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Liebe
Leserin, lieber Leser,
wir begrüßen Sie herzlich zur zweiten Ausgabe unseres
LOG-IN-Newsletters im Jahr 2011!
Der LOG IN-Newsletter steht wie
immer auch im WWW zur Verfügung (HTML-Format):
http://www.log-in-verlag.de/news-archiv/newsletter_02_2011.htm
Wir sammeln Unterrichtsbeispiele und Hinweise zu deren Quelle. Haben
Sie ein interessantes Unterrichtsbeispiel gefunden oder selbst
entwickelt und wollen es der Newslettergemeinschaft vorstellen? Wir
freuen uns sehr auf ihre Beiträge und Rückmeldungen!
redaktionspost@log-in-verlag.de
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Berichte
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Katalog für freie Open
Office-Erweiterungen
Mit einer neuen Initiative will
die Free Software Foundation (FSF) Benutzern den Zugang zu freien
Erweiterungen für Openoffice.org transparenter machen. Zunächst will
die FSF eine eigene Erweiterungsbibliothek bereitstellen, die nur freie
Extensions zur Installation auflistet. Später will die Stiftung
Programmierer dazu anregen, wenn möglich freie Varianten proprietärer
Erweiterungen zu programmieren.
Für Benutzer der Erweiterungsbibliothek ist bisher nicht
nachvollziehbar, welche der angebotenen Erweiterungen unter einer
freien Lizenz stehen. Die FSF habe das Openoffice.org Community Council
gebeten nur freie Erweiterungen aufzulisten, oder zumindest eine
alternative Bibliothek zu diesem Zweck bereitzustellen. Der Wunsch
wurde jedoch abgelehnt.
Die neue Bibliothek soll über die Einstellungen einfach aktiviert
werden können, eine Veränderung im Code des freien Büropakets ist nicht
nötig. Die Liste der freien Erweiterungen wird in einer Mailingliste
gesammelt und dort diskutiert.
Danach sollen die freien Erweiterungen mit einem Beschreibungstext
versehen und in die Bibliothek eingebunden werden. Langfristig will
die
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FSF dafür sorgen, dass proprietäre Erweiterungen
durch freie ersetzt
werden. Eine Wiki-Seite erklärt, wie Programmierer einen Beitrag zu der
Initiative leisten können.
Inzwischen hat der Community Council reagiert und will die
Kennzeichnung freier Extensions in der Erweiterungsbibliothek
deutlicher machen. Der Rat lehnt aber die von der FSF geforderte
striktere Trennung zwischen proprietärer und freier Erweiterungen ab.
Openoffice.org komme auch unter proprietären Betriebssystemen zum
Einsatz und die Wahl der Erweiterung solle immer noch beim Anwender
liegen, so der Rat. Man ziehe aber weiterhin freie Software vor und
arbeite aktiv mit der FSF zusammen, um diese bereit zu stellen.
http://www.golem.de/specials/fsf/
http://www.fsf.org/news/fsf-launches-free-
software-extension-listing-for-openoffice.org
http://lists.gnu.org/mailman/listinfo/openoffice
-extensions-discuss
http://groups.fsf.org/wiki/
Group:OpenOfficeExtensions
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Forum
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Freies Ubuntu-Handbuch für
Einsteiger
Das 2009 von Benjamin Humphrey gegründete Ubuntu Manual Project
veröffentlicht zur heute anstehenden Version 10.04 der
Linux-Distribution die erste Ausgabe seines Handbuchs.
Das reich bebilderte PDF-Dokument mit über 160 Seiten richtet sich vor
allem an Einsteiger in Ubuntu und Linux. Neben dem Umgang mit Network
Manager, Evolution, dem Firefox-Browser und anderen Anwendungen widmet
es auch der Kommandozeile und dem Thema Security einige Seiten.
Das Handbuch steht auf der Manual-Homepage kostenlos zum Download
bereit, man darf es weitergeben und veränderte Versionen anfertigen -
die man allerdings wieder unter diese Lizenz stellen muss. Derzeit gibt
es das Handbuch nur in englischer Sprache. Das Projekt sucht noch
Helfer, die es übersetzen oder sich anderweitig an der Arbeit
beteiligen möchten.
http://ubuntu-manual.org/
Echt Einfach TV (Mathematik)
Echt Einfach gehört zu den derzeit modernsten mathematik-didaktischen
Projekten und wird von einer Vielzahl von Schülern, Studenten und
Lehrern geschätzt. Es ist eins der wenigen E-Learning-Projekte, die
bereits erfolgreich im Unterricht eingesetzt werden (in 35 Schulen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz). Der Erfolg von Echt Einfach
liegt in den innovativen Videos, der neuartigen Lernsoftware und der
Art der didaktischen Herangehensweise begründet. Ziel ist es, neben dem
WIE auch stets das WARUM zu erklären. Dabei wird Wissen zur Mathematik
anschaulich, allgemeinverständlich, lerngerecht und in moderner
didaktischer Form aufbereitet.
Das Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass es Mathematik in einem
neuartigen Kontext mit digitalen Medien darstellt, der es Lernenden
ermöglicht, den Lernerfolg, von einem Nullwissen ausgehend, leicht
verständlich und nachvollziehbar zu erreichen (meist in nur 10
Minuten). Echt Einfach nutzt hierzu Animationen, Audio und Videos, mit
multimedialen Elementen kombiniert, in einer hoch innovativen Art und
Weise, um Wissen mit Spaß zu vermitteln. Der Lernende wird aktiv und
kann selbstständig lernen! Das Projekt ist für Lehrer besonders
interessant, da sich daraus mehrere Vorteile für den Unterricht
ergeben. Echt Einfach TV sieht sich verantwortlich, mathematisches
Wissen für jeden verständlich anzubieten.
http://www.echteinfach.tv/
Desktop-Management mit OPSI
Werkzeuge zur automatischen Softwareverteilung und
Betriebssysteminstallation sind bei größeren PC-Netz-Installationen ein
wichtiges Werkzeug zur Standardisierung, Wartbarkeit und
Kosteneinsparung.
Während die Verwendung solcher Werkzeuge für gewöhnlich mit erheblichen
Lizenzkosten einhergeht, bietet OPSI als Open-Source-Werkzeug deutliche
Kostenvorteile.
OPSI ist ein freies Desktop-Management System, entstanden auf Basis
einer Software, die seit 1998 produktiv im Einsatz ist und seit 2004
als Opensource-Software gepflegt wird. OPSI umfasst im Kern folgende
Features:
- Automatische Softwareverteilung auf den PCs
- Automatische PC-Betriebssysteminstallation mit
Hilfe des opsi-servers
- Hardware- und Software-Inventarisierung
- Lizenzmanagement.
http://uib.de/www/home/
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Veranstaltungskalender
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didacta 2011 und
Fachtagung Professional E-Learning
Datum: 22.- 26. Februar 2011
Ort: Messe Stuttgart, Deutschland
Beschreibung: 2011 können sich
Lehrer, Erzieher, Ausbilder und andere pädagogische Fachkräfte in
Stuttgart wieder über alle aktuellen Themen in der sich verändernden
Bildungslandschaft informieren. Die Didacta ist sowohl Europas größte
Fachmesse für die Bildungswirtschaft als auch die umfangreichste
pädagogische Fortbildungsveranstaltung und hat sich mittlerweile als
bildungspolitische Plattform für die gesamte Bildungsbranche etabliert.
Verschiedenste Instrumente des pädagogischen Förderns und Forderns
werden in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen präsentiert.
Die Fachtagung Professional E-Learning findet vom 22. bis 24. Februar
2011 im Rahmen der didacta in Stuttgart statt. Sie richtet sich an
Bildungsverantwortliche in Unternehmen und Hochschulen, an Trainer und
an E-Learning-Einsteiger. Erstmals stehen auch Hochschulthemen auf dem
Programm
URL: http://www.didacta.de/
till 2011
Datum: 8. März 2011
Ort: Technischen Universität
Clausthal, Deutschland
Beschreibung: Die GI-Fachgruppe
Informatische Bildung in Niedersachsen und Bremen (GI-IBNB) organisiert
den nächsten Tag der Informatiklehrerinnen und -lehrer an der TU
Clausthal. Aus dem Angebot:
- Vorträge und Workshops zum Informatikunterricht
- Ausstellung mit Schulbuchverlagen, Beamer- und
Whiteboardherstellern sowie von Anbietern von Lehr- und Lernmaterialien
und Schulbedarfsartikeln
URL: http://www.gi-ibnb.de
http://www.in.tu-clausthal.de
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INFOS 2011
14. GI-Fachtagung Informatik und Schule
Datum: 12.-15. September 2011
Ort: Westfälische
Wilhelms-Universität
Münster, Deutschland
Beschreibung:
Seit 1984 ist die Fachtagung »Informatik und
Schule« (INFOS) der Gesellschaft für Informatik e.V. die
deutschsprachige Tagung zur Informatischen Bildung an den Schulen der
Sekundarstufen I und II. Alle zwei Jahre veranstaltet der
GI-Fachausschuss "Informatische Bildung in Schulen diese Konferenz in
Kooperation mit einem universitären Arbeitsbereich zur Didaktik der
Informatik.
Ziel ist der Austausch von Erkenntnissen und
Erfahrungen
zwischen Unterrichtspraktikern und Wissenschaftlern, um neue Impulse
für eine Informatische Bildung zu erhalten.
Angenommene Vorträge werden in der GI-Edition
»Lecture Notes in Informatics« (LNI) veröffentlicht.
Tagungsschwerpunkte
- Bildungsstandards Informatik – Grundlage für
weiterführende Bildung
- Spezifika des Informatikunterrichts an
beruflichen Schulen (Berufskollegs)
- Außerschulische Lernorte im Informatikunterricht
- Differenziertes Lernen und Lehren
- Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
- Aus-, Fort- und Weiterbildung von
Informatiklehrerinnen und -lehrern
- Forschungsergebnisse und Entwicklungsprojekte
der Informatikdidaktik
Neben diesen Schwerpunkten ist die Fachtagung
offen für ergänzende Beiträge und Erkenntnisse. Es werden Beiträge zu
den Tagungsschwerpunkten bis zum 31. Januar 2011 erbeten.
URL: http://www.infos2011.de/
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Beispiel des Monats
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erLeben - Teil 1 - Verschlüsseung
Informatik
erLeben bietet Vorschläge für Informatik-Unterrichtseinheiten,
die Schülerinnen und Schülern Informatik als technisch-konstruktives
Fach vorstellen.
Die Informatik erLeben-Einheiten
sind dabei thematisch und altersstufengerecht gegliedert.
Das inhaltliche Spektrum erstreckt sich von der Wahrnehmung und
Beschreibung automatisierbarer Abläufe für Kinder in der Grundschule
bis hin zur Auseinandersetzung mit komplexen informatischen Konzepten
für Oberstufenschüler.
Botschaften
so zu übermitteln, dass sie nur vom
Empfänger gelesen werden können, ist ein altes menschliches Bedürfnis.
Daher gab es Geheimschriften und Verschlüsselungen schon Jahrhunderte
bevor es überhaupt Computer gab. Dennoch wird die Verschlüsselung
in unseren heutigen Informationssystemen immer bedeutsamer. Durch die
Vernetzung wird der Schutz des Datenverkehrs immer wichtiger und neue
Angriffsmöglichkeiten werden stetig entwickelt. Die Kenntnis der Vor-
und Nachteile der gängigsten Verschlüsselungsverfahren hat somit nicht
nur theoretischen Wert. Wer hat nicht schon einmal die Nachfrage des
Browsers bekommen, ob er ein nicht verifizierbares Zertifikat von einem
Server annehmen sollte? Basisüberlegungen zu Sicherheitsaspekten und
das Abwiegen der Vor- und Nachteile von Verschlüsselungsverfahren sind
somit auch im Alltag hilfreich.
Die Informatik
erLeben-Einheit zur Verschlüsslung bietet fünf aufeinander
aufbauende Lermodule, welche gängige Verschlüsselungsverfahren im Sinne
eines Spiralcurriculums behandeln.
- V1 - Verschlüsslung mit dem Cäsar-Chiffre (ab
8 Jahre)
- V2 - Verschlüsselung mit symmetrischen
Schlüsseln (ab 10 Jahre)
- V3 - Öffentliche Schlüsselkonstruktion (ab 15
Jahre)
- V4 - Public Key Kryptografie (ab 16 Jahre)
- V5 - Kriminalfälle: Verschlüsselung einmal
anders (ab 16 Jahre)
Kurzinformation:
Urheber: Projekt Informatik erLeben
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Zeitschrift LOG IN
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In Vorbereitung ist Heft 166/167:
Wissensmanagement
Inhalt (Auszug):
- H. Schauer: Strömungen des Wissensmanagement –
Ziele, Instrumente, Handlungsoptionen
- Chr. Filk: Kollaboratives Wissensmanagement
- Schauer/Schauer: Modellierungstechniken für das
Wissensmanagement
- R. Baumann: SMALLTALK jetzt – adieu JAVA
- H. Schauer: Das Wissen von Facebook –
Implementierung und Auswertung eines sozialen Netzwerks in der
Sekundarstufe II
- J. Schuster: HTML-Wiki
- Barthel, D.: Das Wikipedia-Schulprojekt – Ein
Einblick in die Praxis
- Ertl/Mok: Concept-Mapping im
Informatikunterricht
- A. Hermes: Lernkultur der Wissensarbeit –
Kulturtechnik Informatik (Teil 3)
- Marinescu/Rick: Ein 3-D-Grafik-Projekt für
viele (Teil 3)
- R. Oldenburg: Klassensysteme selbst gebaut –
Ein genetischer Weg zu OOP und OOM
- Schulz/Witten: Zeitexperimente zur
Faktorisierung – Ein Beitrag zum Thema Kryptologie im
Informatikunterricht
- J. Müller: Kennwörter knacken (Teil 2)
- P. Bussemer: Können Quanten rechnen? (Teil 4)
- J. Müller: Google-Tools zum Wissensmanagement
- R. Baumann: Das Euler-Projekt
Hier können Sie das aktuelle Heft bestellen:
Heftbestellung
Die Zeitschrift LOG IN - Computer
und Informatik in der Schule erscheint sechsmal jährlich mit
wechselnden Themenschwerpunkten. Die Zielgruppen von LOG IN sind primär
Lehrer an allgemein- bildenden Schulen der Sekundarstufen I und II, die informatische
Bildung vermitteln, d. h. Unterricht zur informations- und
kommunikationstechnologischen Grundbildung und Informatikunterricht
erteilen sowie fachintegrierten Computereinsatz in der Schule
betreiben, sekundär Mitarbeiter in Kultusverwaltungen, Studenten im
Lehramtsstudium, Dozenten in der Lehreraus-, -fort- und -weiterbildung
und Lehrer an kaufmännisch-berufsbildenden Schulen sowie tertiär
Wissenschaftler an lehrerbildenden Institutionen einschließlich
Universitäten, Lehrer an gewerblich-technischen Berufsschulen und
Interessenten aus den Bereichen der Erwachsenenbildung und des
Hardware- und Software-Vertriebs für Schulen.
Zur Website der Zeitschrift LOG IN: http://www.log-in-verlag.de/wwwredlogin/
Zur Website des LOG IN-Verlags: http://www.log-in-verlag.de/
Hier kann ein kostenfreies Probeheft angefordert
werden.
Softwareangebot
des LOG IN-Service. |
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Vorschau auf die
kommenden Themenhefte
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Heft 168 (2011): Welche Grundbildung
braucht der Mensch?
Heft 169/170 (2011): Forschendes und
entdeckendes Lernen im Informatikunterricht
Heft 171 (2011): Elektronisches Einkaufen
Heft 172/173 (2011): Entwicklung der
Datenübertragung
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Mitarbeit
an der Zeitschrift:
Manuskripte sind jederzeit willkommen. Auch unverlangt eingesandte
Manuskripte werden sorgfältig geprüft. Bitte senden Sie mögliche
Artikel zur Prüfung an die Redaktion in Berlin - am besten als
E-Mail-Anhang. Beachten Sie aber in jedem Falle die Autorenhinweise,
die hier als PDF-Datei heruntergeladen werden können.
Kurzfassung
Langfassung
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Impressum
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Redaktion
LOG IN
Jürgen Müller (verantwortlich im Sinne des Presserechts)
Habelschwerdter Allee 45
D-14195 Berlin Tel.: +49-30-83 85 63 39
E-Mail: redaktionspost@log-in-verlag.de
Stefan
Schramm(Gestaltung)
Universität Siegen
Fakultät IV: Natur- und Ingenieurwissenschaftliche Fakultät
Department Elektrotechnik und Informatik
Didaktik der Informatik und E-Learning - http://www.die.informatik.uni-siegen.de/
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