Archiv für Ingo Peters

IT-Sicherheit ist das Hightech-Thema des Jahres

  • Langjähriger Spitzenreiter Cloud Computing auf Platz zwei verdrängt
  • Mobile Computing und Big Data Analytics sind weitere Top-Themen
  • Aufsteiger des Jahres ist die Entwicklung zur Industrie 4.0

Das wichtigste Hightech-Thema des Jahres 2014 ist IT-Sicherheit. Das hat die jährliche Trendumfrage des BITKOM in der IT-Branche ergeben. Danach nennen 57 Prozent der befragten Unternehmen IT-Sicherheit als Top-Thema. Damit verdrängte es Cloud Computing, den Dauerspitzenreiter der letzten Jahre, mit 49 Prozent der Nennungen auf den zweiten Platz. „Das Bewusstsein für die Sicherheit von IT-Systemen und Datenschutz ist infolge des Abhörskandals gestiegen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Auf dem dritten Platz der wichtigsten Themen liegt Mobile Computing, das 47 Prozent der Befragten nennen. Dicht dahinter folgt mit 44 Prozent Big Data Analytics, das unter dem Begriff Datability Schwerpunktthema der diesjährigen CeBIT ist. Aufsteiger des Jahres ist das Thema Industrie 4.0, das 22 Prozent der Unternehmen nennen, womit es auf Platz 10 des Rankings landet.

IT-Sicherheit

Privatnutzer wie professionelle IT-Anwender können die Sicherheit ihrer IT-Systeme und Daten deutlich erhöhen, indem sie Virenschutzprogramme und Firewalls nutzen und darüber hinaus spezielle Erkennungssysteme für Cyberangriffe oder Datendiebstahl einsetzen. Weitere Themen im Zusammenhang mit IT-Sicherheit sind der Schutz von Daten in der Cloud sowie die Einbindung von privaten Endgeräten in die IT-Landschaft einer Organisation unter dem Stichwort „Bring your own device“. Mit den Trends zur Heimvernetzung, dem Aufbau von Smart Grids im Energiesektor oder der zunehmenden Digitalisierung in der Industrie werden die Herausforderungen im Bereich IT-Sicherheit weiter steigen.

Cloud Computing

Während heute fast jeder private Internetnutzer auf Cloud-Dienste zugreift, hat sich das Wachstum im gewerblichen Einsatz zuletzt etwas abgeschwächt. Laut dem aktuellen Cloud Monitor von KPMG und Bitkom Research nutzen aktuell 40 Prozent der Unternehmen in Deutschland Cloud Computing, nach 37 Prozent im Vorjahr. Der Großteil der Unternehmen setzt Private Clouds ein, bei der IT-Leistungen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Software über ein internes Netzwerk bereitgestellt werden. Neben der Steigerung ihrer Effizienz führt der Einsatz von Cloud-Lösungen zunehmend zur Entwicklung neuer Produkte und Dienste. Insbesondere die steigende Verbreitung von Smartphones, Tablets und leistungsstarken Datennetzen im Mobilfunk führt in Verbindung mit Cloud-Diensten zu zahlreichen Innovationen. Die Anwendungen reichen vom Gesundheitssektor über betriebswirtschaftliche Nutzungen bis zu Lösungen für die Landwirtschaft.

Big Data Analytics / Datability

Big Data Analytics bezeichnet die Analyse großer Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen mit hoher Geschwindigkeit. Dabei kommen verschiedenste Technologien zum Einsatz: von verteilter Speicherung und neuartigen Datenbanken über linguistische und semantische Analysen bis zu Visualisierungs-Tools. Ziel ist es, einen wirtschaftlichen, wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Nutzen zu erzielen. Die Einsatzgebiete von Big Data sind vielfältig. So kann die Verbreitung von Epidemien genauer und schneller vorausgesagt werden als früher. In der Verkehrslenkung verringern Big-Data-Lösungen Staus und verhindern Unfälle. Händler können die Prognosen über den Verkauf ihrer Produkte verbessern und den Ausschuss verderblicher Waren reduzieren. Unter der Wortschöpfung Datability ist die Datenanalyse Top-Thema der CeBIT. Die Hightech-Messe betont damit die Verantwortung der Anbieter und Anwender für Privatsphäre und Datenschutz.

Mobile Computing

Die mobile Internetnutzung mit Geräten wie Smartphones und Tablet Computern ist einer der Megatrends der vergangenen Jahre. 85 Prozent der Internetnutzer gehen heute mit mobilen Geräten ins Netz und nur noch 69 Prozent mit einem stationären Computer. Die mobile Nutzung von sozialen Netzwerken, Video- und Musikdiensten, Navigation oder Spielen erreicht schon heute einen Massenmarkt. Laut Gartner werden bis zum Jahr 2017 weltweit rund 268 Milliarden Apps für Mobilgeräte heruntergeladen. Unternehmen und andere Organisationen stehen vor der Herausforderung, Mobilgeräte und die darauf angebotenen Apps möglichst sicher in die eigene IT-Infrastruktur zu integrieren. Zudem müssen sie ihre Inhalte für die unterschiedlichen Bildschirmgrößen und mobilen Betriebssysteme aufbereiten. Neben Smartphones und Tablets erreichen immer mehr tragbare Kleingeräte, so genannte Wearables, wie Datenbrillen, Smartwatches oder Fitness-Tracker die Marktreife.

Industrie 4.0

Der nächste Schritt der Digitalisierung im produzierenden Gewerbe ist die unternehmens- und standortübergreifende Vernetzung bisher einzeln betriebener Systeme. In der Industrie 4.0 geht es also um die Entwicklung, Herstellung und Pflege von Produkten, Maschinen und Anlagen über das Internet. Insbesondere die Fertigungsprozesse werden effizienter und flexibler. So können zum Beispiel Kleinserien oder Varianten eines Produkts profitabel gefertigt werden. Aus Sicht der IT-Branche hat der Trend zur Industrie 4.0 das Potenzial, bestehende Strukturen und Märkte grundlegend zu verändern. Die starke deutsche Industrie muss diese Entwicklung gemeinsam mit der BITKOM-Branche vorantreiben, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu steigern.

TV to go

Tipps zum Fernsehempfang mit Smartphone und Tablet Computer

Ob Olympische Winterspiele oder Fußball-Weltmeisterschaft – in diesem Jahr stehen viele sportliche Großereignisse an, die wieder von Millionen Zuschauern live im Fernsehen verfolgt werden. Wer nichts verpassen will, kann Live-TV auch per Mobilgerät empfangen. Mit der richtigen App oder dem passenden Zubehör kann man so gleichermaßen unterwegs wie zu Hause die Spiele und Wettkämpfe verfolgen. „Mit hochwertigen Bildschirmen und schnellen drahtlosen Verbindungen eignen sich moderne Smartphones und Tablet Computer hervorragend als Fernseher-Ersatz“, sagt BITKOM-Experte Michael Schidlack. „Alle großen Anbieter von Video-Inhalten haben ihr Angebot an Mobilgeräte angepasst.“

Apps und Websites der TV-Sender

Viele TV-Sender haben ihr Angebot für die mobile Nutzung optimiert. Das reicht von Webseiten, die sich der geringeren Display-Größe anpassen bis zu eigenen Apps. Häufig lässt sich so auch das aktuelle Programm schauen. Auf die mobilen Webseiten kann dabei mit jedem Gerät zugegriffen werden. Apps gibt es hingegen häufig nur für einige Mobilbetriebssysteme oder bestimmte Geräte. Empfangen wird das Programm via Internet. Die Bild- und Ton-Qualität hängt dabei wesentlich von der Verbindungsgeschwindigkeit ab. Ist diese zu langsam, etwa in Gegenden mit einem schwachen Mobilfunksignal, kann die Übertragung daher auch stocken oder ganz abbrechen. Grundsätzlich ist es daher empfehlenswert, WLAN zu nutzen, etwa an öffentlichen Hotspots. Dies auch, weil ansonsten das monatliche Datenvolumen schnell aufgebraucht ist.

Interaktive TV-Plattformen

Nicht nur TV-Sender bieten Livestreams ihres Programms per Web an. Auch über Dienste wie Zattoo oder Magine lässt sich die aktuelle Ausstrahlung einiger Sender empfangen. Dies funktioniert auf Desktop-PCs und Laptop über den Browser, bei Smartphones und Tablet Computern muss die entsprechende App installiert werden. Diese ermöglicht den kostenlosen Empfang verschiedener Kanäle. Einzelne Dienste bieten auch Funktionen wie zeitversetztes Fernsehen für einige der TV-Sender an. Häufig gibt es auch eine kostenpflichtige Version. Diese enthält mehr Sender und überträgt die Bilder teilweise in HD-Qualität. Wie bei den Apps und Webseiten der TV-Sender wird das Fernsehsignal via Internet übertragen. Eine schnelle Online-Anbindung ist für einen ruckelfreien Empfang daher notwendig. Für Fernsehen in Standardauflösung sollte die Internetverbindung mindestens 1 Mbit/s schnell sein.

Das Überall-Fernsehen auf dem Mobilgerät

Wer unterwegs Fernsehen möchte, ohne auf eine schnelle und stabile Internetverbindung angewiesen zu sein, kann auch auf DVB-T zurückgreifen. Mittlerweile gibt es Zubehör, um auch auf Mobilgeräten das digitale „Antennen-Fernsehen“ zu empfangen. Hierfür kann beispielsweise ein Adapter direkt an das Smartphone oder den Tablet Computer gesteckt werden. Er dient als Empfänger und leitet das Signal an das Mobilgerät weiter. Bei anderen Lösungen wird der Empfänger unabhängig von Smartphone oder Tablet Computer aufgestellt. Das Fernsehsignal wird hierbei über eine kabellose Netzwerkverbindung übertragen. In beiden Fällen muss eine entsprechende App installiert werden, die das TV-Programm abspielt. Viele der DVB-T-Lösungen bieten auch zusätzliche Funktionen wie zeitversetztes Fernsehen oder das Aufzeichnen von Sendungen direkt auf dem Mobilgerät.

Satellitenfernsehen auf Smartphone und Tablet Computer

Mit dem Verfahren Sat-over-IP kann ein Satelliten-Fernsehsignal in das heimische Netzwerk eingespeist werden. Der Vorteil: Live-TV steht unabhängig vom Satellitenanschluss überall dort zur Verfügung, wo grundsätzlich auf das Netzwerk zugegriffen werden kann. Dies funktioniert auch kabellos per WLAN. So kann auf vielen vernetzten Geräten TV geschaut werden, etwa Desktop-PCs und Laptops, Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablet Computer oder per zusätzlicher Set-top-Box auch mit jedem Fernseher. Um das Satellitensignal in das eigene Netzwerk einspeisen zu können, wird ein entsprechender Receiver benötigt. Dieser wird mit der Satelliten-Anlage und dem Netzwerk verbunden. Um auf Smartphones und Tablet Computer Live-TV zu empfangen, muss noch eine entsprechende App installiert werden. Anschließend stehen die meisten der üblichen Funktionen des Satelliten-Fernsehens zu Verfügung, etwa HD-Sender, sofern diese unverschlüsselt übertragen werden oder ein elektronischer Programmführer. Auch zeitversetztes Fernsehen oder das Aufnehmen von Programmen ist hiermit möglich. Fernab des eigenen Heimnetzes funktioniert der Empfang des Satellitenfernsehens in der Regel jedoch nicht.

Per Smartphone und Tablet Computer IP-TV empfangen

Wer Fernsehangebote von seinem Internetprovider bezieht, kann diese häufig auch auf Mobilgeräten nutzen. Bei einigen Anbietern muss hierfür jedoch ein kostenpflichtiges Zusatzpaket gebucht werden. Per spezieller App kann dann auch auf Smartphone und Tablet Computer Live-TV geschaut werden. Auch Funktionen wie ein Programmführer stehen zur Verfügung. Jedoch funktioniert der Stream auf dem Mobilgerät in der Regel nur im Heimnetzwerk und nicht über Mobilfunk. Auch einige Router ermöglichen, das IP-TV-Signal im Heimnetzwerk direkt weiterzuleiten. Allerdings ist dies nur mit unverschlüsselten Angeboten möglich.

Kabelfernsehen drahtlos auf Mobilgeräten empfangen

Auch Nutzer eines Kabelanschlusses können ihr Fernsehsignal auf Mobilgeräte weiterleiten. Allerdings funktioniert dies nur bei einigen bestimmten Angeboten. Diese erlauben das Schauen des Live-TVs auch auf Desktop PCs und Laptops. Für einige Smartphones und Tablet Computer gibt es hierfür spezielle Apps. Die Angebote können nur im Heimnetzwerk genutzt werden. Unterwegs ist der Fernsehempfang so nicht möglich.

Komponieren mit Smartphone und musizieren mit Leidenschaft – Die Preisträger des Europäischen SchulmusikPreises 2014 stehen fest

Die Preisträger des Europäischen SchulmusikPreis 2014 stehen fest. Der Verband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche, SOMM – Society Of Music Merchants e. V. vergibt den mit insgesamt 21.000 EUR dotierten Europäischen SchulmusikPreis (ESP) bereits zum vierten Mal in Folge. 2014 gehen Preise nach Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und ins Saarland: In den Hauptkategorien überzeugten zwei Schulen und Lehrer mit herausragenden kreativen wie innovativen Arbeiten im Bereich der schulischen Musikpädagogik die Fachjury; fünf weitere Projekte wurden mit Sonderpreisen bedacht. Der ESP wird am 15. März 2014 im Rahmen der Musikmesse in Frankfurt/Main offiziell verliehen.

“Anliegen des Europäischen SchulmusikPreis ist es, dass musikalische Bildung die Kontinuität und die Qualität zugesprochen bekommt, die sie benötigt, um musikalische Vielfalt zu erhalten. Nur so kann kulturelles Erbe nachhaltig bewahrt und weitergegeben werden. Dafür sind sowohl finanzielle Mittel als auch entsprechende Strukturen wesentliche Voraussetzungen. Mit der Vergabe des ESP stellen wir das Gerüst für diese Kontinuität und freuen uns jedes Jahr auf Einreichungen, in denen deutlich wird, dass aktives Musizieren ein Grundstein für gelebte kulturelle Vielfalt ist”, so Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM – Society Of Music Merchants.

Ziel des Europäischen SchulmusikPreises ist es, die an Schulen im Musikunterricht geleistete Arbeit sichtbar zu machen, anzuerkennen und weiterzutragen. “Ich freue mich, dass der ESP bei den Musiklehrern so gut angenommen wird”, so der Juryvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer, Musikprofessor an der Philosophischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg, den die Vielzahl an gezeigten kreativen Unterrichtsmethoden positiv überraschte. “Die von uns ausgewählten Preisträger liefern einen bunten Strauß an neuen Ideen für die Vermittlung von Musik”, betont Prof. Dr. Pfeiffer.

Mit der höchstmöglichen Dotierung von 4.000 EUR wird in der Hauptkategorie “Musikalische Arbeit im Klassenunterricht (Klasse 5 – 12)” das Christliche Gymnasium Jena bedacht. An dem Projekt “Komponieren mit Smartphone und Tablets” unter der Leitung von Dr. Philipp Schäffler lobt die Jury vor allem “das methodisch äußerst differenzierte sowie planvoll und zielgerichtete Arbeiten” des Lehrers sowie die Offenheit im Umgang mit modernen Medien, mit der man die Schüler genau dort abholt, wo sie stehen.

In der Kategorie “Musikalische Arbeit in Arbeitsgemeinschaften (Förderschule)”,geht der Preis in Höhe von 3.000 EUR an die Schule am Dachsberg (Rückersdorf). Das Projekt STUDIO D unter der Leitung von Torsten Nowitzki und Fritz Schumacher ist ein gutes Bespiel dafür, wie Musik und Musikmachen die Persönlichkeit von Kindern bereichern kann. Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sehen und weiterem Förderbedarf werden auf beeindruckende Weise individuell gefördert und zu guten musikalischen Leistungen geführt, urteilte die Jury.

Informationen zum ESP sowie eine Übersicht aller Preisträger finden Sie unter www.europaeischer-schulmusik-preis.eu.

Die Preisverleihung findet am 15. März um 14:00 Uhr im Rahmen der Musikmesse in Frankfurt/Main in Raum “PANEL”, Musikbiz Lounge & Congress statt.

Smartphone-Boom setzt sich 2014 ungebrochen fort

  • Smartphone-Verkauf steigt 2014 voraussichtlich um 12 Prozent
  • 97 Prozent des Handy-Umsatzes entfallen auf Smartphones
  • Am 24. Februar startet der Mobile World Congress in Barcelona

Die starke Nachfrage nach Smartphones setzt sich 2014 fort. In diesem Jahr werden voraussichtlich rund 30 Millionen Geräte in Deutschland verkauft. Das entspricht einem Plus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2011 hat sich der Absatz von Smartphones in Deutschland fast verdoppelt. Damals wurden 15,9 Millionen Geräte verkauft. Die starke Nachfrage nach hochwertigen Geräten lässt auch den Umsatz weiter steigen. 2014 werden voraussichtlich 9,3 Milliarden Euro mit Smartphones umgesetzt. Das ist ein Wachstum um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von EITO-Daten. „Auch im achten Jahr des Smartphone-Booms ist die Begeisterung bei den Verbrauchern ungebrochen“, sagt Jens Schulte-Bockum, BITKOM-Präsidiumsmitglied. „Smartphones sind die Treiber des digitalen Wandels – nicht nur im Telekommunikationssektor. Auch in anderen Bereichen schieben sie ganz neue Geschäftsmodelle an.“

Knapp 82 Prozent aller in Deutschland verkauften Mobiltelefone werden 2014 voraussichtlich Smartphones sein. Beim Umsatz beträgt ihr Anteil sogar 97 Prozent. „Smartphones sind heute schon Mittelpunkt des digitalen Lebens: Wir zahlen, planen und buchen mit ihnen“, sagt Schulte-Bockum. „Künftig werden sie weitere Bereiche erobern, durch neue Anwendungen etwa im Automotive- oder Gesundheits-Bereich. Rund um Smartphones entstehen so neue Ökosysteme, die enorme Chancen gerade auch für junge Unternehmen bieten.“

Neue Smartphones und Tablet Computer sowie weitere Innovationen rund um Mobilgeräte werden ab dem 24. Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt.

 

Safer Internet Day: Kinderschutz im Fokus Nutzerkompetenz als wichtiger Schutz vor Online-Gefahren

Kind am PC: Gefahren lauern überall (Foto: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de)
Kind am PC: Gefahren lauern überall (Foto: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de)

Am Dienstag, fand der diesjährige Safer Internet Day (SID) http://saferinternetday.org statt, bei dem unter dem Motto “Gemeinsam für ein besseres Internet!” besonders die Online-Sicherheit von Kindern im Fokus steht. Immerhin steigen die Gefahren durch Malware auch auf Smartphones, für die Privatsphäre sowie durch andere Nutzer ständig. Im Rahmen des SID 2014 machen Anbieter daher auf technische Kinderschutz-Lösungen aufmerksam, doch viele Aktionen legen ihr Hauptaugenmerk auf die Förderung der Nutzer- und Medienkompetenz – die an jedem Endgerät hilft, Risiken zu minimieren.

Vielseitige Gefahren

Experten sind sich einig, dass die Zahl der Computer-Schädlinge immer weiter anschwillt – und das gilt mittlerweile auch auf mobilen Plattformen, vor allem Android. Freilich ist Malware längst nicht die einzige Gefahr, der Kinder online ausgesetzt sind. So betont Kaspersky http://kaspersky.de anlässlich des SID, dass einer Mitte 2013 durchgeführten Studie nach bereits mehr als die Hälfte der deutschen Eltern fürchtet, dass ihre Kinder Opfer von Cyber-Mobbing werden könnten. Dazu kommt noch die Frage nach dem Schutz der Privatsphäre sowie die Tatsache, dass junge Menschen teils sehr gezielt problematische Inhalte suchen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20130607002 ).

Da ist es kein Wunder, dass der SID längst von seinen europäischen Wurzeln zum global wichtigen Aktionstag herangewachsen ist – als Ansatz, um Problembewusstsein und Wissen rund um Schutzmaßnahmen zu fördern. Da dieses Jahr die Sicherheit von Kindern ein Fokusthema ist, machen Anbieter dabei auf entsprechende technische Lösungen aufmerksam. Beispielsweise nutzt T-Mobile in Österreich die Gelegenheit, den Mitte 2013 eingeführten “Kinderschutz” http://t-mobile.at/kinderschutz ins Rampenlicht zu rücken, während Antiviren-Hersteller auf Kindersicherungs-Funktionen in ihren aktuellen Produkten verweisen.

Kompetenz ist Trumpf

Technische Lösungen haben freilich den Nachteil, dass sie nicht alle Endgeräte erfassen können, zu denen Kinder beispielsweise auch in der Schule oder bei Freunden Zugang haben wollen. Daher unterstützen allein in Deutschland dutzende Aktionen das Ziel, Nutzer- und Medienkompetenz zu fördern. Beispielsweise veranstaltet die Bremische Landesmedienanstalt Schüler-Workshops zum sicheren Umgang mit Facebook, während heute Abend an der Münchner Stadtbibliothek http://www.muenchner-stadtbibliothek.de als Teil der Medienwoche “Depp 2.0” das Problem der Moral in Computerspielen beleuchtet wird.

Im Rahmen des SID kommen auch Unternehmen wie Provider ihrer Verantwortung nach, einen sicheren und kindgerechten Umgang mit digitalen Medien zu fördern. In Österreich hat beispielsweise der größte Kabelnetzbetreiber UPC eine Ratgeber-Seite http://upc.at/kindersicher eingerichtet, um Eltern dabei zu unterstützen, ihre Kinder vor Online-Risiken zu schützen. Mit Workshops für Eltern und Pädagogen setzt auch die schweizerische UPC Cablecom darauf, die Medienkompetenz Erwachsener zu fördern, damit diese ihrerseits besser Kinder und Jugendliche unterstützen können.

Das Internet wird regionaler und vielseitiger

  • Neue Web-Adressen können registriert werden
  • In Deutschland machen .ruhr und .berlin den Auftakt
  • Vergabeverfahren soll Markenrechte schützen

Die Adressen im Internet werden regionaler und inhaltlich vielseitiger als bisher. Ab Februar wird eine Vielzahl neuer sogenannter Top Level Domains angeboten, die bisherige Endungen wie .de und .com um regionale oder branchenspezifische Bezeichnungen erweitern. Den Auftakt machen in Deutschland die beiden regionalen Endungen .ruhr und .berlin, weitere wie .koeln, .bayern oder .hamburg sind in Vorbereitung. Daneben gibt es zahlreiche weltweit verfügbare neue Top Level Domains wie .bike, .photography oder .ventures. Hunderte weitere folgen in den kommenden Monaten. „Die neuen Endungen bieten Unternehmen noch mehr Möglichkeiten, sich zu präsentieren. Davon können gerade auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren, die so zu ihrer Wunsch-Internetadresse gelangen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Auch für Privatnutzer bietet sich die Chance, ihren eigenen Namen zusammen mit der regionalen Top Level Domain zu sichern.“

Die neue Vielfalt bei den Adressen birgt aber auch die Gefahr von juristischen Auseinandersetzungen um Markenrechte. Dies sollten sowohl Interessenten an neuen Adressen als auch Markeninhaber bedenken. Bevor eine neue Internetadresse mit einer solchen Top Level Domain registriert werden kann, haben Markeninhaber deshalb während einer so genannten Sunrise-Phase mindestens 30 Tage lang die Möglichkeit, sich ihre geschützte Adresse zu sichern. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie ihre Marken gegen Gebühr in dem sogenannten Trademark Clearinghouse (www.trademark-clearinghouse.com) hinterlegen. Sie erhalten dann zudem einen Hinweis, falls ein Dritter ihre Marke in Verbindung mit einer neuen Top Level Domain nutzen will. Gleichzeitig wird der Interessent an der Adresse gewarnt, dass er versucht, eine geschützte Marke zu registrieren. Damit können langwierige juristische Auseinandersetzungen im Vorfeld verhindert werden.

Für .ruhr können Markeninhaber seit dem 21. Januar ihre Domains registrieren, ab dem 25. Februar kommen dann zunächst Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen aus dem Ruhrgebiet an die Reihe, ab dem 27. März kann dann jedermann .ruhr-Domains registrieren. Für .berlin startet die Registrierungsphase für Markeninhaber am 14. Februar, ab dem 18. März sind dann .berlin-Domains frei verfügbar. Bei Domain-Registraren lassen sich aber bereits heute unverbindliche Reservierungen für eine Vielzahl von neuen Top Level Domains vornehmen, die erst in den kommenden Monaten starten.

Vor zehn Jahren wurde Facebook gegründet

  • Mehr als die Hälfte der deutschen Internetnutzer bei Facebook aktiv
  • 78 Prozent der Onliner in Deutschland in sozialen Netzwerken angemeldet

Am 4. Februar 2014 wird Facebook zehn Jahre alt. Mit rund 1,2 Milliarden monatlichen Nutzern ist es das größte soziale Netzwerk weltweit. Laut einer BITKOM-Umfrage war Facebook im vergangenen Jahr 2013 auch in Deutschland das am meisten verwendete soziale Netzwerk: 56 Prozent der Internetnutzer sind bei Facebook aktiv. Mit Abstand folgen Stayfriends mit 9 Prozent und Werkenntwen mit 8 Prozent. Xing nutzen 7 Prozent aktiv sowie Google+ und Twitter jeweils 6 Prozent. Insgesamt sind 78 Prozent der Internetnutzer in Deutschland in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet, zwei Drittel (67 Prozent) nutzen diese nach eigener Aussage auch aktiv. „Soziale Netzwerke sind heute fester Bestandteil der digitalen Welt“, sagt Tobias Arns, Social-Media-Experte des BITKOM. „Soziale Netzwerke bringen Menschen zusammen und helfen ihnen dabei, die unerschöpfliche Menge an Informationen im Internet zu kanalisieren.“

Auch unter älteren Internetnutzern werden soziale Netzwerke immer beliebter. Sind im Jahr 2011 erst 46 Prozent der über 50-jährigen Internetnutzer dort aktiv gewesen, waren es im Jahr 2013 schon 55 Prozent. Nach BITKOM-Daten verwenden Internetnutzer in Deutschland soziale Netzwerke vor allem, um sich mit Freunden und Verwandten auszutauschen: 73 Prozent der Nutzer pflegen den Kontakt zu Freunden und 47 Prozent zu ihrer Familie. 38 Prozent informieren sich über das Tagesgeschehen, 36 Prozent wollen neue Kontakte knüpfen und 35 Prozent organisieren ihre Freizeitaktivitäten mit Hilfe der Netzwerke.

Weitere Informationen zur Nutzung sozialer Netzwerke in Deutschland finden Sie in der BITKOM-Studie „Soziale Netzwerke 2013“: http://www.bitkom.org/files/documents/SozialeNetzwerke_2013.pdf, https://www.bitkom.org/77787_77780.aspx

E-Learning kommt auf Tablets und Smartphones

  • BITKOM veröffentlich Grundsatzpapier zum Mobilen Lernen
  • Leitmesse LEARNTEC vom 4. bis 6. Februar in Karlsruhe

Mobiles Lernen auf Smartphones und Tablet Computern wird in Zukunft rasant zunehmen und der ohnehin stark wachsenden E-Learning-Branche weiter Schwung verleihen. Davon geht der Hightech-Verband BITKOM aus, der anlässlich der deutschlandweit bedeutendsten E-Learning-Messe LEARNTEC (4.-6.2.2014) ein Grundsatzpapier mit „Sieben guten Gründen für mobiles Lernen“ veröffentlicht hat. „Neue Lernformen wie Mobiles Lernen haben derzeit große Chancen, weil die technische Ausstattung dank des Absatzbooms bei Smartphones und Tablets bereits vorhanden ist“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Entsprechende Apps kosten nur wenig oder in einer Light-Version auch gar nichts und bieten so einen niedrigschwelligen Einstieg ins E-Learning. Damit haben die Anbieter die Chance, ganz neue Zielgruppen zu erreichen.“ Nach einer Untersuchung des MMB Instituts konnten die rund 250 deutschen E-Learning-Anbieter ihre Umsätze zuletzt auf 523 Millionen Euro steigern. Insgesamt zählt die Branche 9.300 Beschäftigte, darunter 6.600 festangestellte und 2.700 freie Mitarbeiter.

E-Learning-Apps können ortsungebunden genutzt werden und helfen, bislang ungenutzte Zeiten – etwa beim Warten auf öffentliche Verkehrsmittel – fürs Lernen zu nutzen. Nötig ist dazu, die Lerninhalte in kleine, aufgabenbezogene Schritte zu unterteilen („Micro-Learning“), um die kurzen Lernphasen zu nutzen und die Lernenden zu motivieren. „Ein solches Mirco-Learning erfordert von den Anbietern, dass sie ihre Inhalte für mobile Geräte entsprechend aufbereiten. Das reine Übertragen bestehender Lernmaterialien reicht nicht aus“, so Kempf.

Mobile Geräte bieten zudem gerade für Lernanwendungen im Unternehmensumfeld völlig neue Anwendungsmöglichkeiten. So kann zum Beispiel ein Servicetechniker beim Ausfall einer Maschine mit seinem Smartphone einen QR-Code auf der Maschine scannen und auf diese Weise spezielle Anleitungen zur Problemlösung erhalten.

Das Grundsatzpapier „Sieben gute Gründe für mobiles Lernen“ kann kostenlos heruntergeladen werden unter http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_78512.aspx.

Zur Messe: Die LEARNTEC findet vom 4. bis 6. Februar 2014 in Karlsruhe statt. Der BITKOM ist ideeller Partner der deutschlandweit wichtigsten E-Learning-Messe und dort mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Im Rahmen der Messe verleiht der BITKOM den Nachwuchs E-Learning-Preis d-elina.

Tipps für die Handy-Nutzung bei Eis und Schnee

  • Handy nah am Körper tragen
  • Zubehör und Winter-Apps

Der Winter ist angebrochen. Damit Verbraucher mit moderner Technologie besser durch die kalte Jahreszeit kommen und ihr Mobiltelefon besser vor Kälte schützen, gibt BITKOM einige Hinweise:

Handy möglichst nah am Körper tragen

Bei klirrender Kälte vermindert sich die Akkuleistung stark. Die Handys kommen schneller ans Limit als bei warmen Temperaturen. Daher sollten Mobiltelefone möglichst nah am Körper getragen werden. So können die Akkus vor dem Auskühlen geschützt werden. Außerdem vermeidet man Temperaturschwankungen, die zu Kondenswasser im Gerät und damit zu Störungen oder Ausfällen führen können. Handys sollten bei tiefen Minustemperaturen insbesondere nicht im Auto deponiert werden: Scharfer Frost kann das Display dauerhaft beschädigen. Zudem arbeiten viele Geräte bei niedrigen Temperaturen langsamer, auch der Touchscreen kann verzögert reagieren. Falls das Telefon doch einmal ausgekühlt ist, sollte das Gerät erst nach einer Aufwärmphase eingeschaltet werden. Für sportliche Aktivitäten empfiehlt sich eine wasserdichte Schutzhülle. Zu kalt sollten die Geräte übrigens auch beim Aufladen nicht sein, denn der Akku speichert bei Kälte weniger Strom als bei Zimmertemperatur.

 

Für Energie sorgen

Ob auf der Piste oder auf der Landstraße: Bei einem Notfall wird das Handy nicht nur zum Telefonieren eingesetzt. Betroffene fotografieren den Unfallort, nutzen den Ortungs- oder Navigationsdienst oder setzen das Smartphone per App sogar als Taschenlampe ein. All das verbraucht zusätzliche Energie. Deshalb sollte das Handy vor einer Abfahrt aufgeladen sein. Es ist zudem sinnvoll, im Auto stets ein Ladekabel mit Adapter mitzuführen. Und wer längere Outdoor-Touren macht, sollte darüber nachdenken, ein mobiles Solar-Ladegerät mitzuführen. Diese Zusatzgeräte sind sehr klein und leicht – und obendrein preiswert.

Telefonnummern von Pannendiensten und Bergwachten speichern

Für den Fall einer Panne oder eines Unfalls sollte die Telefonnummer eines Pannendienstes im Handy einprogrammiert werden. Das gilt besonders für Fahrten ins Ausland. Gleiches ist für Skifahrer und Snowboarder wichtig: Wenn sie vor der ersten Abfahrt die Telefonnummer der Bergwacht eingespeichert haben, können sie im Notfall direkt Hilfe holen und verlieren keine Zeit mit der Suche nach der richtigen Nummer. Dabei sollte man die Landesvorwahl nicht vergessen. Nutzer von Prepaid-Karten sollten darauf achten, dass ihr Gerät für internationales Roaming freigeschaltet und ausreichend Guthaben vorhanden ist.

Handy-Ortung für den Notfall

Kommt es zu einem Unfall, bei dem der Handy-Besitzer nicht mehr reaktionsfähig ist, kann das Mobiltelefon Leben retten. Die Notrufleitstellen können Handys im Notfall orten.

Sinnvolles Zubehör nutzen

Mit speziellen Schutzhüllen können Handybesitzer ihre Mobiltelefone vor Schnee und Feuchtigkeit bewahren. Der Touchscreen eines Smartphones kann mit normalen Handschuhen nicht bedient werden. Dies ist jedoch mit speziellen Handschuhen möglich, die elektrisch leitende Fingerkuppen haben. Solche speziellen Handschuhe gibt es bereits ab rund 5 Euro. Auch ein Headset kann sinnvoll sein. Damit lässt sich telefonieren, ohne das Handy aus der wärmenden Innentasche der Jacke nehmen zu müssen.

Hilfreiche Apps für das Smartphone

Zudem gibt es nützliche Winter-Apps, etwa eine Gebrauchsanleitung zur Montage von Schneeketten oder ausführliche Informationen über die Wetterlage, den Liftbetrieb und den Pistenzustand eines Skigebiets. Oder Erste-Hilfe-Apps: Damit lassen sich die wichtigsten Handgriffe für den Notfall erlernen. Einen Erste-Hilfe-Kurs ersetzt das Programm aber nicht!

Outdoor-Smartphones als Alternative

Für Wintersportler gibt es mittlerweile eine recht große Auswahl an robusten Smartphones. Solche Geräte verzeihen häufig Stürze, Kälte oder Feuchtigkeit. Sie sind nicht teurer als normale Smartphones, die Ausstattung ist allerdings auf den Outdoor-Bereich zugeschnitten und oft begrenzt.

Neuerungen im Jahr 2014

  • Roaming bei Handy-Nutzung im EU-Ausland wird erneut günstiger

Der Hightech-Verband BITKOM nennt die wichtigsten Neuerungen in den Bereichen IT, Telekommunikation und Internet im Jahr 2014.

Roaming günstiger: Im kommenden Jahr wird die Handynutzung im europäischen Ausland erneut preiswerter. Ab dem 1. Juli 2013 beträgt die Preisobergrenze für ausgehende Telefonate 19 Cent pro Minute. Vorher waren es 24 Cent. Die Telefonminute für eingehende Anrufe darf maximal 5 Cent kosten (vorher 7 Cent). Der Preis für eine SMS aus dem EU-Ausland sinkt von 8 Cent auf 6 Cent. Deutlich günstiger wird auch die Nutzung von Datentarifen, ein Megabyte kostet ab Juli maximal 20 Cent nach zuvor 45 Cent.

Geringerer Stromverbrauch: Ab Juli tritt eine neue EU-Verordnung in Kraft, die erstmals den Stromverbrauch von Computern und Servern regelt. Computer-Modelle, die die neuen Normen nicht erfüllen, dürfen dann nicht mehr verkauft werden. Die Ökodesign-Richtlinie trägt dazu bei, die nationalen und europäischen Klimaschutzziele zu erreichen. Eine Studie im Auftrag der EU schätzt das mögliche Energieeinsparpotenzial beim Einsatz von Computern und Servern bis zum Jahr 2020 auf 12,5 Terawatt-Stunden jährlich. Das entspricht in etwa dem Energieverbrauch von Litauen und 5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen.

E-Bilanz kommt: Bilanzierende Unternehmen müssen im Jahr 2014 zusätzlich zur elektronischen Steuererklärung auch ihre Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlicher Gliederung in digitaler Form an die Finanzverwaltung übermitteln. Elektronisch zu melden sind die Daten für alle Geschäftsjahre, die am 1. Januar 2013 oder später begonnen haben. Dies gilt unabhängig von der Rechtsform und der Größe des bilanzierenden Unternehmens. Die Einführung der elektronischen Bilanz ist nach dem Gesetz an sich bereits für das Geschäftsjahr 2012 vorgesehen. Jedoch konnte während einer Übergangsfrist noch eine Bilanz in Papierform abgegeben werden. Diese Frist ist nun ausgelaufen.

Einheitlicher Zahlungsverkehr: Die Single Euro Payments Area (SEPA), also der „Einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum“, wird endgültig Realität. Ab Februar 2014 sind für unbare Zahlungen nur noch SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften zugelassen. Transaktionen im alten Format dürfen laut EU-Verordnung von den Banken ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ausgeführt werden. Von der Umstellung betroffen sind neben Banken vor allem Unternehmen und andere Organisationen. Die Änderung der elektronischen Zahlungsprozesse ist ähnlich komplex wie die Jahr-2000-Umstellung oder die Einführung des Euro. Unternehmen, die nicht rechtzeitig umgestellt haben, drohen unter Umständen Liquiditätsengpässe.

Neuer Nachweis für Elektroschrott: Hersteller und Importeure von LED-Lampen müssen ab Januar 2014 bei der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (stiftung ear) registriert sein und dort melden, wie viele Lampen sie in Verkehr gebracht haben. Registrierungspflichtig sind auch LED-Lampen mit fest verbundener Leuchte, zum Beispiel Taschen- oder Fahrradlampen. Für die Registrierung und Entsorgung des Elektromülls zahlen sie dann entsprechende Gebühren. Wer ab 2014 ohne gültige Registrierung LED-Lampen verkauft, kann gemäß Elektrogesetz abgemahnt werden. Dann drohen empfindliche Strafen. Für die Registrierung müssen Unternehmen eine so genannte insolvenzsichere Garantie nachweisen. Diese stellt der WEEE-FULL-SERVICE der Bitkom Servicegesellschaft aus. Weitere Informationen unter www.bitkom-garantie.de.

Neue Verbraucherrechte im Online-Handel: Das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie tritt am 13. Juni 2014 in Kraft. Die Vorschriften werden dann EU-weit anwendbar sein und betreffen unter anderem den Online-Handel. Die wichtigsten Neuerungen: Die Kosten für die Nutzung bestimmter Zahlungsmittel (z.B. Kreditkarte) werden für die Verbraucher begrenzt. Zudem ändert sich das Widerrufsrecht im Online-Handel. Senden Käufer Ware innerhalb einer Frist von 14 Tagen an den Händler zurück, müssen sie künftig eine Widerrufserklärung abgeben. Hierfür müssen die Unternehmen ein EU-weit einheitliches Musterformular zur Verfügung stellen. Grundsätzlich hat der Verbraucher nach einem Widerruf die Kosten für die Rücksendung der Ware zu tragen, sofern ihn das Unternehmen darüber informiert hat. Verkäufer können natürlich weiterhin auf freiwilliger Basis die Rücksendekosten tragen. Zudem wird das Widerrufsrecht selbst bei fehlender oder falscher Belehrung nach einem Jahr und 14 Tagen erlöschen. Bei digitalen Inhalten (z.B. Online-Kauf von Musik, Videos, Apps) erlischt das Widerrufsrecht, sobald der Verbraucher mit dem Download beginnt.

Es gibt viele Behandlungen existieren, um männliche impotence- Erektionsstörungen helfen. Kamagra Medikament wurde das beste in den letzten 2 Jahren auf dem Markt genannt. Sildenafil (Kamagra) Behandlung ist neu und wirksames Medikament. Lesen Sie mehr über ED härtet hier: