Archiv für Aktuelles

Jeder vierte Deutsche möchte digitale Sprachassistenten nutzen

 

■   Sprachgesteuerte Anwendungen gewinnen an Zustimmung
■   Sieben von zehn Bundesbürgern haben bereits von der Technologie gehört

 
„Computer, erhöhe die Temperatur im Schlafzimmer auf 20 Grad“ – dank intelligenter Lautsprecher wie Amazon Echo und Google Home lassen sich Haushaltsgeräte wie Lampe, Musikanlage, Fernseher oder Heizung per Sprachbefehl steuern, wenn sie mit dem WLAN verbunden sind. Ein Viertel der Bundesbürger ab 14 Jahren (26 Prozent) würde Sprachassistenten zu diesem Zweck nutzen. Das hat eine Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. „In der Bevölkerung wird die Technik auch dank Sprachassistenten in Smartphones immer bekannter“, sagt Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics & Digital Media. „Für immer mehr Menschen wird deutlich, wie digitale Sprachassistenten den Alltag erleichtern können.“ So würden rund 14 Prozent der Befragten per Stimme Verkehrsnachrichten abrufen, 13 Prozent möchten sich E-Mails oder Kurznachrichten vorlesen lassen. 11 Prozent der Befragten würden digitale Sprachassistenten einsetzten, um allgemeine Informationen von Suchmaschinen abzurufen. Ebenso viele (11 Prozent) möchten Sportergebnisse per Stimme erfahren. Jeder elfte Bundesbürger (9 Prozent) würde Waren im Internet bestellen und ebenso viele (9 Prozent) würden die intelligenten Lautsprecher nutzen, um Musik abzuspielen.

Ähnlich wie der Sprachassistent im Smartphone nehmen die Geräte die Anweisungen über eingebaute Mikrofone auf, wenn zuvor das entsprechende Aktivierungswort genannt wurde. Der Assistent antwortet per Computerstimme auf die Fragen und Befehle. Rund sieben von zehn Bundesbürgern ab 14 Jahren (69 Prozent) haben laut Befragung bereits von den digitalen Sprachassistenten gehört. Vier von zehn Befragten ab 14 Jahren (39 Prozent) können sich vorstellen, die Sprachassistenten zu nutzen. „Die Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Sprachassistenten werden täglich mehr“, sagt Lutter. „Zukünftig werden wir Teile unserer Technik freihändig per Sprachbefehl steuern.“

Weniger Sorgen als im vergangenen Jahr machen sich die Befragten um den Datenschutz bei den Sprachassistenten. So sagt knapp die Hälfte der Befragten (52 Prozent), die kein Interesse an einem Sprachassistenten haben, dass sie Angst haben, dass Dritte die Sprachassistenten hacken. Im vergangenen Jahr waren es noch 61 Prozent. „Wie bei jedem Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, sind entsprechende Schutzmaßnahmen sinnvoll und notwendig, etwa im Router“, sagt Lutter. Wer die Sprachassistenten nicht nutzen möchte, nennt auch andere Gründe: Knapp die Hälfte (48 Prozent) sagt, dass sie die Sprachassistenten nicht brauchen. Jeder Fünfte (20 Prozent) möchte seine techischen Geräte generell nicht per Sprache steuern. 12 Prozent geben an, dass ihnen bereits der Funktionsumfang des digitalen Sprachassistenten im Smartphone genügt.

Das gleiche TV-Programm auf Fernseher, Notebook und Smartphone

 

■   EU-Verordnung will den Weg frei machen, damit Fernsehen auf allen Wegen und auf allen Endgeräten zum Zuschauer kommt
■   Bitkom: Notwendige Anpassung an den technologischen Fortschritt

 
Ob auf dem heimischen Fernseher per Kabel, übers W-LAN zum Notebook auf dem Balkon oder per Mobilfunk aufs Smartphone unterwegs: Zuschauer sollen das TV-Programm künftig auf allen Endgeräten ohne Einschränkung schauen können. Das ist eines der Ziele der sogenannten SatCab-Verordnung, über die am Mittwoch (21.6.) der Kulturausschuss des Europaparlaments berät. „Die geplante Verordnung geht noch nicht weit genug, aber die Richtung stimmt. Sie behält das seit 20 Jahren bewährte Rechteklärungssystem für die Weitersendung von TV- und Radioprogrammen bei, passt es aber zugleich an den technologischen Fortschritt und die veränderten Nutzungsgewohnheiten der Zuschauer an“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Durch breitbandige Mobilfunknetze verlagere sich der Medienkonsum aus den eigenen vier Wänden heraus, etwa auf den Arbeitsweg. „Die Verordnung kann die Grundlage dafür schaffen, dass das lineare Fernsehprogramm auf zeitgemäßen Wegen beim Verbraucher ankommen kann“, so Rohleder. „Der Zuschauer wechselt heute völlig selbstverständlich zwischen der Art der Übertragung – etwa klassischem Kabelfernsehen, IP-basiertem Internet-TV oder Streaming über Mobilfunknetz – sowie dem jeweils genutzten Endgerät wie Fernseher, Notebook oder Smartphone. Zuschauer haben im Jahr 2017 kein Verständnis dafür, wenn ihnen aufgrund unterschiedlicher Rechteklärungsmechanismen weniger Inhalte angeboten werden, nur weil sie vom Fernseher aufs Handy wechseln.“

Bislang werden die Rechte für die lineare Verbreitung einer Sendung auf Basis unterschiedlicher Mechanismen mit unterschiedlichen Vertragspartnern verhandelt. Dies kann dazu führen, dass ein Zuschauer den Film zwar über seinen Kabelanschluss am Fernseher schauen kann, aber nicht in seiner Wohnung über W-LAN auf dem Notebook. Gut drei Viertel (77 Prozent) der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren streamen Videos im Internet. 39 Prozent schauen TV-Sendungen live im Internet. „Die Nachfrage der Zuschauer, Fernsehen nicht nur auf dem klassischen Wege zu Hause anzuschauen, ist da. Nun gilt es, die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, damit attraktive Angebote auf den Markt kommen“, so Rohleder. „Die geplante EU-Verordnung reduziert den Verhandlungsaufwand und ermöglicht die Rechteklärung aus einer Hand, gleichzeitig wird für den Zuschauer eine TV-Rundum-Versorgung ermöglicht und schwarze Bildschirme bleiben die Ausnahme.“

Nach Ansicht des Bitkom geht die SatCab-Verordnung allerdings an entscheidenden Stellen noch nicht weit genug. So soll die gebündelte und damit vereinfachte Rechteklärung aus dem klassischen Kabelfernsehen zwar auch für IPTV-Angebote gelten, nicht aber für TV-Angebote, die losgelöst von der anbietereigenen Infrastruktur verbreitet werden. Web-TV-Anbieter ohne eigenes Kabelnetz oder ohne das eigene Angebot eines Internetzugangs stünden damit weiterhin vor kaum lösbaren Problemen bei der Rechteklärung.

Aktuell stößt die SatCab-Verordnung wegen eines ganz anderen Themas auf scharfe Kritik unter anderem von Filmproduzenten, die ein Ende des sogenannten Territorialprinzips sehen und dadurch sinkende Einnahmen befürchten. Bislang können die Produzenten Filmrechte für jedes EU-Mitgliedsland einzeln veräußern, nach dem Verordnungsentwurf besteht die Sorge, dass ein Verwertungsrecht in einem EU-Land automatisch dazu führt, dass der Rechteerwerber den Film auch in allen anderen EU-Staaten zeigen darf. Nach Ansicht des Bitkom darf der Streit um das Territorialprinzip aber nicht dazu führen, dass die Verordnung insgesamt blockiert wird. Rohleder: „Entscheidend ist, für die Weitersendung von Fernsehprogrammen eine einfachere Rechteklärung über die verschiedenen Verbreitungskanäle zu schaffen. Das hat nichts mit dem Territorialitätsprinzip zu tun.“

Notfalldatensatz kann Leben retten

 

■   Notfalldatensatz soll ab 2018 kommen
■   Große Mehrheit will Notfalldatensatz auf der Gesundheitskarte speichern
■   39 Prozent wollen sogar komplette Behandlungshistorie hinterlegen

 
Unfall, Herzinfarkt, Bewusstlosigkeit: Im Notfall zählt jede Minute. Der Arzt muss vor allem rasch wissen, mit wem er es zu tun hat. Medizinische Daten über den Patienten müssen in diesem Fall unverzüglich bereit stehen, doch Patienten sind im Notfall oft nicht mehr in der Lage, selbst Auskunft zu geben. Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) bietet für die medizinische Versorgung im Notfall neue Möglichkeiten: Auf ihr können in einem Notfalldatensatz alle für diese Situation relevanten medizinischen Informationen gespeichert sein: chronische Erkrankungen, Blutgruppe, Medikation, Allergien, Unverträglichkeiten, Kontaktdaten zu Angehörigen und besondere Hinweise, beispielsweise auf Schwangerschaft oder Implantate. Die große Mehrheit der Bundesbürger möchte solche Notfalldaten auf der Karte speichern lassen. Neun von zehn Deutschen (93 Prozent) wollen Informationen zu Allergien oder Medikamentenunverträglichkeiten auf der Karte hinterlegen. Das hat eine Umfrage ergeben, die der Digitalverband Bitkom zusammen mit der Bayerischen TelemedAllianz (BTA) durchgeführt hat. „Rettung und Behandlung sind im Notfall ein Wettlauf gegen die Zeit. Der Notfalldatensatz auf der Gesundheitskarte hilft Ärzten in dieser kritischen Phase, zügig die richtigen Entscheidungen zu treffen und zum Beispiel Wechselwirkungen von Medikamenten abzuwenden“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Das ist gerade in einer alternden Gesellschaft wichtig, denn ältere Menschen leiden oft an diversen Vorerkrankungen und nehmen entsprechende Medikamente.“

Auch die Blutgruppe (91 Prozent), Medikamente, die man regelmäßig einnimmt (85 Prozent), Angaben über Implantate und Prothesen (82 Prozent) sowie chronische Erkrankungen (78 Prozent) würde die große Mehrheit der Bundesbürger im Notfalldatensatz speichern. Zwei Drittel (67 Prozent) wollen Angaben aus dem Impfpass im Notfalldatensatz speichern lassen. Mehr als jeder Dritte (39 Prozent) will sogar seine komplette Behandlungshistorie auf der elektronischen Gesundheitskarte hinterlegen. Lediglich 4 Prozent wollen keinerlei Notfalldaten auf ihrer Gesundheitskarte speichern lassen.

Ab 2018 sollen nach aktuellen Planungen des Bundesgesundheitsministeriums Patienten die Möglichkeit erhalten, Notfalldaten auf der Gesundheitskarte speichern zu lassen. Nur Ärzte dürfen die Notfalldaten im Ernstfall auch ohne Patienteneinwilligung lesen, beispielsweise wenn der Betroffene bewusstlos ist. Über den Notfalldatensatz hinaus können auf Wunsch des Patienten auch Informationen über den Aufbewahrungsort persönlicher Erklärungen wie Organspendeausweis, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht hinterlegt werden.

Deutschland braucht eine neue Digitale Agenda

 

■   Bitkom zieht positive Bilanz des ersten digitalen Regierungsprogramms
■   Smart-School-Wettbewerb gestartet
■   Darmstadt wird erste Digitale Stadt Deutschlands

 
Der Digitalverband Bitkom hat anlässlich des ersten Nationalen Digitalgipfels eine positive Bilanz der Digitalen Agenda der Bundesregierung gezogen. Das erklärte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries in Ludwigshafen. „Zwei Drittel der vor drei Jahren angekündigten Einzelmaßnahmen sind mittlerweile umgesetzt. Das erste digitale Regierungsprogramm ist ein Erfolgsmodell“, sagte Dirks. Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahlen dürfe sich Deutschland aber keinen Stillstand bei der digitalen Transformation leisten. „Die Digitale Agenda muss in der kommenden Legislaturperiode fortgeschrieben werden und noch ambitioniertere Ziele verfolgen.“ In der zu Ende gehenden Legislatur hat die Bundesregierung etwa die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards vorbereitet, eine Rechtsgrundlage für autonomes Fahren geschaffen, die WLAN-Störerhaftung abgeschafft und das IT-Sicherheitsgesetz verabschiedet. Dirks betonte aber auch, dass es weiterhin viel Verbesserungspotenzial gebe, zum Beispiel bei der Digitalisierung der Verwaltung, der Modernisierung des Bildungswesens oder der digitalen Transformation der Wirtschaft. Für die Digitalisierung sieht der Bitkom auch strukturelle Hemmnisse. „In zentralen Feldern der Digitalpolitik wie Bildung, Medien, Verwaltung und innere Sicherheit hat der Bund keine oder nur beschränkte Zuständigkeiten. Der politische Flickenteppich bremst die digitale Transformation aus“, sagte Dirks. „Die Politik muss die digitale Transformation konzertieren und beschleunigen. Dafür müssen alle Digitalfragen an zentraler Stelle in der Bundesregierung koordiniert werden – möglichst durch einen Staatsminister im Kanzleramt, ausgestattet mit allen notwendigen Rechten und Ressourcen.“

Um die Digitalisierung in einem besonders wichtigen Bereich, der Bildungspolitik, voranzubringen, hat Bitkom zum Digitalgipfel einen Smart-School-Wettbewerb ausgerufen. Mit dem Wettbewerb möchte der Digitalverband Schulen würdigen, die digitale Bildung entweder schon praktisch realisieren oder überzeugende Konzepte für die Digitalisierung von Schule und Unterricht vorgelegt haben. Die ersten beiden Smart Schools, die sich durch digitale Infrastruktur, digitale Inhalte und Konzepte sowie qualifizierte Lehrkräfte auszeichnen, waren auf dem IT-Gipfel im vergangenen Jahr in Saarbrücken an den Start gegangen. Beim diesjährigen Digitalgipfel werden die Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe (Baden-Württemberg), die Elisabethenschule in Frankfurt am Main (Hessen) und das Leininger-Gymnasium in Grünstadt (Rheinland-Pfalz) als Smart Schools ausgezeichnet. Insgesamt sollen bis Jahresende bundesweit 20 Smart Schools für ihre Anstrengungen gewürdigt werden. „Bildung ist in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland die wichtigste Ressource“, sagte Dirks. „Digitalisierung und Bildung sind keine Gegensätze, sondern gehören zusammen. Mit dem Modell Smart School wir nun in die breite Fläche gehen.“ Von Bitkom ausgezeichnete Smart Schools können auf die Unterstützung eines breiten Bündnisses aus namhaften Unternehmen zurückgreifen und werden zudem Teil des Schul-Cloud-Projektes des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Darüber hinaus profitieren sie von Workshops zu den Medienkompetenz, Coding und IT-Berufen. Weitere Informationen zu Smart-Schools, Wettbewerb und Bewerbungsverfahren und finden Sie unter https://www.bitkom.org/-Smart-School/.

Mit der Auszeichnung der Siegerstadt Darmstadt ist der Wettbewerb Digitale Stadt im Rahmen des Digitalgipfels zu Ende gegangen. Alle fünf Finalstädte hatten überzeugende Konzepte eingereicht. Darmstadt wird nun von den mehr als 20 Partnerunternehmen mit einer verbesserten Breitband-Infrastruktur, einer zentralen Datenplattform und weiteren innovativen Anwendungen ausgestattet. „Der Wettbewerb Digitale Stadt hat gezeigt, welche Kreativität und Tatkraft die digitale Transformation in Deutschland erzeugen kann“, sagte Dirks. „Unser Ziel ist es, eine Vorzeigestadt zu schaffen, von der alle anderen Kommunen lernen können. Bitkom wird alle Teilnehmerstädte auf ihrem individuellen Weg zu einer digitalen Stadt weiter begleiten.“ Weitere Informationen und Hintergründe zum Wettbewerb finden sich unter www.digitalestadt.org.

Der Digitalgipfel ist das Nachfolgeformat des Nationalen IT-Gipfels, vom dem zahlreiche wichtige Initiativen für die digitale Transformation ausgegangen sind. Neben den ersten Smart Schools war das unter anderem die Digital-Hub-Initiative zur Digitalisierung der deutschen Leitindustrien. Die Idee dazu wurde auf dem IT-Gipfel 2015 in Berlin geboren. Ein Jahr später gingen die ersten fünf Hubs in Frankfurt am Main (FinTech), Dortmund, Hamburg (jeweils Logistik), München (Mobilität) und Berlin (Internet of Things sowie FinTech) an den Start. Zum Digitalgipfel hat sich die Zahl der Standorte auf zwölf erhöht. Unter anderem wird in Nürnberg und Erlangen der Digital Health-Hub eröffnet. Dirks: „Die Digital-Hub-Initiative ist ein enormer Erfolg. Von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung der Initiative dauerte es kaum mehr als anderthalb Jahre. Das zeigt, wie der Gipfelprozess konkrete praktische Ergebnisse bringt.“

Bitkom startet Smart-School-Wettbewerb

■   Gesucht werden überzeugende Konzepte zu IT-Infrastruktur, Digitalinhalten und Lehrerfortbildung
■   Studie zu Digitalkompetenzen: Nur jeder zehnte Teenager kann programmieren
■   Jugendliche können Texte und Fotos bearbeiten, Nachholbedarf bei Informatik und Datensicherheit

 
Im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Fotos bearbeiten: Während die meisten Jugendlichen das digitale Einmaleins beherrschen, sind spezielle Kompetenzen wie Datenschutzbewusstsein und Programmierkenntnisse eher selten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 663 Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach können neun von zehn Befragten alleine ins Internet gehen (92 Prozent). Auch Text-Dokumente erstellen und bearbeiten sowie E-Mails versenden ist für die meisten (jeweils 75 Prozent) selbstverständlich. Je sechs von zehn Jugendlichen können außerdem Fotos bearbeiten (62 Prozent) sowie Präsentationen (61 Prozent) und Tabellen (57 Prozent) erstellen und bearbeiten. Nachholbedarf gibt es dagegen bei den Kompetenzen in Datenschutz und Datensicherheit. Mit Sicherheitsprogrammen kann nur gut ein Viertel (27 Prozent) der Befragten umgehen. Dateien oder E-Mails verschlüsseln beherrscht lediglich jeder Siebte (14 Prozent). Weniger verbreitet sind auch spezielle Informatikkenntnisse. Jeweils 11 Prozent können Programme schreiben oder Webseiten erstellen. Programme, Spiele oder Webseiten „hacken“ können 4 Prozent der Jugendlichen. „Die Generation Z bewegt sich wie selbstverständlich im Netz und beherrscht viele Tools, um kreativ und produktiv zu sein. Aber spezielle Kenntnisse, etwa in Informatik und Sicherheit, haben nur die wenigsten“, sagt Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. „Die Bildungspolitik steht in der Pflicht: Digitale Kompetenzen gehören in Deutschlands Schulen unbedingt auf den Stundenplan.“

Wettbewerb für weitere Smart Schools gestartet

Um die Kreidezeit an Deutschlands Schulen zu beenden und digitale Kompetenzen stärker zu fördern, startet Bitkom zum Digital-Gipfel einen Smart-School-Wettbewerb. Mit der Auszeichnung als Smart School sollen Schulen gewürdigt werden, die digitale Bildung entweder bereits praktisch realisieren oder überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht vorlegen. Smart Schools gründen sich auf die drei Säulen digitale Infrastruktur, digitale Inhalte und Konzepte sowie qualifizierte Lehrkräfte. Bewerben können sich Schulen, die für diese drei Säulen ein Konzept entwickelt haben und dieses um ein nachhaltiges Projektmanagement ergänzen. Im vergangenen Jahr sind auf dem Nationalen IT-Gipfel – heute Digital-Gipfel – in Saarbrücken mit der Bellevue-Gemeinschaftsschule und dem Gymnasium Wendalinum die deutschlandweit ersten beiden Smart Schools an den Start gegangen. Zum Digital-Gipfel werden zusätzlich die Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe (Baden-Württemberg), die Elisabethenschule in Frankfurt am Main (Hessen) und das Leininger-Gymnasium in Grünstadt (Rheinland-Pfalz) als Smart Schools ausgezeichnet. Insgesamt sollen bis Jahresende bundesweit bis zu 20 weitere Smart Schools für ihre Anstrengungen gewürdigt werden. Ausgezeichnete Schulen können auf die Unterstützung eines breiten Bündnisses aus namhaften Unternehmen wie Dell und Deutsche Telekom zurückgreifen und werden zudem Teil des Schul-Cloud-Projektes des Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Darüber hinaus profitieren Smart Schools von den Workshop-Angeboten der Bitkom-Schulinitiative „erlebe IT“ zu den Themen Medienkompetenz, Coding und Berufsorientierung. Weitere Informationen zu Smart Schools, Wettbewerb und Bewerbungsverfahren finden sich unter https://www.bitkom.org/-Smart-School/.

Schulleiter: Digitalkompetenz ergänzt die Kulturtechniken Lesen, Schreiben, Rechnen

Nach dem Smart-School-Start im vergangenen Jahr zieht Heribert Ohlmann, Leiter des Gymnasiums Wendalinum, ein positives erstes Zwischenfazit. Der Pädagoge sieht in digitaler Bildung die Grundvoraussetzung dafür, um die Chancen der Digitalisierung wahrnehmen zu können. „So ergänzt die Beherrschung der Informationstechnologien die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen. Im Unterricht eröffnen die digitalen Medien aber auch neue Möglichkeiten des Lernens und Lehrens und stärken die Möglichkeiten individuellen Lernens.“ Auch die Digitalisierung selbst müsse als Unterrichtsgegenstand in den Fächerkanon integriert werden, plädiert Ohlmann. „Dabei sind Fragen nach den Prinzipien und dem Funktionieren der digitalen und vernetzten Welt zu klären. Um diese Ziele zu erreichen, müssen wir bei den Lehrern beginnen.“ Das Gymnasium Wendalinum hat daher alle Lehrer mit Tablets ausgestattet und in der Anwendung der Medien geschult. Darauf aufbauend werden Projekte und Unterrichtsmodelle für digitale Medien entwickelt. Künftig sollen diese in allen Unterrichtsfächern bei Schülern und Lehrern zum Einsatz kommen. Zudem sollen Prinzipien und Wirkweisen kritisch reflektiert werden, wie Ohlmann erläutert.

Bundesbürger geben sich schlechte Noten in digitaler Kompetenz

■   6 von 10 Deutschen sehen Digitalisierung als Chance
■   Alltag der Älteren ist aber noch überwiegend analog
■   Bitkom zieht Bilanz der Digitalen Agenda und fordert Maßnahmen für mehr digitale Teilhabe und digitale Souveränität von Wirtschaft und Gesellschaft

 
Die Deutschen sehen in der Digitalisierung grundsätzlich eher eine Chance, halten ihre eigene Digitalkompetenz aber gerade mal für „ausreichend“. Das zeigt eine neue Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Demnach geben 6 von 10 Befragten (60 Prozent) ab 14 Jahren an, dass sie die Digitalisierung als Chance sehen. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. So sehen 76 Prozent der 14- bis 29-Jährigen die Digitalisierung als Chance, bei den Befragten ab 65 Jahre ist es mit 49 Prozent aber nur knapp jeder Zweite. „Wenn wir über digitale Teilhabe sprechen, dann müssen wir feststellen, dass wir vor allem die ältere Generation bislang nicht mitgenommen haben“, sagte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. „Wir haben eine viel größere Aufgeschlossenheit gegenüber der Digitalisierung in der Gesamtbevölkerung bis einschließlich 64 Jahre als in der Generation 65 plus. Ein Grund dafür ist: Digitale Technologien spielen im Alltag dieser beiden Gruppen völlig unterschiedliche Rollen – die Jüngeren und die Älteren leben in unterschiedlichen Welten, Mitte der Sechzig ist ein tiefer Graben.“

Drei Viertel der 14- bis 29-Jährigen (77 Prozent) sagen, dass digitale Technologien für ihr privates Leben eine sehr große oder eher große Bedeutung haben, bei den Älteren ab 65 sind es gerade einmal 19 Prozent. 98 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen das Internet, um gezielt Informationen zu suchen, ebenfalls 98 Prozent schreiben E-Mails, 95 Prozent streamen Musik oder Filme, 86 Prozent kaufen online ein, 85 Prozent tauschen sich in sozialen Netzwerken aus und 69 Prozent nutzen neuere Smartphone-Apps wie Snapchat oder Slack. Bei denjenigen, die 65 Jahre oder älter sind, ist all das allenfalls eine Ausnahme. Nur rund jeder Dritte sucht Informationen im Internet (36 Prozent) oder schreibt Mails (30 Prozent), jeder Fünfte streamt Musik oder Filme (21 Prozent) oder kauft online ein (19 Prozent), 12 Prozent nutzen Apps wie Snapchat und nur 6 Prozent tauschen sich in sozialen Netzwerken aus. „Die Älteren nutzen digitale Technologien nicht nur sehr viel seltener als Jugendliche und junge Erwachsene, sondern auch deutlich weniger als die Gesamtbevölkerung unter 65 und die benachbarte Alterskohorte von 50 bis 64 Jahren. Eine direkte Folge ist, dass viele digitale Anwendungen eher kritisch gesehen werden“, so Dirks.

84 Prozent der 14- bis 64-Jährigen sagen, dass digitale Technologien ihr Leben leichter machen, bei den Älteren sind es nur 34 Prozent. 81 Prozent in der Bevölkerung bis 65 geben an, dass sie dank digitaler Lösungen besseren Kontakt zu entfernt lebenden Freunden und Verwandten halten können, ab 65 Jahre liegt der Anteil nur bei 57 Prozent. Und 73 Prozent der Bis-65-Jährigen sagen, dass sie sich mit digitalen Technologien umfassend über das politische Geschehen informieren, bei den Älteren sind es mit 31 Prozent nicht einmal halb so viele. Vorne sind die Älteren nur, wenn es um Ängste geht. So sorgen sich 61 Prozent, dass dank digitaler Technologien der Staat alles über sie wisse (14- bis 64-Jährige: 54 Prozent), 57 Prozent haben Angst, dass Fremde Einblick in ihr Privatleben erhalten könnten (14- bis 64-Jährige: 43 Prozent) und 55 Prozent haben Angst vor einem finanziellen Schaden durch Hacker (14- bis 64-Jährige: 54 Prozent). Und während nur 15 Prozent der 14- bis 64-Jährigen angeben, sie würden lieber in einer Welt ohne digitale Technologien leben, sind es bei den Älteren mit 36 Prozent mehr als doppelt so viele. Dirks: „Digitale Technologien können gerade älteren Menschen dabei helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es muss uns gelingen, diesen Nutzen in der Praxis besser erlebbar zu machen.“

Allerdings gibt es nicht nur in der älteren Generation Nachholbedarf. So geben sich die Bundesbürger im Durchschnitt nur die Schulnote „ausreichend“ mit Blick auf ihre eigene Digitalkompetenz. Die Älteren ab 65 benoten sich sogar „mangelhaft“, aber selbst die Jungen von 14- bis 29-Jahre, die digitale Technologien besonders stark nutzen, schätzen ihr eigenes Können lediglich „befriedigend“ ein. „Angesichts der Offenheit für die Digitalisierung und der großen Bedeutung, die digitale Technologien in breiten Teilen der Bevölkerung für das eigene Leben spielen, muss dieses Ergebnis ein echtes Alarmsignal sein“, sagte Dirks. „Das Thema Bildung rund um digitale Technologien muss eine viel höhere Priorität als bisher bekommen, und zwar angefangen in der Schule bis hin zum dauerhaften Lernen im Unternehmen.“

Bitkom fordert vor diesem Hintergrund eine Fortschreibung der Digitalen Agenda in der kommenden Legislaturperiode, um die digitale Transformation zu beschleunigen und die digitale Teilhabe der Gesellschaft zu verbessern. Für die 2014 erstmals beschlossene Digitale Agenda der Bundesregierung zieht der Digitalverband dabei eine positive Bilanz. Von den ursprünglich 121 angekündigten Einzelmaßnahmen sind zwei Drittel (81) umgesetzt, ein weiteres Viertel (34) befindet sich in Umsetzung und gerade einmal bei 6 Einzelmaßnahmen ist nichts passiert. „Die Digitale Agenda hat in den vergangenen drei Jahren beachtliche Erfolge gezeigt – das geht vom IT-Sicherheitsgesetz über die Frequenzvergabe für die 5G-Netze und das hohe Tempo beim autonomen Fahren bis hin zur gerade beschlossenen Stärkung der elektronischen-Funktionen des Personalausweises“, sagt Dirk. „Wir haben in Phase 1 der Digitalisierung vor allem in der Wirtschaft viel erreicht, in der jetzt beginnenden Phase 2 müssen wir uns noch stärker als zuvor auf die Gesellschaft konzentrieren.“

Mit Blick auf die Bundestagswahl im Herbst fordert Bitkom mutige digitale Weichenstellungen und ambitionierte Ziele. Dirks: „Wir brauchen vier Dinge: 1. eine grundsätzliche Neuausrichtung unseres Bildungswesens, 2. eine konsistente Datenpolitik, 3. Ökosysteme der digitalen Transformation und 4. die leistungsfähigsten digitalen Infrastrukturen.“ So schlägt Bitkom einen digitalen Bildungspakt für Deutschland vor. „Alle Bildungseinrichtungen – von der Schule über die Hochschulen bis zu Aus- und Weiterbildungseinrichtungen – müssen ihre Lehrtätigkeit auf digitale Bildung ausrichten“, sagte Dirks. „Deutschland muss Vorreiter der digitalen Bildung werden.“ Im Mittelpunkt der Digitalpolitik sollte zugleich stehen, Wirtschaft und Verbraucher besser vor Hackern, Cyberkriminellen und anderen digitalen Angreifern zu schützen. Im Datenschutz müsse eine neue Balance gefunden werden, um einerseits die Privatsphäre der Bürger zu garantieren und gleichzeitig die gesellschaftlich notwendige Nutzung von Daten zu ermöglichen. „Eine moderne Datenpolitik muss das Recht des Einzelnen auf Datenschutz wirksam wahren und gleichzeitig nützliche und innovative Angebote ermöglichen“, so Dirks. Schließlich müsse es gelingen, das Projekt der digitalen Hubs in Deutschland erfolgreich in die Praxis umzusetzen. „Anders als im Silicon Valley wollen wir nicht alleine eine Stärkung der Digitalbranche, sondern vielmehr eine Digitalisierung der deutschen Leitindustrien“, so Dirks. Dabei sollen die zwölf digitalen Hubs helfen, die das Bundeswirtschaftsministerium im Vorfeld des diesjährigen Digitalgipfels vorgestellt hat. Zudem müsse es gelingen, eine in weltweitem Maßstab herausragend gute digitale Basisinfrastruktur zu schaffen. „Diese digitale Infrastruktur muss von Gigabitnetzen bis zu digitalen Infrastrukturen für Energie, Verkehr, Gesundheit und Verwaltung reichen“, so Dirks. Sie sei die Grundlage für die digitale Energiewende ebenso wie für E-Health oder autonomes Fahren. Dirks: „Wir sind der Digitalisierung nicht ausgeliefert, es liegt an uns, wie wir sie gestalten. Jetzt müssen wir die Möglichkeiten nutzen, die sich uns bieten.“

Geldtransfer mit dem Smartphone macht Kleingeld überflüssig

■   Jeder Siebte würde Kleinbeträge von Smartphone zu Smartphone zu übertragen
■   Jeder Dritte hält solche Peer-to-Peer-Systeme für eine Alternative zum Bargeld
■   „Digital Banking Conference“ des Bitkom heute per Livestream verfolgen

 
Wer im Restaurant die Rechnung mit mehreren Leuten teilen will oder den Großeinkauf der WG, der kennt das Problem: Nie haben alle den auf sie entfallenden Betrag passend und schon beginnt das mühsame Wechseln. Dabei geht das heute viel einfacher: Kleinere Beträge lassen sich problemlos von einem Smartphone zum anderen transferieren. Verschiedene Anbieter bieten solche sogenannten Peer-to-Peer-Bezahllösungen an, bei denen der fällige Betrag auf den Cent genau einfach vom eigenen Konto abgebucht wird, ohne dass auch nur eine Münze den Besitzer wechselt. Jeder siebte Bundesbürger (15 Prozent) kann sich vorstellen, einen solchen digitalen Geldboten zu nutzen oder hat dies schon einmal getan. 9 Prozent haben sich dazu noch keine Meinung gebildet. Jeder Fünfte (21 Prozent) glaubt, dass er auf einen solchen Dienst eher nicht zurückgreifen wird, mehr als jeder Zweite (56 Prozent) sagt aktuell, er würde ihn auf keinen Fall nutzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.009 Bundesbürgern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Das Hantieren mit Kleingeld ist lästig und darüber hinaus auch sehr teuer – in Italien werden aus diesem Grund die Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die Finanzbranche setzt schon heute stark auf digitale Innovationen. Die Finanzbranche ist Vorreiter in der Kooperation mit Start-ups. Gleichzeitig gibt es im Finanzsektor besonders viele innovative Gründungen, die traditionelle Geschäftsmodelle mit digitalen Alternativen ersetzen wollen.“

Schon heute sieht fast jeder dritte Deutsche deutliche Vorteile darin, Geld bargeldlos per Smartphone zu transferieren. So sagen 31 Prozent, dass digitale Geldboten eine Alternative zu Bargeld sein können. Für 38 Prozent erleichtern sie den Austausch von Kleinbeträgen mit Familie, Freunden oder Kollegen. Rohleder: „Geldmünzen waren in der Geschichte ein technologischer Fortschritt zur Tauschwirtschaft. Auf kurz oder lang wird das Bezahlen mit dem Smartphone oder anderen digitalen Mitteln das Bargeld weitgehend aus unserem Alltag verdrängen.“

Künftig dürften noch mehr Bundesbürger mit dem Smartphone nicht nur Kurznachrichten an Freunde schicken, sondern genauso schnell und bequem auch Bargeld. Denn bislang sind 8 von 10 Befragten (80 Prozent) die Anbieter solcher Peer-to-Peer-Bezahllösungen noch unbekannt. Und 6 von 10 (59 Prozent) geben an, dass Ihnen das Vertrauen in die Sicherheit der Anwendung fehlt. „Vertrauen und Sicherheit sind zentrale Voraussetzungen dafür, dass sich solche digitale Geldboten in der Breite durchsetzen. Gerade für deutsche Anbieter, die Sicherheit nicht nur als lästige Pflicht ansehen, sondern ein Höchstmaß an Sicherheit als Kern des Produktes verankern, ist das eine Chance“, sagt Rohleder. „Die Bekanntheit dieser Peer-to-Peer-Lösungen wird in den kommenden Monaten und Jahren steigen.“

Die Digitalisierung der Banken- und Finanzbranche ist das Thema der heutigen „Digital Banking Conference“ des Bitkom in Berlin. Dabei geht es nicht nur um Lösungen zum privaten Geldtransfer mit dem Smartphone, sondern um die Veränderungen der Branche durch Mobile Banking und Mobile Payment, Blockchain Technologien, die europäische Harmonisierung mit Blick auf digitale Geschäftsmodelle sowie die Frage, welche Rolle FinTech-Start-ups künftig spielen und wie die etablierten Banken von der digitalen Transformation profitieren können.

Jung, digital und immer online: Für die Generation Z gilt mobile first

 

■   Internetkonsum hat sich binnen drei Jahren verdreifacht
■   Bereits mehr als ein Drittel der 6- bis 7-Jährigen nutzt ein Smartphone
■   Bitkom stellt Studie „Kinder & Jugend in der digitalen Welt“ vor

 
Das Smartphone ist immer dabei, Emojis und Video-Schnipsel sind das neue Telefonieren und YouTube-Stars die größten Idole: Kinder und Jugendliche in Deutschland sind immer früher, immer länger und immer mobiler im Netz unterwegs. Während 2014 noch 39 Prozent der 6- bis 7-Jährigen angaben, zumindest gelegentlich das Internet zu nutzen, ist es heute bereits rund die Hälfte (48 Prozent). Auch die verbrachte Zeit im Internet stieg in diesem Zeitraum sprunghaft an, von 11 Minuten 2014 auf heute 39 Minuten täglich. Ähnlich sieht die Entwicklung bei den 8- bis 9-Jährigen aus. Hier steigerten sich die Werte der Internetnutzer auf 81 (2014: 76) Prozent. Die verbrachte Zeit im Internet hat sich dabei binnen drei Jahren fast verdreifacht von damals 16 auf heute 43 Minuten. Deutlich öfter als noch vor drei Jahren nutzen Kinder und Jugendliche Smartphones und Tablets, oft sogar die eigenen. Während vor drei Jahren erst 20 Prozent der 6- bis 7-Jährigen ein Smartphone beziehungsweise Handy nutzten, sind es jetzt 38 Prozent, die Tablet-Nutzung stieg gar von 28 auf 64 Prozent. Über ein eigenes Smartphone verfügen 67 Prozent der 10- bis 11-Jährigen (2014: 50 Prozent), ab 12 Jahren gehört das Gerät dann für so gut wie alle Jugendliche zur Standardausstattung. Insgesamt betrachtet haben 87 Prozent der Kinder ab 10 Jahren ein eigenes Smartphone (2014: 79 Prozent), beim Tablet sind es 33 Prozent (2014: 17 Prozent). „Der Medien- und Internetkonsum von Kindern und Jugendlichen wird immer mobiler. Ins Internet ‚zu gehen‘ ist den Kindern von heute völlig fremd, sie sind ‚always on‘ – egal wo und egal wann“, sagte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg bei der Vorstellung der Studie, für die 926 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren befragt wurden. „Die Generation Y ist in die entstehende digitale Welt reingewachsen. Die Generation Z ist nun die erste Altersgruppe, die vom Kindesalter an mit digitalen Technologien aufwächst.“

Das Smartphone wird bereits von den Jüngsten als mobiler Alleskönner eingesetzt. 88 Prozent nutzen es zum Telefonieren, es folgen Musik hören (83 Prozent), Messenger (82 Prozent), Kamera und Internet (je 78 Prozent) sowie andere Anwendungen (61 Prozent). Mehr als jeder Zweite (51 Prozent) sagt, dass er sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen kann. Allerdings ist das Smartphone in jeder vierten Familie offenbar auch Grund zur Diskussion. So sagen 26 Prozent der Smartphone-Nutzer im Alter von 10 bis 18 Jahren, dass es zu Hause oft Streit gibt, weil das Handy zu viel genutzt wird.

Im Unterschied zum Smartphone werden stationäre und sperrigere Geräte wie Computer und Laptop immer unbeliebter, genauso wie Geräte ohne Internetzugang. Einen eigenen Fernseher haben beispielsweise nur noch 32 Prozent (2014: 41 Prozent). Dafür wird der Smart TV immer beliebter: 2014 besaßen 7 Prozent einen Smart-TV, heute haben bereits 29 Prozent der Kinder und Jugendlichen einen internetfähigen Fernseher. Im Internet wird aber zunehmend mobil gesurft. Während 2014 noch 46 Prozent mit dem stationären PC ins Internet gingen, sind es heute nur mehr 35 Prozent. Die Beliebtheit des Laptops zum Surfen sank im gleichen Zeitraum von 65 auf 49 Prozent. Tablet und Smartphone steigerten sich hingegen um 19 beziehungsweise 12 Prozentpunkte auf 48 und 77 Prozent.

Bei den sozialen Netzwerken und Messengern dominiert WhatsApp quer durch alle Altersgruppen: 72 Prozent der 10- bis 11-Jährigen nutzen den Chatdienst bereits. Bei den älteren Jugendlichen ab 14 Jahren ist es dann beinahe jeder (96 Prozent). Auch die Beliebtheit anderer Netzwerke steigt mit zunehmendem Alter deutlich. YouTube nutzen etwa jeder zweite 10- bis 11-Jährige (51 Prozent) und drei Viertel aller 16- bis 18-Jährigen (76 Prozent) zumindest ab und zu auch aktiv. Die hohe Beliebtheit der Sozialen Netzwerke zeigt sich auch darin, dass bereits mehr als jeder Dritte (36 Prozent) sagt, dass der eigene Lieblingsstar ein YouTube-Star ist. Damit sind die sogenannten Social Influencer beliebter als Idole aus den klassischen Bereichen Sport (23 Prozent) und Schauspiel (18 Prozent). „Die ‚Generation Z‘ schafft sich ihre eigenen Idole. Social-Media-Stars wie Sami Slimani oder Dagi Bee faszinieren Teenager und haben ein Millionenpublikum“, so Berg. Das haben inzwischen auch Unternehmen erkannt. Internetstars tauchen zunehmend im klassischen Marketing, etwa in TV-Werbespots und Magazinanzeigen auf. „Immer öfter hören Eltern als Berufswunsch ihrer Kinder: YouTube-Star.“

Nicht nur das Phänomen Social-Media-Star profitiert vom „always on“ der Jugendlichen, auch Streaming-Anbieter wie Spotify oder Deezer haben Zulauf. Musik hörten 2014 noch 59 Prozent der jungen Generation online, mittlerweile sind es 66 Prozent. Damit hat das klassische Musikhören von CDs nur noch einen minimalen Vorsprung von 2 Prozentpunkten gegenüber dem Musikstreaming. Im Videobereich hat Streaming DVD und Blue-Ray bereits überholt.

Ihre Internetaktivitäten betrachten Kinder und Jugendliche recht reflektiert. 62 Prozent geben an, dass sie darauf achten, welche persönlichen Informationen sie über sich selbst ins Netz stellen. 54 Prozent sagen außerdem, dass sie darauf achten, welche Informationen, zum Beispiel Fotos oder Kommentare, über sie im Internet sichtbar sind. „Die meisten Jugendlichen gehen im Internet sorgsam mit persönlichen Informationen um. Dazu trägt auch die aktive Einflussnahme der Eltern bei“, sagte Berg. Sechs von zehn der befragten Kinder und Jugendliche sagen, dass ihre Eltern sie darum bitten, nicht zu viel Privates preiszugeben. Beinahe ebenso vielen (57 Prozent) erklären die Eltern auch, was im Netz erlaubt ist und was nicht. Nur jeder Zehnte sagt, dass es die Eltern nicht kümmert, was er im Internet tut. „Gerade Kinder dürfen im Internet nicht allein gelassen werden. Wichtig ist, dass Eltern ihre Kinder von Anfang an begleiten und unterstützen, indem sie gemeinsam mit ihnen in diese Welt eintauchen“, so Berg.

Darüber hinaus sollte die Vermittlung von Internetkompetenz aus Sicht des Bitkom einen festen Platz in den Lehrplänen der Schulen bekommen, um Kindern und Eltern Orientierung zu geben. Weitere Informationen und praktische Tipps vom sicheren Surfen im Web über kostenlose Jugendschutzprogramme bis hin zur Soforthilfe im akuten Mobbing-Fall bieten zahlreiche private und staatliche Initiativen. Eine Übersicht mit den wichtigsten Hinweisen für Eltern und weiterführenden Links hat der Bitkom hier zusammengestellt: https://www.bitkom.org/Themen/Politik-Recht/Medienpolitik/Bitkom-Tipp.html.

Grafik

ELSTER: 21 Millionen Steuererklärung per Internet

 

■   Zahl der Online-Steuererklärungen steigt auf Rekordniveau
■   Tipps: So nutzen Sie die elektronische Steuererklärung

 
Die Zahl elektronischer Steuererklärungen ist 2016 auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden 21 Millionen Einkommenssteuererklärungen über die elektronischen Schnittstellen bei der Finanzverwaltung eingereicht. 2012 waren es erst zwölf Millionen, also kaum mehr als die Hälfte, wie der Digitalverband Bitkom mitteilt. „Die elektronische Steuererklärung wird zum Regelfall“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Im gewerblichen Bereich akzeptiert die Finanzverwaltung Steuererklärungen mittlerweile ausschließlich in elektronischer Form. Gibt ein Unternehmer eine Steuererklärung in Papierform ab, ohne dass ein Härtefall vorliegt, wird diese als gegenstandslos gewertet und es drohen Verspätungszuschläge. „Im privaten Umfeld ist die elektronische Steuererklärung nicht Pflicht“, sagt Rohleder. „Aber wer das Verfahren einmal genutzt hat, weiß: Es ist bequemer und weniger fehleranfällig als das Ausfüllen von Papierformularen.“

Die elektronische Steuererklärung nutzt eine von der Finanzverwaltung zur Verfügung gestellte Client-Software, die auch in einer Vielzahl professioneller Steuerprogramme Verwendung findet. Sie übernehmen auf Wunsch Eingaben aus den Vorjahren, ermöglichen eine Plausibilitätsprüfung der eingegebenen Daten und geben auch für Laien verständliche Tipps zum Steuersparen. Rohleder: „Ganz abgesehen vom Komfortgewinn: Die geringe Investition in eine professionelle Steuersoftware kann sich durch eine höhere Steuerrückerstattung dank der Hinweise schnell rechnen.“

Alternativ stellt die Finanzverwaltung das Programm „ElsterFormular“ zur Verfügung, das man sich auf der Website www.elster.de kostenlos herunterladen kann. Darüber können Daten in ein elektronisches Steuerformular eingegeben, unveränderte Angaben aus dem Vorjahr übernommen, die zu erwartende Steuererstattung beziehungsweise Steuernachzahlung errechnet und die Steuererklärung an die Finanzverwaltung verschlüsselt online übertragen werden. Die Software gibt allerdings keine gezielten Hinweise zum Steuersparen, sondern führt vor der Datenübertragung lediglich eine Plausibilitätsprüfung durch. Damit ist sie kein Ersatz für eine professionelle Steuerberatungssoftware kommerzieller Anbieter oder die fachkundige Unterstützung durch einen Steuerberater.

Anwender sollten darauf achten, die jeweils aktuellste Software-Version zu verwenden. Denn zum einen ändert sich das Steuerrecht von Jahr zu Jahr, zum anderen werden die Anforderungen für die Datenübermittlung ständig überarbeitet, so dass ältere Versionen möglicherweise nicht einwandfrei funktionieren.

Einkommensteuererklärungen für das Jahr 2016 sind bis zum 31. Mai 2017 an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Wer einen Steuerberater beauftragt, hat noch sieben Monate länger Zeit.

Bitkom gibt folgende Tipps zur Nutzung des Programms „ElsterFormular“:

Ausfüllen der Steuererklärung: Bei der elektronischen Steuererklärung gibt man die steuerlichen Daten am Bildschirm in Masken ein, die den herkömmlichen Steuerformularen auf Papier entsprechen. Allerdings wird diese Form nach Beendigung der Eingaben beim Ausdruck der Erklärung nicht beibehalten. Dies erschwert dem Anwender die Überprüfung seiner Eingaben. Auch kann am Bildschirm jeweils nur ein Ausschnitt eines Formulars angezeigt werden. Beim Ausfüllen der elektronischen Steuererklärung sollte der Anwender sorgfältig vorgehen, die vom Programm gegebenen Ausfüllhilfen beachten und alle in den Formularen gestellten Fragen beantworten. Denn wer grob fahrlässig für ihn günstige Eintragungen bei ELSTER vergisst, kann dies später nur noch eingeschränkt korrigieren lassen. Werden Angaben im Formular schlicht vergessen, liegt darin aber noch keine grobe Fahrlässigkeit.

Vorausgefüllte Steuererklärung: Seit 2014 unterstützt die Finanzverwaltung die Steuerpflichtigen mit vorausgefüllten Steuererklärungen. Daten und Belege, die bei der Steuerverwaltung bereits vorhanden sind, können vom Steuerpflichtigen eingesehen und in die Steuererklärung übernommen werden. Diese Möglichkeit ist auch über kommerzielle Programme nutzbar. Insbesondere sind solche Daten abrufbar, die Dritte für den Steuerpflichtigen übermittelt haben (zum Beispiel Ertragsbescheinigungen von Kreditinstituten, elektronische Spendenbescheinigungen). Um seine Daten einsehen zu können, muss sich der Steuerpflichtige im ElsterOnlinePortal anmelden und authentifizieren. Darüber hinaus kann der Steuerpflichtige mit einer entsprechenden Vollmacht auch Dritte (zum Beispiel seinen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein) bevollmächtigen, für ihn seine Daten einzusehen und bei der Erstellung der Steuererklärung zu verwenden.

Übermittlung der Daten: Die Daten der ausgefüllten elektronischen Steuererklärung werden von ElsterFormular verschlüsselt und mit Hilfe einer gesicherten Internetverbindung übertragen. Für die notwendige Authentifizierung des Antragstellers gibt es zwei Wege. Erstens: Übersendung eines unterschriebenen Papierausdrucks. Nach der elektronischen Übermittlung der Daten mit ElsterFormular druckt der Anwender die „Komprimierte Steuererklärung“ aus. Diesen Ausdruck unterschreibt er und sendet ihn per Post oder per Fax an das zuständige Finanzamt. Der zweite Weg ist das elektronische Zertifikat, mit dem die Steuererklärung komplett papierlos und ohne Unterschrift abgegeben werden kann. Das persönliche Zertifikat gibt es kostenlos unter www.elsteronline.de. Hierfür ist neben den persönlichen Daten nur die Eingabe der Steuernummer erforderlich.

Das Web-Angebot ElsterOnline: Ohne die Installation eines Programms kann inzwischen auch über das Web-Portal ElsterOnline eine elektronische Steuererklärung abgegeben werden. Dazu ist eine Registrierung erforderlich. Daneben bietet die Finanzverwaltung auch die Bereitstellung eines elektronischen Steuerbescheids an, aus dem die Abweichungen zur Steuererklärung ersichtlich werden (Bescheiddatenabgleich).

Bearbeitung der Steuererklärung: Die elektronische Abgabe der Steuererklärung versetzt die Finanzverwaltung in die Lage, die Angaben vollautomatisch zu prüfen und auch den Steuerbescheid rein maschinell zu erstellen. Die Erklärungen werden also nicht mehr durch Veranlagungsbeamte im Finanzamt geprüft, sondern der Steuerbescheid wird vom Computer erstellt. Nur in Ausnahmefällen wird ein Finanzbeamter manuell die Angaben prüfen und in die Bescheiderstellung eingreifen. „Auch wenn diese Entwicklung für Juristen fast einer Revolution gleichkommt, werden dadurch weitere Effizienzsteigerungen im Verfahren möglich. Denn durch den Einsatz von geeigneten Risikomanagementsystemen kann sich die Finanzverwaltung auf die Prüfung von Risikofällen konzentrieren“, sagt Rohleder.

Obwohl die Besteuerung also weitgehend digitalisiert ist und viele für die Besteuerung wichtige Nachweise von Dritten (zum Beispiel Banken, Sozialversicherungen) automatisch an die Finanzverwaltung übermittelt werden, muss der Steuerpflichtige für die Steuererklärung 2016 noch einige Belege selbst einreichen, wie Spendenbescheinigungen, Bescheinigungen über vermögenswirksame Leistungen und Nachweise über die Unterhaltsbedürftigkeit. Schickt man gesetzlich vorgeschriebene Belege nicht ein, kann das Finanzamt die entsprechenden Angaben in der Steuererklärung einfach ignorieren. Erst im kommenden Jahr wird die bisherige Belegvorlagepflicht durch eine Belegvorhaltepflicht ersetzt. Belege müssen dann nur noch auf Nachfrage des Finanzamts eingereicht werden.

„Auch wenn E-Government in Deutschland insgesamt noch nicht überall gut funktioniert, so ist das elektronische Besteuerungsverfahren doch schon recht weit vorangekommen“, resümiert Rohleder.

Grafik

Kinder und Jugendliche zocken täglich rund zwei Stunden

■   89 Prozent der 10- bis 18-Jährigen spielen Computer- und Videospiele
■   Mehrheit will mit anderen zusammen spielen
■   Bitkom stellt am Dienstag Studie „Kinder & Jugend in der digitalen Welt“ vor

 
Kinder und Jugendliche in Deutschland verbringen täglich fast zwei Stunden mit Computer- und Videospielen. 117 Minuten zocken die 10- bis 18-Jährigen im Schnitt am Computer, an der Spielekonsole, am Smartphone oder Tablet. 10- bis 11-Jährige spielen täglich rund 76 Minuten, 12- bis 13-Jährige 126 Minuten. Die 14- bis 15-Jährigen zocken im Schnitt 132 Minuten pro Tag, die 16- bis 18-Jährigen verbringen 128 Minuten mit Videospielen. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während Mädchen rund 89 Minuten pro Tag spielen, sind es bei den Jungen im Schnitt 139 Minuten. „Für die allermeisten Kinder und Jugendlichen gehören Computer- und Videospiele heute zum Alltag“, sagt Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. „Gaming ist fest etabliert und zählt – wenn man sich alleine die Mediennutzung anschaut – nach Fernsehen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Die Spielewelten werden dank Virtual Reality, 3D und hochauflösenden Displays immer realitätsnäher und vielfältiger.“

Die meisten „Vielspieler“ finden sich vor allem unter den 16- bis 18-Jährigen, ein Fünftel (21 Prozent) in dieser Altersgruppe spielt pro Tag im Schnitt drei Stunden oder länger. Bei den 10- bis 11-Jährigen sind es lediglich 3 Prozent. Allein vor PC und Konsole wollen die meisten dabei aber nicht sitzen. Die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen (53 Prozent) spielt lieber gemeinsam als allein. 26 Prozent bevorzugen es, in einem Raum zusammen mit Freunden zu spielen, 27 Prozent spielen über das Internet mit anderen. 40 Prozent spielen am liebsten alleine, vor allem die Mädchen. Sechs von zehn Mädchen (60 Prozent) geben an, lieber alleine spielen zu wollen, bei den Jungen ist es nur jeder vierte (25 Prozent). „Eltern sollten die Gaming-Aktivitäten gerade bei den Jüngeren im Blick behalten und sich dafür interessieren, was die Kinder spielen. Am einfachsten geht das, wenn man einfach mal mit dem Kind gemeinsam spielt“, so Berg.

Es gibt viele Behandlungen existieren, um männliche impotence- Erektionsstörungen helfen. Kamagra Medikament wurde das beste in den letzten 2 Jahren auf dem Markt genannt. Sildenafil (Kamagra) Behandlung ist neu und wirksames Medikament. Lesen Sie mehr über ED härtet hier: