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Newsletter Ausgabe Nr. 2 Mai 2005 |
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Liebe Leserin, lieber Leser, wir begrüßen Sie herzlich zur zweiten Ausgabe unseres LOG-IN-Newsletters, ganz besonders unsere neuen Newsletter-Abonnenten!
Wir
sammeln Unterrichtsbeispiele und Hinweise zu deren Quelle. Haben Sie
ein interessantes Unterrichtsbeispiel gefunden oder selbst entwickelt
und wollen es der Newslettergemeinschaft vorstellen? Wir freuen uns
sehr auf ihre Beiträge und Rückmeldungen! redaktionspost@log-in-verlag.de
Zunächst wüschen wir Ihnen Freude beim Lesen der Mai-Ausgabe. | |
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Berichte |
SPEAKY - die multimediale Redneranalyse Gut
zu präsentieren ist wahrscheinlich eines der wichtigsten Kriterien im
Berufsleben von Lehrerinnen und Lehren. Durch gute rhetorische
Kenntnisse kann man das Publikum für ein Thema begeistern und Inhalte
vermitteln. Oft wirken jedoch Vorträge nicht optimal und das Auditorium
verliert nach kurzer Zeit die Aufmerksamkeit. Es gibt eine Unzahl an
Literatur bezüglich Vortragstechnik und Rhetorik, doch es bietet sich
nur schwer die Möglichkeit für einen Redner sich selbst zu analysieren,
um Auffälligkeiten zu entdecken. Mit diesem Problem hat sich ein Team
aus Betreuern und Studierenden an der FH JOANNEUM Graz beschäftigt. Als
Ergebnis der Arbeit entwickelten sie die Software SPEAKY. Als
wissenschaftliche Grundlage für SPEAKY dient das im Bereich der
Kommunikation entstandene JOHARI Fenster - benannt nach Joe Luft und
Harry Ingham. Das JOHARI-Fenster stellt die Veränderung der Selbst- und
Fremdwahrnehmung einer Person in einer Gruppe dar. Der sog. "Blinde
Fleck" repräsentiert das Verhalten eines Vortragenden, das für das
Publikum sichtbar und erkennbar ist, dem Redner selbst hingegen nicht
bewusst ist. Ziel ist es, mit Hilfe eines Feedback-Prozesses den
"Blinden Fleck" zu verkleinern. Dieser Prozess erfolgt mit SPEAKY in
der Selbst-Analyse. Der Vortragende untersucht seine durch SPEAKY
aufbereitete Präsentation nach Auffälligkeiten, um seine in weiterer
Folge zu verbessern.
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Dieses Software-Tool ist eine
multimediale Redneranalyse, welche die Analyse eines Vortragenden
anhand von objektiv messbaren Daten, wie Position, Bewegung,
Lautstärke, Redepausen, Folienanzahl, Wörter per Folie usw. ermöglicht.
SPEAKY sammelt während einer Präsentation die entsprechenden Daten,
filtert sie und bereitet sie so auf, dass auf Knopfdruck ein
aufgezeichneter Vortrag analysiert werden kann. Die Software stellt damit primär ein Hilfsmittel für einen Vortragenden dar, sich selbst zu bewerten. Anhand
der visualisierten Daten werden Auffälligkeiten (zum Bespiel eine
lauter/leiser werdende Stimme des Vortragenden) gezielt angesteuert. Im Herbst des letzten Jahres gewann SPEAKY im Rahmen des Multimedia & eBusiness Staatspreis Österreich den Förderpreis. Den
jüngsten Cup landete SPEAKY beim Multimedia Transfer 2005 (MMT05) in
Karlsruhe. Der Multimedia Transfer ist ein Multimedia-Award für
Deutschland, Schweiz und Österreich bei dem insgesamt 115 Projekte
eingereicht wurden. SPEAKY konnte sich in der Finalrunde gegen 19
Projekte durchsetzen und erlangte den Gesamtsieg. SPEAKY wird im Rahmen von Diplomarbeiten weiterentwickelt. Interessenten an SPEAKY können sich auf der Website http://www.speaky.org/ über Neuigkeiten des Projekts auf dem Laufenden halten. | |
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Forum |
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Rekursion und Iteration: Ein Test zur Unterstützung von Informatiklehrerinnen und -lehrern http://www.informatiktest.de/
1. Ziel des Tests zum Thema "Rekursion und Iteration" ist das
Erforschen von Möglichkeiten zur sinnvollen Unterstützung der Arbeit
von Informatiklehrerinnen und -lehrern. Die Universität Jena stellt
dazu allen interessierten allgemein bildenden Schulen mit gymnasialer
Oberstufe in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz
Testaufgaben und Musterlösungen kostenfrei zum Ausdrucken und Kopieren
bereit.
2. Beteiligen können sich Grund- und Leistungskurse Informatik sowie
andere Informatikkurse im letzten Schuljahr (Kl. 12 bzw. 13). Die
Schülerinnen und Schüler erfahren das Thema des Tests, werden auf ihn
jedoch nicht speziell vorbereitet. Computer sind bei der Bearbeitung
der Testaufgaben als Hilfsmittel nicht zugelassen.
3. Für das Schreiben des Tests ist die Woche vom 19. bis 23.
September 2005 vorgesehen. Es ist nicht notwendig, alle
Informatikkurse einer Schule einzubeziehen. In allen beteiligten
Kursen einer Schule soll der Test gleichzeitig geschrieben werden. Es
wird erwartet, dass die Testaufgaben von allen Schülerinnen und
Schülern des Kurses bearbeitet werden. Die Arbeitszeit beträgt 45
Minuten.
4. Unmittelbar nach der Bearbeitung des Tests sollten -
sofern das schulorganisatorisch machbar ist - zusätzlich
Interviews mit einzelnen Schülern zu ihren Antworten stattfinden.
5. Die unterrichtenden Informatiklehrerinnen und -lehrer
korrigieren die Antworten ihrer Schülerinnen und Schüler und
ziehen dann Schlussfolgerungen für ihren Unterricht und dessen
Fortentwicklung. Die Schülerantworten werden nicht benotet. Die
Testergebnisse der Schülerinnen und Schüler verbleiben in der
Schule und werden an die Universität Jena nicht übermittelt.
6. Voraussetzung für die Beteiligung ist das Absenden eines
Anmeldungsbogens an die Universität Jena. Der Anmeldungsbogen muss vom
Schulleiter unterschrieben sein. Letztmöglicher Termin dafür ist der
30. Juni 2005. Die benannten Lehrerinnen und Lehrer erhalten dann von
der Universität Jena Login und Kennwort für den Zugang zum geschützten
Bereich dieser Homepage.
7. Testaufgaben und Musterlösungen können vom 12. bis 23. September
2005 von dieser Homepage herunter geladen werden. Die Schulen
verpflichten sich, die Testaufgaben bis zum 24. September 2005
weitgehend vertraulich zu behandeln, d. h. sie werden nur im Test
eingesetzt und es erfolgt keine Weitergabe an Dritte.
8. Nach Auswertung des Tests werden die beteiligten Lehrerinnen und
Lehrer gebeten, die Wirksamkeit des Vorgehens kompakt einzuschätzen.
Das webbasierte Ausfüllen des Fragebogens wird ungefähr 15 Minuten
dauern. Dafür ist der Zeitraum vom 19. September bis 23. Oktober 2005
vorgesehen. Die Einschätzungen werden im Rahmen der Forschungstätigkeit
an der Universität Jena ausgewertet. Die Auswertung erfolgt nach
Ländern und nicht nach Schulen. In der Auswertung geht es
ausschließlich um die Frage, ob das dargestellte Szenarium ein
geeigneter Weg zur Unterstützung von Informatiklehrerinnen und -lehrern
ist. 9. Die zuständigen Ministerien wurden am 25. Februar 2005
über das Vorhaben informiert. Soweit erforderlich, wird über Reaktionen
aus den Ministerien auf dieser Homepage berichtet werden.
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Michael Fothe, Casio-Stiftungsprofessur für Didaktik der Informatik/Mathematik, Friedrich-Schiller-Universität Jena Kooperationspartner: Prof. Dr. Klaus Küspert Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme Friedrich-Schiller-Universität Jena Dr. Heidrun Ludwig Zentrum für Didaktik Friedrich-Schiller-Universität Jena Dr. Wolfgang Moldenhauer Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien ( ThILLM ) Bad Berka Marcus Wenzel, Informatikstudent
Neu bei bildungsserver.de: Medien und Bildung Seit
Mitte April 2005 ist beim Deutschen Bildungsserver ein neuer
Themenbereich "Medien und Bildung" zu finden. Damit bietet das
Internetportal für Bildung allen Interessierten eine zentrale
deutschsprachige Sammlung von Internetquellen zu diesem alle
Bildungsbereiche berührenden Querschnittsthema. Im vom Institut für
Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht(FWU) redaktionell
verantworteten Bildungsserver-Kapitel "Medien und Bildung" werden nicht
nur Schule und Unterricht betreffende Informationen gesammelt und
systematisiert, sondern auch solche zu anderen Themen des Deutschen
Bildungsservers wie Kindertagesbetreuung, Erwachsenenbildung oder
Hochschule. Darüber hinaus versammelt "Medien und Bildung" unter dem
spezifischen Blickwinkel der Medienbildung ausgewählte Online-Texte und
wissenschaftliche Grundsatztexte zu Schwerpunkten der
medienpädagogischen Diskussion. Der Themenbereich ist direkt über die
Adresse http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2675 zu erreichen. Im
Detail reicht das Informationsangebot von einschlägigen Institutionen
und Vereinigungen bis zu Materialien für die praktische Arbeit z. B. im
Foto- oder Audiobereich. Schwerpunkte des Portals sind neben einer
Auswahl von Online-Texten zum Komplex "Medienbildung" insbesondere
unterstützende Informationen zur Unterstützung der aktiven Medienarbeit
und zur Förderung von Medienkompetenz. Ausführliche Hinweise zu
aktuellen Angeboten des Deutschen Bildungsservers im Bereich des
E-Learning sowie zu den mit dem Einsatz von Medien immer verbundenen
Fragen des Medienrechts runden das Angebot ab. Als ergänzenden
Service bietet "Bildung und Medien" ferner ein Medienglossar sowie
Informationen zu nationalen und internationalen Veranstaltungen
medienpädagogischen Inhalts.
Viertes Symposium für Informationsdesign an der HdM Stuttgart am 2. Juni 2005: "Spielend Lernen" Am
2. Juni 2005 findet an der HdM das vierte Symposium für
Informationsdesign statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das
Thema "Digital Game Based Learning" und damit die Frage, wie durch den
Einsatz von spielerischen Elementen in virtuellen Lernangeboten die
Motivation und die Effektivität des Lernprozesses gesteigert werden
können. Das Symposium wird organisiert vom Studiengang
Informationsdesign der HdM und der SIG-GLUE (Special Interest Group for
Game Based Learning for Universities and lifElong Learning), einem
Forschungsprojekt der Professoren Dr. Michael Burmester und Frank
Thissen. SIG-GLUE wird von der Europäischen Union gefördert. Zu den
Projektpartnern zählen Hochschulen in Finnland, Griechenland,
Großbritannien, Italien, Österreich und Schweden. Von 10 bis 18.00
Uhr werden didaktische und pädagogische Problemstellungen diskutiert.
Beispiele aus der Praxis veranschaulichen die Vorträge. Auf dem
Programm steht unter anderem ein Beitrag über dramaturgische Strategien
für das E-Learning von Professorin Dr. Huberta Kritzenberger, Leiterin
des Studiengangs Medienautor der HdM, und Professor Dr. Wilfried
Mödinger, Studiengang Medienwirtschaft der HdM. Professor Dr. Michael
Burmester, Studiengang Informationsdesign der HdM, und Daniela Edinger,
Mitarbeiterin im SIG-GLUE-Forschungsprojekt, stellen vor, wie mit Hilfe
von Geschichten Lernerfolge erzielt werden sollen. Bereits am Tag
zuvor, am 1. Juni 2005, von 17.00 bis 20.00 Uhr, präsentieren Studenten
der HdM und der Fachhochschule Joanneum in Graz aktuelle Arbeiten zum
Thema „Spielbasiertes Lernen“. Die Teilnahme an der Veranstaltung
kostet mit Frühbucherrabatt bis zum 16. Mai 50 Euro (10 Euro für
Studenten), danach 75 Euro (20 Euro für Studenten). Unter
www.information-design-symposium.de sind weitere Informationen zur
Anmeldung zu finden. Weiterführende Informationen unter: http://www.information-design-symposium.org/ http://www.hdm-stuttgart.de/idb http://www.sig-glue.net/ | |
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Veranstaltungskalender |
Wikimania 2005 Datum: 4.-8. August 2005 Ort: Frankfurt Beschreibung: Zentrale
Themen der 1. Internationalen Wikimedia-Konferenz sind Wikikultur,
deren Technologie und die Welt des freien Wissens. Das Programm umfasst
Vorträge, Workshops und Tutorials sowohl für Newcomer als auch für "alte Hasen". http://wikimania.wikimedia.org/ wiki/Hauptseite
Informatik 2005 - Informatik verbindet Datum: 19.-21. September 2005 Ort: Bonn Die
alljährlich stattfindende Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik
präsentiert traditionell das breite Spektrum aktueller Entwicklungen in
der Informatik. Angesprochen sind Fachleute aus Wissenschaft und
Praxis, die sich einen fundierten Überblick über die wichtigsten
aktuellen Trends in der Informatik verschaffen möchten. http://www.informatik2005.de/
CAMPUS INNOVATION HAMBURG 2005: Visionen der vernetzten Hochschule Datum: 20.-21. September 2005 Ort: Mediencampus Finkenau, Hamburg Beschreibung: Die
diesjährige Campus Innovation versteht sich nicht nur als ein Forum für
die Diskussion aktueller hochschulpolitischer Herausforderungen rund um
das Thema Modernisierung von Forschung, Lehre und Campus Management,
sondern sie ist zugleich eine Plattform für Best Practices und
konkreten Erfahrungsaustausch. Die derzeit vom BMBF zur Förderung
ausgewählten Innovations-Projekte aus dem Programm E-Learning Dienste
für die Wissenschaft bilden beispielsweise einen der Schwerpunkte der
Praxisprojekt-Vorstellungen. |
Daneben wird es eine Vielzahl weiterer Präsentationen und Workshops aus Hochschulen, Projekten und Unternehmen geben. http://www.campus-innovation.de/
INFOS '05 - 11. Fachtagung der GI "Informatik und Schule", Technische Universität Dresden Datum: 28.-30. September 2005 Veranstalter: Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) - Fachausschuß 7.3 "Informatische Bildung in Schulen" Ort: Dresden Information: TU Dresden, Fakultät Informatik, 01062 Dresden infos05@inf.tu-dresden.de http://www.infos05.de/ Inhalte: Informatikunterricht - Konzepte und Realisierung, Fachübergreifende Konzepte - Informatikthemen im Unterricht, Informatik und Beruf - Informatische Bildung an beruflichen Lernorten, Bildungsstandards - Niveaustufen informatischer Bildung, Lehrerbildung - notwendige Konsequenzen.
MPTL 10 Datum: 5.-7. Oktober 2005 Ort: Freie Universität Berlin Beschreibung: Workshop für Multimedia im Physikunterricht http://pen.physik.uni-kl.de/ w_jodl/MPTL/MPTL10/index.html | |
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Beispiel des Monats |
Das SMILE Projekt: Streaming Video Clips für den Fremdsprachenunterricht Das
SMILE Projekt dient der Erprobung des Einsatzes von Streaming Media
Technologien im Fremdsprachenunterricht. SMILE stellt für die
Fremdsprachen Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch
Video-Clips zur Verfügung, die jeweils kulturelle oder landeskundliche
Themen eines Landes behandeln und dabei auch regionale Besonderheiten
berücksichtigen. Die Dauer der Clips beträgt ca. drei bis maximal
vier Minuten, der Inhalt wird von qualifizierten Sprechern vorgetragen.
Die Themen werden von Fremdsprachenlehrern pädagogisch aufbereitet,
dazu werden Standardübungen erstellt und eine Vokabelübersicht
angelegt. Die Clips enden mit jeweils drei bis fünf Arbeitsfragen zum
behandelten Thema.
Blended-Learning-Tool für verschiedene Plattformen Der
Einsatz der Clips ist für eine Blended-Learning-Situation gedacht, die
Clips dienen als Hilfsmittel, aber sie ersetzen den Lehrer nicht. Die
visuelle Komponente, also der sichtbare Sprecher bzw. die Sprecherin,
soll das Verständnis des gebotenen Inhalts erleichtern. Die
Streaming-Technologie erlaubt ein individuelles Arbeitstempo der
Lernenden, da nicht verstandene Passagen sofort wiederholt werden
können. Zum gesprochenen Text können in einem parallel laufenden
Fenster Zusatzmaterialien in Form von Bildern oder Flash-Filmen
angezeigt werden. Die Verfügbarkeit der Clips ist über verschiedene
Kanäle möglich: Als CD für den Einsatz auf einem Stand-alone-Gerät, als
LAN-CD für ein Schul-Intranet oder für den Klassenserver in einer
Notebook-Klasse, als Video-on-Demand über das Web oder auch als
speziell komprimierte Clips für Pocket-PCs. SMILE Clips können die
traditionellen Listening-Comprehension-Übungen mit deutlichem Mehrwert
ersetzen.
Einbettung in eine Client Anwendung Die
Videos sind in eine Client Anwendung eingebettet, dieser SMILE Client
kennt zwei Betriebsarten, einen Master-Modus und den Studenten-Modus.
Der Master-Modus ist für lehrkräfte bestimmt, in dieser Betriebsart
können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden, z.B. welche
Videos für die Schülerinnen und Schüler sichtbar sein sollen, weiterhin
können zu den einzelnen Clips Übungen geladen werden, die vom Lehrer
selbst erstellt wurden. In einer Netzwerkumgebung kann auch ein
integriertes Lerngruppenmanagement eingesetzt werden. Nach einem
thematisch einführenden Warming-up sehen die Schüler den Videoclip,
verarbeiten die thematischen Informationen und registrieren Aussprache
und Intonation der Redner. Im Vokabelbereich können die neu
erarbeiteten Begriffe mit akustisch hinterlegter Musteraussprache
wiederholt und gefestigt werden. Im nächsten Schritt werden die
Arbeitsfragen zum Inhalt bearbeitet und schriftlich dokumentiert. Die
für diesen Clip wesentlichen Sprachkomponenten werden mit den
enthaltenen Standardübungen oder mit Ergänzungsübungen trainiert. Die
Ergebnisse werden im Plenum und lehrermoderiert erörtert. In
Gruppenarbeit werden inhaltsbezogene Vergleichsarbeiten angestellt
(etwa Situation im Heimatort etc.), anschließend dokumentiert und
präsentiert. Es folgen Arbeitsaufträge zur vertiefenden Erforschung des
Themas, beispielsweise über Web-Recherchen oder über Literaturhinweise.
Präsentationen, Kurzreferate, Übungslösungen usw. dienen zur Evaluierung des Lernfortschritts.
Didaktischer Mehrwert aus der Lehrerperspektive Die
technischen Möglichkeiten des SMILE Clients ermöglichen völlig
individuelle Arbeitstechniken und berücksichtigen dadurch die
verschiedenen Lerntypen und Lernstile. Durch das individuell
bestimmbare Lerntempo wird den Schülerinnen und Schülern mehr
Eigenständigkeit ermöglicht, gleichzeitig steht den Lehrenden mehr Zeit
für die Behandlung von individuellen Lernproblemen zur Verfügung. Die
Lehrerrolle verschiebt sich während der Trainingsphasen in eine
begleitende, tutorielle und animierende Richtung. Die
Fremdsprachenmaterialien des SMILE Projekts sind für den Unterricht mit
wenigen Mausklicks sofort verfügbar und bedürfen keiner langwierigen
Lehrerrecherchen. Die eingebauten Übungsmaterialien ersparen den
Fremdsprachenlehrern das mühsame Entwickeln und Zusammenstellen von
passenden Übungen. In einer weiteren Ausbaustufe ist vorgesehen,
die Clips mit begleitenden Edutainment Einheiten auszustatten. Das
Konzept sieht hier vor, dass eine Aufgabe im direkten Themenbezug zum
jeweiligen Clip mit spielerischem Reiz bewältigt werden soll, wobei
alle Anweisungen durch einen Native-Speaker in der Fremdsprache (in
diesem Fall aus dem OFF) gegeben werden. Das Spielfeld ist eine
grafische Werkbank, die Objekte dieser Miniwelt sollen aufgrund der
Anweisungen manipuliert werden, um das Lernspiel erfolgreich zu beenden. Weitere Informationen und Beispiele finden sich im Internet: http://www.smileone.tv/ | |
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Zeitschrift LOG IN |
Die Zeitschrift LOG IN - Computer und Informatik in der Schule erscheint
sechsmal jährlich mit wechselnden Themenschwerpunkten. Die Zielgruppen
von LOG IN sind primär Lehrer an allgemein bildenden Schulen der
Sekundarstufen I und II, die informatische Bildung vermitteln,
d.h. Unterricht zur informations- und kommunikationstechnologischen
Grundbildung und Informatikunterricht erteilen sowie fachintegrierten
Computereinsatz in der Schule betreiben, sekundär Mitarbeiter in
Kultusverwaltungen, Studenten im Lehramtsstudium, Dozenten in der
Lehreraus-, -fort- und -weiterbildung und Lehrer an
kaufmännisch-berufsbildenden Schulen sowie tertiär Wissenschaftler an
lehrerbildenden Institutionen einschließlich Universitäten, Lehrer an
gewerblich-technischen Berufsschulen und Interessenten aus den
Bereichen der Erwachsenenbildung und des Hardware- und
Software-Vertriebs für Schulen.
Zur Website der Zeitschrift LOG IN: http://www.log-in-verlag.de/wwwredlogin/ Zur Website des LOG IN-Verlags: http://www.log-in-verlag.de/
Hier kann ein kostenfreies Probeheft angefordert werden. Download des 20-Jahreregisters von LOG IN. Softwareangebot des LOG IN-Service. | |
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Vorschau auf die kommenden Themenhefte |
Heft 133: Wettbewerbe.
Heft 134: Autonome intelligente Systeme.
Heft 135: Standards in der informatischen Bildung.
Heft 136/137: Gesellschaftliche Themen im Unterricht.
Heft 138: Unterrichtsentwicklung.
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Mitarbeit an der Zeitschrift: Manuskripte
sind jederzeit willkommen. Auch unverlangt eingesandte Manuskripte
werden sorgfältig geprüft. Bitte senden Sie mögliche Artikel zur
Prüfung an die Redaktion in Berlin - am besten als E-Mail-Anhang.
Beachten Sie aber in jedem Falle die Autorenhinweise, die hier als
PDF-Datei heruntergeladen werden können. Kurzfassung Langfassung | |
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Vorschau Heft 133 - Wettbewerbe |
Wird der Begriff "Wettbewerb" heutzutage benutzt, so
steht er im Allgemeinen in ökonomischen Zusammenhängen. Wird dazu auch
noch der Begriff "Globalisierung" genannt, dann gewinnt das Wort
"Wettbewerb" mehr und mehr eine bedrohliche, eine negative Bedeutung.
Doch Wettbewerb hat nicht nur mit Ökonomie zu tun - es gibt auch
Wettbewerbe im Sinne von sportlichem Wettkampf. Diese Wettkämpfe
unterliegen fairen Regeln, die niemanden bevorzugen oder
benachteiligen. Es geht dann nur darum, die Fähigkeiten der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem solchen Wettkampf untereinander
zu vergleichen und - wie bei olympischen Spielen - diejenigen, die die
gestellte Aufgabe am besten gelöst haben, entsprechend zu würdigen. Aus
dieser sportlichen Idee haben sich auch Wettbewerbe entwickelt, die
sich auf informatische Kompetenzen gründen. Sie werden in diesem Heft
vorgestellt.
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THEMA
Informatik-Wettbewerbe in Deutschland - Eine Übersicht von Wolfgang Pohl
Nationale Informatikwettbewerbe im Ausland von Wolfgang Pohl und der LOG-IN-Redaktion
Multimedia als Herausforderung von Bernhard Koerber
PRAXIS & METHODIK
Protokolle - Ein forschender Zugang zur Entwicklung von
Erklärungsmodellen für die Kommunikation in Rechnernetzen (Teil 1) von
Daniel Jonietz
Rekursion - Ein Thema für den Informatikunterricht von Michael Fothe
Interaktives Modellieren im virtuellen Raum von Heinz Schumann
Werkstatt:Komponentenbasierte Entwicklung dynamischer HTML-Seiten -
Ein Schwarzes Brett als Gästebuch im World Wide Web (Teil 1) von Alfred
Hermes
COLLEG Unterricht mit StarOffice 7 - Teil 3.1: Die Schuldenfalle von Ingo-Rüdiger Peters | |
IMPRESSUM: Redaktion LOG IN Jürgen Müller (verantwortlich im Sinne des Presserechts) Habelschwerdter Allee 45 D-14195 Berlin Tel.: +49-30-83 85 63 39 E-Mail: redaktionspost@log-in-verlag.de
Jan Eiffler (Gestaltung) Universität Siegen Fachbereich 12 - Elektrotechnik und Informatik Didaktik der Informatik und E-Learning
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