Archiv für Ingo Peters

8 von 10 Internetnutzern schauen Video-Streams

  • YouTube feiert seinen 15. Geburtstag

Videos im Internet schauen, ist eine der beliebtesten Beschäftigungen unter Internetnutzern: Acht von zehn Onlinern (79 Prozent) schauten im vergangenen Jahr zumindest hin und wieder Videos per Stream, zwei Drittel von ihnen (65 Prozent) nutzten dafür Videoportale wie YouTube oder Vimeo. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Mit YouTube wird nun einer der Pioniere unter den Video-Streaming-Portalen 15 Jahre alt. Am 15. Februar 2005 gründeten die drei ehemaligen PayPal-Mitarbeiter Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim die kostenfreie Videoplattform. Vor allem für Filme und Serien haben sich inzwischen auch kostenpflichtige Streaming-Dienste etabliert. Zwei von fünf Onlinern (42 Prozent) zahlen für Video-Streaming über sogenannte Video-On-Demand-Dienste. „Videoinhalte dominieren den Medienkonsum im Internet“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Der beeindruckende Erfolg von Videoportalen wurde insbesondere von der Verbreitung von Smartphones und schnellem mobilen Internet befeuert.“

Die große Mehrheit der Streamer schaut regelmäßig Videos im Internet. Zwei Drittel (65 Prozent) nutzen mehrmals pro Woche Video-Streaming-Dienste. Dabei schaut jeder Vierte (24 Prozent) sogar täglich Videos im Netz. Jeder Fünfte (20 Prozent) ist immerhin mehrmals pro Monat bei Streaming-Angeboten aktiv.

Die am häufigsten genutzte Abspielplattform ist der Fernseher, fast die Hälfte der Video-Streamer (48 Prozent) schaut darüber häufig oder sehr häufig Video-Streams. Dicht dahinter liegt das Smartphone, 45 Prozent schauen darüber regelmäßig Online-Videos. Zwei von fünf (39 Prozent) lassen Videos häufig bis sehr häufig über den Laptop laufen, ähnlich viele über den Tablet-Computer (38 Prozent). Der stationäre Desktop-PC kommt nur bei einem Viertel (24 Prozent) häufig oder sehr häufig zum Einsatz. Im Gegensatz dazu sagt fast ein weiteres Viertel (23 Prozent): Ich nutze nie einen Fernseher, um Videos zu streamen .

Weitere Daten und Fakten zum Videostreaming liefert die Trendstudie „Consumer Technology 2019“, die hier zum kostenlosen Download bereitsteht: https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Die-Zukunft-der-Consumer-Technology-2019

Informatik wird ab dem Schuljahr 2023/2024 Pflichtfach – Weitere Qualifizierungskurse für Lehrkräfte starten

Ab dem Schuljahr 2023/2024 wird das Fach Informatik im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen als Pflichtfach eingeführt. Das Fach wird im Schuljahr 2023/24 im 10. Schuljahrgang im Umfang von einer Jahreswochenstunde eingeführt und im darauf folgenden Schuljahr 2024/2025 im gleichen Umfang im 9. Schuljahrgang – und zwar als Erweiterung zur bisher geltenden Stundentafel. „Wir müssen zeitnah anfangen, das Fach Informatik nach vorne zu bringen, denn Informatik wird eine Kernkompetenz der Zukunft“, betont Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Eine schrittweise Einführung sei notwendig, weil derzeit nicht ausreichend Informatik-Lehrkräfte vorhanden sind, um auf einen Schlag umzustellen. „Daher geht es in den ersten Schritten erst einmal um die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften“, so Tonne. Derzeit unterrichten insgesamt rund 500 ausgebildete Informatiklehrkräfte an öffentlichen, allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen.

Für die Einführung des Faches Informatik als Pflichtfach sollen vorbereitend zweijährige berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen zur Qualifizierung von Lehrkräften mit dem Ziel einer Unterrichtsbefähigung für den Sekundarbereich I durchgeführt werden. Diese Weiterbildungsmaßnahmen sind modularisiert und umfassen unter anderem acht drei- bis viertägige Präsenzveranstaltungen und auch einige Webinare. Die Maßnahmen zur Qualifizierung von Lehrkräften beziehen sich auf das bereits existierende, schulformübergreifende Kerncurriculum für das Fach Informatik. Die Inhalte lassen sich durch die vier Lernfelder „Daten und ihre Spuren“, „Computerkompetenz“, „Algorithmisches Problemlösen“ und „Automatisierte Prozesse“ umschreiben. Der erste Weiterbildungskurs mit 25 Teilnehmenden ist bereits im September 2019 in der Region Hannover gestartet. Ein zweiter Kurs startet im März 2020 in der Region Osnabrück. Bislang sind neun solcher Weiterbildungskurse geplant. Darüber hinaus sollen insbesondere im Schuljahr 2022/2023 (also im Schuljahr vor der Einführung in Jahrgang 10) bereits bewährte Fortbildungsformate intensiviert werden – insbesondere die dreitägigen Grundlagenschulungen für einen zeitgemäßen Informatikunterricht, die bislang vor allem in der Regionalabteilung Osnabrück stattfinden. Die Übertragung dieses Fortbildungsformates auf die anderen Regionalabteilungen wird derzeit vorbereitet. Für Schulen wird es verschiedene Möglichkeiten geben, sich bei der Einführung von Informatik als Pflichtfach mit ihren Erfahrungen und Konzepten einzubringen.

An einigen niedersächsischen Schulen kommt eine vorgezogene Einführung von Informatik als Pflichtfach bereits im Schuljahr 2022/2023 in Frage. Dies gilt für Schulen mit ausreichender Kapazität an Informatiklehrkräften (mindestens eine Lehrkraft mit Ausbildung im Fach Informatik, mindestens eine weitere Lehrkraft mit Kenntnissen im Fach Informatik und dem Wunsch, Informatik zu unterrichten). Darüber hinaus besteht für ausgewählte Schulen, die bereits jetzt Informatikunterricht auf Grundlage des Kerncurriculums für den Sekundarbereich I implementiert haben, und für Schulen, die Informatikunterricht derzeit z. B. in Form von Robotik-Arbeitsgemeinschaften anbieten, die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Konzepte bei der Einführung des Faches einzubringen.

„Es besteht kein Zweifel, dass wir trotz aller bereits ergriffenen Maßnahmen unsere Schülerinnen und Schüler noch besser auf den Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien vorbereiten müssen“, sagt Tonne abschließend. Das Fach Informatik als Pflichtfach sei dazu ein wichtiger Baustein.

Jeder Dritte scheitert bei der Internetrecherche

  • Informationssuche, Datenschutz und Technikfragen stellen viele Menschen in der digitalen Welt vor Probleme
  • Am 19. Juni 2020 findet der erste bundesweite Digitaltag statt

Wie schützt man seine Daten im Internet? Welche Online-Quellen sind vertrauenswürdig? Was kann man tun, wenn das Smartphone einmal nicht so will wie man selbst? Fragen wie diese stellen viele Menschen noch immer vor unüberwindbare Hürden. Einem großen Teil der Bundesbürger fällt es schwer, sich souverän und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie anlässlich des ersten bundesweiten Digitaltags am 19. Juni 2020, wie die Initiative „Digital für alle“ mitteilt. Demnach erklärt zwar eine Dreiviertelmehrheit (74 Prozent), technische Geräte wie Smartphone oder Computer bedienen und nutzen zu können, solange keine Fehler oder unerwartete Ereignisse auftreten – aber jeder Vierte (23 Prozent) beherrscht das nicht. Sechs von zehn Bundesbürgern (61 Prozent) finden online in der Regel die Informationen, die sie suchen. 37 Prozent gelingt das nicht. Wiederum 60 Prozent können Programme und Apps installieren, der übrige Teil (37 Prozent) scheitert daran. Während 57 Prozent ihre Datenschutzeinstellungen individuell anpassen, machen das 39 Prozent nicht. Eine Online-Quelle im Hinblick auf ihre Vertrauenswürdigkeit einschätzen kann jeder Zweite (50 Prozent), etwa ebenso viele (46 Prozent) trauen sich das nicht zu. Und 46 Prozent sind in der Lage, auftretende Fehlermeldungen und technische Probleme auf eigenen Geräten einzuordnen und selbst zu beheben, während das 49 Prozent vor Rätsel stellt. „Das Bild ist geteilt. Auf der einen Seite sagen viele Menschen in Deutschland von sich, sich im digitalen Alltag zurechtzufinden, reflektiert mit Medien und Technologien umzugehen und auch mal technische Probleme zu lösen“, sagt Anna-Lena Hosenfeld, Projektleiterin des Digitaltags. „Auf der anderen Seite gibt es eine große Gruppe, die in der digitalen Welt Orientierung sucht, auf Hilfe angewiesen ist und Angst vor Fehlern hat.“ Genau an diese Menschen richte sich der Digitaltag, zu dem bereits mehr als 150 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet angemeldet wurden und täglich neue dazukommen.

Bundesweiter Aktionstag für digitale Teilhabe

Der Digitaltag wird getragen von der Initiative „Digital für alle“, einem Bündnis aus mehr als 20 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Bildung und Kultur, Wohlfahrt, Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Hand. Erklärtes Ziel ist die Förderung digitaler Teilhabe. Projektleiterin Hosenfeld: „Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen.“ Der bundesweite Aktionstag will die Digitalisierung mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten überall in Deutschland erklären, erlebbar machen, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und auch Raum für kontroverse Debatten schaffen. Mögliche Formate sind etwa öffentliche Vorträge, Diskussionen und Streitgespräche, das Ausprobieren digitaler Technologien in Vereinen, Behörden und Unternehmen, Tage der Offenen Tür oder Programmierkurse für jedermann. Die Bandbreite reicht von lokalen Bürgersprechstunden via Messenger über digitale Erlebnisreisen mit der Virtual-Reality-Brille in Senioreneinrichtungen bis zu kostenlosen Workshops zur IT-Sicherheit in Softwarehäusern. Nach der Premiere am 19. Juni 2020 soll der Digitaltag künftig jährlich durchgeführt werden. Zudem wird im Rahmen des Digitaltags ein Preis für herausragendes digitales Engagement verliehen.

Bitkom zu Pisa-Studie über Berufswünsche Jugendlicher

  • Präsident Berg: „Jugendliche sind weiter als die Schulen“


Zur Sonderauswertung der Pisa-Studie zu Berufswünschen von Jugendlichen erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Ganz offensichtlich sind viele Jugendliche heute schon sehr viel weiter als die Schulen. Kein Berufswunsch wird häufiger genannt als der des IT-Spezialisten, zumindest unter den Jungen. Darauf müssen sich die Schulen besser vorbereiten. Die Schulen haben den Auftrag, das sehr viel stärker als bisher zu fördern und zudem auch Mädchen für IT-Berufe begeistern. Wenn wir das konsequent angehen, könnte der enorme Fachkräftebedarf in der digitalen Wirtschaft künftig zu größeren Teilen aus dem eigenen Nachwuchs gedeckt werden. Derzeit sind in Deutschland 124.000 Stellen für IT-Spezialisten unbesetzt. Um dem entgegenzuwirken, sollten alle Schulen zu Smart Schools mit digitaler Infrastruktur, digitalen Curricula und digitalkompetenten Lehrerinnen und Lehrern umgebaut werden. Insbesondere sollte flächendeckend ein Pflichtfach Informatik eingeführt werden. Derzeit ist dies nur in vier von 16 Bundesländern der Fall.“

Bitkom zum BGH-Urteil zu Online-Bewertungen


Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil die Praxis von Online-Bewertungsportalen gestärkt.

„Der Bundesgerichtshof hat mit seinem heutigen Urteil gleichermaßen den Verbraucherschutz wie die Rechtssicherheit von Plattformbetreibern gestärkt. Er hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig transparente und unabhängige Bewertungen für die Verbraucher sind. Die Nutzer müssen sich auf die Vertrauenswürdigkeit und Echtheit von Online-Bewertungen verlassen können. Das bedeutet, dass Plattformen gefälschte, gekaufte und nicht vertrauenswürdige Bewertungen herausfiltern dürfen. Und zu diesem Zweck wiederum dürfen sie einen speziellen, selbst entwickelten Algorithmus einsetzen. Das hat der Bundesgerichtshof heute klargestellt. Wichtig ist dabei stets, dass die Verbraucher nachvollziehen können, nach welchen Kriterien gefiltert wird. Im Sommer dieses Jahres werden die Verbraucher in diesem Zusammenhang weiter gestärkt. Dann tritt EU-weit die sogenannte P2B-Verordnung in Kraft. P2B steht für Platform-to-Business. Durch sie wird Fairness und Transparenz auf Plattformen nochmals weiterentwickelt.“

„Frohes Neues Jahr“ wünschen die Deutschen am liebsten per Telefon

  • Fast 9 von 10 Bundesbürgern rufen für Neujahrsgrüße an
  • 39 Prozent versenden ihre Grüße per Messenger


In wenigen Tagen ist es so weit: Das Jahr 2020 steht vor der Tür. Ob nun vom heimischen Sofa aus oder direkt bei der großen Party – die meisten Deutschen (88 Prozent) wünschen ihren Freunden und Verwandten per Telefon ein frohes Neues Jahr. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren. Damit ist der Anruf wie im vergangenen Jahr die beliebteste Art, Neujahrsgrüße zu übermitteln – 2018 waren es 82 Prozent. Je nach Alter gibt es allerdings Unterschiede: Bei den über 65-Jährigen greifen 93 Prozent für ihre Neujahrsgrüße zum Telefon. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 84 Prozent. Andersherum ist es bei Neujahrsgrüßen via Messenger wie Whatsapp oder Telegram: 62 Prozent der 16- bis 29-Jährigen wählen diesen Weg, bei den über 65-Jährigen ist es nicht mal jeder Fünfte (18 Prozent). Insgesamt geben 4 von 10 Bundesbürgern (39 Prozent) an, für ihre Neujahrsgrüße einen Messenger-Dienst zu nutzen.

Jeder Vierte (25 Prozent) versendet seine Neujahrsgrüße per E-Mail, 22 Prozent tun dies über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram oder TikTok. Sich per Videotelefonie über Skype oder Facetime ein frohes Neues Jahr zu wünschen, ist weiter beliebt: Jeder Fünfte (20 Prozent) wählt zum Jahreswechsel diese Methode, 2018 waren es 18 Prozent, 2017 13 Prozent. Die klassische SMS wird dagegen seltener für Neujahrsgrüße verschickt: 19 Prozent wollen ihre Neujahrsgrüße auf diesem Wege übermitteln, 2018 waren es noch 24 Prozent. Immerhin 19 Prozent setzen auf analoge Neujahrsgrüße und wollen eine Postkarte oder einen Brief verschicken. Nur 2 Prozent geben an, in diesem Jahr überhaupt keine Neujahrsgrüße versenden zu wollen.

Handy-Verbot an Heiligabend? So nutzen die Deutschen Technik an Weihnachten


  • Bei fast jedem Vierten bleibt das Smartphone am 24. Dezember abends aus
  • Weihnachtsgrüße werden oft über soziale Netzwerke statt per Karte verschickt
  • Schon jeder Fünfte streamt seine Weihnachtsmusik


Familie, Kerzenschein und gutes Essen – Weihnachten ist eine Zeit der Besinnlichkeit. Viele Deutsche haben deshalb klare Vorstellungen davon, was die Nutzung von Smartphones, digitalen Medien und sozialen Netzwerken an Heiligabend betrifft. Das hat eine repräsentative Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren ergeben. Die 5 wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Die meisten Deutschen (79 Prozent) haben Regeln für das Smartphone an Heiligabend: Fast jeder Vierte stellt ein komplettes Smartphone-Verbot auf (23 Prozent). Mehr als jeder Zweite (56 Prozent) erwartet hingegen, dass das Smartphone zumindest während des Essens nicht in die Hand genommen wird. Für viele gehört das Smartphone aber auch zum Fest dazu: 41 Prozent geben an, gerade an Heiligabend vermehrt Fotos und Videos damit zu machen. Immerhin 16 Prozent nutzen am 24. Dezember Videotelefondienste wie Skype oder Whatsapp, um abwesende Familienmitglieder sehen und sprechen zu können.
  • Weihnachtsgrüße werden vermehrt über Social Media verschickt: Mehr als jeder zweite Nutzer sozialer Netzwerke (53 Prozent) gibt an, statt Karten Weihnachtsgrüße über Facebook, Instagram und Co. zu versenden. 43 Prozent sind nach eigenen Angaben während der Feiertage aktiver in sozialen Netzwerken als sonst – und 33 Prozent teilen dort gern ihre Weihnachtserlebnisse. Das gefällt allerdings nicht jedem: Fast 3 von 10 Social-Media-Nutzer (29 Prozent) sind genervt von Weihnachtsbeiträgen ihrer Freunde, Familie oder Kollegen.
  • Die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel spielt bei drei Viertel der Bundesbürger (77 Prozent) an Heiligabend eine Rolle – und zwar in den allermeisten Fällen ganz analog: 52 Prozent hören sich die Weihnachtsgeschichte in der Kirche an, bei 32 Prozent liest ein Familienmitglied die Weihnachtsgeschichte vor. 7 Prozent legen dafür eine CD oder Kassette ein. Rund 5 Prozent hören die Weihnachtsgeschichte online über einen Hörbuchdienst. 2 Prozent geben an, sich die Weihnachtsgeschichte von einem digitalen Sprachassistenten wie Siri oder Alexa vorlesen zu lassen.
  • Technik unter dem Weihnachtsbaum sofort ausprobieren? Ja, sagen 21 Prozent der Befragten – und nutzen neue Spielkonsolen, Tablets oder Fitnessarmbänder bereits nach der Bescherung zusammen mit Familie und Freunden. Fast jeder Zehnte (9 Prozent) nutzt die Weihnachtsfeiertage übrigens, um sich von Familienmitgliedern und Freunden die neueste Technik erklären zu lassen.
  • Stille Nacht, heilige Nacht: Musik spielt bei den allermeisten Menschen (90 Prozent) an Heiligabend eine Rolle. Bei jedem Fünften (22 Prozent) wird die Weihnachtsmusik über einen Online-Streamingdienst wie Spotify oder Amazon Music abgespielt. 7 Prozent haben eine Playlist auf einem Laptop oder einem USB-Stick, die für weihnachtliche Stimmung sorgen soll. Viele setzen allerdings auch auf den klassischen Weg: 45 Prozent spielen Musik über die Stereoanlage ab, bei 44 Prozent wird sogar selbst musiziert. 28 Prozent schalten an Heiligabend das Radio ein.

Diese Neuerungen bringt das Digitaljahr 2020

  • Medizin-Apps auf Rezept
  • Support für Windows 7 läuft aus
  • E-Books werden günstiger


Im kommenden Jahr gibt es auch in der Digitalwelt neue Vorschriften und Rechte für Verbraucher. Der Digitalverband Bitkom hat die wichtigsten Digitalereignisse für 2020 zusammengetragen.

Apps auf Rezept

Zwei von drei Smartphone-Besitzern verwenden heute bereits Gesundheits-Apps. Ärzte können ab kommendem Jahr bestimmte geprüfte Medizin-Apps per Rezept verschreiben. Das sieht das Digitale Versorgung-Gesetz vor, das ab 2020 in Kraft tritt. Die Kosten für die verschriebenen Apps tragen dann die gesetzlichen Krankenkassen. Für eine Kostenübernahme müssen die Medizin-Apps zuvor vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte geprüft werden. Die Prüfkriterien beziehen sich u.a. auf Datensicherheit, Datenschutz und die eigentliche Funktionalität der jeweiligen App. Darüber hinaus müssen die Apps sogenannte positive Versorgungseffekte aufweisen.

Support für Windows 7 läuft aus

Der Software-Hersteller Microsoft stellt am 14. Januar 2020 den Support für das Betriebssystem Windows 7 ein. Das hat unter anderem zur Folge, dass Windows-7-Nutzer keine weitere technische Unterstützung oder Updates vom Hersteller für ihr Betriebssystem erhalten und solche Computer möglicherweise anfälliger für neue Schadprogramme werden. Bitkom empfiehlt, vor Ablauf der Frist auf ein aktuelles Betriebssystem zu wechseln.

Mehrwertsteuer auf E-Books sinkt

Auf elektronische Publikationen (E-Books, E-Paper) wurde in Deutschland bislang der Regel-Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent erhoben, während gedruckte Publikationen (Bücher, Zeitungen, Zeitschriften) mit einem Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent deutlich günstiger besteuert wurden. Mit Beginn des kommenden Jahres entfällt diese Unterscheidung. Ab dann gilt auch für elektronische Publikationen und für die Bereitstellung eines Zugangs zu Datenbanken mit elektronischen Büchern, Zeitungen oder Zeitschriften der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Von der Steuersenkung ausgenommen sind Videos, Musik, Erzeugnisse mit jugendgefährdenden Inhalten und Werbepublikationen.
IT-Sicherheitskennzeichen für Verbraucher

Im kommenden Jahr soll auf nationaler Ebene das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 verabschiedet werden. Das Gesetz sieht auch ein IT-Sicherheitskennzeichen für vernetzte Produkte vor. Diese Kennzeichen soll die Sicherheit für Verbraucher transparent machen und damit Kaufentscheidungen zu Gunsten sicherer Produkte beeinflussen. Herstellern bleibt es überlassen, ob sie ihre Produkte entsprechend kennzeichnen, sie sind nicht dazu verpflichtet.

Elektromobilität noch stärker gefördert

Um die Attraktivität von elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu steigern, erhöht der Gesetzgeber ab 2020 die steuerliche Förderung. Schon bisher war die Steuer auf die Privatnutzung betrieblicher Kraftfahrzeuge (sog. Dienstwagenbesteuerung) deutlich reduziert, wenn es sich bei dem genutzten Fahrzeug um ein Elektro- oder Hybridfahrzeug handelte. Diese Förderung wird nun bis zum Jahr 2031 verlängert und ausgeweitet. Außerdem bleibt der Vorteil des Arbeitnehmers durch ein kostenfreies Aufladen eines Elektrofahrzeugs beim Arbeitgeber bis 2030 steuerfrei, genauso wie die private Nutzung von betrieblichen Fahrrädern. Betrieblich genutzte elektrische Lieferfahrzeuge und Lastenfahrräder profitieren von einer neu eingeführten Sonderabschreibung.

Erstmals Regulierung für Krypto-Währungen in Deutschland

Ab dem 1. Januar 2020 tritt das Gesetz zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur vierten EU-Geldwäscherichtlinie in Kraft. Darin wird das Krypto-Verwahrgeschäft als neue Finanzdienstleistung in das Kreditwesengesetz aufgenommen. Fortan braucht es für Krypto-Verwahrer (Wallets) und Krypto-Handelsplätze eine Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen. Bestehende Finanzdienstleister wie Banken können so legal in das Krypto-Geschäft einsteigen. Verbraucher können dadurch künftig erstmals von national regulierten Finanzdienstleistern Krypto-Währungen wie Bitcoin & Co. kaufen und handeln.

Behörden stellen auf elektronische Rechnung um

Schon bis zum 27. November 2019 mussten alle Bundesbehörden in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu empfangen. Länder und Kommunen müssen bis zum 18. April 2020 nachziehen. Ab dem 27. November 2020 dürfen öffentliche Verwaltungen in Deutschland in der Regel keine Papierrechnungen mehr annehmen.

Die Mehrheit kauft Weihnachtsgeschenke im Netz


  • 73 Prozent der Internetnutzer bestellen Präsente in diesem Jahr online
  • Viele schätzen die Bequemlichkeit und wollen sich das Gedränge im Laden ersparen


Volle Läden, lange Schlagen, schwere Tüten: 6 von 10 Bundesbürgern (61 Prozent) wollen in diesem Jahr auf Stress beim Geschenkekauf verzichten und bestellen ihre Präsente im Netz. Unter den Internetnutzern liegt der Anteil sogar bei 73 Prozent: 27 Prozent kaufen ihre Geschenke ausschließlich online, 46 Prozent besorgen zwar nicht alle, aber dennoch einige Geschenke im Internet. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren. Demnach ist das ausschlaggebende Argument für 74 Prozent derjenigen, die online Geschenke kaufen, dass es vor allem bequem ist, online Weihnachtsgeschenke zu kaufen und sich diese direkt nach Hause liefern zu lassen. Mehr als jeder Zweite (58 Prozent) sagt, dass er sich so das Gedränge in den Läden ersparen will. Fast ebenso viele (55 Prozent) betonen, dass sich beim Online-Shopping die Preise besser vergleichen lassen als im stationären Geschäft. „Online-Shopping ist für viele Menschen alltäglich und spart insbesondere beim Geschenkekauf vor Weihnachten Zeit und Stress. Häufig ist auch eine Zustellung am Tag der Bestellung möglich, so dass der Geschenkekauf im Netz bis kurz vor den Feiertagen möglich ist“, sagt Dr. Christopher Meinecke, Bitkom-Bereichsleiter Digitale Transformation.

Viele Online-Geschenkekäufer schätzen auch die Flexibilität, die das Online-Shopping kurz vor Weihnachten mit sich bringt: 48 Prozent betonen, sie hätten kaum Zeit und könnten im Internet unabhängig von Ladenöffnungszeiten einkaufen. Für 34 Prozent ist wichtig, dass es im Netz auch individuelle Geschenke gibt. 26 Prozent holen sich beim Surfen Inspiration und kommen so erst auf Ideen für ihre Präsente. Fast jeder Vierte (23 Prozent) nutzt beim Onlineeinkauf gerne Rabattcodes und spart auf diesem Weg Geld. Auch Treueprogramme stehen hoch im Kurs. Jeder Fünfte (21 Prozent) sammelt bei seinem Weihnachtsshopping Punkte.

Rund jeder fünfte Internetnutzer (22 Prozent) kauft Weihnachtsgeschenke allerdings ausschließlich im Geschäft. 2 Prozent geben an, in diesem Jahr überhaupt keine Geschenke kaufen zu wollen.

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Jeder zweite Smartphone-Nutzer macht Daten-Backups

  • Bildschirmsperre bei fast allen aktiviert
  • Bitkom gibt Sicherheits-Tipps für das Smartphone


Ein verlorenes Smartphone, Schadprogramme auf dem Gerät oder geklaute Daten – für Nutzer sind das unangenehme Vorstellungen. Entsprechend schützen sich die allermeisten auf ihrem privaten Smartphone. 96 Prozent der Smartphone-Nutzer haben zumindest eine Bildschirmsperre aktiviert. Ein SIM-Karten-Schutz kommt bei 81 Prozent zum Einsatz. Dabei sperrt sich das Handy, sobald die SIM-Karte entfernt wird. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Für die allermeisten Nutzer ist ihr Handy ein sehr persönlicher Gegenstand. Umso wichtiger ist es, Cyberkriminellen und Dieben so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten und für den Ernstfall Backups zu erstellen“, sagt Teresa Ritter, IT-Sicherheitsexpertin im Bitkom. So nutzen sechs von zehn (58 Prozent) eine Lokalisierungsfunktion zum Aufspüren des Smartphones bei Verlust, ein Virenschutzprogramm setzen vier von zehn Smartphone-Nutzer (40 Prozent) ein. Jeder Zweite (49 Prozent) erstellt regelmäßig Backups seiner Daten – entweder in der Cloud oder auf externen Datenspeichern. Und jeder Achte (13 Prozent) deckt seine Smartphone-Kamera ab.

Jeder Achte entsperrt den Bildschirm per Gesichtserkennung

Bei der Bildschirmsperre stehen unterschiedliche Sicherheitsverfahren zur Auswahl. Am beliebtesten ist immer noch ein Code oder PIN, der zum Entsperren eingegeben werden muss. Gut zwei Drittel (68 Prozent) der Nutzer vertrauen darauf. Mit einem Muster hat gut jeder Zweite (47 Prozent) seinen Bildschirm geschützt, genauso viele machen dies per Fingerabdrucksensor. Knapp jeder Achte (12 Prozent) nutzt eine Gesichtserkennung, um den Smartphone-Bildschirm zu entsperren. Wenig verbreitet sind Erkennungsverfahren per Stimme (5 Prozent) und mittels Iris-Scanner (4 Prozent). „Die meisten Nutzer setzen nicht nur auf eine einzige Entsperrmethode. Je nach Situation ist es komfortabel, zwischen etablierten Verfahren per Code oder einer neueren, biometrischen Authentifizierung wählen zu können“, so Ritter.

Wie Verbraucher ihr Smartphone umfassend schützen können, hat Bitkom in zehn Tipps zusammengefasst: https://www.bitkom.org/Themen/Datenschutz-Sicherheit/Sicherheit/Sicherheits-Tipps/10-Tipps-wie-Sie-Ihr-Smartphone-sicher-machen.html

Es gibt viele Behandlungen existieren, um männliche impotence- Erektionsstörungen helfen. Kamagra Medikament wurde das beste in den letzten 2 Jahren auf dem Markt genannt. Sildenafil (Kamagra) Behandlung ist neu und wirksames Medikament. Lesen Sie mehr über ED härtet hier: