Liebe Leserin, lieber Leser,
wir begrüßen Sie herzlich zur vierten Ausgabe unseres LOG-IN-Newsletters im Jahr 2010!

Der LOG IN-Newsletter steht wie immer auch im WWW zur Verfügung (HTML-Format): http://www.log-in-verlag.de/news-archiv/newsletter_04_2010.htm
Wir sammeln Unterrichtsbeispiele und Hinweise zu deren Quelle. Haben Sie ein interessantes Unterrichtsbeispiel gefunden oder selbst entwickelt und wollen es der Newslettergemeinschaft vorstellen? Wir freuen uns sehr auf ihre Beiträge und Rückmeldungen!
redaktionspost@log-in-verlag.de

Berichte

Umfrage zur Informatikausbildung: Mehr Praxisbezug durch Programmierprojekte

Deutsche Informatikfakultäten erfüllen die Forderungen nach mehr Praxisrelevanz. Dafür sprechen die großen Anteile praktischer Inhalte im Lehrangebot, aber auch, dass sich das industriegetriebene Java als "Lehrsprache" erster Wahl durchgesetzt hat. Das hat das IT-Profimagazin iX in einer Umfrage ermittelt.
In den vergangenen Jahren bemängelte die IT-Industrie nicht selten am Studiengang Informatik den fehlenden Praxisbezug. Den Absolventen fehle es insbesondere an den Fertigkeiten Testen, Programmieren und der Fehlersuche. Die Umfrage, an der sich 53 Hochschulen beteiligt haben, zeigt, dass mittlerweile praktische Übungen zum Studium gehören. Mit Ausnahme einer Hochschule zählt in allen befragten Unis und Fachschulen ein umfangreiches Programmierprojekt mit mehr als 1000 Codezeilen zu den Lehrinhalten.

Favoriten Java und C++
In der Industrie weit verbreitete Programmiersprachen wie Java und C++ werden auch an den Unis bevorzugt gelehrt. So findet man Java bei knapp vier Fünfteln der IT-Lehrstühle. Auf die Frage, wie viel Prozent des Lehrangebots eher theoretischer Natur ist und wie viel man zur angewandten Softwareentwicklung zählen kann, gaben zwei Drittel der befragten Unis und Fachhochschulen an, dass der Praxisanteil höher anzusiedeln sei als der der Theorie. Auf ein ausgewogenes Verhältnis legen sechs Lehrstühle wert, der Rest setzt den Schwerpunkt auf die theoretischen Inhalte.
Die Anforderungen von Softwarehäusern an Studienabgänger gehen aber noch weiter, Unternehmen möchten auch betriebswirtschaftliche Zusatzkenntnisse, überdurchschnittliche Fremdsprachenkenntnisse und sogenannte Soft Skills sehen, die sich Bewerber in der Regel zusätzlich aneignen müssen.

Forum

Pointofix - Textmarker für den Bildschirm
Das kostenlose Windows-Programm Pointofix von Thomas Gottfried ist ein umfangreicher Textmarker für den Bildschirm. Er unterstützt Sie bei Vorträgen, Schulungen und Präsentationen. Aber auch zum Frustabbau oder als Malwerkzeug für Kinder ist dieses kleine Tool gut zu gebrauchen.
Auf Knopfdruck friert Pointofix den aktuellen Bildschirminhalt quasi ein und stellt eine Reihe praktischer Markierungs- und Zeichenwerkzeuge in verschiedenen Farben und Größen zur Verfügung: Freihand-Stift, Linie, Pfeil, Rechteck, Ellipse, Texteingabe, Häkchen und einige mehr.
Das Programm bietet neben verschiedenen Werkzeugen zur Markierung auf dem Bildschirm auch die Möglichkeit, Beschriftungen und Markierungen als Bilddatei zu speichern oder auch gleich auszudrucken.

http://www.pointofix.de/

UML mit DIA 0.97
Das kostenfreie Diagramm-Programm DIA unterstützt Sie bei der Gestaltung unterschiedlicher Diagramme. Mit dem Programm werden unterschiedliche Abläufe und Strukturen als Flussdiagramme, Netzwerk- und auch UML-Diagramme dargestellt. Sie können unterschiedliche Vorlagen verwenden und die Symbole und andere Objekte per Drag und Drop direkt platzieren. Die Software lehnt sich in Benutzeroberfläche und Funktionalität an Visio von Microsoft an.

http://dia-installer.de/index_de.html
http://live.gnome.org/Dia


Screenshot-Werkzeug WinSnap
Screenshot-Utilities gibt es reichlich, das besondere an WinSnap: Es ist klein (139 KB), durchdacht und macht genau das, was es soll. WinSnap erzeugt Screenshots aus allen Anwendungen heraus, auf Wunsch mit oder ohne Mauszeiger. Mit sechs verschiedenen Optionen von Vollbild bis Bereich holt man das gewünschte Motiv auf den Screenshot. Der kann dann noch mit einem Schattenwurf oder Wasserzeichen versehen werden. Interessantes Detail: Die abgerundeten Ecken eines Fensters bleiben auch im Screenshot abgerundet. Das Werkzeug läuft auch in einer portablen Version ohne Installation direkt vom USB-Stick oder aus einem Netzwerkverzeichnis heraus.
WinSnap ist kann kostenlos 30 Tage getestet werden, die Lizenz kostet 24,90 USD.

http://www.ntwind.com/software/winsnap.html
Veranstaltungskalender

6. Workshop der GI-Fachgruppe "Didaktik der Informatik" mit anschließendem Doktorandenforum
Datum:
16. - 17. September 2010
Veranstalter: GI-Fachgruppe DDI
Carl von Ossietzky Universität
Fakultät II - Department für Informatik
Ort: Carl von Ossietzky Universität
Oldenburg, Deutschland
Beschreibung: Der Workshop widmet sich Fragestellungen des Themenkomplexes "Didaktik der Informatik", die durch eingereichte Beiträge und durch Diskussionen in Arbeitsgruppen intensiv behandelt werden. Erwünscht sind vor allem aktuelle Forschungsbeiträge, die zeigen, wo die Didaktik der Informatik ihre Stärken hat und welche Impulse aus anderen Fachdidaktiken sinnvoll genutzt werden können. Forschungsprojekte der Fachdidaktik, die eine empirische Fundierung aufweisen, können vorgestellt werden. Dabei interessieren vor allem: Wie sieht die qualitative bzw. quantitative Forschung konkret aus, welche theoretische Fundierung liegt der Forschungsmethodik zugrunde? Das Spektrum der Themen erstreckt sich bis hin zum aktuellen Forschungsstand bezüglich der Lehrerbildung.

Schwerpunktthemen des Workshops sind:

  • Stärken der DDI
  • Lehrerbildung
  • Empirische Fundierung der DDI
  • Forschungsmethodik
  • Geförderte Forschungsprojekte der Fachdidaktik
  • Nutzbare Impulse aus anderen Fachdidaktiken

Termine:

  • 28. Mai 2010: Mitteilung über die Annahme von eingereichten Beiträgen
  • 14. Juni 2010: Einsendeschluss der endgültigen Fassung des Beitrags

Kontakt: Carl von Ossietzky Universität
Fakultät II - Department für Informatik
Abteilung Informatik in der Bildung
26111 Oldenburg
Email: ddi2010(at)informatik.uni-oldenburg.de
URL: http://www.fg-ddi.gi-ev.de/workshop2010.html

eLearning Baltics 2010
Datum:
1.-2. Juli 2010
Veranstalter: GI-Fachgruppe DDI
Carl von Ossietzky Universität
Fakultät II - Department für Informatik
Ort: Rostock, Deutschland
Beschreibung: Die eLearning Baltics versammelt die wissenschaftliche Konferenz eLBa Science, das Anwenderforum eLBa Business und eine begleitende Fachausstellung unter einem Dach. Diese Kombination unterschiedlicher Veranstaltungsformate bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit, sich über neue Erkenntnisse und Entwicklungen beim Lehren und Lernen mit digitalen Medien zu informieren und mit anderen Akteuren ins Gespräch zu kommen.
URL: http://www.e-learning-baltics.de

GeNeMe 2010
Datum:
7.-8. Oktober 2010
Ort: Dresden, Deutschland
Beschreibung: Der GeNeMe‘10 Workshop stellt innovative Technologien und Prozesse zur Organisation, Kooperation und Kommunikation in virtuellen Gemeinschaften vor und bildet ein Forum zum fachlichen Austausch. Diskutiert werden nicht nur technologische oder ökonomische Gesichtspunkte der Benutzung neuer Medien, vielmehr rücken auch soziologische, psychologische, personalwirtschaftliche, didaktische und rechtliche Aspekte in den Mittelpunkt des Interesses.
URL: http://w3-mmt.inf.tu-dresden.de/geneme/

Beispiel des Monats

CAD – Computer Aided Design

Für die Einführung in die CAD-Grundlagen kommt es nicht darauf an, ein bestimmtes CAD-Programm möglichst genau kennen zu lernen, um anschließend effizient damit arbeiten zu können. Vielmehr genügt es, verschiedene Arbeitsweisen und Möglichkeiten von CAD-Programmen zu kennen. Aus diesem Grunde werden in diesem Unterrichtsbeispiel die Funktionen eines CAD-Programmes nicht systematisch an Hand kleiner Übungen durchgegangen, sondern größere (Zeichen-)Aufgaben gestellt, die die Schüler mehr oder weniger selbstständig lösen müssen. Innerhalb dieser Übungen lernen die Schüler genügend viele Funktionen von CAD-Programmen kennen, vor allem aber verstehen sie die Arbeitsweise mit einem CAD-Programm.
Da die Zielgruppe oft technische Neulinge sind, enthalten die Lösungsanweisungen Erklärungen technischer Begriffe und zeichentechnischer Normen und ergänzen damit den Unterricht.

Kurzinformation:

Thema: CAD mit Inventor von Autodesk
Lernziele: Einführung in die Grundlagen von CAD
Material: http://www.ulrich-rapp.de/stoff/pc/cad/index.htm

Kostenfreie Version von Autodesk Inventor für den Bildungsbereich: http://www.inventor.de/content/view/17/31/

Autor:
Ulrich Rapp, http://www.ulrich-rapp.de/
Zeitschrift LOG IN

In Vorbereitung ist Heft 162
Animation und Video

Inhalt
(Auszug):

  • B. Koerber: Vom Bleistift zum Voxel – Digitale Animation und informatische Bildung
  • Stelmes/Linckels/Meinel: Die „YouTube Generation" lernt Judo mit eVideos
  • M. Drabe: Digitale Medien im kompetenzorientierten Unterricht
  • Th. Seidel: Lernende erstellen Lehrfilme im Mathematikunterricht
  • Linckels/Meinel: „Mit MatES macht sogar Mathematik Spaß" – Autonomes Lernen mit Video im Unterricht
  • M. Weigend: Visualisierung von Programmen und Algorithmen
  • C. Rathgeber: Entropie, Information und Realität (Teil 2)
  • R. Baumann: Objektorientiertes Modellieren mit SMALLTALK/SQUEAK – Beispiele für den Anfangsunterricht
  • Witten/Schulz: RSA & Co. in der Schule (Teil 4)
  • M. Kramer: Simulation von Zuses Z1
  • Bruderer/Hromkovic: Wie kann der Informatikunterricht gefördert werden? – Ein Gespräch mit Juraj Hromkovic, Professor für Informationstechnologie und Ausbildung der ETH Züricht
  • P. Bussemer: Quanteninformatik – Einführung in die Grundprinzipien. Teil 2: Komponenten von Quantencomputern

     

Hier können Sie das aktuelle Heft bestellen: Heftbestellung

Die Zeitschrift LOG IN - Computer und Informatik in der Schule erscheint sechsmal jährlich mit wechselnden Themenschwerpunkten. Die Zielgruppen von LOG IN sind primär Lehrer an allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufen I und II, die informatische Bildung vermitteln, d.h. Unterricht zur informations- und kommunikationstechnologischen Grundbildung und Informatikunterricht erteilen sowie fachintegrierten Computereinsatz in der Schule betreiben, sekundär Mitarbeiter in Kultusverwaltungen, Studenten im Lehramtsstudium, Dozenten in der Lehreraus-, -fort- und -weiterbildung und Lehrer an kaufmännisch-berufsbildenden Schulen sowie tertiär Wissenschaftler an lehrerbildenden Institutionen einschließlich Universitäten, Lehrer an gewerblich-technischen Berufsschulen und Interessenten aus den Bereichen der Erwachsenenbildung und des Hardware- und Software-Vertriebs für Schulen.

Zur Website der Zeitschrift LOG IN: http://www.log-in-verlag.de/wwwredlogin/
Zur Website des LOG IN-Verlags: http://www.log-in-verlag.de/

Hier kann ein kostenfreies Probeheft angefordert werden.
Download des 25-Jahreregisters von LOG IN.
Softwareangebot des LOG IN-Service.
Vorschau auf die kommenden Themenhefte

Heft 163 (2010): Jugendschutz und Datenschutz
Heft 164 (2010): Computersucht
Heft 165/166 (2010): Welche Grundbildung braucht der Mensch?
Heft 167(2010): Wissensmanagement
Heft 168 (2011): Forschendes und entdeckendes Lernen im Informatikunterricht
Heft 169 (2011): Elektronisches Einkaufen

Mitarbeit an der Zeitschrift:
Manuskripte sind jederzeit willkommen. Auch unverlangt eingesandte Manuskripte werden sorgfältig geprüft. Bitte senden Sie mögliche Artikel zur Prüfung an die Redaktion in Berlin - am besten als E-Mail-Anhang. Beachten Sie aber in jedem Falle die Autorenhinweise, die hier als PDF-Datei heruntergeladen werden können.
Kurzfassung                            Langfassung
Impressum
Redaktion LOG IN
Jürgen Müller (verantwortlich im Sinne des Presserechts)
Habelschwerdter Allee 45
D-14195 Berlin Tel.: +49-30-83 85 63 39
E-Mail: redaktionspost@log-in-verlag.de


Stefan Schramm(Gestaltung)
Universität Siegen
Fachbereich 12 - Elektrotechnik und Informatik
Didaktik der Informatik und E-Learning http://www.die.informatik.uni-siegen.de/


Sie wollen unseren Newsletter abbestellen? - Dann klicken sie hier