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Liebe Leserin, lieber Leser,
wir begrüßen Sie herzlich zur
Sommerferienausgabe (Juni bis August) unseres LOG-IN-Newsletters im Jahr 2010!
Der LOG IN-Newsletter steht wie immer auch im WWW zur Verfügung (HTML-Format):
http://www.log-in-verlag.de/news-archiv/newsletter_08_2010.htm
Wir sammeln Unterrichtsbeispiele und Hinweise zu deren Quelle. Haben Sie ein interessantes Unterrichtsbeispiel gefunden oder selbst entwickelt und wollen es der Newslettergemeinschaft vorstellen? Wir freuen uns sehr auf ihre Beiträge und Rückmeldungen!
redaktionspost@log-in-verlag.de |
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Berichte |
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Studie Jugend, Information,
Multimedia
Der medienpädagogische Forschungsverbund Südwest hat im
Jahr 2009 die Nutzung von Medien durch Jugendliche
untersucht. Danach werden im Alltag von Jugendlichen
Fernseher und Internet in nahezu identischem Umfang
genutzt. Und das, obwohl drei Viertel der 12- bis
19-Jährigen einen eigenen Computer und nur noch 60
Prozent ein eigenes Fernsehgerät haben. Zur Information
über das aktuelle Zeitgeschehen, Bundespolitik, Sport
und Stars bleibt das Fernsehen vor dem Internet Medium
der ersten Wahl. Zwar erfreuen sich die Videoportale
großer Beliebtheit und werden von zwei Dritteln der 12-
bis 19-Jährigen regelmäßig im Internet aufgesucht, nur
ein Drittel sieht aber auch häufig Fernsehausschnitte im
Internet an. Die bevorzugte Informationsquelle beim
Thema Musik ist das Internet, aber auch Informationen zu
Ausbildung und Beruf, Computerspielen, Handy oder
persönlichen Problemen werden vor allem online gesucht. |
Das Internet bleibt
für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium, knapp
die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen
Netzwerken, halten Kontakt über Instant Messenger,
schicken Mails oder chatten. Dabei hat sich vor allem
die Organisation und Darstellung in den
Online-Communities im Vergleich zum Vorjahr deutlich
erhöht. Allerdings hat nach Angaben der Jugendlichen
nicht einmal die Hälfte die Privacy-Option aktiviert,
die eingestellte Informationen nur einem selbst
definierten Nutzerkreis zugänglich machen. Und das,
obwohl immer häufiger persönliche Informationen, Fotos
und Filme im Internet hinterlegt werden.
Die Studie ist verfügbar unter der Adresse:
http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf09/JIM-Studie2009.pdf
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Forum |
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Microsoft Robotics Developer Studio
kostenfrei
Bislang bekam man Microsoft Robotics Developer Studio
2008 in drei Versionen: Die kommerzielle Standardausgabe
kostete Geld, die "Express Edition" richtete sich an
Hobby-Robotiker und Gelegenheitsnutzer und war kostenlos
verfügbar. Die akademische Lizenz erlaubte im Gegensatz
zur Express Edition die unbeschränkte Weitergabe der
mitgelieferten Laufzeitumgebungen für Nebenläufigkeit
und Koordination (Concurrency and Coordination Runtime,
CCR) sowie für verteilte Software-Services (Decentralized
Software Services, DSS).
Mit dem Erscheinen von Version 2008 R3 hat der
Hersteller diese Trennung jetzt aufgehoben und stellt
nur noch eine Version zum Download bereit – und die ist
für alle kostenlos. Auch die oben erwähnten
Laufzeitumgebungen CCR und DSS sind im Komplettpaket
enhalten. Als Neuheiten von Version R3 erwähnt das
Robotics Blog von Microsoft die Unterstützung für Visual
Studio 2010 und zwei neue Umgebungen für den
integrierten Simulator, ein mehrstöckiges Haus und eine
Fabrik.
Mit Hilfe des Robotics Developer Studio (RDS) sollen
Forscher, Hobby-Robotiker und professionelle Entwickler
eigenen Steuercode für verschiedenste
Roboterarchitekturen und Hardwarekomponenten entwickeln
können. Die Hard- und Softwarekomponenten der Maschinen
modelliert man dabei als Services. Auch eine
Simulationsumgebung ist im Paket enthalten. RDS ist als
erweiterbare Plattform konzipiert, in die beliebig
weitere Robotermodelle, Services, Programmbibliotheken
und Programmiersprachen eingebunden werden können.
http://www.microsoft.com/robotics/
http://blogs.msdn.com/msroboticsstudio/archive/2010/05/20/microsoft-announces-robotics-developer-studio-2008-r3.aspx
Download der Software:.
http://www.heise.de/software/download/microsoft_robotics_developer_studio_2008_r3/53771
KiTTY - alternativer PuTTY-Client mit
Zusatzfunktionen
Mit KiTTY gibt es eine Alternative zum bekannten Telnet/SSH-Client
PuTTY. Die Software bringt nahezu alle Funktionen von
PuTTY mit, ist aber um Zusatzfunktionen erweitert,
welche die tägliche Arbeit auf der Kommandozeile
erleichtern und teilweise automatisieren.
Wer viele verschiedene Server per Kommandozeile
verwaltet, wird sich über die Session-Filter-Funktion
freuen. Damit lassen sich die einzelnen Logins in
verschiedenen Ordnern speichern, was die Übersicht
deutlich erhöht. Ebenfalls praktisch ist der Launcher.
Dieser packt ein Icon in der Taskleiste, mit dem sich
gespeicherte KiTTY-Sessions per Rechtsklick anzeigen und
starten lassen können.
KiTTY ist eine kleine Exe-Datei, die direkt von der
Homepage der Entwickler kostenlos heruntergeladen werden
kann. Alternativ lässt sich die Software auch als
portable Version einrichten und sich so etwa auf einem
USB-Stick mitnehmen.
Wer mit PuTTY umgehen kann, findet sich auch in KiTTY
schnell zurecht. Das Interface ist nahezu identisch, die
Änderungen stecken eher in kleinen Funktionen unter der
Oberfläche.
http://kitty.9bis.com/
Notizzettel zum Kleben im Netzwerk
Wohin mit kleinen Notizen, wenn der Schreibtisch voll
ist? Den Monitorrand damit bekleben? Sieht unschön aus.
Eine Alternative sind digitale Stickies von Tom Revell,
die virtuell auf den Monitor geklebt werden. Gegenüber
den vielen anderen Notizzettelsystemen haben sie den
Vorteil, dass sie netzwerkfähig sind - und keine
Klebespuren hinterlassen. Das funktioniert meist so,
dass eine Person einen Sticky vollschreibt und ihn dann
per Rechtsklick an eine andere Person schickt. Ein
empfangener Sticky kann auch zurückgeschickt werden.
Gegenüber lokalem Instant Messaging gibt es zahlreiche
Vorteile. Die Stickies können beispielsweise mit einem
Alarm versehen werden; sie können schlafen gelegt
werden, damit sie erst am nächsten Tag oder in der
nächsten Woche wieder auftauchen, und sie erlauben in
gewissen Grenzen auch Richtext. Zudem kann ein Sticky
oberhalb aller Fenster platziert werden, damit der
Anwender ihn nicht vergisst, oder er kann im
Sticky-Store gespeichert werden, damit er vom Desktop
verschwindet.
Stickies in der Version 7.0b kann kostenlos auf der
Webseite zhornsoftware.co.uk heruntergeladen werden:
http://www.zhornsoftware.co.uk/stickies/index.html
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Veranstaltungskalender |
6. Workshop der GI-Fachgruppe "Didaktik der Informatik" mit anschließendem Doktorandenforum
Datum: 16. - 17. September 2010
Veranstalter: GI-Fachgruppe DDI
Carl von Ossietzky Universität
Fakultät II - Department für Informatik
Ort: Carl von Ossietzky Universität
Oldenburg, Deutschland
Beschreibung: Der Workshop widmet sich Fragestellungen des Themenkomplexes "Didaktik der Informatik", die durch eingereichte Beiträge und durch Diskussionen in Arbeitsgruppen intensiv behandelt werden. Erwünscht sind vor allem aktuelle Forschungsbeiträge, die zeigen, wo die Didaktik der Informatik ihre Stärken hat und welche Impulse aus anderen Fachdidaktiken sinnvoll genutzt werden können. Forschungsprojekte der Fachdidaktik, die eine empirische Fundierung aufweisen, können vorgestellt werden. Dabei interessieren vor allem: Wie sieht die qualitative bzw. quantitative Forschung konkret aus, welche theoretische Fundierung liegt der Forschungsmethodik zugrunde? Das Spektrum der Themen erstreckt sich bis hin zum aktuellen Forschungsstand bezüglich der Lehrerbildung.
Schwerpunktthemen des Workshops sind:
- Stärken der DDI
- Lehrerbildung
- Empirische Fundierung der DDI
- Forschungsmethodik
- Geförderte Forschungsprojekte der Fachdidaktik
- Nutzbare Impulse aus anderen Fachdidaktiken
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Kontakt: Carl von Ossietzky Universität
Fakultät II - Department für Informatik
Abteilung Informatik in der Bildung
26111 Oldenburg
Email: ddi2010(at)informatik.uni-oldenburg.de
URL: http://www.fg-ddi.gi-ev.de/workshop2010.html
GeNeMe 2010
Datum: 7.-8. Oktober 2010
Ort: Dresden, Deutschland
Beschreibung: Der GeNeMe‘10 Workshop stellt innovative Technologien und Prozesse zur Organisation, Kooperation und Kommunikation in virtuellen Gemeinschaften vor und bildet ein Forum zum fachlichen Austausch. Diskutiert werden nicht nur technologische oder ökonomische Gesichtspunkte der Benutzung neuer Medien, vielmehr rücken auch soziologische, psychologische, personalwirtschaftliche, didaktische und rechtliche Aspekte in den Mittelpunkt des Interesses.
URL: http://w3-mmt.inf.tu-dresden.de/geneme/
4. Fachtagung »Hochschuldidaktik Informatik HDI 2010«
Datum: 9. - 10. Dezember 2010
Veranstalter: Fachbereich Informatik und Ausbildung,
Didaktik der Informatik (IAD) der GI.
Ort: Universität Paderborn
Beschreibung:
Die Tagung dient den Lehrenden im Bereich der
Hochschulinformatik als Forum der Information und des
Diskurses über aktuelle didaktische und bildungspolitische
Entwicklungen im Bereich der Informatikausbildung.
URL:
http://hdi2010.uni-paderborn.de/ |
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Beispiel des Monats |
Arbeit mit Video
Aus der starken medialen Erfassung der Gesellschaft
ergeben sich zahlreiche Herausforderungen und Chancen
für innovative pädagogische Ansätze.
Die zunehmend digitale Vernetzung in der Welt und
Beschleunigung technischer Prozesse führen zu einer
Vielfalt an individuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Der
Videoarbeit kommt eine besondere Bedeutung bei, da
Hardware und Software für diesen Bereich in der Regel
überall zur Verfügung stehen. Die in diesem Projekt
verfügbaren Unterrichtsmaterialien thematisieren sowohl
technische als auch pädagogische Aspekte der Arbeit mit
Video im Internetzeitalter:
- Einführungs- und Sensibilisierungsmethoden
- Methoden zur Medienanalyse und Medienkritik
- Methoden zur Themenfindung und Recherche
- Methoden zum Thema Format und Genre
- Methoden zur Strukturierung des Films: Drehplan
& Co.
- Übungen zur Medienpraxis
- Das richtige Genre wählen
- Auswahl der technischen Geräte und
Ausleihmöglichkeiten
- Das richtige Licht
- Guter Sound
- Kameraeinstellungen
- Der Schnitt
Kurzinformation:
| Thema: |
Video- und Filmarbeit |
| Lernziele: |
Film- und medienpädagogische
Aufbereitung von Unterrichtsthemen, technische
Einführungen zu Kamera, Licht, Ton und Schnitt
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| Material: |
http://www.undaction.de/ |
Autoren: Diverse Autoren
im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend
für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.“ |
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Zeitschrift LOG IN |
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In Vorbereitung ist Heft 163/164
Computersucht
Inhalt
(Auszug):
- Müller/Wölfling: Computerspiel- und
Internetsucht im Kindes- und Jugendalter - Formen,
Symptome und Früherkennung
- Hirte/Hirte: Wir hatten unseren Sohn ans
Internet verloren
- Klasen/Mathiak: Was passiert beim Spielen im
Gehirn?
- H. Rosenstingl: Sucht nach mehr – Die
Faszination Computerspiel
- Busse/Pohlmann: Eltern-LANs.
- H. Witten: Informatische Bildung in Berlin.
- E. Modrow: Informatische Bildung und Technik–
Kann eine technisch orientierte
Mittelstufeninformatik die Einstellung der
Schülerinnen und Schüler zu technischen Berufen
beeinflussen?
- R. Romeike: „Das bessere Werkzeug“ – Anmerkungen
zur Diskussion Etoys vs. Scratch
- Marinescu/Rick: Ein 3-D-Grafik-Projekt als
Zugang für viele – Raytracing als Einstieg in die
Programmierung (Teil 1)
- A. Hermes: Lernkultur der Wissensarbeit –
Kulturtechnik Informatik (Teil 1)
- R. Baumann: Objektorientiertes Modellieren mit
SMALLTALK/SQUEAK – Beispiele für den
Anfangsunterricht (Teil 2)
- Witten/Schulz: RSA & Co. in der Schule (Teil 4)
- O. Wehrheim: Sonnenfinsternis in der Schule –
Eclipse, ein universeller Rahmen
für die informatische Bildung
- P. Bussemer: Können Quanten rechnen? (Teil 3)
- N. Neufert: Vom Plan zur Durchführung – Der
eEducation Berlin Masterplan und seine Realisierung
(Teil 2)
Hier können Sie das aktuelle Heft
bestellen: Heftbestellung
Die Zeitschrift LOG IN - Computer und Informatik
in der Schule erscheint sechsmal jährlich mit
wechselnden Themenschwerpunkten. Die Zielgruppen von
LOG IN sind primär Lehrer an allgemein bildenden
Schulen der Sekundarstufen I und II, die informatische Bildung vermitteln, d.h.
Unterricht zur informations- und
kommunikationstechnologischen Grundbildung und
Informatikunterricht erteilen sowie fachintegrierten
Computereinsatz in der Schule betreiben, sekundär
Mitarbeiter in Kultusverwaltungen, Studenten im
Lehramtsstudium, Dozenten in der Lehreraus-, -fort-
und -weiterbildung und Lehrer an
kaufmännisch-berufsbildenden Schulen sowie tertiär
Wissenschaftler an lehrerbildenden Institutionen
einschließlich Universitäten, Lehrer an
gewerblich-technischen Berufsschulen und
Interessenten aus den Bereichen der
Erwachsenenbildung und des Hardware- und
Software-Vertriebs für Schulen.
Zur Website der Zeitschrift LOG IN: http://www.log-in-verlag.de/wwwredlogin/
Zur Website des LOG IN-Verlags: http://www.log-in-verlag.de/
Hier kann ein kostenfreies Probeheft
angefordert werden.
Download des 25-Jahreregisters von
LOG IN.
Softwareangebot des LOG
IN-Service. |
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Vorschau auf die kommenden Themenhefte |
Heft 165 (2010): Jugendschutz und Datenschutz
Heft 166 (2010): Welche Grundbildung braucht der Mensch?
Heft 167(2010): Wissensmanagement
Heft 168 (2011): Forschendes und entdeckendes Lernen im Informatikunterricht
Heft 169 (2011): Elektronisches Einkaufen |
Mitarbeit an der
Zeitschrift:
Manuskripte sind jederzeit willkommen. Auch
unverlangt eingesandte Manuskripte werden sorgfältig
geprüft. Bitte senden Sie mögliche Artikel zur
Prüfung an die Redaktion in Berlin - am besten als
E-Mail-Anhang. Beachten Sie aber in jedem Falle die
Autorenhinweise, die hier als PDF-Datei
heruntergeladen werden können.
Kurzfassung
Langfassung |
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Impressum |
Redaktion LOG IN
Jürgen Müller (verantwortlich im Sinne des
Presserechts)
Habelschwerdter Allee 45
D-14195 Berlin Tel.: +49-30-83 85 63 39
E-Mail: redaktionspost@log-in-verlag.de
Stefan Schramm(Gestaltung)
Universität Siegen
Fachbereich 12 - Elektrotechnik und Informatik
Didaktik der Informatik und E-Learning http://www.die.informatik.uni-siegen.de/
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