Archiv für Ingo Peters

Wo bekommt man das beste gebrauchte Smartphone?

Es muss nicht immer neu sein: Mit dem Kauf von gebrauchten Smartphones lässt sich eine Menge Geld sparen und die Umwelt schonen. Doch welcher Anbieter bietet den besten Preis? Erhält der Kunde den Zustand, den er geordert hat? Und wie gut ist die Qualität der gebrauchten Geräte? connect hat in einem aufwendigen Test Asgoodasnew, Buyzoxs, Clevertronic, Rebuy und Smallbug unter die Lupe genommen.

Über zwei Monate hat die Redaktion insgesamt 20 Smartphones in den Zuständen „wie neu“ und „gut“ angekauft. Mit dem Samsung Galaxy S8 und Apple iPhone 8 haben sich die Tester für populäre Modelle jener Hersteller entschieden, die nach ihren Marktanteilen im Re-Commerce-Segment führend sind.

Die Zustände aller Geräte wurden detailliert dokumentiert. Der Test sollte zeigen, wie sich die Produktqualität von Anbieter zu Anbieter unterscheidet und ob die Zustandsbeschreibungen auf den Webseiten der Realität entsprechen. Ein Funktionstest (Display, Kamera, Lautsprecher und Konnektivität) sowie eine Überprüfung des Zubehörs gehörten ebenfalls zum Testdesign. Bewertet wurden zudem das Angebot, die Nutzerfreundlichkeit der Webseiten, der Service sowie Bezahlmethoden und Versand.

Clevertronic ist Testsieger und preislich am günstigsten

Über fast alle Kategorien hinweg konnte Clevertronic im Test überdurchschnittlich punkten. Mit einigem Vorsprung und der Endnote „sehr gut“ erreichte der Anbieter aus Münster den Gesamtsieg. Hervorzuheben sind neben der ansprechenden Webseite und dem einfachen Bestellprozess die günstigsten Preise im Vergleich bei gleichzeitig guter Produktqualität.

Auch beim Zweitplatzierten Smallbug (Endnote: „gut“) ist die Qualität sehr gut und geht mit günstigen Gerätepreisen einher. Zudem fallen hier keine Versandkosten an. Abzüge gibt es allerdings für das eingeschränkte Angebot, die knappe Zustandsbeschreibung und die nicht optimal aufgebaute Webseite.

Asgoodasnew bot insgesamt ebenfalls eine sehr gute Produktqualität, die Tester konnten aber leichte Schwankungen feststellen. Bei allen Smartphones führt der Anbieter eine professionelle Löschung und Wiederaufbereitung durch. Asgoodasnew war der zweitteuerste Anbieter im Vergleich und erreicht in der Gesamtwertung den dritten Platz (Endnote: „gut“).

Bei Buyzoxs kamen Geräte mit der Zustandsbeschreibung „wie neu“ teilweise noch mit werksseitig angebrachter Schutzfolie. Zudem gab es qualitativ keine Ausreißer nach unten. Dafür zahlt man bei Buyzoxs im Schnitt etwas mehr. Luft nach oben ist bei der wenig nutzerfreundlichen Webseite. Insgesamt kam der Anbieter auf Rang vier (Endnote: „gut“).

Rebuy lieferte die angekauften Smartphones überdurchschnittlich oft in einem dürftigen und schlecht gereinigten Zustand. Dazu kommt, dass der Anbieter die höchsten Preise im Testfeld verlangte. Die Berliner haben ein vielfältiges Angebot und bieten neben einer Garantie von 36 Monaten einen ansprechenden Internetauftritt. So reichte es für Rebuy mit Platz fünf noch zur Endnote „gut“.

connect Testfazit

Vom Ergebnis dieses Vergleichs war die Redaktion positiv überrascht. Das Geschäft mit den Gebrauchten, dem in anderen Branchen eine unseriöse Note anhaftet, erweist sich im Smartphone-Bereich als solide. Hier haben sich seriöse Plattformen etabliert, die den Kunden nicht über den Tisch ziehen, sondern hochwertige Produkte anbieten. Bei den 20 erworbenen Geräten gab es nur drei Modelle, mit denen wir nicht zufrieden waren. Nur eines davon hätten wir als Kunde zurückgeschickt. Diese Quote kann sich sehen lassen!

Tech Trends 2019: Faltbare Smartphones und Connected Entertainment

  • Neue Studie von Bitkom und Deloitte zur Zukunft der Consumer Technology
  • Jeder Dritte würde faltbare Smartphones nutzen
  • Connected Entertainment als Markttreiber


Die Consumer Technology steht vor einem Umbruch: Während die klassische Unterhaltungselektronik an Nachfrage verliert, treiben Smartphones und digitale Inhalte-Plattformen den Markt. Die nächste Entwicklungsstufe steht mit faltbaren Smartphones bevor. So kann sich mehr als jeder dritte Bundesbürger (35 Prozent) vorstellen, ein faltbares Smartphone zu nutzen. Das zeigt die Trendstudie „Zukunft der Consumer Technology 2019“, die der Digitalverband Bitkom und das Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte heute in Berlin vorgestellt haben. 

Danach sieht mehr als die Hälfte (58 Prozent) den Vorteil, dass faltbare Smartphones zusammengeklappt weniger Platz benötigen. Für jeden Zweiten (50 Prozent) ist es vorteilhaft, dass faltbare Smartphones einen größeren Bildschirm als herkömmliche Smartphones bieten. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) bescheinigt den sogenannten Foldables mehr Leistung als herkömmliche Smartphones. Und für 8 Prozent sind faltbare Smartphones die neuen Statussymbole. „Neue Bildschirmtechnologien sind ein Top-Trend“, sagt Dr. Sebastian Klöß, Bitkom-Referent für Consumer Technology. „Faltbare Smartphones verfügen nicht nur über sehr große Displays. Sie bieten außerdem Platz für leistungsstärkere Prozessoren und Akkus.“

Von der Videokassette zum „One-Stop-Content-Shop“

Ein weiterer Treiber für die Consumer Technology ist das sogenannte Connected Entertainment. Konsumenten sehen sich heute einer riesigen Auswahl an hochwertigen kuratierten Inhalten gegenüber, die quasi jederzeit und überall verfügbar sind. Und immer mehr Nutzer sind bereit, für das Streamingangebot Geld auszugeben. So nutzen mittlerweile zwei von fünf Onlinern (42 Prozent) kostenpflichtige Video-On-Demand-Dienste, jeder Fünfte (20 Prozent) zahlt für Musik-Streaming. Für ein gutes Nutzererlebnis müssten diese Inhalte aber auf entsprechend hochwertigen Endgeräten verfügbar sein. 

„Die Medienwelt hat in den vergangenen 20 Jahren einen Evolutionsprozess von non-connected Content und Hardware mit ihren physischen Bild- und Tonträgern über die Ära der digitalen Downloads zum Streaming durchlaufen – und der nächste Entwicklungsschritt zeigt sich bereits am Horizont“, erklärt Klaus Böhm, Leiter Media & Entertainment bei Deloitte. „Wesentliche Akteure sind hier die großen Plattformbetreiber, die Inhalte aus unterschiedlichen Mediengattungen aggregieren und zusätzlich massiv in eigene Inhalte investieren, um Nutzern eine reichhaltige Auswahl an Inhalten aus einer Hand zu bieten.“ 

2022 werden 90 Prozent aller TV-Geräte mit dem Internet verbunden sein

„Gerätehersteller sehen sich zwei maßgeblichen Entwicklungen gegenüber“, erklärt Sebastian Klöß. „Zum einen werden Konsumenten ihre alten Endgeräte zunehmend durch neue, vernetzbare Hardware ersetzen. Zum anderen wird der Anteil der tatsächlich smart genutzten Geräte in den nächsten Jahren deutlich steigen.“ Das gilt besonders für TV-Geräte. Im Jahr 2022 werden laut der Trendstudie nur noch 10 Prozent nicht mit dem Internet verbunden sein. Vorreiter sind allerdings Spielekonsolen. Bei den neueren Modellen ist Connectivity schon heute Standard, und 2022 werden nur noch etwa 5 Prozent nicht vernetzt sein. Bei Musikanlagen ist die Entwicklung hingegen etwas langsamer, bis 2022 werden 65 Prozent der in deutschen Haushalten meistgenutzten Audio-Anlagen mit dem Internet verbunden sein. Das liegt vor allem an der nachhaltigen Popularität des klassischen Radios, das vor allem als „Nebenbeimedium“ beliebt ist.

„Für Gerätehersteller ist die intelligente Verknüpfung von Hardware und Content inzwischen ein echtes Differenzierungskriterium“, bilanziert Klaus Böhm. „Konsumenten erwarten von neuen Endgeräten intelligente User-Interfaces und einen bequemen Zugang zu passenden Inhalte-Angeboten.“ Verbraucher wünschen sich dagegen mehr Übersicht. Gut ein Drittel (35 Prozent) hätte laut Studie Interesse an einem gebündelten Content-Angebot und würde dafür andere Abonnements kündigen. Durch komfortablere Angebote könnten auch neue Nutzergruppen erschlossen werden, vor allem bei den älteren Zielgruppen gibt es noch Wachstumspotenzial.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass das Connected Entertainment für alle Marktteilnehmer Potenzial bietet. Im Evolutionsprozess hin zu den „One-Stop-Content-Shops“ der DPCs können sich Gerätehersteller durch gezielte Kooperationen mit Content-Anbietern positionieren und beispielsweise attraktive Smart-TV-Ökosysteme anbieten. Die Zahl der Akteure mit echten Endkundenbeziehungen wird sich demnach zwar mittel- bis langfristig erheblich konsolidieren, im Hintergrund aber werden Content-Produzenten und Gerätehersteller über Revenue-Share-Modelle weiterhin am Boom von Connected Entertainment teilhaben.

Die Trendstudie „Zukunft der Consumer Technology – 2019“ steht hier zum kostenlosen Download bereit: https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Zukunft-Consumer-Technology-2019

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Jeder Vierte hört Podcasts

  • Ideale Länge liegt für Hörer im Durchschnitt bei 13 Minuten
  • Mehrheit hört Folgen nicht komplett


Podcasts sind weiter auf dem Vormarsch: Jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent) gibt an, solche digitalen Radioshows zu hören – im Vorjahr waren es 22 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 1.000 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. So hört jeder Elfte (9 Prozent) mindestens wöchentlich Podcasts, weitere 9 Prozent mindestens einmal im Monat. Vor allem Jüngere greifen gern auf Podcasts zu. Mehr als jeder Dritte zwischen 16 und 29 Jahren (35 Prozent) gibt dies an. „Ob Nachrichten, Krimi oder Beziehungs-Talks – das Podcast-Angebot ist so groß wie nie und wächst beständig“, sagt Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß. Die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger ist hingegen noch nicht auf den Geschmack gekommen: 70 Prozent der Befragten hören nach eigenen Angaben nie Podcasts.

Beliebte Themen: Nachrichten, Film, Fernsehen, Sport, Comedy

Besonders beliebt bei Podcast-Hörern sind die Themen Nachrichten und Politik (45 Prozent) sowie Film und Fernsehen (41 Prozent). Ähnlich viele interessieren sich für Sport und Freizeit sowie Comedy (jeweils 38 Prozent). Jeder Dritte (33 Prozent) hört gerne Musik-Podcasts, dicht gefolgt von den Themen Wissenschaft (29 Prozent) und Bildung (28 Prozent). Bei der Dauer eines Podcasts favorisiert die Mehrheit der Hörer eher kurze Shows. So gibt die Hälfte (49 Prozent) an, dass ein Podcast idealerweise zwischen 5 und 10 Minuten sein sollte, 5 Prozent mögen sogar noch kürzere Podcasts. Ein Viertel (24 Prozent) mag Sendungen mit einer Länge zwischen 10 und 15 Minuten. Für nur 7 Prozent liegt die bevorzugte Dauer über 60 Minuten. Der Durchschnittswert liegt bei 13 Minuten. „Mit dem Smartphone lassen sich Podcasts sehr gut unterwegs hören – zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit. Aber auch bei Haushaltsarbeiten oder als Begleiter beim Sport sind Podcasts beliebt“, so Klöß. Doch nicht alle Hörer halten auch bis zum Ende der Folgen durch. Nur zwei von Fünf (38 Prozent) sagen: Ich höre Podcasts in der Regel komplett.

Der Tech-Podcast des Bitkom heißt „Strg-Alt-Entf“. In den Interviews, Talks und Keynotes geht es um Trends rund um die Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft. Der Podcast ist verfügbar auf Spotify, iTunes, Soundcloud, bei allen gängigen Podcast-Apps sowie auf der Website www.bitkom.org/podcast.

Fast jeder Zweite teilt Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken

  • 8 von 10 Deutschen machen digitale Urlaubsfotos
  • Nahezu jeder fünfte Internetnutzer speichert Bilder in einer Cloud


Der Tempel auf Bali, der Eiffelturm in Paris, der Sonnenuntergang über der Spree in Berlin: 45 Prozent der Bundesbürger laden ihre digitalen Urlaubsfotos bei Instagram oder einem anderen sozialen Netzwerk wie Facebook hoch. 61 Prozent teilen ihre Bilder über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Snapchat. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren ergeben. Insgesamt geben mehr als 8 von 10 Deutschen (84 Prozent) an, im Urlaub digitale Bilder zu machen. „Urlaubsfotos erinnern uns an die schönste Zeit des Jahres. Durch das Smartphone, das mittlerweile fast jeder mit dabei hat, lässt sich heute nicht nur eine exzellente Bildqualität erzielen. Die Urlaubserlebnisse können auch schnell und einfach geteilt werden. Entweder mit Freunden und Familie – oder mit Hunderten oder gar Tausenden Followern auf der ganzen Welt“, sagt Bitkom-Tourismus-Expertin Lisa Kinne. 

Viele Menschen bearbeiten ihre Bilder zudem. 14 Prozent der Befragten geben an, hierfür eine Foto-App auf ihrem Smartphone oder Tablet zu nutzen. Doppelt so viele (28 Prozent) tun dies am Computer. Um ihre Urlaubsfotos zu sichern, nutzen 18 Prozent einen Cloud-Dienst wie iCloud oder Dropbox. 16 Prozent aller Befragten sichern ihre Bilder auf physischen Datenträgern wie USB-Sticks oder externen Festplatten. 

Doch auch die analoge Aufbereitung digitaler Urlaubsfotos ist weiterhin beliebt: So geben 65 Prozent aller Befragten an, sich Bilder selbst auszudrucken. 34 Prozent bestellen Abzüge im Laden, 21 Prozent tun dies über das Internet. 19 Prozent gestalten mit ihren Bildern Fotobücher am Computer und lassen sie dann von einem Anbieter drucken. Nur 5 Prozent schauen sich ihre Urlaubsbilder ausschließlich auf dem Bildschirm an.

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Breite Mehrheit möchte überall elektronisch bezahlen


  • Zwei Drittel der Bundesbürger ärgern sich, wenn sie zur Bargeld-Zahlung gezwungen werden
  • Bitkom fordert Wahlfreiheit der Kunden beim Bezahlen


Die Verbundenheit der Deutschen zum Bargeld schwindet. Zwei Drittel der Bundesbürger (66 Prozent) ärgern sich häufig, weil sie nicht überall bargeldlos mit Karte oder Smartphone bezahlen können. Vor einem Jahr lag der Anteil mit 53 Prozent noch deutlich darunter. Und 6 von 10 Bundesbürgern (62 Prozent) sind der Meinung, dass alle Geschäfte gesetzlich dazu verpflichtet sein sollten, mindestens eine elektronische Bezahlmöglichkeit anzubieten. Der Wunsch nach einem Eingreifen des Gesetzgebers ist damit innerhalb eines Jahres deutlich gewachsen, damals hatte erst jeder Zweite (50 Prozent) der Forderung zugestimmt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1.005 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Bargeld hat seine Berechtigung und wird auch noch lange Zeit seine Berechtigung haben. Aber immer mehr Bundesbürger erkennen, wie bequem und sicher das elektronische Bezahlen mit Karte und seit kurzem auch mit dem Smartphone sein kann“, sagt Julian Grigo, Bereichsleiter Digital Banking & Financial Services beim Bitkom. „Es passt nicht in die digitale Zeit, dass Kunden zur Bargeld-Zahlung gezwungen werden. Bitkom setzt sich deshalb für eine Wahlfreiheit beim Bezahlen ein, die an jedem Point of Sale mindestens eine elektronische Bezahlart verpflichtend vorsieht.“

Auch die Generation 65+ wünscht sich bargeldlose Bezahl-Möglichkeiten

Vor allem Jüngere zwischen 16 und 29 Jahre würden gerne noch öfter elektronisch bezahlen. So sagen in dieser Altersgruppe sogar 71 Prozent, dass sie sich häufig über den Zwang zu Bargeld ärgern und fast genauso viele (70 Prozent) fordern eine gesetzliche Wahlfreiheit mit mindestens einer elektronischen Bezahlart in jedem Geschäft oder Restaurant. Aber selbst bei den Älteren ab 65 Jahren ärgert sich inzwischen eine breite Mehrheit von 62 Prozent über Händler und Gastronomen, die Karte oder Smartphone ablehnen, und 58 Prozent wünschen sich eine verpflichtende bargeldlose Bezahlmöglichkeit. „Wir sollten uns davor hüten, einen ideologischen Kampf Für und Wider das Bargeld zu führen. Wahlfreiheit bedeutet nicht die Abschaffung des Bargelds, sondern ein Mehr an Freiheit für alle Kunden“, so Grigo. „Von einer flächendeckenden Möglichkeit, elektronisch zu bezahlen, würden Kunden, Händler und der Staat profitieren. Elektronisches Bezahlen spart Zeit und Kosten und führt zu mehr Steuerehrlichkeit.“

Bitkom hat „Thesen zur Wahlfreiheit beim Bezahlen“ veröffentlicht, die kostenlos zum Download bereitstehen.

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Virtual Reality kommt in der Breite an


  • Jeder Dritte hat eine VR-Brille ausprobiert
  • Beliebteste VR-Anwendungen: Gaming, Reisen und Filme schauen


Abenteuer in fremden Welten erleben – per Virtual Reality ist dies vom heimischen Sofa aus möglich. Und das Interesse daran nimmt zu. Jeder dritte Bundesbürger (32 Prozent) hat schon einmal eine Virtual-Reality-Brille ausprobiert. Im Vorjahr waren es erst 24 Prozent. Darunter fallen 10 Prozent, die eine solche Brille besitzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 1.200 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Virtual Reality nähert sich dem Massenmarkt. Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller Virtual-Reality-Brillen an, und für Nutzer gibt es immer mehr passende Apps“, sagt Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß. Auch die Zahl potenzieller Anwender wird größer. So kann sich ein weiteres Fünftel (21 Prozent) vorstellen, künftig per VR-Brille in virtuelle Welten aufzubrechen. Im Jahr 2018 waren es 16 Prozent. Dem gegenüber stehen aber auch viele skeptische Bundesbürger. 45 Prozent sagen: Ich werde künftig keine Virtual-Reality-Brille nutzen. An der Bekanntheit scheitert es nicht. 90 Prozent aller Bundesbürger haben bereits von Virtual-Reality-Brillen gehört oder gelesen.

Viele Einsatzmöglichkeiten für VR-Brillen

Wer schon VR-Brillen ausprobiert hat oder besitzt, findet viele Anwendungsmöglichkeiten dafür. Sieben von zehn Nutzern (70 Prozent) haben damit Computer- oder Videospiele gespielt. Die Hälfte (49 Prozent) hat per VR-Brille und Kartendiensten Orte bereist. Zwei von fünf Nutzern (42 Prozent) haben darüber Filme gesehen. Für ein Viertel (24 Prozent) kam die VR-Brille beim Sport zum Einsatz, etwa auf dem Laufband. Ähnlich viele (23 Prozent) haben sich per VR Wohnungs- oder Häuserplanungen visualisieren lassen. Jeweils 15 Prozent sind damit in Museen, Messen oder Ausstellungen sowie bei Musikkonzerten unterwegs gewesen. Und 7 Prozent haben Virtual Reality für Bildungs- und Lernprojekte genutzt. „Mit jedem Jahr sinken die Einstiegshürden für Virtual Reality: Die Headsets werden leistungsfähiger und es gibt immer mehr ausgereifte VR-Anwendungen. Die Nutzer können so in beliebig viele Lebenswelten eintauchen – das macht die Technik so spannend“, so Klöß.

Video-Streaming bricht Nutzerrekorde

  • 8 von 10 Onlinern schauen Video-Streams
  • Ein Viertel nutzt die Angebote täglich


Videos im Internet schauen ist so populär wie nie: Acht von zehn Internetnutzern (79 Prozent) streamen zumindest hin und wieder online Videos. Im Vorjahr waren es erst 76 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Video-Streaming ist eine einzige Erfolgsgeschichte und hat das Sehverhalten der Menschen nachhaltig verändert“, sagt Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß. Gleichauf in der Beliebtheit liegen dafür Videoportale wie YouTube oder Vimeo sowie die Online-Mediatheken der klassischen Fernsehsender. Jeweils zwei Drittel (65 Prozent) der Internetnutzer schauen darüber kurze Clips, Serien oder Filme. Mit Abstand folgen On-Demand-Portale wie Netflix, Amazon Prime oder Joyn. Mehr als zwei von fünf Onlinern (42 Prozent) streamen darüber Videos. Ähnlich viele (40 Prozent) nutzen die Streams linearer Fernsehsender, um das TV-Programm live zu verfolgen. In sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter sehen drei von zehn (28 Prozent) hin und wieder Videos an. Und jeder Fünfte (20 Prozent) streamt Sportereignisse auf Portalen wie etwa Sky Ticket, DAZN oder dem Eurosport Player. Eine Minderheit von 5 Prozent gibt an, auch auf illegale Video-Streaming-Angebote zurückzugreifen.

Die große Mehrheit der Streamer schaut regelmäßig Videos im Internet. Zwei Drittel (65 Prozent) nutzen mindestens mehrmals pro Woche Video-Streaming-Dienste. Darunter ist ein Viertel (24 Prozent), das täglich Videos im Netz schaut. Jeder Fünfte (20 Prozent) ist mehrmals pro Monat bei Streaming-Angeboten aktiv. „Video ist das Medium unserer Zeit. Immer mehr Inhalte sind über Mobilgeräte überall und sofort verfügbar – das macht Video-Streaming so beliebt“, so Klöß.

Als Abspielplattform hat das Smartphone mittlerweile fast gleichgezogen mit dem Fernseher. Gut die Hälfte der Video-Streamer (48 Prozent) nutzt häufig oder sehr häufig den Fernseher für Videos, 45 Prozent geben dies für das Smartphone an. Zwei von fünf (39 Prozent) lassen Videos häufig bis sehr häufig über den Laptop laufen, ähnlich viele über den Tablet-Computer (38 Prozent). Der stationäre Desktop-PC kommt nur bei einem Viertel (24 Prozent) häufig oder sehr häufig dafür zum Einsatz. Im Gegensatz dazu sagt fast ein weiteres Viertel (23 Prozent): Ich nutze nie einen Fernseher, um Videos zu streamen.

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Jeder Zweite verschickt Urlaubsgrüße per Messenger


  • 56 Prozent nutzen WhatsApp, Telegram und Co.
  • Klassische Postkarte noch immer hoch im Kurs


Ob am Strand auf Ibiza, am Badesee in den Alpen oder beim Roadtrip durch Südostasien: 9 von 10 Deutschen (87 Prozent), die in diesem Jahr in den Sommerurlaub fahren, wollen von dort aus Grüße an Familie und Freunde in der Heimat verschicken – und das zunehmend digital. Mehr als jeder Zweite (56 Prozent) nutzt dafür Messenger wie WhatsApp oder Telegram. 20 Prozent wollen ihre Urlaubsgrüße bei der Foto-Plattform Instagram oder in einem anderen sozialen Netzwerk wie Facebook oder Twitter posten. Weitere 20 Prozent nutzen die klassische SMS, 7 Prozent schreiben E-Mails. Das hat eine repräsentative Umfrage des Digitalverbandes Bitkom unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren ergeben.

„Heute ist es leichter denn je, andere an der eigenen Reise teilhaben zu lassen. Fotos und Videos lassen sich per Messenger schnell und einfach teilen. Das vermittelt nicht nur Momentaufnahmen, sondern auch Emotionen. Das gilt sowohl für Freunde und Familie als auch für Hunderte Follower, denen man auf diese Weise seine Urlaubsgrüße übermitteln kann “, sagt Lisa Kinne, Bitkom-Referentin für Touristik.

Doch auch analoge Wege werden für Urlaubsgrüße weiterhin genutzt: Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) schreibt eine Postkarte oder einen Brief an die Daheimgebliebenen. 78 Prozent der Befragten ab 65 Jahren wählen diesen klassischen Weg, aber immerhin auch 36 Prozent der 16- bis 29-Jährigen. „Die klassische Postkarte ist nach wie vor beliebt – und viele Reisende nehmen sich noch immer gern die Zeit, handschriftliche Urlaubsgrüße zu verschicken“, so Kinne. 47 Prozent der Befragten übermitteln ihre Urlaubsgrüße per Telefon. Nur zehn Prozent der Bundesbürger gaben an, in diesem Sommer gar keine Grüße auf Reisen verschicken zu wollen.

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An neun von zehn Schulen gibt es Netzsperren

  • Bestimmte Seiten und Anwendungen werden zielgerichtet blockiert
  • Breite Zustimmung in der Lehrerschaft


„Sorry, dieser Inhalt ist nicht verfügbar“: Netzsperren sind für deutsche Schülerinnen und Schüler so selbstverständlich wie Hefter, Pausenbrot und Klassenarbeit. Neun von zehn Schulen (88 Prozent) nutzen technische Schutzmöglichkeiten, um den Internetzugang zu begrenzen und den Aufruf bestimmter Seiten und Anwendungen zu blockieren, etwa mittels Filter-Software oder Proxy-Lösungen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Lehrerinnen und Lehrern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. In der Lehrerschaft stoßen Netzsperren auf breite Zustimmung. Fast ausnahmslos alle Lehrerinnen und Lehrer (99 Prozent) finden den Einsatz technischer Schutzmechanismen an Schulen grundsätzlich sinnvoll. „Kinder und Jugendliche müssen vor gefährdenden Inhalten wie Gewalt, Pornografie und politischem Extremismus geschützt werden. Verbote allein bewirken hier aber meist das Gegenteil und machen Schülerinnen und Schüler überhaupt erst neugierig – das gilt auch für Netzsperren. Kinder- und jugendgefährdende Inhalte sollten in der Schule offen diskutiert und es sollte auf die Gefahren hingewiesen werden, die zum Beispiel das Versenden freizügiger Fotos mit sich bringt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Die Vermittlung von Digital- und Medienkompetenz ist ein wesentliches Ziel von Smart Schools, für deren flächendeckenden Ausbau der Bitkom eintritt. Berg: „Digitalkompetenz ist die wohl wichtigste Fertigkeit im Digitalzeitalter. Ziel muss es sein, neben dem souveränen Umgang mit digitalen Medien auch eine grundständige IT-Kompetenz aufzubauen. In Zeiten der digitalen Transformation reicht es nicht aus, wenn Kinder und Jugendliche Smartphones und Tablets bedienen – sie müssen sie auch verstehen und verantwortungsvoll einsetzen können.“

Smart Schools gründen sich auf digitale Infrastruktur, digitale Curricula, entsprechend angepasste pädagogische Konzepte und digitalkompetente Lehrerinnen und Lehrer. Derzeit gibt es bundesweit 41 Smart Schools. Weitere Informationen unter www.smart-school.de.

3 von 10 Jugendlichen haben noch nie von Faxgeräten gehört

  • Meilensteine der Gerätetechnik bei vielen Jugendlichen unbekannt
  • Kassettenrekorder noch am bekanntesten


Jahrzehntelang war es Teil des modernen Büros – für viele Kinder und Jugendliche ist es aber gänzlich unbekannt: das Faxgerät. Drei von zehn Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren (28 Prozent) haben noch nie davon gehört. Je jünger die Jugendlichen, desto weniger bekannt ist das Fax: Von den 10- bis 11-Jährigen weiß die Hälfte (49 Prozent) nicht, was damit gemeint ist. Bei den 6- bis 7-jährigen Kindern haben erst 15 Prozent schon einmal davon gehört. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 900 Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren. „Ein Faxgerät kennen die meisten Kinder und Jugendlichen nur noch aus Filmen“, sagt Bitkom-Expertin Marie Anne Nietan. „Digitale Technologien haben viele über lange Zeit genutzte elektronische Geräte im Büro oder heimischen Wohnzimmer in nur wenigen Jahren ersetzt.“

Diskette ist bei Mehrheit der Jugendlichen unbekannt

Ein Drittel der 10- bis 18-Jährigen (32 Prozent) kennt kein Telefon mit Wählscheibe, zwei von fünf (38 Prozent) haben noch nie von Filmen für Fotoapparate gehört. Die Hälfte von ihnen (50 Prozent) weiß etwas mit einem Walkman anzufangen. Und die Diskette ist bei mehr als jedem Zweiten (56 Prozent) zwischen 10 und 18 Jahren unbekannt. Bei den 10- bis 11-Jährigen kann sich sogar nur noch ein Fünftel (22 Prozent) etwas unter einer Diskette vorstellen. Fast vergessen sind in der jungen Generation Geräte wie die Mini-Disc oder der Pager. Nur ein Viertel (24 Prozent) bzw. jeder neunte (11 Prozent) der Jugendlichen kennt sie noch.

Dennoch gibt es auch Geräte, die in der breiten Bevölkerung nicht mehr genutzt werden, bei Kindern und Jugendlichen aber noch durchweg bekannt sind. So wissen noch 84 Prozent der 10- bis 18-Jährigen, was ein Kassettenrekorder ist. Auch der Videorekorder ist bei 82 Prozent der Jugendlichen bekannt. Ähnlich viele (80 Prozent) haben jeweils schon von Schreibmaschinen und Telefonzellen gehört. „Geräte wie der Kassettenrekorder waren trotz technologisch neuerer Alternativen noch viele Jahre sehr beliebt bei Eltern und Kindern“, so Nietan.

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