- Am 15. Juni 1993 erschien Acrobat 1.0
- Neuer Standard PDF/UA ermöglicht Sehbehinderten PDF-Dokumente zu nutzen
Archiv für Ingo Peters
20 Jahre PDF-Standard
Europa verliert den Anschluss
Technologie-Standort Deutschland ist aufgrund fehlender IT-Kompetenzen
gefährdet
Die weltweit agierenden Informatikfachgesellschaft Association for
Computing Machinery (ACM) hat in einer neueren Untersuchung mit dem
Titel „Informatics education – Europe cannot afford to miss the boat“
festgestellt, dass Europa aufgrund fehlender Fachkräfte in der
Informatik den Anschluss an die technische Entwicklung zu verlieren
droht (siehe: http://www.informatik.org/upload/pdf/ACMandIEreport.pdf).
Hasso-Plattner-Institut meldet 30.000 Online-Lerner und 6.200 openHPI-Zertifikate bei seinen MOOCs
Potsdam. Immer mehr Menschen aus aller Welt nutzen kostenlose offene Onlinekurse, um in der Informationstechnologie auf dem Laufenden zu bleiben. Diese Zwischenbilanz hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) anlässlich des fünften Angebots eines Massive Open Online Courses (MOOCs) auf seiner interaktiven Internet-Bildungsplattform openHPI.de gezogen. Dort seien bereits 30.000 Online-Lerner aus mehr als 110 Ländern registriert, teilte Institutsdirektor Prof. Christoph Meinel mit. Die bisherigen vier Kurse hätten insgesamt 6.200 Teilnehmer so erfolgreich absolviert, dass sie ein Zertifikat des HPI erhielten, berichtete der Informatikwissenschaftler.
Das Handy wird dreißig
- Am 13. Juni 1983 kam das erste Handy auf den Markt
- Prognose: 2014 werden weltweit rund 7 Milliarden Handys genutzt
Das Handy feiert dreißigsten Geburtstag. Am 13. Juni 1983 brachte Motorola mit dem „Dynatac 8000“ das erste Mobiltelefon auf den Markt. Mit den heutigen Smartphones ist das Gerät nur schwer zu vergleichen. Es war rund 800 Gramm schwer und 33 Zentimeter lang. Zum Vergleich: Moderne Smartphones wiegen zwischen 110 und 180 Gramm und sind nicht größer als 14 Zentimeter. Auch bei der Akku-Laufzeit unterscheidet sich der Handy-Urahn deutlich von modernen Mobiltelefonen. Lediglich 30 Minuten Gesprächszeit waren mit dem Dynatac möglich. „Die Erfolgsgeschichte des Handys zeigt eindrucksvoll, wie schnell IT-Innovationen die Welt verändern“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Für 2014 sagt die Internationale Fernmeldeunion voraus, dass weltweit die Schwelle von sieben Milliarden aktiv genutzten Handys durchbrochen wird. Damit gibt es bald annähernd so viele aktiv genutzte Handys wie Menschen.
Die Erfolgsgeschichte des klassischen Handys wiederholt sich derzeit beim Smartphone. 2007 kamen die ersten App-fähigen Geräte mit großem Touchscreen auf den Markt. Seitdem sind die Verkaufszahlen explodiert. Während 2008 noch 3,1 Millionen Geräte in Deutschland verkauft wurden, sind es in diesem Jahr nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts EITO bereits 28 Millionen. 96 Prozent des Mobilfunkmarktes entfallen mittlerweile auf Smartphones, die restlichen vier Prozent auf einfache Handys. Kempf: „Smartphones setzen die Erfolgsgeschichte des Handys fort.“
Experte: Eltern müssen Kinder am Computer besser kontrollieren
Kinder und Jugendliche sollten während ihrer ersten Schritte im Internet nicht alleine gelassen werden. Denn gerade am Anfang lauerten Gefahren, denen man mit einigen wenigen Tricks aus dem Weg gehen könne, sagt Kriminalhauptkommissar Elmar Esseln in Trier der Nachrichtenagentur dpa. Etwa wenn sich die jungen Nutzer bei einem sozialen Netzwerk anmelden: “Da muss ihnen jemand zeigen, wie sie ihre Daten geschickt eingeben, ohne Pädophile anzulocken”, sagt er. Tabu sein sollten auch Spitznamen wie etwa “Maria12”, bei denen jeder sofort das Alter des Benutzers erkenne.
Wo die meisten IT-Azubis ausgebildet werden
Bundesländer-Ranking:
- Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin liegen im Vergleich der Bundesländer vorn
- Bundesweit gibt es 39.843 IT-Azubis
Die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin haben im Vergleich der Bundesländer den höchsten Anteil an IT-Azubis. In Bremen wurden 2012 rund 4 Prozent aller Auszubildenden in IT-Berufen wie Fachinformatiker, Informatikkaufmann oder IT-System-Elektroniker ausgebildet. In Hamburg sind es 3,8 Prozent, in Berlin 3,4 Prozent. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit. Bei den Flächenländern liegen Sachsen (3,3 Prozent), sowie Hessen und Nordrhein-Westfalen (beide 3,2 Prozent) vorne. Auf den hinteren Plätzen stehen Thüringen (1,8 Prozent), Brandenburg (1,7 Prozent) und Sachsen-Anhalt (1 Prozent). „IT-Spezialisten sind in allen Branchen gefragt, etwa im Maschinenbau oder in der Automobilindustrie, nicht nur in den klassischen ITK-Unternehmen“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind ein zentraler Standortfaktor. Die Ausbildung in IT-Berufen ist damit eine wichtige Investition in die Zukunft.“
Die Zukunft in der Gigabit-Gesellschaft –
Mehr Internet, mehr Daten, mehr Interaktion: Szenarien beschreiben die Zukunft in der Gigabit-Gesellschaft –
Paneltalk der Initiative D21 und des Fraunhofer ISI zur Frage, wie die Digitalisierung die Zukunft verändert
Nach der Informationsgesellschaft kommt die Gigabit-Gesellschaft. In Zukunft werden noch größere Datenmengen in noch kürzerer Zeit übertragen und automatisch erzeugte Informationen aus mehreren Quellen werden intelligent miteinander vernetzt. Smarte Geräte verarbeiten die jeweils relevanten Informationen in Echtzeit und kombinieren diese nach Bedarf. Wie sich diese komplexen Innovationen auf unser tägliches Leben auswirken werden, beschreibt das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in sechs Anwendungsszenarien. Diese zeigen die konkreten Veränderungen und notwendigen Voraussetzungen, damit sich die positiven Potenziale der Netzinnovationen voll entfalten können. Gestern stellten das Fraunhofer ISI und die Initiative D21 die drei wichtigsten Szenarien aus der Studie im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin vor. Im Vordergrund der Studie „Szenarien für die Gigabit-Gesellschaft“ steht das Zusammenspiel von gesellschaftlichen Entwicklungen und technischen Möglichkeiten. Die Szenarien zeigen, wie das Leben und Arbeiten in Zukunft aussehen könnte, sie weisen aber auch auf mögliche negative Entwicklungen hin.
Schule in der digitalen Gesellschaft
Die Initiative D21, das Bündnis für Bildung, die Initiative Keine Bildung ohne Medien! und Der Tagesspiegel veranstalteten erstmals gemeinsam die Tagung Bildungsmediale:
Die vollständige Pressemappe mit Statements der Veranstalter steht unter http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/05/pressemappe_bildungsmediale_2013.pdf als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.
Von nahezu allen politischen Kräften wird die Förderung von Medienkompetenz als eine zentrale Bildungsaufgabe bezeichnet. „Eingebettet in ein sinnvolles pädagogisches Konzept fördern digitale Medien in der Schule die Individualisierung des Lernens und schaffen somit für alle Kinder bessere Bildungsmöglichkeiten“, sagte Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21 und Geschäftsführer der Intel GmbH. Damit digitale Medien Lernen und Lehren verbessern, müssen diese jedoch in alle Handlungsbereiche des Bildungssystems integriert werden. „Wir müssen Schule ganzheitlich in den Blick nehmen – von der Ausstattung über die Inhalte bis hin zu den Unterrichtsszenarien“, so Christine Hauck, Vorsitzende des Bündnis für Bildung und Leiterin New Business, Cornelsen Schulverlage GmbH.
Quantencomputer gewinnt ersten Vergleichstest
Umstrittenes D-Wave-System schlägt klassische Computer klar
Eine Studie, die einen Quantencomputer von D-Wave Systems http://www.dwavesys.com und klassische Computer gegenüberstellt, hat ergeben, dass der neuartige Rechner bestimmte Aufgaben, die dem “Problem des Handlungsreisenden” ähneln, tatsächlich wesentlich effektiver lösen kann. “Unser Paper ist meines Wissens nach das erste, das den Quanten-Zugang unter Nutzung der gleichen Problemstellungen mit konventionellen Methoden vergleicht”, betont Catherine McGeoch, Informatikprofessorin am Amherst College http://www.amherst.edu . Der genutzte D-Wave-Chip war je nach Problem bis zu 10.000 Mal schneller.
Bitcoins sind weitgehend unbekannt
85 Prozent der Deutschen haben noch nie vom Internetgeld gehört, aber jeder Fünfte würde es nutzen
Die digitale Internetwährung Bitcoins ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Nach einer repräsentativen Befragung des Hightech-Verbands BITKOM haben 85 Prozent der Bundesbürger noch nie von Bitcoins gehört. In den vergangenen Wochen hatten die starken Kursschwankungen bei der Internetwährung, die ohne Banken oder zentrale Abrechnungsstelle auskommt, für eine ausführliche Medienberichterstattung gesorgt.