Liebe Leserin, lieber Leser,
wir begrüßen Sie herzlich zur sechsten Ausgabe unseres LOG-IN-Newsletters im Jahr 2009!

Der LOG IN-Newsletter steht wie immer auch im WWW zur Verfügung (HTML-Format): http://www.log-in-verlag.de/news-archiv/newsletter_06_2009.htm
Wir sammeln Unterrichtsbeispiele und Hinweise zu deren Quelle. Haben Sie ein interessantes Unterrichtsbeispiel gefunden oder selbst entwickelt und wollen es der Newslettergemeinschaft vorstellen? Wir freuen uns sehr auf ihre Beiträge und Rückmeldungen!

redaktionspost@log-in-verlag.de

Berichte

Designer basteln an Zwölf-Dollar-Computer

Während der "100-Dollar-Laptop" von One Laptop per Child (OLPC) immer noch knapp 200 Dollar kostet, hat sich ein Designer-Team jetzt das Ziel gesetzt, ein existierendes Zwölf-Dollar-System weiter zu entwickeln, um die Bildung in Entwicklungsregionen zu verbessern. Hintergedanke ist, dass es keines Hightech-Laptops bedarf, um wichtige Fertigkeiten zu trainieren. Dazu genügt auch über 20 Jahre alte Technologie, die ein wenig aufgebessert wird und den Vorteil hat, einfach einen Fernseher als Bildschirm zu nutzen. Inspiriert wurde Teammitglied Derek Lomas von einem Gerät, das er in Indien so günstig angeboten bekam. "Allein die Fähigkeit zu tippen, kann ein Einkommen von einem Dollar pro Stunde statt pro Tag bedeuten", sagt Lomas laut Boston Herald. Auf dem Blog „Design for Development“ beschreiben Lomas und seine Kollegen den "TV-Computer". Das indische Billig-Gerät basiert demnach auf dem "Famicon", jener Acht-Bit-Konsole, die von Nintendo erstmals 1983 in Japan vorgestellt wurde und bei uns als "Nintendo Entertainment System" die späten 1980er und frühen 1990er beherrscht hat. Mit Keyboard, Maus und Controllern bietet das Billig-Gerät zwar keinen Luxus wie die für die OLPC-Laptops der zweiten Generation geplanten Touchscreens. Als Basis für eine familienfreundliche Lernhilfe ist das System laut Design-for-Development-Team aber völlig ausreichend, denn es kann grundlegende Computerfähigkeiten inklusive der

Programmierung in BASIC vermitteln.
Das Team strebt nun Verbesserungen zur Steigerung des Bildungswerts an. Hardwareseitig umfasst das eine Möglichkeit zum Speichern von Inhalten wie etwa BASIC-Programmen beispielsweise in Flash-Modulen. Auch eine Internetverbindung mithilfe von Mobiltelefonen soll einen Mehrwert ermöglichen. Außerdem soll eine größere Robustheit des Systems erreicht werden. Im Software-Bereich wird angestrebt, ein Software Development Kit zu kreieren, um die Entwicklung zusätzlicher Bildungssoftware zu erleichtern. Außerdem möchte das Team die Verbreitung der Geräte und die Entwicklung von Software fördern. Einen wesentlichen Vorteil der Billig-Geräte sieht das Team im Preis, der mit rund zehn Dollar für den aufkeimenden Mittelstand in Ländern wie Indien tatsächlich erschwinglich erscheine. Außerdem genügt als Bildschirm ein TV-Gerät. Ein Fernseher war laut New York Times bereits Anfang 2007 in der Hälfte aller indischen Haushalte zu finden, bei stark steigender Tendenz. Dem Boston Herald zufolge arbeitet ein Team, dem auch Lomas angehört, daran, Apple-II-Hardware als Billig-Systeme für die Entwicklungszusammenarbeit zu adaptieren. Apple-II-Systeme waren in den USA im Bildungsbereich in den 1980ern und 1990ern stark verbreitet. Auf derartige Bestrebungen findet sich im Design for Development Blog gegenwärtig jedoch kein Hinweis.


http://design4dev.wetpaint.com/

Forum

Kostenlose Entwicklungswerkzeuge von Microsoft
Mit der weltweiten Initiative DreamSpark bietet Microsoft Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden die Möglichkeit, ihre Kreativität zu entfalten und vertiefende IT-Kenntnisse zu bekommen. Sie können im Rahmen von DreamSpark aktuelle Entwicklungs- und Design-Software Tools von Microsoft kostenlos und legal nutzen. Microsoft versucht damit, Schüler und Studierende aller Fachrichtungen - nicht nur der technischen - für den Umgang mit Technologie- und Software-Entwicklung zu begeistern. Folgende Microsoft-Produkte sind auf DreamSpark kostenlos für Schüler und Studenten verfügbar:

  • Microsoft CCR and DSS Toolkit 2008 - Academic Edition
  • Microsoft Robotics Developer Studio 2008 - Academic Edition
  • Microsoft XNA Game Studio 3.0
  • Microsoft Visual Studio 2008 - Professional Edition
  • Microsoft Windows Server 2008 - Standard
  • Microsoft SQL Server 2008 - Developer
  • Microsoft Expression Studio 2
  • Microsoft Visual Studio 2005 – Professional Edition
  • Microsoft Windows Server 2003
  • Microsoft IT Academy Student Pass

http://msdn.microsoft.com/de-de/academic/dd145294.aspx

Microsoft startet 3D-Fotodienst
Microsoft hat seinen 3D-Fotodienst Photosynth der Öffentlichkeit freigegeben. Damit lassen sich sehr leicht dreidimensionale Panoramabilder erstellen. Photosynth verbindet automatisch Digitalbilder zu einem drehbaren 3D-Panoramafoto, das der Anwender aus allen Blickwinkeln und mit Zoom-Funktionen betrachten kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Bild nur aus einer Handvoll Digifotos oder mehreren hundert zusammengestellt wurde. Anwender müssen nur eine 8 Megabyte große Softwarekomponente auf ihren Rechner laden, bevor sie den Dienst nutzen können.
Verantwortlich für einen Teil der Photosynth-Technik ist Computerspezialist David Gedye, der Gründer des SETI@home-Projekts, das die Rechenleistung von internetangebundenen PCs zur Suche nach außerirdischem Leben verwendet.
Diese Erfahrung war bei der Entwicklung von Photosynth hilfreich. „Statt riesiger Rechenzentren nutzen wir wie vorhandene Leistung auf dem PC des Anwenders. Das ist auch aus Klimaschutzgründen sinnvoller“, erklärt Gedye.
Auf Photosynth.com kann sich jeder die Panoramafotos andere Nutzer anschauen und selbst welche erstellen. Das ist leicht, dauert aber noch immer einige Zeit. Nutzer wählen eine Reihe von Fotos aus und laden sie von ihren Rechnern auf den Server. Das Verbinden nimmt je nach Zahl der Fotos einige Zeit in Anspruch, denn die Software muss nach gemeinsamen Elementen suchen, um sie zu einem einzigen Bild zusammenzusetzen.
Microsoft will bald mehr Community-Features in Photosynth einbauen. Derzeit sind alle Fotos öffentlich und können kommentiert werden. In Zukunft soll es möglich sein, eigene Communitys zu gründen und nur deren Mitgliedern das Betrachten der Bilder zu erlauben. Denkbar ist auch, dass die beliebtesten Fotos auf der Startseite der Website präsentiert werden. Bislang entscheidet Microsoft, welche Bilder dort erscheinen.
Anwender können ihre Photosynth-Bilder in andere Webseiten einbinden und per E-Mail den Link versenden. Wer ein neues Bild erstellt hat, kann es mit einem Copyright-Zeichen nach Creative-Commons-Lizenz oder als Public Domain versehen. Außerdem kann man Microsoft melden, wenn Fotos wegen unangemessener Inhalte entfernt werden sollen.
Auf Photosynth.com lassen sich bereits viele 3D-Bilder erkunden, darunter auch einige von National Geographic, das in den letzten Monaten mit Microsoft zusammengearbeitet hat. So lassen sich internationale Sehenswürdigkeiten wie das Taj Mahal, die Hagia Sophia, Machu Picchu und die Sphinx bestaunen.

http://photosynth.net/

Robotik-Plattform von Microsoft
Microsoft hat anlässlich der RoboDevelopment Conference and Expo das “Microsoft Robotics Developer Studio (RDS) 2008” allgemein veröffentlicht. Mit der flexiblen Entwicklungsplattform inklusive Simulationsumgebung will das Unternehmen die Robotik-Community von Unternehmen über den akademischen Bereich bis hin zu Hobbyisten ansprechen.

http://www.robodevelopment.com

Veranstaltungskalender

WCCE 2009 - IFIP World Conference on Computers in Education
Date:
27-31 Juli 2009
Location: Bento Gonçalves,Brazil
Description:
The 9th IFIP World Conference on Computers in Education (WCCE 2009) is an IFIP event hosted by the Brazilian Computer Society - SBC (Sociedade Brasileira de Computação), and organised by UFRGS(Universidade Federal do Rio Grande do Sul), UFSC (Universidade Federal de Santa Catarina), IDESTI(Instituto de Capacitação, Pesquisa e Desenvolvimento Institucional em Gestão Social de Tecnologia de Informação). This is the first WCCE to be held in South America ever.
"Education and technology for a better world" is the main theme for WCCE 2009.
The conference will enlighten and explore different perspectives of this theme, covering all levels of formal education as well as informal learning arenas, societal aspects and challenges that are faced by developing countries.
The first World Conference on Computers in Education organized under the auspices of the International Federation for Information Processing - IFIP, was held in Amsterdam, in 1970. Since then, it was organized each four to six years in a different country.
This is a conference with strong international participation and brings together professionals from all continents working in the field of Education and Information and Communication Technologies (ICT).
URL: http://www.wcce2009.org

 

DeLFI 2009 - 7. eLearning GI-Fachtagung
Datum:
14.-17. September 2009
Veranstalter: Gesellschaft für Informatik e. V.
Freie Universität Berlin
Center für Digitale Systeme (CeDiS)
Ort: Freie Universität Berlin, Deutschland
Tagungsmotto: "Lernen im digitalen Zeitalter"
Beschreibung: Die DeLFI-Tagung widmet sich allen Aspekten rechnergestützten Lernens und Lehrens. Ausgewählte Fragestellungen dieses
Themenkomplexes werden durch Vorträge
ausgewiesener Experten und durch eingereichte
Beiträge intensiv behandelt. Der Schwerpunkt
liegt auf den Anforderungen an die Informatik und
den daraus resultierenden Ergebnissen.
Zur Präsentation von Beispielszenarien,
Projektergebnissen, Best-practice sowie zum
Erfahrungsaustausch sind ebenfalls ausreichend
Freiräume eingeplant. Die Tagung fördert so den
regelmäßigen Austausch zwischen Forschung,
Entwicklung und Anwendung.
Mögliche Themen sind:

  • Content-Engineering
  • E-Learning-Werkzeuge
  • Methodik des E-Learning
  • Organisation und Entwicklungsprozess des E-Learning
  • Informationssicherheit im E-Learning

Zur Thematik der Tagung werden innovative, bisher unveröffentlichte Forschungs- und Anwendungsbeiträge zu den genannten Themen nachdrücklich erbeten. Forschungsbeiträge beschreiben und bewerten Forschungsmethodik

und -ergebnisse. Anwendungsbeiträge leiten aus dem Einsatz von E-Learning neue Erkenntnisse ab.

Termine:
7.06.09 Eingang der druckfertigen Beiträge
21.06.09 Einreichung von Präsentationen, Poster etc.

Begleitend zur Tagung findet eine Ausstellung
statt, an der sich Hard- und Softwarehersteller
für den Bildungsbereich, Bildungseinrichtungen,
Verlage, Lehrmittelfirmen und andere Institutionen mit ihren Produkten beteiligen können. In diesem Rahmen ist auch die Präsentation von Produkten in Form von Vorträgen vorgesehen. Interessenten werden gebeten, sich an die Tagungsleitung zu wenden.

Kontakt: Freie Universität Berlin
Center für Digitale Systeme (CeDiS)
Sandra Kostrowski
Ihnestr. 24
14195 Berlin
E-Mail: info@e-learning2009.de
URL: http://www.delfi2009.de



INFOS 2009 - 13. GI-Fachtagung
"Informatik und Schule"
Datum:
21.-24. September 2009
Veranstalter: Gesellschaft für Informatik e. V.
Fachausschuss »Informatische Bildung in Schulen« (FA IBS)
Fachgruppe »Informatik-Bildung in Berlin und Brandenburg« (FG IBBB)
Freie Universität Berlin
Ort: Freie Universität Berlin, Deutschland
Tagungsmotto: "Zukunft braucht Herkunft - 25 Jahre INFOS"
Schwerpunkte:

  • Informatische Bildung im Wandel der Zeit.
  • Bildungsstandards Informatik als Konsolidierung und Weiterentwicklung der informatischen Bildung.
  • Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung der in­formatischen Bildung, insbesondere des Informatik­unterrichts.
  • Informatische Grundlagen für andere Schulfächer.
  • Informatische Bildung als Grundbestandteil der Leh­rerausbildung.
  • Das Fach Informatik in der Lehrerbildung.
  • Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Didaktik und Methodik des Informatikunterrichts.
  • Visionen für die informatische Bildung.

Im Rahmen der INFOS 2009 wird auch der 9. Tag für Berliner und brandenburgische Lehrerinnen und Lehrer stattfinden.

Kontakt: Freie Universität Berlin
Bernhard Koerber
Habelschwerdter Allee 45
Raum KL 23/205
14195 Berlin
E-Mail: INFOS2009@online.de
URL: http://www.infos2009.de/

Beispiel des Monats

Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung am Beispiel des Open-Source-Programms GIMP

Die Verwendung digitaler Bilddaten ist den letzten Jahren rasant gestiegen. Dies liegt
hauptsächlich an der flächendeckenden Einführung der Digitalfotografie und seiner Nutzung im
Internet. Die Unterscheidung der verschiedenen grafischen Dateiformate und ihre spezielle Nutzung kann jedoch verwirrend sein. Das Leitprogramm versucht auf die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale einzugehen, um die bestmöglichen Darstellungsergebnisse zu erreichen.

Das Leitprogramm zum Selbststudium beinhaltet neben zahlreichen Informationen auch Übungen, Arbeitsanleitungen und Tests. Somit wird dem Lernenden alles an die Hand gegeben, um sich die Kenntnisse und Fähigkeiten selbst anzueignen.

Realisiert werden die Übungen dabei mit dem Bildbearbeitungsprogramm "GIMP" (GNU Image Manipulation Programm), welches kommerziellen Anwendungen in vielen Bereichen ähnelt aber kostenlos und frei verfügbar ist.

Kurzinformation:

Thema: Digitale Bildbearbeitung - Selbststudium
Zielgruppe: Gymnasien//Berufsschulen
Dauer: 10-15 Lektionen
Material: Informationen/Arbeitsmaterialien/Unterrichtsentwurf/Hintergünde:
http://www.educ.ethz.ch/lehrpersonen/informatik/
unterrichtsmaterialien_inf/Internet_ICT/gimp

Autor:

Anna-Nina Simonetto
Zeitschrift LOG IN

In Vorbereitung ist Heft 157 (2009):
Informatikgeschichte im Informatikunterricht

Inhalt
(Auszug):

  • M. Thomas: Medien zur Informatikgeschichte
  • Humbert/Stammler: Ideengeschichte oder Archäologie – Wie soll die Geschichte der Informatik dargestellt werden?
  • D. Engbring: Wozu objektorientiertes Programmieren? Versuch einer Begründung aus der Informatik-Geschichte
  • J. Spittka: Eine kurze Geschichte des Informationsrechts – Rechtsgeschichtliche Hintergründe für den Informatikunterricht
  • R. Baumann: Bildungsstandards und Operatoren
  • G. Wolmeringer: Zelluläre Automaten – gestern, heute, morgen
  • J. Koubek: OXO – Spaceware! – Adventure. Ein handlungsorientierter Ausflug in die Geschichte der Computerspiele
  • Witten/Hornung: Chatbots – Teil 2
  • Esslinger/Koy: Kryptologie im Unterricht mit CrypTool
  • D. Frank: Digitale Medien in der Bildung – der Verein Schulen ans Netz
  • Th. Iser: Digitale Fenster öffnen (Teil 2)
  • J. Wagner: Podcasts im Unterricht (Teil 3)
  • K. Leonhardt: Adaptiver Wissenstest für Museen
  • D. Tepaße: Informatische Bildung in NRW

Hier können Sie das aktuelle Heft bestellen: Heftbestellung

Die Zeitschrift LOG IN - Computer und Informatik in der Schule erscheint sechsmal jährlich mit wechselnden Themenschwerpunkten. Die Zielgruppen von LOG IN sind primär Lehrer an allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufen I und II, die informatische Bildung vermitteln, d.h. Unterricht zur informations- und kommunikationstechnologischen Grundbildung und Informatikunterricht erteilen sowie fachintegrierten Computereinsatz in der Schule betreiben, sekundär Mitarbeiter in Kultusverwaltungen, Studenten im Lehramtsstudium, Dozenten in der Lehreraus-, -fort- und -weiterbildung und Lehrer an kaufmännisch-berufsbildenden Schulen sowie tertiär Wissenschaftler an lehrerbildenden Institutionen einschließlich Universitäten, Lehrer an gewerblich-technischen Berufsschulen und Interessenten aus den Bereichen der Erwachsenenbildung und des Hardware- und Software-Vertriebs für Schulen.

Zur Website der Zeitschrift LOG IN: http://www.log-in-verlag.de/wwwredlogin/
Zur Website des LOG IN-Verlags: http://www.log-in-verlag.de/

Hier kann ein kostenfreies Probeheft angefordert werden.
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Vorschau auf die kommenden Themenhefte

Heft 157 (2009): Informatikgeschichte im Informatikunterricht
Heft 158 (2009): Präsentieren - Eine Kompetenz im Informatikunterricht
Heft 159 (2009): Veranschaulichung - Modelle und Realität
Heft 160/161 (2009): Animation und Video

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Stefan Schramm (Gestaltung)
Universität Siegen
Fachbereich 12 - Elektrotechnik und Informatik
Didaktik der Informatik und E-Learning http://www.die.informatik.uni-siegen.de/

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