst hohe Netzabdeckung wichtig, acht von zehn (78 Prozent) eine möglichst hohe Surfgeschwindigkeit, sieben von zehn (72 Prozent) wollen möglichst wenig zahlen. Jeder Dritte (35 Prozent) achtet bei der Netzwahl auf ein attraktives Kombiangebot, etwa mit Festnetz- beziehungsweise Fernsehanschluss. „Jedem muss klar sein, dass es Qualität nicht zum Nulltarif gibt und dass sich für die Netzbetreiber die erheblichen Investitionen in den Netzausbau auch rechnen müssen“, sagt Ametsreiter.

Hohe Erwartungen an 5G, aber geringe Zahlungsbereitschaft

Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G, für den im Frühjahr die Frequenzen versteigert werden, verbinden Smartphone-Nutzer hohe Erwartungen. Drei von vier (76 Prozent) versprechen sich ein besseres Netz ohne Funklöcher. Jeweils zwei von drei erwarten höhere Geschwindigkeiten (65 Prozent) und weniger Netzausfälle (63 Prozent). Dahinter folgen kurze Reaktionszeiten (47 Prozent) und längere Akkulaufzeiten (25 Prozent). 4 Prozent haben hingegen keine besonderen Erwartungen an 5G. Und 12 Prozent geben sich auch mit dem 4G-Netz zufrieden. Die Zahlungsbereitschaft für das erwartete Leistungsplus ist aber gering. 25 Prozent der Smartphone-Nutzer würde für 5G pro Monat weniger als zehn Euro zusätzlich zahlen, 31 Prozent zehn bis weniger als 20 Euro und nur 2 Prozent 20 bis weniger als 30 Euro. Mit 39 Prozent ist die größte Gruppe nicht bereit, für 5G mehr zu bezahlen. Die durchschnittliche Zahlungsbereitschaft liegt bei 5 Euro zusätzlich pro Monat. Für den Aufbau der 5G-Netze werden die Netzbetreiber in Deutschland einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag investieren müssen.

Neuheiten und Trends auf dem Mobile World Congress

Der Mobile World Congress ist die international wichtigste Messe rund um das mobile Internet. Sie findet vom 25. bis 28. Februar 2019 in Barcelona statt. Viele Geräte-Hersteller werden dort Smartphone-Neuheiten vorstellen, auch für Netzbetreiber ist die Messe eine wichtige Plattform. Top-Themen sind der 5G-Mobilfunkstandard und das Internet of Things.

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Jeder Fünfte hat schon per Messenger Schluss gemacht


  • Jeder Siebte findet Beziehungs-Aus per SMS, Messenger oder Mail in Ordnung
  • Zwei Drittel bevorzugen persönliches Gespräch, um Beziehung zu beenden


Eine Beziehung digital zu beenden, ist dem Partner gegenüber nicht fair – dieser Meinung ist die Mehrheit der Bundesbürger. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Vorfeld des Valentinstages. Mehr als acht von zehn Befragten (83 Prozent) sagen, dass sie es grundsätzlich nicht in Ordnung finden, eine Beziehung per SMS, Messenger oder Mail zu beenden. Jeder Siebte (15 Prozent) findet es dagegen legitim, per WhatsApp, Signal und Co. Schluss zu machen. Vor knapp zehn Jahren waren dies noch deutlich weniger: 2010 hatten in einer gleichlautenden Umfrage lediglich 3 Prozent angegeben, dass Schlussmachen per SMS in Ordnung sei. 92 Prozent waren damals dagegen.

Jüngere haben weniger Skrupel

Bei der Frage, ob das schriftliche Schlussmachen legitim ist oder nicht, sind sich Männer und Frauen einig. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede je nach Alter. In der jüngeren Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen ist das Beziehung-beenden per SMS, Messenger oder Mail bei mehr als jedem Vierten (26 Prozent) akzeptiert. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 22 Prozent, bei den 50 bis 64-Jährigen 10 Prozent und in der Generation 65 Plus 2 Prozent.

Jeder Vierte erfuhr vom Beziehungs-Aus per SMS oder Messenger

Die meisten Beziehungen werden aber weiterhin in einem persönlichen Gespräch beendet. Zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) geben an, so schon einmal Schluss gemacht zu haben. Auch hier unterscheiden sich die Einstellungen abhängig vom Alter: Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 57 Prozent, in der Generation 65 Plus 68 Prozent. Die zweithäufigste Methode Schluss zu machen, ist per Anruf. Vier von zehn Befragten (41 Prozent) haben dies schon einmal gemacht. Es folgt das Schlussmachen per SMS oder Messenger, was jeder Fünfte (21 Prozent) schon einmal gemacht hat. Bei den 16- bis 29-Jährigen haben 36 Prozent schon so eine Nachricht an den (Ex-)Partner gesendet. Auf den hinteren Plätzen rangiert das Beziehungs-Aus per Mail. Das haben 9 Prozent schon einmal gemacht. Auch über eine andere Person (9 Prozent), in einem Brief (8 Prozent) und durch Kontaktabbruch (5 Prozent) hat nur eine Minderheit schon einmal Schluss gemacht.

Wie es sich anfühlt, per Textnachricht vom Beziehungs-Aus zu erfahren, kennen viele. Jeder Vierte (25 Prozent) gibt an, dass mit ihm selbst schon einmal per SMS oder Messenger Schluss gemacht worden ist. Bei den 16- bis 29-Jährigen haben 36 Prozent schon so eine Nachricht vom Partner erhalten.

6 von 10 Internetnutzern haben Angst vor Cyberkriegen

Der Strom fällt aus, der öffentliche Verkehr steht still und Regierungsnetzwerke sind infiltriert – das sind mögliche Szenarien eines sogenannten Cyberkriegs. Sechs von zehn Internetnutzern (58 Prozent) in Deutschland haben davor Angst. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Internetnutzern in Deutschland. Danach glaubt die Mehrheit der Nutzer (56 Prozent), dass staatliche Konflikte künftig zunehmend in Form von Cyberattacken ausgetragen werden. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) meint, dies werde auf jeden Fall so eintreffen. „Hacker im Staatsauftrag sind die Söldner von morgen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Im Vergleich zu konventionellen Auseinandersetzungen sind digitale Angriffe für Staaten präziser, sie kosten weniger Geld und lassen sich leicht aus dem Verborgenen führen.“ Das Arsenal reiche dabei von Desinformationskampagnen im Internet bis hin zur Sabotage kritischer ausländischer Infrastrukturen.

Die Mehrheit befürwortet digitale Gegenangriffe

Die Mehrheit der Internetnutzer ist der Meinung, dass sich Deutschland auf mögliche Cyberkriege vorbereiten und auch Gegenangriffe starten müsse. 55 Prozent der Internetnutzer sagen: Im Falle eines Cyberangriffs sollte Deutschland selbst aktiv mit Cyberattacken zurückschlagen. Darüber hinaus fordern zwei Drittel (67 Prozent) Investitionen in die Sicherheit kritischer Infrastrukturen, wie z.B. in Krankenhäuser, die Energieversorgung oder den öffentlichen Verkehr. Ähnlich viele (66 Prozent) befürworten die Gründung eines digitalen Katastrophenschutzes. Fast die Hälfte (44 Prozent) wünscht sich Cyber-Bündnisse mit anderen Staaten, etwa in Form einer Cyber-NATO. Drei von zehn (29 Prozent) erwarten Investitionen in eigene Cyberabwehr-Einheiten, z.B. der Bundeswehr. Und immerhin 13 Prozent fordern Notfallschulungen, mit denen die Bevölkerung für den Ernstfall vorbereitet wird. Demgegenüber sagt jeder Vierte (24 Prozent), Deutschland solle sich nicht für einen Cyberkrieg rüsten oder vorbereiten. „Deutschland muss über die Fähigkeiten und Ressourcen verfügen, großangelegten Cyberattacken standhalten zu können“, so Berg. „Digitale Gegenangriffe sind aber mit unkalkulierbaren Risiken verbunden, z.B. da sich die genaue Herkunft der Attacken meist nicht eindeutig belegen lässt. Wichtig ist, dass Unternehmen und Behörden im Bereich Cybersicherheit noch besser zusammenarbeiten.“ So seien der Nationale Cyber-Sicherheitsrat, die Allianz für Cybersicherheit und die Sicherheitskooperation Cybercrime in Deutschland gute Beispiele dafür, wie Staat und Wirtschaft den Gefahren im Cyberraum gemeinsam begegnen können. Berg: „Solche Initiativen brauchen wir auch auf internationaler Ebene.“ 

Jeder dritte Deutsche sucht die Liebe im Internet

  • Bitkom-Studie zur Nutzung von Online-Dating-Diensten
  • Jeder zweite Online-Dating-Nutzer hat im Internet schon festen Partner gefunden


Digitales Dating statt Candle-Light-Dinner im Kerzenschein: Jeder dritte Bundesbürger sucht online nach der Liebe. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Vorfeld des Valentinstages. Demnach haben 30 Prozent aller Befragten ab 16 Jahren schon einmal einen Online-Dating-Dienst genutzt. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind bereits mehr als vier von zehn Befragten (41 Prozent) bei Online-Dating-Diensten aktiv. Bei den 30- bis 49-Jährigen und 50- bis 64-Jährigen ist es je gut jeder Dritte (36 Prozent bzw. 34 Prozent). In der Generation 65 plus hat mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) schon einmal online nach der Liebe im Netz gesucht. 

Am bekanntesten sind dabei kostenpflichtige Online-Dating-Dienste wie Parship, LoveScout24 oder ElitePartner. Diese Portale kennen beinahe neun von zehn Befragten (88 Prozent). Auch Single-Foren in sozialen Netzwerken, zum Beispiel örtliche Facebook-Gruppen, sind bei 41 Prozent aller Befragten bekannt. 39 Prozent sind außerdem Online-Dating-Dienste ein Begriff, die in der Basisversion kostenlos sind, wie Tinder, Grindr, Lovoo und Co. Singlereisebörsen wie travelark.de, urlaubspartner.net oder singlereisen.net kennt mehr als jeder Dritte (35 Prozent). 

Mobile Dating liegt im Trend

Online-Dating-Dienste werden überwiegend auf dem Smartphone genutzt – mit zunehmender Tendenz. Vor einem Jahr dateten 53 Prozent der Befragten auf ihrem Smartphone online, heute sind es bereits sechs von zehn Nutzern (60 Prozent). Auch das Tablet verzeichnet Zuwächse: Gebrauchten es vor einem Jahr noch 39 Prozent der Nutzer, sind es mittlerweile 47 Prozent.

Jeder Zweite bei Online-Partnersuche erfolgreich

Die Erfolgsbilanz der Nutzer fällt grundsätzlich positiv aus. Gut die Hälfte (52 Prozent) hat über Online-Dating-Dienste schon einmal einen festen Partner kennenglernt. Jeder Vierte (24 Prozent) ist mit dem Partner derzeit noch zusammen, bei jedem Dritten (32 Prozent) ist die Partnerschaft mittlerweile beendet.

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Klare Mehrheit für Aus des Bildungsföderalismus


  • 58 Prozent der Deutschen wollen Verantwortung von Ländern auf Bund übertragen
  • Nur jeder Sechste möchte am Status quo festhalten
  • Zwei Drittel fordern sofortige Umsetzung des Digitalpakts Schule

Die Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine tiefgreifende Reform des deutschen Bildungswesens aus. 58 Prozent der Bundesbürger halten den Föderalismus in der Bildung für nicht mehr zeitgemäß und wünschen sich, dass der Bund dafür künftig allein verantwortlich ist, also etwa für Schulformen, Fächerangebot, die Gestaltung von Lehrplänen oder die Finanzierung von Lehrmitteln. Am Status quo möchte dagegen nur jeder Sechste festhalten: 16 Prozent wollen, dass für Bildung weiterhin allein die Bundesländer verantwortlich sein sollen. Dass Bildung zu einer Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern wird, befürworten 22 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „In der Bildung leisten wir uns den Luxus einer rückständigen Kleinstaaterei. Wir sprechen eine Sprache, aber lernen in 16 Schulsystemen – das ist keine Bereicherung, sondern ein Bremsklotz“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die festgefahrene Debatte um den Digitalpakt Schule zeigt, wie der Bildungsföderalismus wichtige Weichenstellungen für das digitale Zeitalter verhindert. Während Bund und Länder über Finanzierung und Zuständigkeit streiten, verlieren unsere Schulen bei der Digitalisierung international den Anschluss. Die Mittel und Methoden, mit denen an Schulen gelehrt und gelernt wird, sind heute nahezu dieselben wie vor fünfzig Jahren.“

Digitalpakt-Milliarden sollen so schnell wie möglich bei den Schulen ankommen

Der Digitalpakt Schule, bei dem der Bund für die kommenden Jahre fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung der Schulen in Aussicht gestellt hat, sollte nach Ansicht der Mehrheit der Deutschen ohne weitere Verzögerung umgesetzt werden. Zwei von drei Bundesbürgern (67 Prozent) sind der Ansicht, das Milliardenpaket müsse so schnell wie möglich bei den Schulen ankommen.

Bürger wünschen digitalkompetente Lehrer, digitale Lerninhalte und digitale Technik

Schon heute sehen die allermeisten einen großen Nachholbedarf. 86 Prozent sagen, dass Deutschlands Schulen bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich hinterherhinken. Entsprechend groß ist der Wunsch nach Reformen. Nahezu alle Befragten (96 Prozent) meinen, Lehrer sollten verpflichtet werden, sich zu digitalen Themen und Methoden regelmäßig fortzubilden. Knapp neun von zehn (87 Prozent) sind der Ansicht, dass die Digitalisierung ein wichtiger Bestandteil in den Lehrplänen werden sollte. Und drei Viertel (75 Prozent) sagen, die technische Ausstattung der Schulen müsse verbessert werden. Die Waage halten sich die Deutschen, wenn es um die Frage geht, ob zuerst Schulgebäude saniert werden sollten, bevor in die Digitalisierung investiert wird. 48 Prozent sagen ja – und 50 Prozent nein.

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Arbeiten 4.0: Wie Deutschland die Digitalisierung durch Bildung meistern kann

Die Digitalisierung stellt die Arbeitswelt vor ganz neue Herausforderungen.Vor diesem Hintergrund fordert der Bildungsexperte Joachim Giese anlässlich des Starts der größten Messe für digitale Bildung, der LEARNTec, massive Investitionen in Weiterbildungen. Zudem bringt er die Idee eines Digitalführerscheins ins Gespräch. Joachim Giese ist Vorstand des privaten Bildungsanbieters WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de):

Bildung ist das wichtigste Gut einer funktionierenden Gesellschaft, denn der hohe Bildungsgrad einer Nation führt zu mehr Wohlstand für seine Bürger und den Staat. So ergab eine aktuelle Studie des Münchener ifo Institut für Wirtschaftsforschung, dass vollbeschäftigte deutsche Arbeitnehmer mit einer Lehre im Schnitt 15 Prozent mehr verdienen als Arbeitnehmer ohne Lehre. Meister-Titel, Fachhochschul- und Universitäts-Abschlüsse sorgen sogar für Bildungsrenditen von durchschnittlich bis zu 89 Prozent im Vergleich zu dem Gehalt von Arbeitnehmern, deren höchster Bildungsabschluss eine Berufsausbildung ist. Die längere Ausbildungszeit rentiert sich laut der Forscher auch aufs gesamte Leben gerechnet.

Bildungsrenditen durch Weiterbildungen
Aber auch Weiterbildungen sorgen laut des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung für Bildungsrenditen in Höhe von 6 Prozent. Bezogen auf das Durchschnittsgehalt von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland (45.240 Euro pro Jahr) ist das ein Mehrverdienst von rund 2.714 Euro pro Jahr. Zudem mindert eine erhöhte Bildung nachgewiesenermaßen auch das Risiko, arbeitslos zu werden.

Die Vorteile, die aus einer gebildeten Bevölkerung hervorgehen, können dafür sorgen, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland die Digitalisierung erfolgreich meistert. Denn laut des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung können in Deutschland bis zum Jahr 2035 rund 1,5 Millionen Jobs durch die Digitalisierung verloren gehen. Gleichzeitig entstehen demnach aber auch etwa genauso viele neue Arbeitsplätze durch diesen Strukturwandel. Damit die Menschen, deren Jobs verloren gehen, nicht in die Arbeitslosigkeit rutschen und die neu entstandenen Arbeiten nicht aufgrund eines Fachkräftemangels unbesetzt bleiben, bedarf es einer gezielten Weiterbildungsoffensive, die über die Maßnahmen des aktuellen Qualifizierungschancengesetzes hinausgehen.

Der Digitalführerschein als Grundlage für Weiterbildungsoffensive
Die Lösung könnte beispielsweise eine Art Digitalführerschein für Arbeitsuchende und Arbeitnehmer sein, deren berufliches Umfeld von der Digitalisierung beeinflusst wird. Auf diese Weise kann geprüft werden, ob Arbeitnehmer Wissenslücken im Bereich der Digitalisierung aufweisen. Ist dies der Fall, muss es sofort möglich sein, die fehlenden Kenntnisse durch entsprechende Weiterbildungen kostenfrei zu erlernen. Die Bundesregierung ist hier gefragt, die entsprechenden Investitionen für dieses Projekt zu tätigen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sollten bei der Förderung ihrer Mitarbeiter noch stärker entlastet werden.

Zwar wäre dieses Projekt kurzfristig mit hohen Kosten verbunden, doch langfristig geht die Rechnung auf: Besser gebildete Menschen verdienen mehr Geld und erwirtschaften damit auch mehr Steuergelder. Gleichzeitig sinkt ihr Risiko, arbeitslos zu werden, was die Sozialausgaben des Staates verringert. Gerade für eine Exportnation wie Deutschland ist es zudem von enormer Relevanz, den Herausforderungen der Digitalisierung mit genügend Fachkräfte zu entgegnen, um auch auf lange Zeit global konkurrenzfähig zu bleiben. Bildung bleibt nämlich auch in Zukunft das wichtigste Gut einer Gesellschaft.

Über WBS GRUPPE
Die WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de) ist einer der größten privaten Bildungsanbieter für Weiterbildungen und Umschulungen in Deutschland. Mit über 200 Standorten, einer Praxiserfahrung von mehr als 35 Jahren und einem vielfältigen Angebotsspektrum spricht die WBS GRUPPE Menschen in verschiedensten Lebenssituationen an. Die hochwertige, moderne und persönliche Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten steht dabei im Fokus. Zur WBS GRUPPE gehören drei Marken, deren nachhaltige Bildungsangebote jeweils auf spezifische Zielgruppen zugeschnittenen sind: WBS TRAINING, WBS AKADEMIE, WBS SCHULEN.

Die WBS GRUPPE erzielt einen jährlichen Umsatz von rund 103 Mio. Euro. Ihre Unternehmen beschäftigen mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben rund 2.000 Trainer und Lehrkräfte im regelmäßigen Einsatz. Die WBS GRUPPE ist seit 2016 nach der Gemeinwohlökonomie zertifiziert und handelt somit nach einem ethischen Wirtschaftsmodell, in dem das Wohl von Mensch und Umwelt oberstes Ziel ist. Vorstände der WBS GRUPPE sind Heinrich Kronbichler und Joachim Giese.

So shoppen die Deutschen 2019

  • 56 Millionen Bundesbürger kaufen im Internet ein
  • Lebensmittel aus dem Web: Boom lässt auf sich warten
  • Online-Kundenbewertungen sind wichtigste Kaufhilfe, 63 Prozent lesen sie
  • Online-Shopping vom heimischen Sofa oder Einkaufsbummel in der Innenstadt? Diese Frage stellt sich für die meisten Deutschen nicht. 80 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren – 56 Millionen Bundesbürger – kaufen in beiden Welten ein. Wer nicht im Web einkauft, dem fehlt meist schlicht der Internetzugang. Ist aber ein Internetzugang vorhanden, wird er fast immer auch zum Shoppen genutzt. Das gilt für 97 Prozent der Verbraucher, die über einen Internetzugang verfügen, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.086 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben hat. Beim Einkauf im Web wird das Smartphone zur Shoppingzentrale: Mittlerweile kauft schon jeder Zweite (50 Prozent) online auf dem Smartphone ein, bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar acht von zehn Befragten (78 Prozent). 2016 waren es noch lediglich 39 Prozent. Vor allem die ältere Generation steigt nun auch verstärkt beim Mobile Shopping ein. 2016 shoppten erst 20 Prozent der 50- bis 64-Jährigen und 6 Prozent der Über-65-Jährigen mit dem Smartphone. Mittlerweile sind es 29 beziehungsweise 11 Prozent. Sprachassistenten nutzen zwar immer mehr Menschen, beim Online-Shopping verwenden sie die technischen Helfer aber noch spärlich (2 Prozent). „Online Shops müssen für den mobilen Zugang und kleine Bildschirme optimiert werden, um erfolgreich Kunden ansprechen zu können“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Im nächsten Schritt sollte es darum zu gehen, auch den Einkauf per Sprachassistent einfach möglich zu machen.“
  • Transparente Online-Bewertungen sind Trumpf
  • Bei der Shop-Auswahl spielen für die Verbraucher der Preis (83 Prozent), Zahlungsmöglichkeiten (65 Prozent) sowie eine versandkostenfreie Lieferung (62 Prozent) die größte Rolle. Gesteigerten Wert legen sie außerdem auf Kundenbewertungen. Für 53 Prozent sind sie ein entscheidendes Kriterium bei der Shop-Auswahl, 63 Prozent lesen Online-Kundenbewertungen generell vor dem Kauf von Produkten. 55 Prozent informieren sich vor dem Online-Kauf außerdem auf Preisvergleichsseiten wie zum Beispiel guenstiger.de oder Verivox (55 Prozent). 47 Prozent gehen generell erst einmal auf die Webseiten der Shop-Betreiber, 45 Prozent setzen auf Testberichte. Bei mehr als neun von zehn Befragten (93 Prozent) beeinflusst die Online-Recherche die Kaufentscheidung. „Kunden nutzen das Internet zunehmend als Informationsquelle, bevor sie auf den Kaufen-Button drücken“, sagt Rohleder. „Mit transparenten und unabhängigen Bewertungen auf ihrer Homepage können Online-Shops Orientierung bieten und sich gleichzeitig positiv von anderen Online-Händlern absetzen.“
  • Boom im Online-Lebensmittelhandel steht noch aus
  • Der Lebensmittelhandel via Web wächst zwar, erreicht derzeit aber kaum zusätzliche Käufergruppen. 2016 hatten 28 Prozent der Internetnutzer schon einmal Lebensmittel aus dem Web besorgt, zwei Jahre später sind es 29 Prozent und damit nur marginal mehr – auch wenn die Zufriedenheit mit dem Lebensmittel-bis-an-die-Haustür-Service hoch ist. Ein gutes Drittel aller Befragten (35 Prozent) kann sich aber durchaus vorstellen, in Zukunft Lebensmittel oder Getränke online zu kaufen. Bei der Nutzung lassen sich deutliche Unterschiede im Wohnort der Befragten festmachen: In ländlichen Regionen haben erst 21 Prozent schon einmal online Lebensmittel gekauft, in den Städten ist es bereits mehr als jeder Dritte (37 Prozent). 
  • Dabei schrecken die Verbraucher insbesondere davor zurück, frische Lebensmittel online zu bestellen. Überwiegend werden Süßwaren (52 Prozent), Fertiggerichte und Konserven (41 Prozent), spezielle Lebensmittel, etwa zur veganen oder glutenfreien Ernährung (29 Prozent) oder Spezialitäten und Gourmetprodukte (27 Prozent) im Web gekauft. Fleisch- oder Wurstwaren (25 Prozent) und Milchprodukte (22 Prozent) sowie Obst und Gemüse (21 Prozent) rangieren hingegen unten auf der Einkaufsliste. „Die grundsätzliche Bereitschaft der Verbraucher, Lebensmittel im Web zu kaufen, ist durchaus da“, sagt Rohleder. Achillesferse des Online-Lebensmittelhandels sei, dass das Angebot bislang überwiegend in Großstädten und nicht flächendeckend vorhanden ist. „Mit zunehmender Bekanntheit und innovativen Logistiklösungen werden auch im Online-Lebensmittelhandel die Umsätze steigen“, betont Rohleder. Dabei spielten insbesondere auch Liefermodalitäten, bei denen der Kunde nicht zuhause sein müsse, etwa Smart-Lock-Systeme, eine entscheidende Rolle.
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Vier von zehn Unternehmen setzen auf Homeoffice

  • 39 Prozent lassen Mitarbeiter auch von zu Hause aus arbeiten
  • Knapp jedes zweite Unternehmen erwartet steigenden Homeoffice-Anteil
  • Bitkom: Heimarbeit erfordert klare Regeln
  • Auf dem Sofa, im Gartenstuhl oder in der Bahn: Homeoffice ist bei vielen Unternehmen Standard. Vier von zehn Arbeitgebern (39 Prozent) geben ihren Mitarbeiter die Freiheit, auch abseits der klassischen Büroräume arbeiten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter mehr als 800 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach setzt sich ortsunabhängiges Arbeiten in immer mehr Unternehmen durch. 2016 erlaubte knapp jedes dritte Unternehmen (30 Prozent) Homeoffice, 2014 erst jedes fünfte (20 Prozent). Den Erwartungen zufolge wird sich dieser Trend fortsetzen. 46 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass der Anteil ihrer Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, in den kommenden fünf Jahren steigen wird. 50 Prozent erwarten einen konstant bleibenden Anteil. „Digitale Technologien ermöglichen es, unabhängig von Zeit und Ort zu arbeiten. Homeoffice wird für immer mehr Beschäftigte zum Alltag“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.
  • Klare Regeln fürs Homeoffice
  • Bei vielen Arbeitgebern ist Homeoffice genau geregelt. Drei von vier Unternehmen (74 Prozent), deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, haben bestimmte Tage festgelegt, an denen kein Homeoffice erlaubt ist, damit alle Mitarbeiter für gemeinsame Termine zur Verfügung stehen – und so hält das im Übrigen auch der Bitkom. Sechs von zehn (61 Prozent) machen die Anwesenheit im Büro zur Regel und Homeoffice eher zur Ausnahme, etwa an nur einem Tag in der Woche. In knapp jedem zweiten Unternehmen (46 Prozent) muss Homeoffice jeweils im Einzelfall vom Vorgesetzten genehmigt werden. Rohleder: „Die flexible Heimarbeit erfordert klare Regeln. Auf Seiten der Unternehmen setzt es Vertrauen voraus, auf Seiten der Mitarbeiter Selbstorganisation und Selbstdisziplin.“
  • Gründe gegen Homeoffice
  • Gegen Homeoffice entscheiden sich Unternehmen aus verschiedenen Gründen. Zwei Drittel der Unternehmen (65 Prozent), deren Mitarbeiter nicht im Homeoffice arbeiten, geben an, dass Homeoffice nicht für alle Mitarbeiter möglich sei und niemand ungleich behandelt werden dürfe. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) meint, dass ohne direkten Austausch mit Kollegen die Produktivität sinke. Und fast ebenso viele (55 Prozent) sagen, dass Homeoffice generell nicht vorgesehen sei. Für gut jedes dritte Unternehmen spricht gegen flexible Heimarbeit, dass die Mitarbeiter nicht jederzeit ansprechbar seien (33 Prozent), knapp drei von zehn sagen, die Arbeitszeit sei nicht zu kontrollieren (29 Prozent). Für jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) sprechen die gesetzlichen Regelungen zum Arbeitsschutz gegen Homeoffice. Weitere Gründe sind Sorgen um die Datensicherheit (22 Prozent), eine zu teure technische Ausstattung (16 Prozent) und die Furcht um eine abnehmende Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen (9 Prozent).
  • Antiquiertes Arbeitsrecht ist Homeoffice-Hürde
  • Bitkom setzt sich dafür ein, die gesetzlichen Vorgaben zu modernisieren und ans digitale Zeitalter anzupassen. „Der selbstbestimmten Arbeitszeitgestaltung stehen gesetzliche Hürden wie der starre Acht-Stunden-Arbeitstag und die elfstündige Mindestruhezeit entgegen. Wer spätabends noch mal die Dienstmails checkt und am nächsten Morgen wieder am Arbeitsplatz ist, verstößt gegen die Gesetze“, sagt Rohleder. „Das Arbeitsrecht ist in diesen Punkten nicht mehr zeitgemäß und setzt Arbeitnehmer massenhaft ins Unrecht. Es ist höchste Zeit, diese aus der Zeit gefallenen Regeln zu ändern.“
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Die Möglichkeit, Code zu komponieren und die Welt als Instrument zu nutzen

Sphero, das Technologieunternehmen mit Focus auf das Spiel als einflussreicher Lehrer, präsentiert Specdrums, das erste musikorientierte Produkt der Marke für Lernprodukte der STEAM-Fächer. Specdrums ist ab jetzt vorbestellbar und ab Frühjahr erhältlich. Specdrums sind musikalische, App-fähige smarte Ringe, mit denen Kinder aller Altersstufen und Spielfertigkeiten Musik kreieren und spielen können. Dafür nutzen sie Farbfelder auf einer Vielzahl von Oberflächen als Instrument.

Specdrums eignet sich für alle Kinder und Jugendliche, vom Anfänger bis zum musikalisch Veranlagten, und kombiniert Coden und Technologie mit der Fähigkeit, sich zu bewegen und zu tippen, um Rhythmus und Musik zu erzeugen. Mit Hunderten von Instrumenten, Loops und Sounds können Kinder in der dazugehörigen App Specdrums Mix eigene Meisterwerke erstellen.

„Sphero bietet mit Specdrums Kindern die Möglichkeit, an der Schnittstelle von Kunst, Mathematik, Wissenschaft und Technologie aktiv zu werden und dabei eine Verbindung zwischen Programmieren und Musikkomposition zu schaffen“, so Paul Berberian, CEO von Sphero. „Indem Kinder die Welt um sie herum als Leinwand betrachten, können sie mit Specdrums ihre eigenen Songs durch Coden erstellen, was für sie, ihre Eltern und ihre Lehrer sehr aufregend ist. Währenddessen stärkt das kreative Erstellen von Loops und Sounds ihre mathematischen Fertigkeiten und Problemlösungsfähigkeiten.“

Studien haben gezeigt, dass Musik das kritische Denken, Sprachkenntnisse und auch die Feinmotorik von Schülern verbessern kann. Kinder und Jugendliche haben so zeitgleich Zugang zu den Sparten Musik/Kunst und Technologie. Falls sie sich bis dato nur mit einem dieser beiden Aspekte beschäftigt haben, bieten sich ihnen nun ganz neue Welten. Mit Specdrums entdecken Kinder mithilfe ihrer Phantasie eine künstlerische Form des Programmierens, sei es im Klassenzimmer, mit Freunden oder auf dem Spielplatz.

Specdrums gibt es in zwei Paketen: mit einem Ring für 64.99 USD und mit zwei Ringen für 99.99 USD.

Specdrums bietet eine Vielzahl an Funktionen, die das Erkunden und die Kreation mithilfe der Kunst fördert:
• Anpassbare Sounds, mit denen der Nutzer die Beats einer Trommel, die Pings eines Keyboards oder die einzigartigen Klänge von über 100 anderen Instrumenten mit den Fingerspitzen erkunden kann
• Langlebige, App-fähige Silikonringe mit Bewegungs- und Lichtsensoren, die umgebende Farben in Klang umwandeln
• Mehrfarbiges Playpad zum Klopfen mit den smarten Ringen, es kann jedoch genauso einfach mit den Farben in der Umgebung gespielt werden
• Bluetooth-Unterstützung, sodass Benutzer einfach eine Verbindung herstellen, spielen und lernen können
• Kompatibel mit allen Apps, die Bluetooth MIDI integrieren

Specdrums wurde zusammen mit Pädagogen entwickelt, miteinbeziehend den Übergang vom Zuhause in das Klassenzimmer, indem die Nutzung teurer, einzigartiger Instrumente ergänzt und Klassenzimmer mit kostengünstiger, moderner Technologie ausgestattet werden.
Pädagogen können ein komplett integriertes „Technik für das Klassenzimmer“-Erlebnis kreieren, sowohl mithilfe von STEM- als auch Grundlagen der bildenden Kunst. Untersuchungen haben gezeigt, dass Schüler, die in der Schule Zugang zu den Künsten haben, eine höhere Anwesenheit verzeichnen und bessere akademische Ergebnisse erzielen. Mit Specdrums wird Sphero noch mehr Schulen erreichen, um Lehrern dabei zu helfen, Schüler durch praktische Musik und STEAM-Tools (MINT-Fächer und Kunst) effektiv zu motivieren.

Specdrums ist auf Sphero.com vorbestellbar und ab Frühjahr erhältlich. Der UVP beträgt für einen Ring 64.99 USD, für zwei Ringe 99.99 USD. 
Specdrums funktioniert zusammen mit der App Specdrums Mix, die zum kostenlosen Download auf iOS oder Android zur Verfügung steht.

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