- Jeder Fünfte vertraut nach PRISM staatlichen Stellen überhaupt nicht mehr
- Zwei Drittel halten ihre Daten im Netz für gefährdet
- Nur eine Minderheit nutzt Verschlüsselung und Anonymisierungsdienste
Archiv für Aktuelles
Internetnutzer werden misstrauisch
Smartphone als Ausweis
„Zeig mir Dein Handy, und ich sage Dir, wer Du bist.“ Bezog sich dieser Satz bislang eher auf den persönlichen Lifestyle und die Zugehörigkeit zu einem gesellschaftlichen Milieu, so könnte das Smartphone in Zukunft offiziell zur Identifikation dienen. Jeder vierte Bundesbürger (24 Prozent) kann sich vorstellen, seinen Ausweis zu Hause zu lassen und sich unterwegs mit seinem Smartphone zu identifizieren. Das sind rund 17 Millionen Deutsche. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. „Viele Verbraucher werden zukünftig ohne Portemonnaie aus dem Haus gehen und sich per App oder speziellem Chip mit dem Smartphone sicher ausweisen – ob bei der Bank oder der Mietwagenfirma“, sagt BITKOM-Experte Dr. Pablo Mentzinis. Daten müssen nicht mehr umständlich per Hand eingegeben werden. Das Smartphone als Ausweis können sich überdurchschnittlich viele Männer (28 Prozent), Jüngere (41 Prozent aller Personen zwischen 14 und 29 Jahren) und Ostdeutsche (31 Prozent) vorstellen.
Unternehmen machen Schule
Klett MINT berät und unterstützt Unternehmen bei Schulkooperationen
Bei der Suche nach Fachkräften geht die Wirtschaft neue Wege: Immer häufiger arbeitet sie mit Schulen zusammen, um für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT) zu begeistern und letztlich so dringend benötigtes Personal zu finden. Die Klett MINT GmbH berät und unterstützt diese Unternehmen bei ihren Kooperationen.
Wie kürzlich eine Umfrage von bildungsklick, Klett MINT und Lehrer-Online ergab, wünschen sich fast 60 Prozent der teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer eine engere Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft. Denn davon profitieren letztlich beide Seiten: Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen praktischen Einblick in die Berufswelt, die Unternehmen Zugang zu potenziellen Fachkräften.
Videotelefonie meist per Laptop und Skype
Die allermeisten Videotelefonate in Deutschland werden am Laptop über Skype geführt. Andere Geräte und Dienste folgen mit erheblichem Ab-stand. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. Rund 17 Millionen Deutsche nutzen zumindest hin und wieder Videotelefonie. 91 Prozent von ihnen verwenden dafür Skype. Es folgen Facebook (13 Prozent), Apple FaceTime (8 Prozent), Google Hangout (5 Prozent) und sonstige Dienste (7 Prozent). Bei den Jüngeren ist vor allem auch Facebook beliebt: Jeder fünfte (20 Prozent) Videotelefonierer zwischen 14 und 29 Jahren nutzt die Video-Chatfunktion des sozialen Netzwerks, und jeder sechste (18 Prozent) der 30- bis 44-Jährigen.
IFA 2013: Schule@IFA
Lernparcours für SchülerInnen ab der 7. Klasse
Bereits zum fünften Mal lädt die IFA interessierte SchülerInnen aus Berlin und Brandenburg ein, im Rahmen ihres Unterrichts die globale Leitmesse für Unterhaltungselektronik und Elektrohausgeräte zu erkunden. 2012 nahmen über 1.600 Schülerinnen und Schüler am Projekt Schule@IFA teil.
20 Jahre PDF-Standard
- Am 15. Juni 1993 erschien Acrobat 1.0
- Neuer Standard PDF/UA ermöglicht Sehbehinderten PDF-Dokumente zu nutzen
Europa verliert den Anschluss
Technologie-Standort Deutschland ist aufgrund fehlender IT-Kompetenzen
gefährdet
Die weltweit agierenden Informatikfachgesellschaft Association for
Computing Machinery (ACM) hat in einer neueren Untersuchung mit dem
Titel „Informatics education – Europe cannot afford to miss the boat“
festgestellt, dass Europa aufgrund fehlender Fachkräfte in der
Informatik den Anschluss an die technische Entwicklung zu verlieren
droht (siehe: http://www.informatik.org/upload/pdf/ACMandIEreport.pdf).
Hasso-Plattner-Institut meldet 30.000 Online-Lerner und 6.200 openHPI-Zertifikate bei seinen MOOCs
Potsdam. Immer mehr Menschen aus aller Welt nutzen kostenlose offene Onlinekurse, um in der Informationstechnologie auf dem Laufenden zu bleiben. Diese Zwischenbilanz hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) anlässlich des fünften Angebots eines Massive Open Online Courses (MOOCs) auf seiner interaktiven Internet-Bildungsplattform openHPI.de gezogen. Dort seien bereits 30.000 Online-Lerner aus mehr als 110 Ländern registriert, teilte Institutsdirektor Prof. Christoph Meinel mit. Die bisherigen vier Kurse hätten insgesamt 6.200 Teilnehmer so erfolgreich absolviert, dass sie ein Zertifikat des HPI erhielten, berichtete der Informatikwissenschaftler.
Das Handy wird dreißig
- Am 13. Juni 1983 kam das erste Handy auf den Markt
- Prognose: 2014 werden weltweit rund 7 Milliarden Handys genutzt
Das Handy feiert dreißigsten Geburtstag. Am 13. Juni 1983 brachte Motorola mit dem „Dynatac 8000“ das erste Mobiltelefon auf den Markt. Mit den heutigen Smartphones ist das Gerät nur schwer zu vergleichen. Es war rund 800 Gramm schwer und 33 Zentimeter lang. Zum Vergleich: Moderne Smartphones wiegen zwischen 110 und 180 Gramm und sind nicht größer als 14 Zentimeter. Auch bei der Akku-Laufzeit unterscheidet sich der Handy-Urahn deutlich von modernen Mobiltelefonen. Lediglich 30 Minuten Gesprächszeit waren mit dem Dynatac möglich. „Die Erfolgsgeschichte des Handys zeigt eindrucksvoll, wie schnell IT-Innovationen die Welt verändern“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Für 2014 sagt die Internationale Fernmeldeunion voraus, dass weltweit die Schwelle von sieben Milliarden aktiv genutzten Handys durchbrochen wird. Damit gibt es bald annähernd so viele aktiv genutzte Handys wie Menschen.
Die Erfolgsgeschichte des klassischen Handys wiederholt sich derzeit beim Smartphone. 2007 kamen die ersten App-fähigen Geräte mit großem Touchscreen auf den Markt. Seitdem sind die Verkaufszahlen explodiert. Während 2008 noch 3,1 Millionen Geräte in Deutschland verkauft wurden, sind es in diesem Jahr nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts EITO bereits 28 Millionen. 96 Prozent des Mobilfunkmarktes entfallen mittlerweile auf Smartphones, die restlichen vier Prozent auf einfache Handys. Kempf: „Smartphones setzen die Erfolgsgeschichte des Handys fort.“
Experte: Eltern müssen Kinder am Computer besser kontrollieren
Kinder und Jugendliche sollten während ihrer ersten Schritte im Internet nicht alleine gelassen werden. Denn gerade am Anfang lauerten Gefahren, denen man mit einigen wenigen Tricks aus dem Weg gehen könne, sagt Kriminalhauptkommissar Elmar Esseln in Trier der Nachrichtenagentur dpa. Etwa wenn sich die jungen Nutzer bei einem sozialen Netzwerk anmelden: “Da muss ihnen jemand zeigen, wie sie ihre Daten geschickt eingeben, ohne Pädophile anzulocken”, sagt er. Tabu sein sollten auch Spitznamen wie etwa “Maria12”, bei denen jeder sofort das Alter des Benutzers erkenne.