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Liebe Leserin, lieber Leser,
wir begrüßen Sie herzlich zur neunten Ausgabe unseres LOG-IN-Newsletters im Jahr 2007!
Der LOG IN-Newsletter steht wie immer auch im WWW zur Verfügung (HTML-Format): http://www.log-in-verlag.de/news-archiv/newsletter_09_2007.htm
Wir sammeln Unterrichtsbeispiele und Hinweise zu deren Quelle. Haben Sie ein interessantes Unterrichtsbeispiel gefunden oder selbst entwickelt und wollen es der Newslettergemeinschaft vorstellen? Wir freuen uns sehr auf ihre Beiträge und Rückmeldungen!
redaktionspost@log-in-verlag.de |
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Berichte
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LizzyTraining Online-Lernen mit Mädchen
LizzyTraining richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die neue Formen des Online-Lernens mit Mädchen auf- und ausbauen möchten.
LizzyTraining ist das neue Ergänzungsangebot zur bestehenden Selbstlernplattform LizzyNet. Anders als LizzyNet - das ausschließlich den Mädchen vorbehalten ist - richtet sich LizzyTraining explizit an Lehrerinnen und Lehrer sowie Pädagoginnen und Pädagogen der außerschulischen Jugendbildung, die Computer- und Internetarbeit mit Mädchen aktiv gestalten und neue Formen innovativen Unterrichtens mit Digitalen Medien ausprobieren möchten.
Thematische Schwerpunkte auf LizzyTraining sind die Vermittlung wichtiger Aspekte der Medienkompetenz sowie der Berufsorientierung. Ergänzend zur bereits bestehenden Selbstlernplattform LizzyNet wird ein Online-Angebot geschaffen, das unterstützendes, kooperatives Lernen speziell in Gruppen ermöglicht.
Neben Lernräumen, in denen sich über Online-Werkzeuge wie Forum, Chat, E-Mail etc. ausgetauscht werden kann, sehen die didaktisch zugrunde liegenden Konzepte des Trainingsbereichs unter anderem Übungen und Wissenstests vor, die von den Mädchen im Rahmen verschiedener Lernszenarien genutzt werden können. Das gelernte Wissen kann direkt ausprobiert, Aufgaben gemeinsam bearbeitet und der Umgang mit der Online-(Lern)-Umgebung praktisch geübt werden. Im kooperativen Lernkontext können auf diese Weise auch Mädchen mit wenig Computer- und Interneterfahrung in Auseinandersetzung mit den für sie relevanten Themen an die selbstständige und zielgerichtete Wissensaneignung
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herangeführt werden.
An vielen Stellen werden die Lernmodule auf LizzyTraining bewusst mit den Selbstlernangeboten von LizzyNet verknüpft. Auf der Basis des angeleiteten Lernens sollen damit auch verstärkt Mädchen bildungsfernerer Schichten, die Angebote dieser Art bisher nur in Einzelfällen nutzen, an die virtuelle Lerngemeinschaft LizzyNet herangeführt und gefördert werden.
Konkrete Unterstützung für pädagogische Fachkräfte
Ein wichtiger Aspekt des Trainingsbereichs liegt auf der konkreten Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte im Umgang mit der virtuellen Lernumgebung. So werden Materialien und didaktische Leitfäden zu den Angeboten des Trainingsbereichs sowie konkrete Umsetzungsvorschläge für die pädagogische Praxis und Nachschlagemöglichkeiten bereitgestellt. Des Weiteren werden Online-Fortbildungen zu verschiedenen Themenaspekten von LizzyTraining angeboten.
Die erste Fortbildung findet im Oktober 2007 zum Thema "Gender Mainstreaming - Handlungskompetenz in der (medien)pädagogischen Praxis" statt. Die Fortbildung wird als eine Online-Fortbidlung durchgeführt und eignet sich besonders für Interessentinnen und Interessenten, die ein berufsbegleitendes und zeitlich flexibles Angebot nutzen möchten.
Anmeldeschluss der Online-Fortbildung ist der 4.10.2007
Zur Startseite von LizzyTraining
http://www.lizzytraining.de |
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Forum
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"Think!": Bundeswettbewerb Informatik
Zum 26. Mal schreiben die Gesellschaft für Informatik (GI) und der Fraunhofer-Verbund Informations- und Kommunikationstechnik (FhG-IuK) den bedeutendsten deutschen Informatikwettbewerb für Jugendliche aus. Die Aufgaben der ersten Runde wurden bereits an die Schulen versandt, sie sind aber auch auf der Website des BWINF erhältlich. Bis zum 12. November sind diese Aufgaben zu lösen.
Wie jedes Jahr werden in der ersten Runde fünf Aufgaben gestellt - und eine "Junioraufgabe", die den bis zu 16-Jährigen einen leichteren Einstieg bietet: Kann dein Computer Kanons "singen"? In den weiteren Aufgaben wird Prämienjägern im Supermarkt geholfen, werden Perlenketten standardisiert, Winddiagramme erstellt, Pass-Algorithmen entworfen und die Bewegung von Himmelskörpern simuliert.
Zum Erreichen der zweiten Runde sind mindestens drei dieser Aufgaben zu lösen, und zwar alleine oder - noch besser - in der Gruppe. Die besten Leistungen werden gewürdigt: In der ersten Runde werden 1. Preise, 2. Preise und Anerkennungen vergeben, die Preisträger qualifizieren sich für die zweite Runde. Es gibt aber auch konkretere Belohnungen: BWINF-Aktiven aus Berlin und Brandenburg winkt eine Einladung zu einem Seminar des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts, Teilnehmenden aus Baden-Württemberg eine Einladung zum Jugendforum Informatik auf der Burg Liebenzell. Neu beim Bundeswettbewerb ist der Schulpreis: Besonders aktive Schulen werden mit Fachliteratur im Wert von mindestens 100 Euro belohnt.
Die Aufgaben der zweiten Runde sollen selbstständig in Einzelarbeit gelöst werden. Wer auch diese Runde übersteht, nimmt in etwa einem Jahr an der Endrunde in Saarbrücken teil. Der Bundessieg ist mit der Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes verbunden.
Weitere Informationen zum Wettbewerb:
http://www.bwinf.de
SELF: Offene Lehr- und Lernplattform für freie Software
Die SELF-Plattform soll frei verfügbare Kursunterlagen zu freier Software und offenen Standards anbieten und dabei Wert auf Qualität legen. So sollen eingereichte Dokumente von einem dafür zuständigen Team überprüft werden. Eine Beta-Version ist jetzt online.
Während es für die verschiedensten Einsatzgebiete freie Software gibt, mangelt es nach Angaben der Initiatoren des SELF-Projektes an passenden Kursangeboten und Unterrichtsmaterial. Daher schlossen sich einige nichtkommerzielle Organisationen, Universitäten und Freiwillige zu SELF zusammen, was für "Science, Education and Learning in Freedom" steht.
Die Beta-Version von SELF ist ab sofort unter selfplatform.eu online und bietet bereits erste Materialien, unter anderem zu Linux, OpenOffice.org und Gimp. Ein Team überprüfte Qualität, Lizenz und Gültigkeit.
Die Plattform funktioniert nach dem Wikipedia-Modell, so dass jeder die Möglichkeit hat, Inhalte anzupassen, zu übersetzen oder neue Materialien zu veröffentlichen. In der Betaphase soll die Plattform stetig verbessert werden, um eventuell auftauchende Mängel auszubessern. Ein Ziel ist beispielsweise der barrierefreie Zugang.
http://selfproject.eu/
Präsentieren mit Zoomit
Das Freeware-Tool "ZoomIt" ist in der Version 1.6 erschienen.
Zoomit ist besonders für Lehrkräfte interessant, die häufig am PC etwas präsentieren möchten. Per frei definierbarem Hotkey schaltet das Tool in einen Zoom-Modus, so dass beispielsweise in ein Fenster hineingezoomt werden kann. Mittels des Mausrades kann weiter hinein oder hinaus gezoomt werden. Wer dann noch auf ein bestimmtes Detail aufmerksam machen will, der kann mittels Drücken der linken Maustaste den Freihand-Zeichenmodus aktivieren und anschließend mit der Maus auf dem Desktop zeichnen. In den Einstellungen lassen sich die Zeichenfarbe und -breite festlegen. Neu hinzugekommen ist die Rubrik „Type“, mit der per Tastaturdruck vom Zeichen- in den Tipp-Modus geschaltet werden kann.
Die Downloadgröße von Zoomit 1.6 beträgt gerade mal 70 KB und das Tool unterstützt alle Windows-Versionen.
Download von ZoomIt 1.6
http://www.pcwelt.de/downloads/tools_utilities/desktop-tools/64934/
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Veranstaltungskalender
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Internationale ILIAS-Konferenz
Datum: 4. bis 5. Oktober 2007
Ort: Bozen (Italien)
Beschreibung: Die ILIAS Konferenz 2007 steht unter dem Motto „Ways of Successful E-Learning“. Inhaltliche Schwerpunkte sind Web 2.0 und E-Learning – Perspektiven und Auswirkungen, Effektive Lernarrangements schaffen, Live-Collaboration in der Aus- und Weiterbildung, SCORM 2004 und seine Einsatzmöglichkeiten sowie Qualität von E-Learning-Angeboten sichern.
http://www.ilias-conference.org/2007
2. eLearning Didaktik Fachtagung
Datum: 24.-25. Oktober 2007
Ort: Wien
Beschreibung: Nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr wird die diesjährige eLearning-Didaktik-Fachtagung unter dem Motto der neu gegründeten Pädagogischen Hochschulen stehen und das gesamte Bildungsspektrum und die damit verbundenen gesellschaftlichen und |
bildungspolitischen Aspekte ansprechen.
Die Zielgruppen der 2. Fachtagung sind daher insbesondere jene Kolleginnen und Kollegen, die den ersten Schritt zum mediengestützten Unterricht noch nicht oder gerade erst unternommen haben.
Anknüpfend an die aktuelle bildungspolitische Diskussion gibt es Beiträge zu folgenden Schwerpunkten:
1. Beispiele zum gelungenen Einstieg in die eLearning-Didaktik in allen Fachbereichen und Bildungsstufen bis hin zur Erwachsenenbildung
2. Beispiele für die Individualisierung des Lernens, der individuellen Förderung, der Integration, der Begabungsförderung durch eLearning und Neue Medien
3. eLearning-Beispiele für schülerzentrierten Unterricht (weniger Frontalunterricht) und zur Einbeziehung informeller Kompetenzen
4. Beispiele der Qualitätssicherung und der Verwirklichung der Bildungsstandards mittels eLearning
Kontakt: eLearning-center@pib-wien.ac.at
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Beispiel des Monats
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| Animationen und Spiele gestalten – ein kreativer Einstieg in die Programmierung
Von fliegenden Elefanten, Hunden, Katzen und Ideen!
Wir freuen uns, Ihnen in diesem Monat den Gewinnerbeitrag des Unterrichtswettbewerb der 12. GI-Fachtagung "Informatik und Schule - INFOS 2007" als Beispiel des Monats präsentieren zu können.
Die Frage, wie Programmieren eingeführt werden soll, wird im Zusammenhang mit der Softwareentwicklung als zentralem Inhalt der Informatik immer wieder aufgeworfen.
Oftmals sind es gerade diese Kurse und Unterrichtsinhalte, die Informatik als schwer, techniklastig oder gar uninteressant und demotivierend erscheinen lassen. Dabei muss dies nicht so sein: Die Möglichkeit, in einer Programmiersprache eigene Software entwickeln zu können, kann sehr schön verdeutlichen, dass Informatiksysteme gestaltbar sind.
Zur Realisierung eines Unterrichtsbeispiels, welches die Schüler motiviert und gleichzeitig informatiknah lernen lässt, wurden Kriterien kreativen Informatikunterrichts herangezogen und berücksichtigt.
Diese Kriterien umfassen unter anderem:
- Anforderungen an den Unterrichtsgegenstand
- Anforderungen an die Aufgabenstellungen
- Schülerorientierte Anforderungen
- Anforderungen an die Unterrichtsumgebung
- Objektorientierung ja/nein?
In Anlehnung an die Bildungsstandards Informatik werden folgende Lernziele
verfolgt:
- Entwicklung eines grundlegendes Programmierverständnis
- Verwendung algorithmischer Grundbausteine zur Programmierung
- Sequenz, Schleife, Entscheidung, Variablen (lokale/globale)
- Eingabe und Ausgabe von Information
- Rechenoperationen und Vergleichsoperatoren
- Objekt, Botschaft, Attribut, Methode
- Lesen und Analysieren von Programmen
- Implementieren, Modifizieren und Erweitern von Programmen
- Entwerfen, Implementieren und Testen von Programmen
- u.a.
Kurzinformation:
| Thema: |
Animationen und Spiele gestalten – ein kreativer Einstieg in die Programmierung
Von fliegenden Elefanten, Hunden, Katzen und Ideen! |
| Zielgruppe: |
Grundschule, Sekundarstufe I + II |
| Material: |
Arbeitsblätter und Beispiele
http://www.funlearning.de/ |
Autor:
Ralf Romeike
http://www.funlearning.de/ |
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Zeitschrift LOG IN
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Vorschau auf die kommenden Themenhefte
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Heft 148:
Realschule
Heft 149:
Zentralabitur |
Mitarbeit an der
Zeitschrift:
Manuskripte sind jederzeit willkommen. Auch
unverlangt eingesandte Manuskripte werden sorgfältig
geprüft. Bitte senden Sie mögliche Artikel zur
Prüfung an die Redaktion in Berlin - am besten als
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Langfassung |
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Impressum
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Redaktion LOG IN
Jürgen Müller (verantwortlich im Sinne des
Presserechts)
Habelschwerdter Allee 45
D-14195 Berlin Tel.: +49-30-83 85 63 39
E-Mail: redaktionspost@log-in-verlag.de
Stefanie Höpner (Gestaltung)
Universität Siegen
Fachbereich 12 - Elektrotechnik und Informatik
Didaktik der Informatik und E-Learning http://www.die.informatik.uni-siegen.de/
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