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Liebe Leserin, lieber Leser,
wir begrüßen Sie herzlich zur neunten Ausgabe unseres
LOG-IN-Newsletters!
Der LOG IN-Newsletter steht auf
Anregung unserer Leserinnen und Leser ab sofort auch im WWW zur
Verfügung (HTML-Format):
http://www.log-in-verlag.de/news-archiv/newsletter_12_2005.htm
Wir sammeln Unterrichtsbeispiele und Hinweise zu deren Quelle.
Haben Sie ein interessantes Unterrichtsbeispiel gefunden oder
selbst entwickelt und wollen es der Newslettergemeinschaft
vorstellen? Wir freuen uns sehr auf ihre Beiträge und
Rückmeldungen!
redaktionspost@log-in-verlag.de
Redaktion und Verlag wünschen allen Leserinnen und
Lesern einen guten Rutsch in das Jahr der Informatik! |
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Berichte |
Informatikjahr 2006: Staffelstab an die Gesellschaft für
Informatik übergeben.
Die Eröffnung des Informatikjahres 2006 findet am 17. Januar
2006 um 18 Uhr in Berlin im Cubix Kinopalast am Alexanderplatz
statt.
Auf Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn folgte Dr.
Annette Schavan, und aus dem Einsteinjahr wird mithilfe der
Gesellschaft für Informatik (GI) das Informatikjahr.
Für viele Menschen bleibt die Informatik unsichtbar oder wird
als techniklastige, abstrakte Wissenschaft verkannt.
Das Informatikjahr möchte die Neugier auf Informatik und das
Interesse für die digitale Entwicklung in unserer Gesellschaft
wecken. Mit den Themen Mobilität, Sicherheit, Gesundheit,
Wohnen, Sport, Kommunikation, Kultur und Entertainment soll
beispielhaft gezeigt werden, wo und wie sehr die Informatik in
unserem Alltag bereits präsent ist. Schon heute muss darüber
nachgedacht werden, welche Anwendungen der Informatik der
Gesellschaft im 21. Jahrhundert bevorstehen. Wie stark greift
die Informatik zum Beispiel in unseren privaten Lebensbereich
ein? Welche Steuerungsfunktion übernimmt sie? Wie sehen digitale
Visionen aus, und mit welchen Schattenseiten der Informatik sind
wir konfrontiert?
Jeder kann eine Veranstaltung im Rahmen des Informatikjahres
durchführen - Einzelpersonen ebenso wie Schulen, Museen,
Universitäten oder Forschungseinrichtungen. Voraussetzung aber
ist, dass folgende Kriterien erfüllt werden:
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Die Veranstaltung muss einen
Bezug zum Thema Informatik haben. |
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Die Veranstaltung muss für eine breite
Öffentlichkeit verständlich sein. |
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Die Veranstaltung ist für alle
Interessierten offen. |
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Der Dialog mit den Besuchern
ist Teil der Veranstaltung. |
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Die Veranstaltung ist in der Regel
kostenfrei oder zumindest sehr kostengünstig. |
Folgende Veranstaltungen sind bereits geplant (Auswahl):
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Einstieg Informatik:
Initiative des Bundeswettbewerbs Informatik und des
Fakultätentags Informatik. Mit Vorführungen, in Workshops
und Diskussionen wird jungen Menschen gezeigt, dass die
Informatik keine Zauberei, sondern erlernbar und
faszinierend ist. |
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Jugendwettbewerb "Einstieg Informatik":
Im April 2006 startet dieser neue Wettbewerb für
Jugendliche, der nahezu keine Informatik-Vorkenntnisse
voraussetzt. In einer virtuellen Welt können die Teilnehmer
Aufgaben lösen, Neues lernen und eigene Ideen beitragen. Es
werden regelmäßig Preise vergeben und die Besten zum Ende
des Informatikjahres geehrt. |
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Kunst Computer Werke:
Die Ausstellung des Zentrums für Kunst- und
Medientechnologie Karlsruhe verbindet digitale Medienkunst
mit aktuellen Forschungsergebnissen: Kooperationspartner aus
Forschung und Entwicklung führen in wissenschaftliche
Aspekte der Informatik ein, die durch ausgewählte
Medienkunstexponate aufgefangen und in neue überraschende
Zusammenhänge überführt werden. |
http://www.informatikjahr.de/ |
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Forum |
Jugendsoftwarepreis 2006
Die Klaus Tschira Stiftung in Heidelberg hat erneut einen
bundesweiten Informatikpreis für Schülerinnen und Schüler aller
Alterstufen ausgeschrieben. Prämiert werden originelle Programme
und pfiffige Präsentationen, die anderen Schülerinnen und
Schülern naturwissenschaftliche Inhalte näher bringen. Bewerben
können sich Einzelpersonen, Schülergruppen und ganze Klassen.
Die Stiftung unterstützt die Preisträger bei der Verbreitung
ihrer Software. Eingereicht werden können interaktive
Multimedia-Programme, die Wissen besonders anschaulich und
dadurch unterhaltsam vermitteln, sowie Software mit Simulationen
von naturwissenschaftlichen, mathematischen oder informatiknahen
Phänomenen und Experimenten. Das Thema des Inhalts ist frei
wählbar. Es sollte sich aber einem dieser Fachgebiete zuordnen
lassen: Physik, Chemie, Biologie, Informatik oder Mathematik.
Einsendeschluss der 18. September 2006.
http://www.jugendsoftwarepreis.de/
Deutscher Jugendfotopreis:
Imaging und mehr
Der neue Bundeswettbewerb richtet sich an alle Jugendlichen
bis 25 Jahre, die Fotografie als Hobby, Projekt oder in der
Ausbildung betreiben. Die Themen können frei gewählt werden.
Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 8.000 Euro. In
der Kategorie "Imaging" geht es um Bilderwelten, die am
Computer entstanden sind: Sie sollten täuschend echt
aussehen oder gar komplett synthetisch hergestellt werden.
Anregung der LOG IN-Redaktion: Die Open Source-Software
POV-RAY ermöglicht als Raytracing-Programm die
Programmierung solcher künstlichen Welten.
http://www.jugendfotopreis.de/
http://www.povray.org/
"Duden OpenOffice.org
Suite": Rechtschreib- und Grammatikprüfung für das freie
Officepaket
Mit der "Duden OpenOffice.org Suite" ist jetzt die erste
kombinierte Rechtschreib- und Grammatikprüfung für das freie
Officepaket OpenOffice.org erhältlich. Das Softwarepaket von
Duden liefert OpenOffice.org gleich mit. Die Software von
Duden unterstützt die OpenOffice-Textverarbeitung "Writer"
unter Windows und Linux.
Die "Duden OpenOffice.org Suite" basiert auf einer komplexen
linguistischen Satzerkennung und -analyse, die es auch
ermöglicht, Fehler in der Grammatik und der Zeichensetzung
zu entlarven. Zu den wichtigsten Funktionen gehört die
Auswahl zwischen verschiedenen Korrekturstilen: Bei mehreren
korrekten Schreibweisen, wie beispielsweise herkömmlich
"Thunfisch" und neu "Tunfisch", ermöglicht die Einstellung
"konservativ", nur die ältere Variante als korrekt gelten zu
lassen, während "progressiv" nur die neuere und "tolerant"
beide Varianten akzeptiert. Der Korrekturstil
"Dudenempfehlung" lässt nur die von der Dudenredaktion
empfohlene Variante zu.
Der Wortschatz basiert auf den Duden-Nachschlagewerken "Die
deutsche Rechtschreibung", "Das große Fremdwörterbuch", "Das
Vornamenlexikon" und "Das große Wörterbuch der deutschen
Sprache" in zehn Bänden, sodass sich ein umfangreiches
Benutzerwörterbuch erübrigt.
Kern der Software ist eine eigene Korrekturengine, die
"Duden Linguistic Engine": Sie analysiert den eingegebenen
Text nach Satzbau- und Wortbildungsregeln. So erkennt sie
die Funktion bestimmter Wörter im Satz. Damit ist
beispielsweise auch erkennbar, ob irrtümlich das Wort "dass"
anstelle von "das" benutzt wurde. Doch der Korrekturumfang
geht weit darüber hinaus: Neben Beugungen gehört
beispielsweise auch die Überprüfung von Komposita und
Bindestrichschreibungen, Groß- und Kleinschreibung,
Zusammen- und Getrenntschreibung, Abkürzungen,
Zeichensetzung dazu.
http://www.duden.de/index.php?/produkte/produkte.php
Spam-Beschwerdestelle
Eine Spam-Beschwerdestelle hat der Verbraucherzentrale
Bundesverband (vzbv) eingerichtet. Unter der Mailadresse
beschwerdestelle@spam.vzbv.de können Verbraucher dem
vzbv unerwünscht eingetroffene Spams übermitteln. Der vzbv
überprüft diese Fälle und wird in geeigneten Fällen mit
juristischen Mitteln gegen Spam-Versender und deren
Auftraggeber vorgehen.
Die "Duden OpenOffice.org Suite" ist zum Preis von 49,95
Euro erhältlich.
http://www.vzbv.de/go/presse/608/index.html
Neuer Internetauftritt der
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
Der Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen steigt stetig
an, ebenso die Zahl der Angebote. Ob Internet,
Computerspiele, Lernsoftware, Handy, Video, DVD oder
Fernsehen: Für Eltern ist es nicht immer einfach, sich in
dieser Vielfalt zurechtzufinden. So müssen Sie sich fragen:
Welche Medieninhalte sind gefährdend? Wo gibt es
empfehlenswerte Medienangebote?
Orientierung bieten das neue Servicetelefon (Tel:
0228/376631, Mo, Di, Do: 11 - 15.00 Uhr, Mi: 17 - 19.30 Uhr)
und die völlig neu gestaltete Homepage der Bundesprüfstelle
für jugendgefährdende Medien.
http://www.bundespruefstelle.de
Schutzmaßnahmen beim
Surfen im Internet
Schülerinnen und Schüler zählen zu den aktivsten Nutzern
neuer Kommunikationstechniken Das Bundesamt für Sicherheit
in der Informationstechnik bietet eine einfache Übersicht
über Schutzmaßnahmen für die Jung-Surfer und Eltern an. Auf
den Internetseiten wird ausführlich über die Risiken
informiert und Maßnahmen vorgestellt, mit denen Kinder
geschützt werden können.
http://www.bsi-fuer-buerger.de/ |
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Veranstaltungskalender |
INFOS 2007 - 12. Fachtagung der GI "Informatik und
Schule"
Datum: 19.-21.
September 2007
Veranstalter:
Universität Siegen
Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)
Fachausschuß 7.3 "Informatische Bildung in Schulen"
GI-Fachgruppe "Informatische Bildung in Nordrhein-Westfalen
- IBNRW"
Ort: Universität
Siegen, Campus Haardter Berg
Tagungsmotto:
Didaktik der Informatik in Theorie und Praxis
In enger Kooperation mit der INFOS 2007
und zeitlich überlappend wird vom 17. bis 20.09.2007 auch
die "5. e-Learning Fachtagung Informatik -
DeLFI 2007" an der Universität Siegen stattfinden, an
der Sie am 19. und 20. September 2007 ohne zusätzliche
Tagungsgebühren teilnehmen können.
http://www.delfi2007.de/
Kontakt:
Prof. Dr. Sigrid Schubert & Dipl.-Inf. Peer Stechert,
Didaktik der Informatik und E-Learning,
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, Universität
Siegen, 57076 Siegen
E-Mail:
info@infos2007.de
http://www.infos2007.de
LEARNTEC
Datum: 14.-16. Februar 2006
Ort: Karlsruhe
Veranstalter: Karlsruher Messe- und
Kongress-GmbH
Im Frühjahr nächsten Jahres wird in Karlsruhe abermals die
LEARNTEC stattfinden. Diesmal unter dem Motto: "Wissen, was
kommt." Die LEARNTEC besteht aus einem internationalen
Kongress, der das jeweilige Motto mittels Vorträgen
beleuchtet. Parallel zum Kongress findet eine Fachmesse
statt, in der Unternehmen ihre Produkte im Bereich Bildungs-
und Informationstechnologie darstellen und Interessenten
Kontakte knüpfen können.
http://www.learntec.de
Didacta 2006 und Forum
Multimedia
Datum: 20.- 24.
Februar. 2006
Ort: Hannover
Veranstalter:
Didacta Verband e.V.
Mit über 600 Ausstellern aus den Bereichen Kindergarten,
Schule, Hochschule, Ausbildung, Weiterbildung und Beratung
ist die didacta 2006 in Hannover eine der führenden Messen
für den gesamten Bildungsbereich. Ein breites Spektrum an
bildungspolitischen Diskussionen, Fachforen,
Weiterbildungsveranstaltungen, Workshops und Vorträgen
ergänzt die Messe und macht sie gleichzeitig zur größten
Weiterbildungsveranstaltung im gesamten europäischen
Bildungsbereich. Übrigens: Zahlreiche Bundesländer gewähren
Lehrer/innen und Erzieher/innen Bildungsurlaub zum Besuch
der didacta.
Im Rahmen der didacta findet das "Forum Multimedia" statt.
Auf rund 30 Veranstaltungen geht es um die gelungene
Umsetzung der didaktischen Fähigkeiten "neuer" Medien in
gute Unterrichtspraxis. Dazu gibt es vier
Präsentationslinien: In der Reihe "Schule in Aktion" gibt es
Pädagogik zum Anfassen, wenn Lehrer mit ihren Schülern
erfolgreiche Multimediaprojekte demonstrieren;in einer
zweiten Präsentationslinie werden beispielhafte
Unterrichtskonzepte und Lernmodelle vorgestellt |
und diskutiert; in den
Leitreferaten ausgewiesener Experten aus der Medienpädagogik und
-didaktik wird es darum gehen, Möglichkeiten und Grenzen des
Multimediaeinsatzes im Unterricht auszutesten; und in der
vierten Präsentationslinie geht es um Informationen zu
interessanten Förderprogrammen und neuen Internetangeboten.
Zum Forum Multimedia wird im Januar 2006 ein eigenes
Programmheft erscheinen, das direkt über den VdS Bildungsmedien
e.V. oder die Deutsche Messe AG erhältlich ist. Ebenso ist es in
stets aktueller Form im Internet unter der Adresse
www.vds-bildungsmedien.de/Forum-Multimedia zu finden.
http://www.didacta-hannover.de/
http://www.vds-bildungsmedien.de/ Forum-Multimedia
A WG 3.1 and WG 3.5 Joint Conference, Alesund, Norway:
26th - 30th June 2006
Paper and proposed
contribution deadline: January 15, 2006
Notification of acceptance:
March 7, 2006
Date: June 26-30,
2006
Programm chairs:
Deryn Watson (UK) and Sindre Rosvig (NO)
Imagining the future for ICT and Education
This conference aims to provide an opportunity to use
experience and imagination for thinking "beyond the box" by:
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looking into what has not worked and what may work |
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exploring new
and different structures for teaching, learning and
professionalism |
 |
re-thinking
assessment and evaluation |
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linking
research and practitioner networks and knowledge |
 |
new
conversations between emerging formal and informal
learning communities |
 |
developing
content and methodologies for the needs - local,
national and global - of the 21st century |
It is our intention to
provide a forum for school and community practitioners,
lecturers and researchers, advisers and policy makers. But also
for doctoral students, newly qualified teachers and young people
to contribute their perspectives, as the future is theirs.
Come to Alesund for conversations between communities of
practice - for a collective exploration of the challenge of
change. Because this challenge requires your imagination and
inspiration for it to be real.
http://ifip35.inf.elte.hu/alesund/
2nd International
Conference ISSEP (Informatics in Secondary Schools -
Evolution and Perspectives)
Deadline for submission of
the papers:
March 1, 2006
Deadline for submission of
tutorials or suggestions for panels:
May 15, 2006
Date:
November 7-11, 2006
Programm chairs:
Valentina Dagienė, Institute of Mathematics and Informatics,
Lithuania (Chair)
Roland Mittermeir, Klagenfurt University, Austria (Co-Chair)
Conference Theme: Informatics Education - The Bridge
between Using and Understanding Computers.
ISSEP will provide an opportunity to discuss developments in
the field and the extent of their relevance for school.
In Lithuania Informatics became a teaching subject in 1986
in the comprehensive schools. During the last 20 years
Informatics has experienced a drastic evolution and even
some shifts of paradigms. This applies to an even larger
extent to the Didactics of Informatics.
The first ISSEP conference was arranged by Klagenfurt
University, Austria, 2005. The purpose of the conference was
to start analysing the achievements of teaching and learning
Informatics in general education during the last two decades
and to reflect on new developments. ISSEP 2006 will continue
this thread of analysis on a broad international level.
On the basis of these challenging areas, participants will
consider how to cope with future demands of education in
Informatics and IT.
Teachers, lecturers working in teachers-education or in
in-service training, as well as persons responsible for
school administration are welcome to share their experience
or vision on an international platform.
http://ims.mii.lt/issep/index.html
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Beispiel des
Monats |
Kryptographie
Die elektronische Post ersetzt heute nach und nach den
konventionellen Brief. Das Internet und die Online-Dienste
bieten in immer stärkeren Maße den Austausch von Nachrichten für
alle Bereiche in der Gesellschaft an. Diese Systeme übertragen
die Nachrichten normalerweise offen und unverschlüsselt.
Um die Verbindlichkeit und die Vertraulichkeit der
Mitteilungen zu wahren, ist der Einsatz von Kryptosystemen
erforderlich, mit deren Hilfe man Nachrichten verschlüsselt und
signiert.
In den letzten Jahren hat sich besonders das Kryptosystem
Pretty Good Privacy, auch als PGP bekannt, durchgesetzt.
Im folgenden stellen wir Ihnen die Grobplanung einer
Unterrichtseinheit zu dem Thema vor.
| Block |
Inhalt |
Unterrichtsform |
Einführung
(ca. 6 Stunden) |
Motivation (Anforderungen an zeitgemäße elektronische
Datenkommunikation)
| Begriffe |
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Daten &
Information |
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Code, Chiffre, Chiffrat |
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Kryptographie, Kryptologie,
Steganographie |
| Kenntnisse |
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Binärkodierung |
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ASCII-Code |
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Geschichte der Kryptographie |
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undifferenzierter,
frontaler Unterricht |
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Mono-
alphabetische Chiffrierverfahren
(ca. 6 Stunden) |
Ver- und Entschlüsselung (Caesar-Code, erweiterter
Caesar-Code, Programm zur Ver- und Entschlüsselung)
|
Kenntnisse |
 |
Datentypen und
Datenstruktur Feld |
| |
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Pascalanweisungen DIV, MOD,
CHR, ORD, UPCASE, LENGTH |
| |
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Nachteile der
monoalphabetischen Chiffriermethoden |
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überwiegend frontaler Unterricht |
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Hauptteil des
Unterrichts in Gruppenarbeit
(möglichst vorkenntnishomogene Gruppen) |
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Polyalphabetische Chiffrierverfahren
(ca. 9 Stunden) |
Ver- und Entschlüsselungsprogramm
bzgl. Vigenère-Chiffre erstellen
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Kenntnisse |
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Vor und Nachteile
des Vigenère-Chiffre |
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frontaler Unterricht bei
Einleitung und Zielstellungen |
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Hauptteil des
Unterrichts in Gruppenarbeit (möglichst
vorkenntnishomogene Gruppen) |
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Asymmetrische Chiffrierverfahren
(ca. 9 Stunden) |
Ausgewählte asymmetrische
Chiffrierverfahren (DES, RSA, PGP)
Ausprobieren vorgegebener Algorithmen im lokalen Netz
(ev. im Internet / Kooperation mit anderen Schulen (ev.
Partnerschulen)) |
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frontaler Unterricht bei
Einleitung und Zielstellungen |
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kooperative
Gruppenarbeit bei praktischen Übungen |
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Einbindung in das Curriculum
der Sekundarstufe II
Diese Unterrichtseinheit läßt sich aufgrund benötigter
Vorkenntnisse bzgl. Programmiertätigkeiten in einer vorher
kennengelernten Programmiersprache besonders günstig im
Kurshalbjahr 12/2 einbinden.
Neben der im Kurshalbjahr 12/1 kennengelernten
Programmiersprache bieten auch das Themen Codierung und
Datenschutz gute Anknüpfungspunkte für die Behandlung der
Kryptographie.
Das hier vorgeschlagene Stundenvolumen ist für einen Grundkurs
angedacht. Eine Behandlung im Leistungskurs könnte vom
Stundenvolumen und von der Intensität der Behandlung der
Unterrichtsinhalte entsprechend ausführlicher vorgenommen
werden.
Autoren
Jörg Stiehl, Holger Drache, Hartmut Dummer
http://ddi.cs.uni-potsdam.de/HyFISCH/Produzieren/SeminarDidaktik/Krypto/Frame_Kr.html
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Zeitschrift LOG
IN |
Gerade erschienen ist Heft
136/137:
Gesellschaftliche Themen im Unterricht.
Inhalt (Auszug)
Informatik ... im Großen und Ganzen. von Wolfgang Coy
Die Allegorie von Flächenland oder: Die Dimensionen der Informatik. von Jochen
Koubek
Informatik im Kontext. von Dieter Engbring
Informatiker und Gesellschaft von Jochen
Koubek
Recht und informatische Bildung - Rechtsdidaktische
Hinweise für den Informatikunterricht. von Jochen Koubek
Geschichten aus der Geschichte der Informatik. von Marco Thomas
Im Museum - Das Museum als Unterrichtsort für die Geschichte der
Informationstechnik. von Ingo-Rüdiger Peters
Geschichtsunterricht und die ,,Neuen Medien. von Waldemar Grosch
Über Züge, Ampeln und Objekte oder: Das A und O der OOA ist die
Analyse. von Harro von Lavergne
Urheberrecht und Datenschutz im Informatikunterricht. von Daniel
Reinhold
Planspiel zum Datenschutz. von Ralf Dorn,
Andreas Gramm und Oliver Wagner
Elektrosmog nachweisen
und messen. von Markus Asmuth und Jürgen Müller
Protokolle - Ein forschender Zugang zur Entwicklung von
Erklärungsmodellen für die Kommunikation in Rechnernetzen (Teil
3). von Daniel Jonietz
Gesellschaftliche Aspekte des
Internets - Informationsressourcen für den Unterricht. von
Christina B. Class, Bruno Frischherz und Dominik Petko
Urheberrecht, Datenschutz & Co. Ein Fall für die Schule? von
Katrin Napp
Beilage: CD-ROM "StarOffice 8 für Forschung und Lehre".
Hier können Sie das Heft 136/137 bestellen:
Heftbestellung
Die Zeitschrift LOG IN -
Computer und Informatik in der Schule erscheint sechsmal
jährlich mit wechselnden Themenschwerpunkten. Die Zielgruppen
von LOG IN sind primär Lehrer an allgemein bildenden Schulen der
Sekundarstufen I und II, die informatische Bildung
vermitteln, d.h. Unterricht zur informations- und
kommunikationstechnologischen Grundbildung und
Informatikunterricht erteilen sowie fachintegrierten
Computereinsatz in der Schule betreiben, sekundär Mitarbeiter in
Kultusverwaltungen, Studenten im Lehramtsstudium, Dozenten in
der Lehreraus-, -fort- und -weiterbildung und Lehrer an
kaufmännisch-berufsbildenden Schulen sowie tertiär
Wissenschaftler an lehrerbildenden Institutionen einschließlich
Universitäten, Lehrer an gewerblich-technischen Berufsschulen
und Interessenten aus den Bereichen der Erwachsenenbildung und
des Hardware- und Software-Vertriebs für Schulen.
Zur Website der Zeitschrift LOG IN:
http://www.log-in-verlag.de/wwwredlogin/
Zur Website des LOG IN-Verlags:
http://www.log-in-verlag.de/
Hier kann ein kostenfreies Probeheft angefordert werden.
Download des 25-Jahreregisters von LOG IN.
Softwareangebot des LOG IN-Service. |
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Vorschau auf die
kommenden Themenhefte |
Heft 138:
Unterrichtsentwicklung.
Heft 139: IT-Sicherheit.
Heft 140: Das Jahr der Informatik.
Heft 141: Veranschaulichung.
Heft 142/143: Grundbildung im Wandel.
Heft 144: Kommunizieren und Präsentieren.
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Mitarbeit an der Zeitschrift:
Manuskripte sind jederzeit
willkommen. Auch unverlangt eingesandte Manuskripte werden
sorgfältig geprüft. Bitte senden Sie mögliche Artikel zur
Prüfung an die Redaktion in Berlin - am besten als
E-Mail-Anhang. Beachten Sie aber in jedem Falle die
Autorenhinweise, die hier als PDF-Datei heruntergeladen werden
können.
Kurzfassung
Langfassung |
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IMPRESSUM:
Redaktion LOG IN
Jürgen Müller (verantwortlich im Sinne des Presserechts)
Habelschwerdter Allee 45
D-14195 Berlin Tel.: +49-30-83 85 63 39
E-Mail:
redaktion@log-in-verlag.de
Jan Eiffler
(Gestaltung)
Universität Siegen
Fachbereich 12 - Elektrotechnik und Informatik
Didaktik der Informatik und E-Learning
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