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Weihnachtsrezepte kommen aus dem Netz

 

■   Jeder Zweite holt sich online Anregungen fürs Backen und Kochen in der Weihnachtszeit
■   Nur Wenige nutzen dafür Blogs und soziale Netzwerke
■   Knapp jeder Fünfte kann sich vorstellen, über die Feiertage bei einem Lieferdienst zu bestellen

 
Kann ich nicht, gibt’s nicht – zumindest was das Festtagsessen angeht! Egal, ob Weihnachtsgans, Christstollen oder Omas bester Kartoffelsalat: Jeder zweite Internetnutzer (55 Prozent) hat sich schon einmal online Rezepte für Weihnachten rausgesucht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1010 Personen ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Knapp jeder Zweite (46 Prozent) gibt allgemein an, sich über Suchmaschinen wie Google oder Bing über Rezepte für Weihnachtsgerichte und Weihnachtsgebäck zu informieren. 44 Prozent nutzen dazu Internetseiten wie zum Beispiel Chefkoch.de oder kochrezepte.de. Jeder Fünfte (21 Prozent) hat für diesen Zweck eine spezielle App mit Rezeptideen auf seinem Smartphone oder Tablet installiert. Nur 6 Prozent stöbern auf Blogs von Privatpersonen nach Rezepten. 3 Prozent holen sich Koch- und Back-Inspiration in den sozialen Netzwerken, zum Beispiel auf Pinterest. Auch stationäre Lebensmittelhändler wie Rewe oder Edeka bieten auf ihren Onlineauftritten Rezeptideen für Weihnachten an. „Das Internet bietet unendlich viel Inspiration und Wissen, da kann jeder kostenlos zum Spitzenkoch werden“, sagt Julia Miosga, Bitkom-Expertin für Handel & Logistik. „Auf Pinterest gibt es zum Beispiel bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitungen und auf YouTube findet man unzählige Videos zu kreativen Weihnachtsrezepten.“

Was das Festtagsessen angeht, kochen die Deutschen traditionell am liebsten selbst. Lediglich 7 Prozent aller Befragten geben an, schon einmal den Lieferservice über die Weihnachtsfeiertage bemüht zu haben. 18 Prozent halten das allerdings für die Zukunft durchaus für möglich – zum Beispiel wenn das geplante Essen misslingt.

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Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1010 Personen ab 14 Jahren, darunter 823 Internetnutzer, befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Haben Sie sich schon einmal im Internet über Rezepte für Weihnachtsgerichte oder Weihnachtsgebäck informiert?“ und „Haben Sie sich an den Weihnachtsfeiertagen schon einmal fertige Gerichte wie z.B. Pizza, Sushi oder ähnliches bei einem Lieferdienst im Internet bestellt oder kommt das für Sie in Frage?“.

Online-Shopping beliebter als Einkaufen im Laden

 

■   55 Millionen Bundesbürger kaufen im Internet ein
■   Mobile Commerce: Smartphone-Shopping beliebt, aber verbesserungswürdig
■   Social Commerce: Influencer inspirieren Jüngere häufiger als Freunde

 
Ausgesucht, bestellt, geliefert: Online-Shopping ist in Deutschland beliebter als das Einkaufen im Laden. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.152 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben. Insgesamt haben 96 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahren in den vergangenen 12 Monaten online eingekauft. Jeder Dritte (33 Prozent) von ihnen bevorzugt den Einkauf per Mausklick. Lieber ins Ladengeschäft gehen 21 Prozent, keine klare Präferenz haben 46 Prozent der Befragten. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede in den Altersgruppen. So sagen heute schon 35 Prozent der 14- bis 29-Jährigen und 37 Prozent der 30- bis 49-Jährigen, die beides schon einmal ausprobiert haben, dass sie lieber online einkaufen. Lediglich 20 bzw. 16 Prozent in der jeweiligen Altersgruppe bevorzugen den stationären Einkauf. „Für Schuhe, einen neuen Wasserhahn oder auch Lebensmittel muss heute niemand mehr die Läden durchstreifen. Transparente Preise, eine größere Produktauswahl und die bequeme Lieferung machen Online-Shopping für viele attraktiver als den Einkauf im Ladengeschäft“, kommentiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder die Untersuchungsergebnisse. „Außerdem sorgen kurze Lieferzeiten und ein hoher Verbraucherschutz in Deutschland dafür, dass der Einkauf per Mausklick an Beliebtheit gewinnt – gerade auch jetzt zur Weihnachtszeit.“

Smartphone ist wichtiger Shoppingbegleiter

Vor allem das Smartphone entwickelt sich dabei für viele zu einem wichtigen Einkaufsinstrument. Shoppte 2014 erst jeder Fünfte (20 Prozent) mit dem Handy, ist es mittlerweile nahezu jeder Zweite (46 Prozent). Vor allem die jüngere Generation geht mit dem Handy auf Einkaufstour. Von den 14- bis 29-Jährigen kaufen bereits drei von vier Befragten (76 Prozent) per Smartphone und ein Drittel (31 Prozent) per Tablet ein. Außerdem holen sich 9 von 10 Smartphone-Shoppern mit ihrem mobilen Begleiter zumindest gelegentlich Kaufanregungen oder recherchieren zu einem Produkt (93 Prozent). 87 Prozent vergleichen per Smartphone Preise, 84 Prozent lesen regelmäßig oder manchmal Bewertungen.

Komplizierte Kaufprozesse kosten Kunden

Allerdings kam es bei acht von zehn Smartphone-Shoppern (79 Prozent) bereits zum Kaufabbruch am Smartphone – ob gewollt oder ungewollt. Fast drei von zehn Befragten (29 Prozent) verlassen den Warenkorb sogar häufiger. Gründe hierfür sind vor allem eine schlechte Internetverbindung (49 Prozent), Schwierigkeiten beim Bezahlvorgang (43 Prozent), eine wenig nutzerfreundliche Webseite (42 Prozent) oder ein Fehler auf der Webseite (32 Prozent). 37 Prozent vermissten die bevorzugte Bezahlmöglichkeit, 32 Prozent hatten letztlich nicht genug Vertrauen in den Anbieter und brachen den Kaufvorgang deshalb ab. „Wenn die Bedienbarkeit einer Webseite oder eines Online-Shops nicht zufriedenstellend ist, gibt es im Internet genug Alternativen, die nur einen Mausklick entfernt sind. Es gehört zum A und O eines jeden guten Händlers, seine Homepage und seinen Online-Shop bedienfreundlich, sicher und vor allem fehlerfrei zu gestalten – auch und vor allem für die mobilen Endgeräte“, sagt Rohleder.

Social Commerce: Soziale Medien sind Shopping-Kanal der Zukunft

Besondere Beachtung sollten Händler auch den Sozialen Netzwerken schenken. Zwei Drittel (63 Prozent) all jener 943 Befragten, die Soziale Netzwerke nutzen, haben hier schon einmal eine Kaufanregung bekommen und deshalb ein Produkt gekauft. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 83 Prozent.

Shoppingtipps: Influencer inspirieren Jüngere häufiger als Freunde

Bei 45 Prozent der Befragten kamen die Kaufanregungen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis, bei 41 Prozent von Unternehmen. Es folgen Social Influencer, Blogger und YouTuber (39 Prozent). Bei den Jüngeren im Alter von 14 bis 29 Jahren inspirieren Social Influencer (54 Prozent) in Sachen Shoppingtipps und Kaufanregungen sogar schon häufiger als Freunde und Familie (44 Prozent). 72 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass ein Social-Media-Auftritt für Händler heute dazugehört. Vier von zehn Befragten (39 Prozent) geben an, dass der Social-Media-Auftritt die eigene Bindung zu einer Marke, einem Hersteller oder einem Shop stärkt. Knapp jeder Dritte (32 Prozent) liked entsprechende Seiten gerne.

Jeder Dritte liest in Sozialen Netzwerken Produktbewertungen

Eine wichtige Rolle spielen die Sozialen Netzwerke auch beim Thema Produktbewertungen. Knapp jeder Dritte (32 Prozent) und unter den 14- bis 29-Jährigen sogar jeder Zweite (49 Prozent) liest in den sozialen Medien Produktbewertungen. Das können Hinweise in den Kommentarspalten der Hersteller- und Produktseiten sein, wenn Freunde oder Social Influencer ihre Erfahrungen mit einem Produkt auf ihren persönlichen Seiten teilen oder Tutorials auf YouTube. Diese Produktbewertungen werden in der Online-Shopping-Welt immer wichtiger und zu einem echten Pfand in Sachen Glaubwürdigkeit für Online-Händler. Für jeden dritten Befragten (34 Prozent) sind Produktbewertungen genauso wertvoll wie Empfehlungen durch Freunde oder Familie. 38 Prozent schreiben Produktbewertungen auch selbst. „Kunden nutzen die Sozialen Medien zunehmend als Informationsquelle, bevor sie auf den Kauf-Button drücken. Unabhängige Bewertungen von anderen können ein guter Wegweiser durch die große Auswahl im Netz sein“, sagt Rohleder. „Mit transparenten Bewertungen können aber auch Online-Shops auf ihren Homepages den Kunden wichtige Kaufhilfen bieten und gleichzeitig das Vertrauen potenzieller Neukunden gewinnen und sich von anderen Online-Händlern positiv absetzen.“

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Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.152 Internetnutzer ab 14 Jahren, darunter 1.104 Online-Käufer, befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

Room-X: informatisches Escape-Adventure-Spiel für Schulklassen

Am Institut für Informatik der Universität Potsdam ist ein neues Angebot für Schulklassen entstanden, der sogenannte “Room-X”. Hierbei handelt es sich um ein Escape-Adventure-Spiel, das speziell für Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse konzipiert wurde. Das Konzept ist an Escape-Rooms angelehnt: hier wird man für einen begrenzten Zeitraum in einen Raum “eingesperrt” und muss bestimmte Aufgaben erfüllen, um am Ende unbestraft wieder herauszukommen. Im Potsdamer Room-X dreht sich dabei natürlich alles um Informatik. Die Schülerinnen und Schüler haben in Gruppen 60 Minuten Zeit, um ihre Mission zu erfüllen und sich aus einen Raum zu befreien, indem sie ihre informatischen Kenntnisse geschickt einsetzen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: https://www.cs.uni-potsdam.de/room-x/.

Smarte Technik auf dem Wunschzettel ganz oben

 

■   7 von 10 kaufen Elektronik zu Weihnachten
■   Tablets, Smartphones und Wearables führen die Liste an
■   Smart-Home-Produkte zum Fest ebenfalls beliebt

 
Direkt an Heiligabend das neue Smartphone auspacken, die Smartwatch testen oder mit der Familie zum Controller greifen und loszocken: 7 von 10 Bundesbürgern (71 Prozent) wollen in diesem Jahr zu Weihnachten Technik verschenken oder für sich selbst anschaffen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1010 Personen ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Besonders hoch im Kurs stehen in diesem Jahr Tablets, die jeder Dritte zum Fest anschaffen oder verschenken will (33 Prozent). Gleich dahinter folgen Smartphone oder Handy als Weihnachtsgabe (28 Prozent). Knapp jeder Vierte (23 Prozent) kauft in diesem Jahr zum Fest eine klassische Spielkonsole wie PlayStation, Xbox oder 3DS. Auch Wearables stehen auf dem Wunschzettel weit oben: Jeder Vierte will einen Fitnesstracker (26 Prozent) verschenken oder für sich selbst anschaffen, jeder Sechste eine Smartwatch (16 Prozent). Die Geräte lassen sich mit dem Smartphone verbinden und zeichnen Körperfunktionen wie etwa Herzfrequenzen, Schlafrhythmen oder den Kalorienverbrauch auf. 14 Prozent freuen sich über einen Smart TV zum Fest. Außerdem tummeln sich hochwertige Audioprodukte wie etwa Bluetooth-Lautsprecher (9 Prozent), E-Book-Reader (8 Prozent), Virtual-Reality-Brillen (7 Prozent) und Drohnen (5 Prozent) unter den digitalen Weihnachtsgeschenken. „Smarte Technik ist auch in diesem Weihnachtsgeschäft wieder heiß begehrt. Anders als bei Geldgeschenken hat man mit einem Elektronikprodukt direkt an Heiligabend etwas in der Hand, das sich über die Feiertage ausprobieren lässt“, sagt Bitkom Handelsexpertin Julia Miosga.

Eine steigende Nachfrage gibt es auch nach Smart-Home-Produkten, die 15 Prozent in diesem Jahr zu Weihnachten für sich selbst kaufen oder verschenken wollen. Besonders Sicherheitskameras, die über eine App auf dem Smartphone oder Tablet gesteuert werden können, wollen sich die Befragten anschaffen oder verschenken (7 Prozent). Unter einigen Weihnachtsbäumen landen in diesem Jahr auch Haushaltsroboter (4 Prozent), die Aufgaben rund um Haus und Garten wie etwa Saugen, Wischen oder Rasenmähen übernehmen können. Auch intelligente Beleuchtung (3 Prozent), die mit dem Internet verbunden wird, oder digitale Sprachassistenten (2 Prozent) wie Amazon Echo oder Google Home sind zu Weihnachten gefragt. „Smart-Home-Produkte werden immer begehrter und die Anschaffung eignet sich zum Fest natürlich besonders. Damit hält der Trend hin zur Vernetzung des Haushalts und dem Smartphone als mobile Steuerungszentrale weiter an“, so Miosga.

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Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage unter 1010 Personen ab 14 Jahren, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom 2017 durchgeführt hat. Die Fragestellung lautete: „Welche der folgenden Elektronik-Produkte wollen Sie dieses Jahr zu Weihnachten verschenken oder sich anschaffen?“

25 Jahre SMS: 160-Zeichen-Dienst hat beste Zeiten hinter sich

 

■   2016 wurden in Deutschland 13 Milliarden SMS-Nachrichten verschickt, 2012 waren es noch 60 Milliarden
■   Am 3. Dezember wird die SMS 25 Jahre alt

 
25 Jahre nach der Einführung der SMS werden immer weniger solche Nachrichten versendet. Wurden im Rekordjahr 2012 noch 59,8 Milliarden Kurzmitteilungen verschickt, sank die Zahl im vergangenen Jahr auf 12,7 Milliarden. Das berichtet der Digitalverband Bitkom anlässlich des 25. Geburtstags des Kurznachrichtendienstes. Die weltweit erste SMS wurde am 3. Dezember 1992 in Großbritannien verschickt – von einem Computer an ein Handy. In den ersten 20 Jahren war der auf 160 Zeichen begrenzte Dienst immer populärer geworden. Seit 2013 aber befindet sich die Zahl im freien Fall. Hintergrund für den Abwärtstrend ist die weiter wachsende Verbreitung von Smartphones und der damit verbundene Boom von Messenger-Diensten wie WhatsApp und iMessage. „Die SMS hat ihre Hochzeiten hinter sicher, völlig verschwinden wird sie aber in absehbarer Zukunft nicht“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Für die Betreiber der Mobilfunknetze ist der Trend weg von der SMS hin zu datenintensiven Messengern eine Herausforderung: Sie müssen Milliardenbeträge in die Netze investieren, ohne diese Investitionen zurückverdienen zu können.“

Trotz der rückläufigen Zahlen wollen viele Smartphone-Nutzer nicht gänzlich auf SMS verzichten. Sechs von zehn (58 Prozent) greifen auf diese Funktion zurück, Online-Dienste wie WhatsApp und iMessage kommen nur bei wenig mehr Nutzern (62 Prozent) zum Einsatz, wie eine repräsentative Bitkom-Umfrage ergab. „SMS sind eher bei älteren Nutzern populärer, internetbasierte Messenger-Dienste bei jüngeren“, sagt Rohleder. Die SMS-Funktion wird häufig auch bei Authentifizierungsverfahren, etwa beim Online-Banking, genutzt. Der SMS-Standard hat den Vorteil, dass er auf jedem Handy funktioniert und keine Internetverbindung oder gesonderte Anmeldung voraussetzt. Bei Online-Messangern müssen Absender und Empfänger den gleichen Dienst installiert haben.

Die SMS (Abkürzung für Short Message Service) wurde Anfang der 1990er Jahre eingeführt. Die höchstens 160 Zeichen umfassende Kurzmitteilung machte es erstmals möglich, Texte unabhängig von Ort und Zeit über das Mobilfunknetz zu übermitteln. Ursprünglich diente sie vor allem Mobilfunkanbietern dazu, ihre Kunden über eventuelle Netzstörungen zu informieren. Um 1994 nahm die Popularität der Kurznachricht auch unter Handy-Nutzern rasant zu. Im Jahr 2009 kam mit WhatsApp der Dienst auf den Markt, der Instant-Messangern zum Durchbruch verhalf. Inzwischen gibt es viele weitere Angebote wie iMessage, Telegram und Threema.

Parallel wurden viele neue Anwendungen für die SMS entwickelt: etwa der Versand von Bordkarten für den Check-in am Flughafen-Gate, die Benachrichtigung über Zugverspätungen, der Parkscheinkauf oder die Mobile-TAN fürs Online-Banking. Solche SMS werden in aller Regel mit Großkundenrabatten an Handys verschickt. Sie sind für die Mobilfunkbetreiber zwar weniger umsatzwirksam, tragen aber dazu bei, die stark abnehmende SMS-Nutzung der Verbraucher zumindest etwas zu kompensieren.

Die Angabe zur Zahl der versendeten SMS stammt von der Bundesnetzagentur. Die Angaben zur Nutzung von SMS und internetbasierten Messanger Diensten basieren auf einer Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.011 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt, darunter 757 Smartphone-Nutzer. Die Angaben zum Datenvolumen beruhen auf Berichten der Bundesnetzagentur und der Mobilfunknetzbetreiber. Die Fragestellung lautete: „Welche der folgenden Funktionen nutzen Sie auf Ihrem Smartphone?“.

Winterblues adé: Die besten Tipps gegen die November-Depression

Nach der Zeitumstellung Ende Oktober greift sie meist um sich: die Herbst- bzw. Winterdepression. Schlechtes Wetter, wenig Sonne und das trostlose Grau in Grau legen sich wie ein schwerer Mantel auf das Gemüt der Betroffenen. Der Winterblues kann jeden treffen. Eine gedrückte Stimmung, Müdigkeit und antriebslose Niedergeschlagenheit können die Folge sein. Doch bereits mit einfachen Maßnahmen, kann man der Trübseligkeit entgegenwirken. Der Online-Marktplatz StarOfService hat die besten Tipps zusammengetragen, wie man die Winterdepression abwehren und auch in der dunklen Jahreszeit für positive Stimmung sorgen kann.

1. Gesundheit auf den Speiseplan

Eine bewusste Ernährung ist vor allem in den erkältungsreichen Wintermonaten von großer Bedeutung. In Pastinaken steckt bspw. alles, was wir im Winter brauchen um unsere Abwehrkräfte zu stärken: Kalium, Eisen, Vitamin B1, E und Folsäure. Auch die Steckrübe enthält neben reichlich Zucker zahlreiche Vitalstoffe wie Kalium, Vitamin C, E, B6 sowie Niacin. Rote Beete erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit und ist zudem auch sehr gesund: Calcium, Kalium, Magnesium, Vitamin C und Folsäure sind in ihr enthalten. Wer dies Gemüsesorten auf den Speiseplan packt, ist bestens für den Winter gewappnet.

2. Es werde Licht

Verstimmungen in Herbst und Winter sind nicht zuletzt auf den Lichtmangel während der dunklen Jahreszeit zurückzuführen. Grund genug diesem natürlichen Defizit während der Wintermonate entgegenzuwirken. Das Zauberwort heißt „Lichttherapie“. Entsprechende Tageslichtlampen kann man sich ganz einfach für zuhause kaufen.

3. Bewegung macht munter – und glücklich 

Bewegung weckt selbst in müden Körpern ungeahnte Kräfte. Auch wenn es manchmal schwerfällt – ein bisschen Sport, wenigstens in Form von längeren Wegstrecken zu Fuß, sollten in jeden Tag integriert werden. Die Bewegung an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und stellt die Winterdepression aufs Abstellgleis.

4. Mit Düften die Sinne beglücken

Aromaöle oder Duftlampen tauchen die eigenen vier Wände in einen wahren Rausch der Sinne – auch wenn es draußen stürmt und regnet. Sehr beliebt sind zurzeit sogenannte „Duft-Diffuser“. Diese Geräte sind bereits ab etwa 15 Euro erhältlich. Je nach Sorte können diese entweder herbstliche Gemütlichkeit erzeugen oder mit frischen Düften, den Sommer zurück auf den Plan holen.

5. Farben-Freude

Unsere Sinne sind immer auf der Suche nach Eindrücken. In Herbst und Winter fallen diese Eindrücke naturgemäß etwas kärger aus. Deshalb sollte man ihnen auf die Sprünge helfen. Warme und stimmungsvolle Farben tragen dazu bei, fehlende Lichteindrücke zu kompensieren. Farbenfrohe Vorhänge, Bezüge oder frische Blumen können zuhause eine belebende Atmosphäre erzeugen. Je grauer der Tag, desto bunter sollte das Programm sein.

6. Wärme umschmeichelt die Seele

Ein warmer Kakao, die Lieblingsdecke auf dem Sofa: Eine angenehme Grundwärme steigert das Wohlbefinden und lässt Menschen auch und gerade in der kalten Jahreszeit Gemütlichkeit empfinden. Das ist sogar Ausdruck eines Lebensgefühls. Der sogenannte „Hygge-Trend“ orientiert sich dabei an der dänischen Gemütlichkeit.

7. Kuscheln für die Glückshormone

In Zweisamkeit lässt sich das sogar noch steigern, denn Körperkontakt fördert nachweislich Glückshormone. In den deprimierenden Herbstmonaten sollte daher extra viel Zeit für Kuscheleinheiten eingeplant werden. Durch den Körperkontakt stößt der Körper das Hormon Serotonin aus – das wiederum fördert die gute Laune.

8. Winterzeit ist Kinozeit

Natürlich fehlen vielen die Sommeraktivitäten mit Freunden, wenn es draußen stürmt und neblig grau ist. Doch Cineasten kommen in dieser Jahreszeit besonders auf ihre Kosten. Herrscht im Kino von Mai bis September meist ein gähnendes Sommerloch, so gibt es jetzt viele Filme zu sehen, die allein aber auch mit Freunden zu einem tollen Erlebnis werden können.

 

Digitale Schulbücher für alle?

Digitale Schulbücher für alle? Forscher zeigen in einer Studie, wie das in Nordrhein-Westfalen gelingen kann
Bisher sind Lehrerinnen und Lehrer, die multimediale Unterrichtsmaterialen verwenden, oft auf das wohlwollende ‚Weggucken‘ der Verlage bei Urheberrechtsverletzungen angewiesen

Die Digitalisierung von Lernmaterialien stellt Lehrende, Schülerinnen und Schüler zunehmend vor Probleme: Zwar wird es immer einfacher, digitale Unterrichtsmaterialien zu nutzen, zu verändern oder neu zusammenzustellen. Das ist aber nach dem Urheberrecht eigentlich nicht erlaubt. „Außerdem prüft niemand, wie gut die zahlreichen Angebote von Lehrmaterialien im Internet überhaupt sind. Vor allem Bildungsmedien wirtschaftsnaher Anbieter sind oft nicht neutral oder von geringerer Qualität“, stellt Dr. Maximilian Heimstädt vom Reinhard-Mohn-Institut der Universität Witten/Herdecke fest.

Einen Lösungsansatz sieht er in der systematischen Förderung von „Open Educational Resources“ (OER). Dabei handelt es sich um Medien wie zum Beispiel Schulbücher – gedruckt oder digital – die unter freier Lizenz verfügbar sind. Normalerweise unterliegen in Deutschland alle Werke, die eigene geistige Schöpfungen sind, dem Urheberrecht. Doch diese Regelung sollte laut Heimstädt für digitale Schulbücher aufgehoben werden, damit alle Interessierten kostenlosen Zugang zu ihnen erhalten und die Materialien genutzt, bearbeitet und weiterverbreitet werden dürfen. Gemeinsam mit Dr. Leonhard Dobusch, Professor für Organisation an der Universität Innsbruck, hat er für das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) eine Studie erstellt, die sich mit dem Potenzial dieses Ansatzes beschäftigt.

„Durch den Einsatz von Open Educational Resources würde man Rechtssicherheit für die Lehrerinnen und Lehrer schaffen. Die verzichten aufgrund der unsicheren rechtlichen Lage oft noch auf den Einsatz moderner Unterrichtsmittel oder sie sind auf das wohlwollende ‚Weggucken‘ der Verlage bei alltäglichen Urheberrechtsverletzungen angewiesen“, so Heimstädt. „Staatlich geprüfte OER-Schulbücher könnten den Umgang mit digitalen Materialien vereinfachen und das bisher oft mangelhafte Onlinematerial deutlich verbessern.“

Dazu müsste aber das bisherige Finanzierungsmodell für Schulbücher geändert werden: „Die zentrale Stellschraube der Bildungspolitik in NRW ist es hierbei, den Schulen zu erlauben, ihr Lernmittelbudget nicht mehr nur für die Refinanzierung urheberrechtlich geschützter Bücher zu verwenden, sondern auch für die Vorfinanzierung offener Bücher“, so Heimstädt.

Als Handlungsempfehlung für die Landespolitik haben die Forscher sechs mögliche Szenarien entworfen und bewertet, wie geeignet die jeweilige Herangehensweise zur Förderung von OER-Schulbüchern ist. Als „besonders empfehlenswert“ bewerten sie die öffentliche Ausschreibung von Pilotbüchern durch die Politik und die Entwicklung von OER-Schulbuch-„Rohlingen“. Dr. Maximilian Heimstädt: „Bei der Ausschreibung von Pilotbüchern müsste die bestehende vereinzelte Förderung von Pilotprojekten zu Schulbüchern im Bereich Open Educational Resources stark ausgeweitet werden. Dadurch könnten deutlich mehr Schulbücher zu verschiedenen Fächern vorfinanziert werden. So würde auch weiteres Wissen rund um die Produktion und Nutzung von frei lizensierten Schulbüchern aufgebaut.“ Vorbild für dieses Szenario sei unter anderem Norwegen, wo seit 2006 rund 20 Prozent des Schulbuch-Budgets in die Entwicklung von OER-Materialien investiert und damit sukzessive die OER-Bestände erhöht werden.

Bei der vorgeschlagenen Entwicklung von OER-Rohlingen sollten hingegen keine „fertigen“ Schulbücher gefördert werden, sondern freie Entwürfe auf Basis der Qualitätsanforderungen des Schulministeriums NRWs. „Bildungsmedienanbieter könnten dann durch Ergänzen von multimedialen Inhalten relativ einfach ein deutlich hochwertigeres OER-Schulbuch erstellen und müssten sich nicht mehr um die offene Lizenzierung der grundlegenden Inhalte kümmern. Außerdem könnten die Rohlinge leicht auf die Erfordernisse in anderen Bundesländern angepasst werden“, erläutert Heimstädt. Vorteil dieser Idee sei es, dass sie staatliche Förderung mit den qualitätsfördernden Mechanismen des Wettbewerbs kombiniere. „Die Rohlinge würden es erlauben, OER-Schulbücher trotz Bildungsföderalismus und unterschiedlicher Kernlehrpläne der verschiedenen Bundesländer auf Bundesebene zu fördern. Wir halten dieses Szenario für sehr empfehlenswert, da die Umsetzung recht einfach, der positive Einfluss auf die OER-Entwicklung in NRW und Deutschland aber sehr hoch ist.“

Für mittelfristig vielversprechend halten die Forscher auch die Refinanzierung offener Schulbücher je nachdem, wie häufig sie genutzt werden. „Im Grunde könnte das ganz ähnlich der Vergütung von Musik über die GEMA funktionieren”, so Heimstädt. „Über repräsentative Nutzungserhebungen würde die Verbreitung der OER-Materialien erfasst werden, je mehr Schülerinnen und Schüler mit einem Buch arbeiten, desto höher die Ausschüttung an die Schulbuchersteller”.

Bürger sehen wachsende Bedrohung durch Cyberkriminelle

 

■   8 von 10 Internetnutzern wünschen sich mehr Engagement der Politik gegen Internetkriminalität
■   88 Prozent der Computerbesitzer versuchen ihr Gerät zu schützen – aber nur jeder Dritte glaubt, dass er sich damit gut genug auskennt

Der flächendeckende Angriff der Erpressersoftware WannaCry oder regelmäßige Berichte über Hackerangriffe – die große Mehrheit der Bundesbürger macht sich Sorgen um einen Anstieg der Internetkriminalität und wünscht sich mehr Einsatz von der Politik. Aktuell sind 85 Prozent der Meinung, dass die Bedrohung durch Internetkriminalität immer größer wird. 79 Prozent sagen, dass die Politik mehr Geld in spezielle Polizeieinheiten investieren sollte, die gezielt gegen Internetkriminalität vorgehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.017 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Die Polizei muss sich auch im Internet zeigen und dort auf Streife gehen. Strafverfolgung muss im Cyberraum ebenso selbstverständlich sein wie in der analogen Welt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Jeder Einzelne sollte sich im Netz selbst bestmöglich schützen, aber auch die Behörden sind in der Verantwortung. Es sind viel zu wenige Polizisten online unterwegs und zeigen in Foren oder sozialen Netzwerken Gesicht.“

Die große Mehrheit der Computernutzer ergreift heute schon Maßnahmen, um sich vor Cyberkriminellen zu schützen. 88 Prozent geben an, dass sich auf ihrem privaten Gerät mindestens ein Sicherheitsprogramm befindet oder sie einen Sicherheitsdienst nutzen. Virenschutzprogramme setzen 81 Prozent ein, eine Firewall 61 Prozent. Jeder Vierte, der privat einen Computer oder ein Smartphone nutzt (27 Prozent), gibt zudem an, dass er die eingebaute Kamera an den Geräten abklebt, da es Hackern immer wieder gelingt, über diesen Weg heimlich Aufnahmen zu machen.

Doch trotz all dieser Schutzmaßnahmen haben rund zwei Drittel der Internetnutzer (62 Prozent) das Gefühl, dass sie es gar nicht merken würden, wenn Fremde ihren Computer oder ihr Smartphone ausspionieren würden. Und nur jeder Dritte (34 Prozent) sieht sich selbst in der Lage, seine Geräte ausreichend vor Angriffen durch Cyberkriminelle zu schützen. Zugleich würde sich aber ebenfalls nur jeder Dritte (36 Prozent) gerne weiterbilden, um sich im Internet selbst besser schützen zu können. Berg: „Wissen über Gefahren im Netz und die richtigen Schutzmaßnahmen sind wichtige Bausteine im Kampf gegen Cyberkriminelle. Wir müssen dieses Wissen in der Schule und im Beruf vermitteln. Jeder Einzelne muss nicht nur aufgefordert werden, sich verantwortungsbewusst und sicher online zu bewegen, er braucht dazu auch die nötigen Informationen und Instrumente.“

YouTube-Stars sind beliebter als Schauspieler und Sportler

 

■   36 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben Lieblingsstar auf YouTube
■   Jungen sind die größeren YouTuber-Fans
■   Mit zunehmendem Alter werden YouTuber für Jugendliche uninteressanter

 
Sie testen Spielzeug, geben Schminktipps und Nachhilfe, machen Challenges mit Junk Food oder zeigen ihre neuesten Klamotten: Youtube-Stars wie Julien Bam, Bibis Beauty Palace, LeFloid oder Die Lochis kennen heute viele Kinder und Jugendliche. Und für mehr als ein Drittel von ihnen (36 Prozent) ist sogar der absolute Lieblingsstar ein YouTuber. Damit sind die sogenannten Social Influencer beliebter als Idole aus den klassischen Bereichen Sport (23 Prozent) und Schauspiel (18 Prozent). Das zeigt die Kinder- und Jugendstudie des Digitalverbands Bitkom, für die 663 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren befragt wurden. „Auch weil viele Kinder und Jugendliche heute ein eigenes Smartphone haben, spielt die Nutzung von Youtube in ihrem Freizeitverhalten eine immer stärkere Rolle“, sagt Bitkom-Expertin Marie-Teresa Weber. Um über ihre Stars jederzeit auf dem Laufenden zu bleiben, hätten viele die entsprechenden Kanäle abonniert oder folgten ihren YouTube-Stars auch auf anderen Social-Media-Plattformen. Weber: „Jugendliche finden auf YouTube Vorbilder, die für sie erreichbar scheinen. YouTube-Stars agieren mit ihren Fans auf Augenhöhe, wenn sie mit der Kamera im eigenen Kinderzimmer Videos zu Themen aus dem Alltag ihrer Fans drehen.“

Das Phänomen YouTube-Star ist vor allem bei den älteren Kindern und jüngeren Jugendlichen zu beobachten. Unter den 10- bis 12-Jährigen geben 41 Prozent an, dass ihr Lieblingsstar ein YouTuber ist, bei den 13- bis 15-Jährigen sind es 44 Prozent. Bei den 16- bis 18-Jährigen sind es dann nur noch 25 Prozent. „Die Zahlen lassen den Schluss zu, dass YouTuber für die älteren Jugendlichen nicht mehr so interessant sind. Möglicherweise spielt hier aber auch eine Rolle, dass das Phänomen YouTube-Star selbst noch recht jung ist und die älteren Jugendlichen damit vergleichsweise spät in Berührung gekommen sind“, so Weber. Außerdem fahren Jungen mehr auf die Internet-Stars ab als Mädchen. So sagen mehr als vier von zehn Jungen (42 Prozent) zwischen 10 und 18 Jahren, dass ihr Lieblingsstar ein YouTuber ist, bei den Mädchen sind es nur drei von zehn (30 Prozent).

YouTube spielt für die meisten Jugendlichen eine bedeutende Rolle. So nutzen 68 Prozent der 10 bis 18 Jahre alten Internetnutzer es zumindest ab und zu. Damit ist YouTube das beliebteste soziale Netzwerk. Die Beliebtheit steigt zudem mit dem Alter. So nutzen etwa jeder zweite 10- bis 12-Jährige (55 Prozent) und drei Viertel aller 16- bis 18-Jährigen (76 Prozent) YouTube.

Weitere Ergebnisse aus der Studie „Kinder & Jugend in der digitalen Welt“ gibt es hier.

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Junge Deutsche texten lieber statt zu telefonieren

 

■   Messenger und SMS sind häufigste Kontaktform zu Freunden
■   Persönliche Gespräche sind Kindern und Jugendlichen aber weiterhin wichtig
■   WhatsApp ist beliebtester Messenger-Dienst

 
Telefonieren ist bei jungen Deutschen out. Stattdessen kommunizieren Kinder und Jugendliche lieber per Messenger oder SMS. 77 Prozent der jungen Generation halten so den Kontakt zu Freunden. Besonders ältere Jugendliche bevorzugen diese Kommunikationsform. Während sich bei den 10- bis 12-Jährigen 66 Prozent via Messenger mit ihren Freunden unterhalten, sind es bei den 13- bis 15-Jährigen bereits 82 Prozent und bei den 16- bis 18-Jährigen 81 Prozent. Das zeigt die Kinder- und Jugendstudie des Digitalverbands Bitkom, für die 663 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren befragt wurden. Auf dem zweiten Rang folgen persönliche Gespräche (68 Prozent): 65 Prozent der Jungen und 71 Prozent der Mädchen halten so häufig Kontakt zu ihren Freunden. Abgeschlagen auf dem dritten und vierten Rang stehen das Telefongespräch per Handy (37 Prozent) und Festnetz (24 Prozent). Internettelefonie und Videochats, etwa via Skype, bevorzugen 14 Prozent bei der Kontaktpflege, lediglich 6 Prozent schreiben E-Mails, 2 Prozent Briefe. „Tippen und Texten empfinden gerade Jugendliche heute als einfacher und direkter. Man ist dabei unabhängig von der Erreichbarkeit des Kontakts und kann Textnachrichten auch nebenbei leicht absetzen“, sagt Bitkom-Expertin Marie-Teresa Weber. Für viele seien Textnachrichten außerdem weniger aufdringlich als ein Telefongespräch. „Per Telefon bespricht man heute vielfach nur noch wirklich wichtige Angelegenheiten und Intimes.“

Bei den Sozialen Netzwerken und Messengern ist WhatsApp quer durch alle Altersgruppen am beliebtesten: 90 Prozent aller Internetnutzer im Alter von 10 bis 18 Jahren nutzen den Chatdienst bereits. Bei den Jugendlichen ab 16 Jahren ist es beinahe jeder (96 Prozent). Auch andere Chatdienste sind beliebte Kontaktformen, gerade bei den Älteren: Snapchat nutzen 45 Prozent, Facebook Messenger 36 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren.

Die Wahl der Kontaktform hängt auch mit der veränderten Gerätenutzung der Kinder und Jugendlichen heutzutage zusammen. Deutlich öfter als etwa noch vor drei Jahren nutzen Kinder und Jugendliche Smartphones und Tablets, oft sogar die eigenen. Über ein eigenes Smartphone verfügen 73 Prozent der 10- bis 12-Jährigen (2014: 59 Prozent), ab 13 Jahren gehört das Gerät dann für so gut wie alle Jugendliche zur Standardausstattung. Insgesamt betrachtet haben 87 Prozent der Kinder ab 10 Jahren ein eigenes Smartphone (2014: 79 Prozent), beim Tablet sind es 33 Prozent (2014: 17 Prozent).

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage. Dabei sind 926 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren befragt worden, darunter 663 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren und 646 Internetnutzer ab 10 Jahren. Die Umfrage ist repräsentativ. Für die Durchführung waren Bitkom Research und das Marktforschungsinstitut Forsa verantwortlich. Die Fragestellung lautete: „Welche drei Möglichkeiten nutzt Du am häufigsten, um Dich mit Deinen Freunden zu unterhalten oder im Kontakt zu bleiben?“, „Welche Kurznachrichtendienste bzw. Messenger-Apps nutzt Du zumindest ab und zu?“ und „Welche der folgenden Geräte hast DU persönlich schon?“

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