Newsletter Ausgabe Nr. 2
Mai 2005

Liebe Leserin, lieber Leser,
wir begrüßen Sie herzlich zur zweiten Ausgabe unseres LOG-IN-Newsletters, ganz besonders unsere
neuen Newsletter-Abonnenten! 

Wir sammeln Unterrichtsbeispiele und Hinweise zu deren Quelle. Haben Sie ein interessantes Unterrichtsbeispiel gefunden oder selbst entwickelt und wollen es der Newslettergemeinschaft vorstellen? Wir freuen uns sehr auf ihre Beiträge und Rückmeldungen! redaktionspost@log-in-verlag.de

Zunächst wüschen wir Ihnen Freude beim Lesen der Mai-Ausgabe.

Berichte
SPEAKY - die multimediale Redneranalyse
Gut zu präsentieren ist wahrscheinlich eines der wichtigsten Kriterien im Berufsleben von Lehrerinnen und Lehren. Durch gute rhetorische Kenntnisse kann man das Publikum für ein Thema begeistern und Inhalte vermitteln. Oft wirken jedoch Vorträge nicht optimal und das Auditorium verliert nach kurzer Zeit die Aufmerksamkeit.
Es gibt eine Unzahl an Literatur bezüglich Vortragstechnik und Rhetorik, doch es bietet sich nur schwer die Möglichkeit für einen Redner sich selbst zu analysieren, um Auffälligkeiten zu entdecken. Mit diesem Problem hat sich ein Team aus Betreuern und Studierenden an der FH JOANNEUM Graz beschäftigt. Als Ergebnis der Arbeit entwickelten sie die Software SPEAKY.
Als wissenschaftliche Grundlage für SPEAKY dient das im Bereich der Kommunikation entstandene JOHARI Fenster - benannt nach Joe Luft und Harry Ingham. Das JOHARI-Fenster stellt die Veränderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung einer Person in einer Gruppe dar. Der sog. "Blinde Fleck" repräsentiert das Verhalten eines Vortragenden, das für das Publikum sichtbar und erkennbar ist, dem Redner selbst hingegen nicht bewusst ist. Ziel ist es, mit Hilfe eines Feedback-Prozesses den "Blinden Fleck" zu verkleinern. Dieser Prozess erfolgt mit SPEAKY in der Selbst-Analyse. Der Vortragende untersucht seine durch SPEAKY aufbereitete Präsentation nach Auffälligkeiten, um seine in weiterer Folge zu verbessern.
Dieses Software-Tool ist eine multimediale Redneranalyse, welche die Analyse eines Vortragenden anhand von objektiv messbaren Daten, wie Position, Bewegung, Lautstärke, Redepausen, Folienanzahl, Wörter per Folie usw. ermöglicht. SPEAKY sammelt während einer Präsentation die entsprechenden Daten, filtert sie und bereitet sie so auf, dass auf Knopfdruck ein aufgezeichneter Vortrag analysiert werden kann.
Die Software stellt damit primär ein Hilfsmittel für einen Vortragenden dar, sich selbst zu bewerten.
Anhand der visualisierten Daten werden Auffälligkeiten (zum Bespiel eine lauter/leiser werdende Stimme des Vortragenden) gezielt angesteuert.
Im Herbst des letzten Jahres gewann SPEAKY im Rahmen des Multimedia & eBusiness Staatspreis Österreich den Förderpreis.
Den jüngsten Cup landete SPEAKY beim Multimedia Transfer 2005 (MMT05) in Karlsruhe. Der Multimedia Transfer ist ein Multimedia-Award für Deutschland, Schweiz und Österreich bei dem insgesamt 115 Projekte eingereicht wurden. SPEAKY konnte sich in der Finalrunde gegen 19 Projekte durchsetzen und erlangte den Gesamtsieg.
SPEAKY wird im Rahmen von Diplomarbeiten weiterentwickelt.
Interessenten an SPEAKY können sich auf der Website http://www.speaky.org/ über Neuigkeiten des Projekts auf dem Laufenden halten.
Forum

Rekursion und Iteration: Ein Test zur Unterstützung von Informatiklehrerinnen und -lehrern
http://www.informatiktest.de/

1. Ziel des Tests zum Thema "Rekursion und Iteration" ist das Erforschen von Möglichkeiten zur sinnvollen Unterstützung der Arbeit von Informatiklehrerinnen und -lehrern. Die Universität Jena stellt dazu allen interessierten allgemein bildenden Schulen mit gymnasialer Oberstufe in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz Testaufgaben und Musterlösungen kostenfrei zum Ausdrucken und Kopieren bereit.

2. Beteiligen können sich Grund- und Leistungskurse Informatik sowie andere Informatikkurse im letzten Schuljahr (Kl. 12 bzw. 13). Die Schü­lerinnen und Schüler erfah­ren das Thema des Tests, werden auf ihn jedoch nicht speziell vorbereitet. Computer sind bei der Bearbeitung der Testaufgaben als Hilfsmittel nicht zugelassen.

3. Für das Schreiben des Tests ist die Woche vom 19. bis 23. September 2005 vorgesehen. Es ist nicht notwendig, alle Informatik­kur­se einer Schule einzubeziehen. In allen beteiligten Kursen einer Schule soll der Test gleichzeitig geschrieben werden. Es wird erwartet, dass die Testaufgaben von allen Schülerinnen und Schülern des Kurses bearbeitet werden. Die Arbeitszeit be­trägt 45 Minu­ten.

4. Unmittelbar nach der Bear­bei­­tung des Tests sollten - sofern das schulorganisatorisch machbar ist - zusätzlich Interviews mit einzelnen Schülern zu ihren Antworten stattfinden.

5. Die unter­rich­tenden Informatik­lehrerinnen und -lehrer korri­gie­ren die Antwor­ten ihrer Schü­­le­rin­­nen und Schüler und ziehen dann Schluss­­folge­­rungen für ihren Unter­­richt und dessen Fort­­­ent­wick­lung. Die Schüler­antworten werden nicht beno­tet. Die Test­­­ergeb­nisse der Schüle­rin­nen und Schü­ler verbleiben in der Schule und werden an die Uni­versität Jena nicht übermittelt.

6. Voraussetzung für die Beteiligung ist das Absenden eines Anmeldungsbogens an die Universität Jena. Der Anmeldungsbogen muss vom Schulleiter unterschrieben sein. Letztmöglicher Termin dafür ist der 30. Juni 2005. Die benannten Lehrerinnen und Lehrer erhalten dann von der Universität Jena Login und Kennwort für den Zugang zum geschützten Bereich dieser Homepage.

7. Testaufgaben und Musterlösungen können vom 12. bis 23. September 2005 von dieser Homepage herunter geladen werden. Die Schulen verpflichten sich, die Testaufgaben bis zum 24. September 2005 weit­ge­hend vertraulich zu behandeln, d. h. sie werden nur im Test ein­ge­setzt und es erfolgt keine Weitergabe an Dritte.

8. Nach Auswertung des Tests werden die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer gebeten, die Wirksamkeit des Vorge­hens kompakt einzuschätzen. Das webbasierte Ausfüllen des Fragebogens wird ungefähr 15 Minuten dauern. Dafür ist der Zeitraum vom 19. September bis 23. Oktober 2005 vorgesehen. Die Einschätzungen werden im Rahmen der Forschungstätigkeit an der Universität Jena ausgewertet. Die Auswertung erfolgt nach Ländern und nicht nach Schulen. In der Auswertung geht es ausschließlich um die Frage, ob das dargestellte Szenarium ein geeigneter Weg zur Unterstützung von Informatiklehrerinnen und -lehrern ist.

9. Die zuständigen Ministerien wurden am 25. Februar 2005 über das Vorhaben informiert. Soweit erforderlich, wird über Reaktionen aus den Ministerien auf dieser Homepage berichtet werden.

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Michael Fothe, Casio-Stiftungsprofessur für Didaktik der Informatik/Mathematik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Kooperationspartner:
Prof. Dr. Klaus Küspert
Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Dr. Heidrun Ludwig
Zentrum für Didaktik
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Dr. Wolfgang Moldenhauer
Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien ( ThILLM )
Bad Berka
Marcus Wenzel, Informatikstudent

Neu bei bildungsserver.de: Medien und Bildung
Seit Mitte April 2005 ist beim Deutschen Bildungsserver ein neuer Themenbereich "Medien und Bildung" zu finden. Damit bietet das Internetportal für Bildung allen Interessierten eine zentrale deutschsprachige Sammlung von Internetquellen zu diesem alle Bildungsbereiche berührenden Querschnittsthema. Im vom Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht(FWU) redaktionell verantworteten Bildungsserver-Kapitel "Medien und Bildung" werden nicht nur Schule und Unterricht betreffende Informationen gesammelt und systematisiert, sondern auch solche zu anderen Themen des Deutschen Bildungsservers wie Kindertagesbetreuung, Erwachsenenbildung oder Hochschule. Darüber hinaus versammelt "Medien und Bildung" unter dem spezifischen Blickwinkel der Medienbildung ausgewählte Online-Texte und wissenschaftliche Grundsatztexte zu Schwerpunkten der medienpädagogischen Diskussion. Der Themenbereich ist direkt über die Adresse http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2675 zu erreichen.
Im Detail reicht das Informationsangebot von einschlägigen Institutionen und Vereinigungen bis zu Materialien für die praktische Arbeit z. B. im Foto- oder Audiobereich. Schwerpunkte des Portals sind neben einer Auswahl von Online-Texten zum Komplex "Medienbildung" insbesondere unterstützende Informationen zur Unterstützung der aktiven Medienarbeit und zur Förderung von Medienkompetenz. Ausführliche Hinweise zu aktuellen Angeboten des Deutschen Bildungsservers im Bereich des E-Learning sowie zu den mit dem Einsatz von Medien immer verbundenen Fragen des Medienrechts runden das Angebot ab.
Als ergänzenden Service bietet "Bildung und Medien" ferner ein Medienglossar sowie Informationen zu nationalen und internationalen Veranstaltungen medienpädagogischen Inhalts.

Viertes Symposium für Informationsdesign an der HdM Stuttgart am 2. Juni 2005:
"Spielend Lernen"

Am 2. Juni 2005 findet an der HdM das vierte Symposium für Informationsdesign statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema "Digital Game Based Learning" und damit die Frage, wie durch den Einsatz von spielerischen Elementen in virtuellen Lernangeboten die Motivation und die Effektivität des Lernprozesses gesteigert werden können.
Das Symposium wird organisiert vom Studiengang Informationsdesign der HdM und der SIG-GLUE (Special Interest Group for Game Based Learning for Universities and lifElong Learning), einem Forschungsprojekt der Professoren Dr. Michael Burmester und Frank Thissen. SIG-GLUE wird von der Europäischen Union gefördert. Zu den Projektpartnern zählen Hochschulen in Finnland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich und Schweden.
Von 10 bis 18.00 Uhr werden didaktische und pädagogische Problemstellungen diskutiert. Beispiele aus der Praxis veranschaulichen die Vorträge. Auf dem Programm steht unter anderem ein Beitrag über dramaturgische Strategien für das E-Learning von Professorin Dr. Huberta Kritzenberger, Leiterin des Studiengangs Medienautor der HdM, und Professor Dr. Wilfried Mödinger, Studiengang Medienwirtschaft der HdM. Professor Dr. Michael Burmester, Studiengang Informationsdesign der HdM, und Daniela Edinger, Mitarbeiterin im SIG-GLUE-Forschungsprojekt, stellen vor, wie mit Hilfe von Geschichten Lernerfolge erzielt werden sollen.
Bereits am Tag zuvor, am 1. Juni 2005, von 17.00 bis 20.00 Uhr, präsentieren Studenten der HdM und der Fachhochschule Joanneum in Graz aktuelle Arbeiten zum Thema „Spielbasiertes Lernen“.
Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet mit Frühbucherrabatt bis zum 16. Mai 50 Euro (10 Euro für Studenten), danach 75 Euro (20 Euro für Studenten). Unter www.information-design-symposium.de sind weitere Informationen zur Anmeldung zu finden.
Weiterführende Informationen unter:
http://www.information-design-symposium.org/
http://www.hdm-stuttgart.de/idb
http://www.sig-glue.net/

Veranstaltungskalender
Wikimania 2005
Datum: 4.-8. August 2005
Ort: Frankfurt
Beschreibung: Zentrale Themen der 1. Internationalen Wikimedia-Konferenz sind Wikikultur, deren Technologie und die Welt des freien Wissens. Das Programm umfasst Vorträge, Workshops und Tutorials sowohl für Newcomer als auch für "alte Hasen".
http://wikimania.wikimedia.org/
wiki/Hauptseite

Informatik 2005 - Informatik verbindet
Datum: 19.-21. September 2005
Ort: Bonn
Die alljährlich stattfindende Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik präsentiert traditionell das breite Spektrum aktueller Entwicklungen in der Informatik. Angesprochen sind Fachleute aus Wissenschaft und Praxis, die sich einen fundierten Überblick über die wichtigsten aktuellen Trends in der Informatik verschaffen möchten.
http://www.informatik2005.de/

CAMPUS INNOVATION HAMBURG 2005: Visionen der vernetzten Hochschule
Datum:
20.-21. September 2005
Ort: Mediencampus Finkenau, Hamburg
Beschreibung: Die diesjährige Campus Innovation versteht sich nicht nur als ein Forum für die Diskussion aktueller hochschulpolitischer Herausforderungen rund um das Thema Modernisierung von Forschung, Lehre und Campus Management, sondern sie ist zugleich eine Plattform für Best Practices und konkreten Erfahrungsaustausch. Die derzeit vom BMBF zur Förderung ausgewählten Innovations-Projekte aus dem Programm E-Learning Dienste für die Wissenschaft bilden beispielsweise einen der Schwerpunkte der Praxisprojekt-Vorstellungen.

Daneben wird es eine Vielzahl weiterer Präsentationen und Workshops aus Hochschulen, Projekten und Unternehmen geben.
http://www.campus-innovation.de/

INFOS '05 - 11. Fachtagung der GI "Informatik und Schule", Technische Universität Dresden
Datum:
28.-30. September 2005
Veranstalter: Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) - Fachausschuß 7.3 "Informatische Bildung in Schulen"
Ort: Dresden
Information: TU Dresden, Fakultät Informatik, 01062 Dresden
infos05@inf.tu-dresden.de
http://www.infos05.de/
Inhalte:
Informatikunterricht - Konzepte und Realisierung,
Fachübergreifende Konzepte - Informatikthemen im Unterricht,
Informatik und Beruf - Informatische Bildung an beruflichen Lernorten,
Bildungsstandards - Niveaustufen informatischer Bildung,
Lehrerbildung - notwendige Konsequenzen.

MPTL 10
Datum: 5.-7. Oktober 2005
Ort: Freie Universität Berlin
Beschreibung: Workshop für Multimedia im Physikunterricht
http://pen.physik.uni-kl.de/
w_jodl/MPTL/MPTL10/index.html

Beispiel des Monats
Das SMILE Projekt: Streaming Video Clips für den Fremdsprachenunterricht
Das SMILE Projekt dient der Erprobung des Einsatzes von Streaming Media Technologien im Fremdsprachenunterricht. SMILE stellt für die Fremdsprachen Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch Video-Clips zur Verfügung, die jeweils kulturelle oder landeskundliche Themen eines Landes behandeln und dabei auch regionale Besonderheiten berücksichtigen. Die Dauer der Clips beträgt ca. drei bis
maximal vier Minuten, der Inhalt wird von qualifizierten Sprechern vorgetragen. Die Themen werden von Fremdsprachenlehrern pädagogisch aufbereitet, dazu werden Standardübungen erstellt und eine Vokabelübersicht angelegt. Die Clips enden mit jeweils drei bis fünf Arbeitsfragen zum behandelten Thema.

Blended-Learning-Tool für verschiedene Plattformen
Der Einsatz der Clips ist für eine Blended-Learning-Situation gedacht, die Clips dienen als Hilfsmittel, aber sie ersetzen den Lehrer nicht. Die visuelle Komponente, also der sichtbare Sprecher bzw. die Sprecherin, soll das Verständnis des gebotenen Inhalts erleichtern. Die Streaming-Technologie erlaubt ein individuelles Arbeitstempo der Lernenden, da nicht verstandene Passagen sofort wiederholt werden können. Zum gesprochenen Text können in einem parallel laufenden Fenster Zusatzmaterialien in Form von Bildern oder Flash-Filmen angezeigt werden. Die Verfügbarkeit der Clips ist über verschiedene Kanäle möglich: Als CD für den Einsatz auf einem Stand-alone-Gerät, als LAN-CD für ein Schul-Intranet oder für den Klassenserver in einer Notebook-Klasse, als Video-on-Demand über das Web oder auch als speziell komprimierte Clips für Pocket-PCs. SMILE Clips können die traditionellen Listening-Comprehension-Übungen mit deutlichem Mehrwert ersetzen.

Einbettung in eine Client Anwendung
Die Videos sind in eine Client Anwendung eingebettet, dieser SMILE Client kennt zwei Betriebsarten, einen Master-Modus und den Studenten-Modus. Der Master-Modus ist für lehrkräfte bestimmt, in dieser Betriebsart können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden, z.B. welche Videos für die Schülerinnen und Schüler sichtbar sein sollen, weiterhin können zu den einzelnen Clips Übungen geladen werden, die vom Lehrer selbst erstellt wurden. In einer Netzwerkumgebung kann auch ein integriertes Lerngruppenmanagement eingesetzt werden.
Nach einem thematisch einführenden Warming-up sehen die Schüler den Videoclip, verarbeiten die thematischen Informationen und registrieren Aussprache und Intonation der Redner. Im Vokabelbereich können die neu erarbeiteten Begriffe mit akustisch hinterlegter Musteraussprache wiederholt und gefestigt werden. Im nächsten Schritt werden die Arbeitsfragen zum Inhalt bearbeitet und schriftlich dokumentiert. Die für diesen Clip wesentlichen Sprachkomponenten werden mit den enthaltenen Standardübungen oder mit Ergänzungsübungen trainiert. Die Ergebnisse werden im Plenum und lehrermoderiert erörtert. In Gruppenarbeit werden inhaltsbezogene Vergleichsarbeiten angestellt (etwa Situation im Heimatort etc.), anschließend dokumentiert und präsentiert. Es folgen Arbeitsaufträge zur vertiefenden Erforschung des Themas, beispielsweise über Web-Recherchen oder über Literaturhinweise. Präsentationen, Kurzreferate, Übungslösungen
usw. dienen zur Evaluierung des Lernfortschritts.

Didaktischer Mehrwert aus der Lehrerperspektive
Die technischen Möglichkeiten des SMILE Clients ermöglichen völlig individuelle Arbeitstechniken und berücksichtigen dadurch die verschiedenen Lerntypen und Lernstile. Durch das individuell bestimmbare Lerntempo wird den Schülerinnen und Schülern mehr Eigenständigkeit ermöglicht, gleichzeitig steht den Lehrenden mehr Zeit für die Behandlung von individuellen Lernproblemen zur Verfügung. Die Lehrerrolle verschiebt sich während der Trainingsphasen in eine begleitende, tutorielle
und animierende Richtung. Die Fremdsprachenmaterialien des SMILE Projekts sind für den Unterricht mit wenigen Mausklicks sofort verfügbar und bedürfen keiner langwierigen Lehrerrecherchen. Die eingebauten Übungsmaterialien ersparen den Fremdsprachenlehrern das mühsame Entwickeln und Zusammenstellen von passenden Übungen.
In einer weiteren Ausbaustufe ist vorgesehen, die Clips mit begleitenden Edutainment Einheiten auszustatten. Das Konzept sieht hier vor, dass eine Aufgabe im direkten Themenbezug zum jeweiligen Clip mit spielerischem Reiz bewältigt werden soll, wobei alle Anweisungen durch einen Native-Speaker in der Fremdsprache (in diesem Fall aus dem OFF) gegeben werden. Das Spielfeld ist eine grafische Werkbank, die Objekte dieser Miniwelt sollen aufgrund der Anweisungen manipuliert werden, um das Lernspiel erfolgreich zu beenden.
Weitere Informationen und Beispiele finden sich im Internet:
http://www.smileone.tv/

Zeitschrift LOG IN
Die Zeitschrift LOG IN - Computer und Informatik in der Schule erscheint sechsmal jährlich mit wechselnden Themenschwerpunkten. Die Zielgruppen von LOG IN sind primär Lehrer an allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufen I und II, die informatische Bildung vermitteln, d.h. Unterricht zur informations- und kommunikationstechnologischen Grundbildung und Informatikunterricht erteilen sowie fachintegrierten Computereinsatz in der Schule betreiben, sekundär Mitarbeiter in Kultusverwaltungen, Studenten im Lehramtsstudium, Dozenten in der Lehreraus-, -fort- und -weiterbildung und Lehrer an kaufmännisch-berufsbildenden Schulen sowie tertiär Wissenschaftler an lehrerbildenden Institutionen einschließlich Universitäten, Lehrer an gewerblich-technischen Berufsschulen und Interessenten aus den Bereichen der Erwachsenenbildung und des Hardware- und Software-Vertriebs für Schulen.

Zur Website der Zeitschrift LOG IN: http://www.log-in-verlag.de/wwwredlogin/
Zur Website des LOG IN-Verlags: http://www.log-in-verlag.de/

Hier kann ein kostenfreies Probeheft angefordert werden.
Download des 20-Jahreregisters von LOG IN.
Softwareangebot des LOG IN-Service.
Vorschau auf die kommenden Themenhefte
Heft 133: Wettbewerbe.

Heft 134: Autonome intelligente Systeme.

Heft 135: Standards in der informatischen Bildung.

Heft 136/137: Gesellschaftliche Themen im Unterricht.

Heft 138: Unterrichtsentwicklung.

Mitarbeit an der Zeitschrift:
Manuskripte sind jederzeit willkommen. Auch unverlangt eingesandte Manuskripte werden sorgfältig geprüft. Bitte senden Sie mögliche Artikel zur Prüfung an die Redaktion in Berlin - am besten als E-Mail-Anhang. Beachten Sie aber in jedem Falle die Autorenhinweise, die hier als PDF-Datei heruntergeladen werden können.

Kurzfassung
Langfassung
Vorschau Heft 133 - Wettbewerbe
Wird der Begriff "Wettbewerb" heutzutage benutzt, so steht er im Allgemeinen in ökonomischen Zusammenhängen. Wird dazu auch noch der Begriff "Globalisierung" genannt, dann gewinnt das Wort "Wettbewerb" mehr und mehr eine bedrohliche, eine negative Bedeutung. Doch Wettbewerb hat nicht nur mit Ökonomie zu tun - es gibt auch Wettbewerbe im Sinne von sportlichem Wettkampf. Diese Wettkämpfe unterliegen fairen Regeln, die niemanden bevorzugen oder benachteiligen. Es geht dann nur darum, die Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem solchen Wettkampf untereinander zu vergleichen und - wie bei olympischen Spielen - diejenigen, die die gestellte Aufgabe am besten gelöst haben, entsprechend zu würdigen. Aus dieser sportlichen Idee haben sich auch Wettbewerbe entwickelt, die sich auf informatische Kompetenzen gründen. Sie werden in diesem Heft vorgestellt.
THEMA

Informatik-Wettbewerbe in Deutschland - Eine Übersicht von Wolfgang Pohl

Nationale Informatikwettbewerbe im Ausland von Wolfgang Pohl und der LOG-IN-Redaktion

Multimedia als Herausforderung von Bernhard Koerber

PRAXIS & METHODIK

Protokolle - Ein forschender Zugang zur Entwicklung von Erklärungsmodellen für die Kommunikation in Rechnernetzen (Teil 1) von Daniel Jonietz

Rekursion - Ein Thema für den Informatikunterricht von Michael Fothe

Interaktives Modellieren im virtuellen Raum von Heinz Schumann

Werkstatt:Komponentenbasierte Entwicklung dynamischer HTML-Seiten - Ein Schwarzes Brett als Gästebuch im World Wide Web (Teil 1) von Alfred Hermes

COLLEG

Unterricht mit StarOffice 7 - Teil 3.1: Die Schuldenfalle von Ingo-Rüdiger Peters
IMPRESSUM:
Redaktion LOG IN
Jürgen Müller (verantwortlich im Sinne des Presserechts)
Habelschwerdter Allee 45
D-14195 Berlin Tel.: +49-30-83 85 63 39
E-Mail: redaktionspost@log-in-verlag.de
 
Jan Eiffler (Gestaltung)
Universität Siegen
Fachbereich 12 - Elektrotechnik und Informatik
Didaktik der Informatik und E-Learning
http://www.die.informatik.uni-siegen.de/

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