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Liebe Leserin, lieber Leser,
wir begrüßen Sie herzlich zur fünften Ausgabe unseres LOG-IN-Newsletters im Jahr 2010!
Der LOG IN-Newsletter steht wie immer auch im WWW zur Verfügung (HTML-Format): http://www.log-in-verlag.de/news-archiv/newsletter_05_2010.htm
Wir sammeln Unterrichtsbeispiele und Hinweise zu deren Quelle. Haben Sie ein interessantes Unterrichtsbeispiel gefunden oder selbst entwickelt und wollen es der Newslettergemeinschaft vorstellen? Wir freuen uns sehr auf ihre Beiträge und Rückmeldungen!
redaktionspost@log-in-verlag.de |
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Berichte |
Systemtheorie von Niklas Luhmann online
Als Katastrophen im mathematischen Sinne beschreibt der Soziologe Niklas Luhmann die kulturellen Umbrüche, die von der Erfindung der Schrift, des Buchdrucks und der Computerkommunikation ausgegangen sind. Diese brutalen Sprünge würden es einem System ermöglichen zu überleben, wenn es eigentlich aufhören müsste zu existieren. Die moderne Computertechnik greift nach Ansicht von Luhmann die Autorität der Experten an. Fast jeder hat mittlerweile die Möglichkeit, die Aussagen von Wissenschaftlern, Journalisten, Unternehmern oder Politikern am eigenen Computer zu überprüfen.
Mit der Computerkommunikation werden die Eingabe von Daten und das Abrufen von Informationen soweit getrennt, dass keinerlei Identität mehr besteht. Wer etwas eingibt, weiß nicht, was auf der anderen Seite entnommen wird. Die Autorität der Quelle wird entbehrlich, sie wird durch Technik annulliert. Ebenso entfällt die Möglichkeit, die Absicht einer Mitteilung zu erkennen und daraus Verdacht zu nähren oder sonstige Schlüsse zu ziehen, die zur Annahme oder Ablehnung der Kommunikation führen könnten. Die neuen Medien beeinflussen auch die Art, wie wir denken. Diese These stellte der
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Medienwissenschaftler Marshall McLuhan schon in den 60er-Jahren auf. Der Leser eines Mediums sucht heute nach dem schnellen Nutzen, nicht nach dem guten Argument. Lange Texte werden nur wenig goutiert: "Nach zwei, drei Seiten schweife ich ab, werde unruhig und verliere schließlich den Faden. Mein eigensinniges Gehirn wehrt sich gegen den Text", beschreibt der Wissenschaftler Nicholas Carr seine Selbstbeobachtungen. Das Internet treibt diese Veränderung an.
Eine weitere Entwicklung: Die starke Nutzung des Internets fördert eine punktuelle, zeitlich begrenzte Konzentration. "Der Verstand erwartet von mir, dass ich ihm Informationen auf die gleiche Weise zuführe wie das Internet", berichtet Carr aus seinem Selbstversuch. Der Info-Nutzer tauche nicht mehr in einen Ozean der Worte, sondern springt von Welle zu Welle, als fahre er einen Jetski. Das begünstigt das Entstehen sog. „Pfannkuchenmenschen“: Das Denken wird breiter, aber dafür flacher. Diese und weitere Ideen, die auch für die Schule Relevanz besitzen, finden sich – natürlich im Internet - bei folgenden Informationsquellen:
http://www.luhmann-online.de
http://www.soziale-systeme.de
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Forum |
Kostenlose Landkarten-Erstellung mit StepMap.de
Kostenlose Landkarten-Erstellung: Ob für Nachrichten oder Online-News, ob für Schule, Hobby oder Sport - in vier einfachen Schritten kann jeder Nutzer ohne Vorkenntnisse eine personalisierte Karte erstellen und individuell mit Ortspunkten oder eigenen Symbolen versehen.
Jeder Webmaster und Blogger kennt das Problem. Ob zur optischen Aufbesserung des Impressums, für Online-Reiseberichte oder sogar für die Darstellung von Unternehmensstandorten - Landkarten lockern auf und verdeutlichen. Zweifelhafte Copyrights und akutes Abmahn-Risiko, komplizierte Anpassung und Kosten für einen Grafiker verleiden allerdings den Reiz an der Karte. Dass es auch leicht, praktisch und kostenlos sein kann, zeigt StepMap mit einem umfassenden Kartentool, dessen Nutzung garantiert kein Abmahnrisiko birgt. In vier einfachen Schritten kann jeder Nutzer ohne Vorkenntnisse eine personalisierte Karte erstellen und individuell mit Ortspunkten oder eigenen Symbolen versehen. Ob für Nachrichten oder Online-News, ob für Schulen, Hobby oder Sport - eine individuelle Karte sagt mehr als tausend Worte.
Die bei StepMap kostenlos erstellbare Karte kann in jede beliebige Website integriert und auch stets weiter bearbeitet werden. Schon jetzt nutzen viele Webmaster den Service, um ihre Seiten noch informativer für ihre Leser zu gestalten. Die Bedienung des Online-Kartentools ist dabei auch für völlig unerfahrene Nutzer einfach, verschiedene Assistenzfunktionen erleichtern zudem die Erstellung. Dabei lässt sich das gesamte Aussehen der Karte verändern. Die erstellten Karten können über ein Widget in einen Blog oder eine beliebige Homepage - auch für kommerzielle Nutzung - integriert werden. So nutzen bereits die ersten Reise-Webmaster und Nachrichten-Blogger den Dienst, um Reiserouten und News über eine Karte visuell darzustellen. Und kein Webmaster oder Online-Redakteur muss sich um unklare Urheberrechtsfragen sorgen. Das kostenlos nutzbare StepMap-Tool steht jedem zur freien Verfügung.
Somit kann jedermann eigene Landkarten erstellen, individuell gestalten und vielfältig einsetzen, beispielsweise auf der eigenen Webseite oder im Blog. Das Anwendungsspektrum reicht von der Darstellung eines Reiseverlaufs bis zur unterhaltsamen Landkarte mit Bildern und Videos. In die Karten lassen sich multimediale Elemente vom Video bis zur MP3-Erklärung oder Musikuntermalung ebenso wie Links zu Hintergrundinformationen integrieren. Dadurch entsteht eine völlig neue Generation interaktiver Landkarten. Wer auf vorhandenes Material zugreifen will, findet dort eine täglich wachsende Auswahl an Landkarten zu immer mehr Themen.
http://www.stepmap.de
Art of Illusion
Mit Art of Illusion lassen sich gratis dreidimensionale Objekte und Animationen gestalten.
Der 3D-Renderer Art of Illusion ist Open Source und kostenlos verfügbar. Ebenfalls erfreulich: die Software ist in Java geschrieben und für alle Plattformen zu haben. Damit sie läuft, brauchen Sie eine Java-Laufzeitumgebung . Art of Illusion funktioniert im Prinzip wie jedes andere 3-D-Renderer: In einer Szene werden Objekte erstellt, die gleichzeitig von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden können. Mit Materialien und Texturen erhalten die Objekte eine passende Oberfläche. Ein weiteres Element einer Szene ist die Beleuchtung. In einer Zeitleiste wird die Abfolge der verschiedenen Szenen definiert. Beispielsweise drehen Sie einen Körper und markieren mit Keyframes Anfangs- und Endpunkt, um eine Rotationsbewegung zu erzeugen. Zum Erstellen von Objekten gibt es die üblichen Grundformen wie Kugel, Würfel oder Zylinder. Wandelt man ein Objekt in ein "Dreiecks-Mesh" um, kann man es anschließend in einem Editor punktgenau anpassen.
http://www.artofillusion.org/
Sqirlz Morph
Man nehme mehrere Porträtfotos von Schülerinnen und Schülern und die kostenlose Software Sqirlz Morph. Mit diesen Zutaten hat man schon alles für lustige Morphing-Effekte beisammen. Die Freeware setzt die Bilder in wenigen Klicks zu unterhaltsamen Videos, Flash- und GIF-Dateien zusammen. Dabei macht Sqirlz Morph aus dem Ausgangsfoto das Endbild.
Wie bei Morph-Programmen üblich, muss man auch bei Sqirlz Morph zunächst so genannte Referenzpunkte auf dem Start- und Endbild festlegen. Nur damit weiß die Software, welches Bilddetail sich in welches andere verwandeln soll. Anhand einer integrierten Vorschau zeigt Sqirlz Morph genau, wie sich die Platzierung der einzelnen Referenzpunkte auf das entstehende Video auswirkt.
Dabei spielt es keine Rolle, ob man nur ein Start- und ein Endbild benutzt oder gleich eine ganze Bildergalerie verfremden. Sind alle Vorbereitungen getroffen, exportiert Sqirlz Morph die Bildsequenz wahlweise als AVI-, SWF- oder GIF-Datei.
http://www.xiberpix.net/SqirlzMorph.html
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Veranstaltungskalender |
6. Workshop der GI-Fachgruppe "Didaktik der Informatik" mit anschließendem Doktorandenforum
Datum: 16. - 17. September 2010
Veranstalter: GI-Fachgruppe DDI
Carl von Ossietzky Universität
Fakultät II - Department für Informatik
Ort: Carl von Ossietzky Universität
Oldenburg, Deutschland
Beschreibung: Der Workshop widmet sich Fragestellungen des Themenkomplexes "Didaktik der Informatik", die durch eingereichte Beiträge und durch Diskussionen in Arbeitsgruppen intensiv behandelt werden. Erwünscht sind vor allem aktuelle Forschungsbeiträge, die zeigen, wo die Didaktik der Informatik ihre Stärken hat und welche Impulse aus anderen Fachdidaktiken sinnvoll genutzt werden können. Forschungsprojekte der Fachdidaktik, die eine empirische Fundierung aufweisen, können vorgestellt werden. Dabei interessieren vor allem: Wie sieht die qualitative bzw. quantitative Forschung konkret aus, welche theoretische Fundierung liegt der Forschungsmethodik zugrunde? Das Spektrum der Themen erstreckt sich bis hin zum aktuellen Forschungsstand bezüglich der Lehrerbildung.
Schwerpunktthemen des Workshops sind:
- Stärken der DDI
- Lehrerbildung
- Empirische Fundierung der DDI
- Forschungsmethodik
- Geförderte Forschungsprojekte der Fachdidaktik
- Nutzbare Impulse aus anderen Fachdidaktiken
Termine:
- 28. Mai 2010: Mitteilung über die Annahme von eingereichten Beiträgen
- 14. Juni 2010: Einsendeschluss der endgültigen Fassung des Beitrags
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Kontakt: Carl von Ossietzky Universität
Fakultät II - Department für Informatik
Abteilung Informatik in der Bildung
26111 Oldenburg
Email: ddi2010(at)informatik.uni-oldenburg.de
URL: http://www.fg-ddi.gi-ev.de/workshop2010.html
eLearning Baltics 2010
Datum: 1.-2. Juli 2010
Veranstalter: GI-Fachgruppe DDI
Carl von Ossietzky Universität
Fakultät II - Department für Informatik
Ort: Rostock, Deutschland
Beschreibung: Die eLearning Baltics versammelt die wissenschaftliche Konferenz eLBa Science, das Anwenderforum eLBa Business und eine begleitende Fachausstellung unter einem Dach. Diese Kombination unterschiedlicher Veranstaltungsformate bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit, sich über neue Erkenntnisse und Entwicklungen beim Lehren und Lernen mit digitalen Medien zu informieren und mit anderen Akteuren ins Gespräch zu kommen.
URL: http://www.e-learning-baltics.de
GeNeMe 2010
Datum: 7.-8. Oktober 2010
Ort: Dresden, Deutschland
Beschreibung: Der GeNeMe‘10 Workshop stellt innovative Technologien und Prozesse zur Organisation, Kooperation und Kommunikation in virtuellen Gemeinschaften vor und bildet ein Forum zum fachlichen Austausch. Diskutiert werden nicht nur technologische oder ökonomische Gesichtspunkte der Benutzung neuer Medien, vielmehr rücken auch soziologische, psychologische, personalwirtschaftliche, didaktische und rechtliche Aspekte in den Mittelpunkt des Interesses.
URL: http://w3-mmt.inf.tu-dresden.de/geneme/ |
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Beispiel des Monats |
Vortrags- und Experiementiermaterialien zur Nanotechnologie
Die Nanotechnologie wird neben vielen anderen Anwendungen auch zu einer weiteren Miniaturisierung der Halbleitertechnologie führen. Nanotechnologie begegnet uns aber schon heute in vielen Bereichen unseres Lebens. Mobiltelefone, Digitalkameras, leistungsfähige Computerchips oder kratzfeste Brillengläser – sie alle profitieren davon.
Nanotechnologie gilt als eine der chancenreichsten Zukunftstechnologien. Der Verein Science on Stage hat eine Sammlung von unterrichtsrelevanten Dokumenten zur Nanotechnologie zusammengestellt. In diesem Dokumentenpool finden sich sowohl Übersichtsdarstellungen, die gut für Vorträge genutzt werden können, als auch Experimentieranleitungen zur Herstellung von Nanoröhrchen in der Schule.
Kurzinformation:
Autor:
Diverse Quellen |
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Zeitschrift LOG IN |
| In Vorbereitung ist Heft
162
Animation und Video
Inhalt
(Auszug):
- B. Koerber: Vom Bleistift zum Voxel – Digitale Animation und informatische Bildung
- Stelmes/Linckels/Meinel: Die „YouTube Generation" lernt Judo mit eVideos
- M. Drabe: Digitale Medien im kompetenzorientierten Unterricht
- Th. Seidel: Lernende erstellen Lehrfilme im Mathematikunterricht
- Linckels/Meinel: „Mit MatES macht sogar Mathematik Spaß" – Autonomes Lernen mit Video im Unterricht
- M. Weigend: Visualisierung von Programmen und Algorithmen
- C. Rathgeber: Entropie, Information und Realität (Teil 2)
- R. Baumann: Objektorientiertes Modellieren mit SMALLTALK/SQUEAK – Beispiele für den Anfangsunterricht
- Witten/Schulz: RSA & Co. in der Schule (Teil 4)
- M. Kramer: Simulation von Zuses Z1
- Bruderer/Hromkovic: Wie kann der Informatikunterricht gefördert werden? – Ein Gespräch mit Juraj Hromkovic, Professor für Informationstechnologie und Ausbildung der ETH Zürich
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Die Zeitschrift LOG IN - Computer und Informatik
in der Schule erscheint sechsmal jährlich mit
wechselnden Themenschwerpunkten. Die Zielgruppen von
LOG IN sind primär Lehrer an allgemein bildenden
Schulen der Sekundarstufen I und II, die informatische Bildung vermitteln, d.h.
Unterricht zur informations- und
kommunikationstechnologischen Grundbildung und
Informatikunterricht erteilen sowie fachintegrierten
Computereinsatz in der Schule betreiben, sekundär
Mitarbeiter in Kultusverwaltungen, Studenten im
Lehramtsstudium, Dozenten in der Lehreraus-, -fort-
und -weiterbildung und Lehrer an
kaufmännisch-berufsbildenden Schulen sowie tertiär
Wissenschaftler an lehrerbildenden Institutionen
einschließlich Universitäten, Lehrer an
gewerblich-technischen Berufsschulen und
Interessenten aus den Bereichen der
Erwachsenenbildung und des Hardware- und
Software-Vertriebs für Schulen.
Zur Website der Zeitschrift LOG IN: http://www.log-in-verlag.de/wwwredlogin/
Zur Website des LOG IN-Verlags: http://www.log-in-verlag.de/
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angefordert werden.
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Vorschau auf die kommenden Themenhefte |
Heft 163 (2010): Jugendschutz und Datenschutz
Heft 164 (2010): Computersucht
Heft 165/166 (2010): Welche Grundbildung braucht der Mensch?
Heft 167(2010): Wissensmanagement
Heft 168 (2011): Forschendes und entdeckendes Lernen im Informatikunterricht
Heft 169 (2011): Elektronisches Einkaufen |
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Manuskripte sind jederzeit willkommen. Auch
unverlangt eingesandte Manuskripte werden sorgfältig
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Kurzfassung
Langfassung |
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Impressum |
Redaktion LOG IN
Jürgen Müller (verantwortlich im Sinne des
Presserechts)
Habelschwerdter Allee 45
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Stefan Schramm(Gestaltung)
Universität Siegen
Fachbereich 12 - Elektrotechnik und Informatik
Didaktik der Informatik und E-Learning http://www.die.informatik.uni-siegen.de/
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