Archiv für Ingo Peters

Winterblues adé: Die besten Tipps gegen die November-Depression

Nach der Zeitumstellung Ende Oktober greift sie meist um sich: die Herbst- bzw. Winterdepression. Schlechtes Wetter, wenig Sonne und das trostlose Grau in Grau legen sich wie ein schwerer Mantel auf das Gemüt der Betroffenen. Der Winterblues kann jeden treffen. Eine gedrückte Stimmung, Müdigkeit und antriebslose Niedergeschlagenheit können die Folge sein. Doch bereits mit einfachen Maßnahmen, kann man der Trübseligkeit entgegenwirken. Der Online-Marktplatz StarOfService hat die besten Tipps zusammengetragen, wie man die Winterdepression abwehren und auch in der dunklen Jahreszeit für positive Stimmung sorgen kann.

1. Gesundheit auf den Speiseplan

Eine bewusste Ernährung ist vor allem in den erkältungsreichen Wintermonaten von großer Bedeutung. In Pastinaken steckt bspw. alles, was wir im Winter brauchen um unsere Abwehrkräfte zu stärken: Kalium, Eisen, Vitamin B1, E und Folsäure. Auch die Steckrübe enthält neben reichlich Zucker zahlreiche Vitalstoffe wie Kalium, Vitamin C, E, B6 sowie Niacin. Rote Beete erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit und ist zudem auch sehr gesund: Calcium, Kalium, Magnesium, Vitamin C und Folsäure sind in ihr enthalten. Wer dies Gemüsesorten auf den Speiseplan packt, ist bestens für den Winter gewappnet.

2. Es werde Licht

Verstimmungen in Herbst und Winter sind nicht zuletzt auf den Lichtmangel während der dunklen Jahreszeit zurückzuführen. Grund genug diesem natürlichen Defizit während der Wintermonate entgegenzuwirken. Das Zauberwort heißt „Lichttherapie“. Entsprechende Tageslichtlampen kann man sich ganz einfach für zuhause kaufen.

3. Bewegung macht munter – und glücklich 

Bewegung weckt selbst in müden Körpern ungeahnte Kräfte. Auch wenn es manchmal schwerfällt – ein bisschen Sport, wenigstens in Form von längeren Wegstrecken zu Fuß, sollten in jeden Tag integriert werden. Die Bewegung an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und stellt die Winterdepression aufs Abstellgleis.

4. Mit Düften die Sinne beglücken

Aromaöle oder Duftlampen tauchen die eigenen vier Wände in einen wahren Rausch der Sinne – auch wenn es draußen stürmt und regnet. Sehr beliebt sind zurzeit sogenannte „Duft-Diffuser“. Diese Geräte sind bereits ab etwa 15 Euro erhältlich. Je nach Sorte können diese entweder herbstliche Gemütlichkeit erzeugen oder mit frischen Düften, den Sommer zurück auf den Plan holen.

5. Farben-Freude

Unsere Sinne sind immer auf der Suche nach Eindrücken. In Herbst und Winter fallen diese Eindrücke naturgemäß etwas kärger aus. Deshalb sollte man ihnen auf die Sprünge helfen. Warme und stimmungsvolle Farben tragen dazu bei, fehlende Lichteindrücke zu kompensieren. Farbenfrohe Vorhänge, Bezüge oder frische Blumen können zuhause eine belebende Atmosphäre erzeugen. Je grauer der Tag, desto bunter sollte das Programm sein.

6. Wärme umschmeichelt die Seele

Ein warmer Kakao, die Lieblingsdecke auf dem Sofa: Eine angenehme Grundwärme steigert das Wohlbefinden und lässt Menschen auch und gerade in der kalten Jahreszeit Gemütlichkeit empfinden. Das ist sogar Ausdruck eines Lebensgefühls. Der sogenannte „Hygge-Trend“ orientiert sich dabei an der dänischen Gemütlichkeit.

7. Kuscheln für die Glückshormone

In Zweisamkeit lässt sich das sogar noch steigern, denn Körperkontakt fördert nachweislich Glückshormone. In den deprimierenden Herbstmonaten sollte daher extra viel Zeit für Kuscheleinheiten eingeplant werden. Durch den Körperkontakt stößt der Körper das Hormon Serotonin aus – das wiederum fördert die gute Laune.

8. Winterzeit ist Kinozeit

Natürlich fehlen vielen die Sommeraktivitäten mit Freunden, wenn es draußen stürmt und neblig grau ist. Doch Cineasten kommen in dieser Jahreszeit besonders auf ihre Kosten. Herrscht im Kino von Mai bis September meist ein gähnendes Sommerloch, so gibt es jetzt viele Filme zu sehen, die allein aber auch mit Freunden zu einem tollen Erlebnis werden können.

 

Digitale Schulbücher für alle?

Digitale Schulbücher für alle? Forscher zeigen in einer Studie, wie das in Nordrhein-Westfalen gelingen kann
Bisher sind Lehrerinnen und Lehrer, die multimediale Unterrichtsmaterialen verwenden, oft auf das wohlwollende ‚Weggucken‘ der Verlage bei Urheberrechtsverletzungen angewiesen

Die Digitalisierung von Lernmaterialien stellt Lehrende, Schülerinnen und Schüler zunehmend vor Probleme: Zwar wird es immer einfacher, digitale Unterrichtsmaterialien zu nutzen, zu verändern oder neu zusammenzustellen. Das ist aber nach dem Urheberrecht eigentlich nicht erlaubt. „Außerdem prüft niemand, wie gut die zahlreichen Angebote von Lehrmaterialien im Internet überhaupt sind. Vor allem Bildungsmedien wirtschaftsnaher Anbieter sind oft nicht neutral oder von geringerer Qualität“, stellt Dr. Maximilian Heimstädt vom Reinhard-Mohn-Institut der Universität Witten/Herdecke fest.

Einen Lösungsansatz sieht er in der systematischen Förderung von „Open Educational Resources“ (OER). Dabei handelt es sich um Medien wie zum Beispiel Schulbücher – gedruckt oder digital – die unter freier Lizenz verfügbar sind. Normalerweise unterliegen in Deutschland alle Werke, die eigene geistige Schöpfungen sind, dem Urheberrecht. Doch diese Regelung sollte laut Heimstädt für digitale Schulbücher aufgehoben werden, damit alle Interessierten kostenlosen Zugang zu ihnen erhalten und die Materialien genutzt, bearbeitet und weiterverbreitet werden dürfen. Gemeinsam mit Dr. Leonhard Dobusch, Professor für Organisation an der Universität Innsbruck, hat er für das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) eine Studie erstellt, die sich mit dem Potenzial dieses Ansatzes beschäftigt.

„Durch den Einsatz von Open Educational Resources würde man Rechtssicherheit für die Lehrerinnen und Lehrer schaffen. Die verzichten aufgrund der unsicheren rechtlichen Lage oft noch auf den Einsatz moderner Unterrichtsmittel oder sie sind auf das wohlwollende ‚Weggucken‘ der Verlage bei alltäglichen Urheberrechtsverletzungen angewiesen“, so Heimstädt. „Staatlich geprüfte OER-Schulbücher könnten den Umgang mit digitalen Materialien vereinfachen und das bisher oft mangelhafte Onlinematerial deutlich verbessern.“

Dazu müsste aber das bisherige Finanzierungsmodell für Schulbücher geändert werden: „Die zentrale Stellschraube der Bildungspolitik in NRW ist es hierbei, den Schulen zu erlauben, ihr Lernmittelbudget nicht mehr nur für die Refinanzierung urheberrechtlich geschützter Bücher zu verwenden, sondern auch für die Vorfinanzierung offener Bücher“, so Heimstädt.

Als Handlungsempfehlung für die Landespolitik haben die Forscher sechs mögliche Szenarien entworfen und bewertet, wie geeignet die jeweilige Herangehensweise zur Förderung von OER-Schulbüchern ist. Als „besonders empfehlenswert“ bewerten sie die öffentliche Ausschreibung von Pilotbüchern durch die Politik und die Entwicklung von OER-Schulbuch-„Rohlingen“. Dr. Maximilian Heimstädt: „Bei der Ausschreibung von Pilotbüchern müsste die bestehende vereinzelte Förderung von Pilotprojekten zu Schulbüchern im Bereich Open Educational Resources stark ausgeweitet werden. Dadurch könnten deutlich mehr Schulbücher zu verschiedenen Fächern vorfinanziert werden. So würde auch weiteres Wissen rund um die Produktion und Nutzung von frei lizensierten Schulbüchern aufgebaut.“ Vorbild für dieses Szenario sei unter anderem Norwegen, wo seit 2006 rund 20 Prozent des Schulbuch-Budgets in die Entwicklung von OER-Materialien investiert und damit sukzessive die OER-Bestände erhöht werden.

Bei der vorgeschlagenen Entwicklung von OER-Rohlingen sollten hingegen keine „fertigen“ Schulbücher gefördert werden, sondern freie Entwürfe auf Basis der Qualitätsanforderungen des Schulministeriums NRWs. „Bildungsmedienanbieter könnten dann durch Ergänzen von multimedialen Inhalten relativ einfach ein deutlich hochwertigeres OER-Schulbuch erstellen und müssten sich nicht mehr um die offene Lizenzierung der grundlegenden Inhalte kümmern. Außerdem könnten die Rohlinge leicht auf die Erfordernisse in anderen Bundesländern angepasst werden“, erläutert Heimstädt. Vorteil dieser Idee sei es, dass sie staatliche Förderung mit den qualitätsfördernden Mechanismen des Wettbewerbs kombiniere. „Die Rohlinge würden es erlauben, OER-Schulbücher trotz Bildungsföderalismus und unterschiedlicher Kernlehrpläne der verschiedenen Bundesländer auf Bundesebene zu fördern. Wir halten dieses Szenario für sehr empfehlenswert, da die Umsetzung recht einfach, der positive Einfluss auf die OER-Entwicklung in NRW und Deutschland aber sehr hoch ist.“

Für mittelfristig vielversprechend halten die Forscher auch die Refinanzierung offener Schulbücher je nachdem, wie häufig sie genutzt werden. „Im Grunde könnte das ganz ähnlich der Vergütung von Musik über die GEMA funktionieren”, so Heimstädt. „Über repräsentative Nutzungserhebungen würde die Verbreitung der OER-Materialien erfasst werden, je mehr Schülerinnen und Schüler mit einem Buch arbeiten, desto höher die Ausschüttung an die Schulbuchersteller”.

Bürger sehen wachsende Bedrohung durch Cyberkriminelle

 

■   8 von 10 Internetnutzern wünschen sich mehr Engagement der Politik gegen Internetkriminalität
■   88 Prozent der Computerbesitzer versuchen ihr Gerät zu schützen – aber nur jeder Dritte glaubt, dass er sich damit gut genug auskennt

Der flächendeckende Angriff der Erpressersoftware WannaCry oder regelmäßige Berichte über Hackerangriffe – die große Mehrheit der Bundesbürger macht sich Sorgen um einen Anstieg der Internetkriminalität und wünscht sich mehr Einsatz von der Politik. Aktuell sind 85 Prozent der Meinung, dass die Bedrohung durch Internetkriminalität immer größer wird. 79 Prozent sagen, dass die Politik mehr Geld in spezielle Polizeieinheiten investieren sollte, die gezielt gegen Internetkriminalität vorgehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.017 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Die Polizei muss sich auch im Internet zeigen und dort auf Streife gehen. Strafverfolgung muss im Cyberraum ebenso selbstverständlich sein wie in der analogen Welt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Jeder Einzelne sollte sich im Netz selbst bestmöglich schützen, aber auch die Behörden sind in der Verantwortung. Es sind viel zu wenige Polizisten online unterwegs und zeigen in Foren oder sozialen Netzwerken Gesicht.“

Die große Mehrheit der Computernutzer ergreift heute schon Maßnahmen, um sich vor Cyberkriminellen zu schützen. 88 Prozent geben an, dass sich auf ihrem privaten Gerät mindestens ein Sicherheitsprogramm befindet oder sie einen Sicherheitsdienst nutzen. Virenschutzprogramme setzen 81 Prozent ein, eine Firewall 61 Prozent. Jeder Vierte, der privat einen Computer oder ein Smartphone nutzt (27 Prozent), gibt zudem an, dass er die eingebaute Kamera an den Geräten abklebt, da es Hackern immer wieder gelingt, über diesen Weg heimlich Aufnahmen zu machen.

Doch trotz all dieser Schutzmaßnahmen haben rund zwei Drittel der Internetnutzer (62 Prozent) das Gefühl, dass sie es gar nicht merken würden, wenn Fremde ihren Computer oder ihr Smartphone ausspionieren würden. Und nur jeder Dritte (34 Prozent) sieht sich selbst in der Lage, seine Geräte ausreichend vor Angriffen durch Cyberkriminelle zu schützen. Zugleich würde sich aber ebenfalls nur jeder Dritte (36 Prozent) gerne weiterbilden, um sich im Internet selbst besser schützen zu können. Berg: „Wissen über Gefahren im Netz und die richtigen Schutzmaßnahmen sind wichtige Bausteine im Kampf gegen Cyberkriminelle. Wir müssen dieses Wissen in der Schule und im Beruf vermitteln. Jeder Einzelne muss nicht nur aufgefordert werden, sich verantwortungsbewusst und sicher online zu bewegen, er braucht dazu auch die nötigen Informationen und Instrumente.“

YouTube-Stars sind beliebter als Schauspieler und Sportler

 

■   36 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben Lieblingsstar auf YouTube
■   Jungen sind die größeren YouTuber-Fans
■   Mit zunehmendem Alter werden YouTuber für Jugendliche uninteressanter

 
Sie testen Spielzeug, geben Schminktipps und Nachhilfe, machen Challenges mit Junk Food oder zeigen ihre neuesten Klamotten: Youtube-Stars wie Julien Bam, Bibis Beauty Palace, LeFloid oder Die Lochis kennen heute viele Kinder und Jugendliche. Und für mehr als ein Drittel von ihnen (36 Prozent) ist sogar der absolute Lieblingsstar ein YouTuber. Damit sind die sogenannten Social Influencer beliebter als Idole aus den klassischen Bereichen Sport (23 Prozent) und Schauspiel (18 Prozent). Das zeigt die Kinder- und Jugendstudie des Digitalverbands Bitkom, für die 663 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren befragt wurden. „Auch weil viele Kinder und Jugendliche heute ein eigenes Smartphone haben, spielt die Nutzung von Youtube in ihrem Freizeitverhalten eine immer stärkere Rolle“, sagt Bitkom-Expertin Marie-Teresa Weber. Um über ihre Stars jederzeit auf dem Laufenden zu bleiben, hätten viele die entsprechenden Kanäle abonniert oder folgten ihren YouTube-Stars auch auf anderen Social-Media-Plattformen. Weber: „Jugendliche finden auf YouTube Vorbilder, die für sie erreichbar scheinen. YouTube-Stars agieren mit ihren Fans auf Augenhöhe, wenn sie mit der Kamera im eigenen Kinderzimmer Videos zu Themen aus dem Alltag ihrer Fans drehen.“

Das Phänomen YouTube-Star ist vor allem bei den älteren Kindern und jüngeren Jugendlichen zu beobachten. Unter den 10- bis 12-Jährigen geben 41 Prozent an, dass ihr Lieblingsstar ein YouTuber ist, bei den 13- bis 15-Jährigen sind es 44 Prozent. Bei den 16- bis 18-Jährigen sind es dann nur noch 25 Prozent. „Die Zahlen lassen den Schluss zu, dass YouTuber für die älteren Jugendlichen nicht mehr so interessant sind. Möglicherweise spielt hier aber auch eine Rolle, dass das Phänomen YouTube-Star selbst noch recht jung ist und die älteren Jugendlichen damit vergleichsweise spät in Berührung gekommen sind“, so Weber. Außerdem fahren Jungen mehr auf die Internet-Stars ab als Mädchen. So sagen mehr als vier von zehn Jungen (42 Prozent) zwischen 10 und 18 Jahren, dass ihr Lieblingsstar ein YouTuber ist, bei den Mädchen sind es nur drei von zehn (30 Prozent).

YouTube spielt für die meisten Jugendlichen eine bedeutende Rolle. So nutzen 68 Prozent der 10 bis 18 Jahre alten Internetnutzer es zumindest ab und zu. Damit ist YouTube das beliebteste soziale Netzwerk. Die Beliebtheit steigt zudem mit dem Alter. So nutzen etwa jeder zweite 10- bis 12-Jährige (55 Prozent) und drei Viertel aller 16- bis 18-Jährigen (76 Prozent) YouTube.

Weitere Ergebnisse aus der Studie „Kinder & Jugend in der digitalen Welt“ gibt es hier.

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Junge Deutsche texten lieber statt zu telefonieren

 

■   Messenger und SMS sind häufigste Kontaktform zu Freunden
■   Persönliche Gespräche sind Kindern und Jugendlichen aber weiterhin wichtig
■   WhatsApp ist beliebtester Messenger-Dienst

 
Telefonieren ist bei jungen Deutschen out. Stattdessen kommunizieren Kinder und Jugendliche lieber per Messenger oder SMS. 77 Prozent der jungen Generation halten so den Kontakt zu Freunden. Besonders ältere Jugendliche bevorzugen diese Kommunikationsform. Während sich bei den 10- bis 12-Jährigen 66 Prozent via Messenger mit ihren Freunden unterhalten, sind es bei den 13- bis 15-Jährigen bereits 82 Prozent und bei den 16- bis 18-Jährigen 81 Prozent. Das zeigt die Kinder- und Jugendstudie des Digitalverbands Bitkom, für die 663 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren befragt wurden. Auf dem zweiten Rang folgen persönliche Gespräche (68 Prozent): 65 Prozent der Jungen und 71 Prozent der Mädchen halten so häufig Kontakt zu ihren Freunden. Abgeschlagen auf dem dritten und vierten Rang stehen das Telefongespräch per Handy (37 Prozent) und Festnetz (24 Prozent). Internettelefonie und Videochats, etwa via Skype, bevorzugen 14 Prozent bei der Kontaktpflege, lediglich 6 Prozent schreiben E-Mails, 2 Prozent Briefe. „Tippen und Texten empfinden gerade Jugendliche heute als einfacher und direkter. Man ist dabei unabhängig von der Erreichbarkeit des Kontakts und kann Textnachrichten auch nebenbei leicht absetzen“, sagt Bitkom-Expertin Marie-Teresa Weber. Für viele seien Textnachrichten außerdem weniger aufdringlich als ein Telefongespräch. „Per Telefon bespricht man heute vielfach nur noch wirklich wichtige Angelegenheiten und Intimes.“

Bei den Sozialen Netzwerken und Messengern ist WhatsApp quer durch alle Altersgruppen am beliebtesten: 90 Prozent aller Internetnutzer im Alter von 10 bis 18 Jahren nutzen den Chatdienst bereits. Bei den Jugendlichen ab 16 Jahren ist es beinahe jeder (96 Prozent). Auch andere Chatdienste sind beliebte Kontaktformen, gerade bei den Älteren: Snapchat nutzen 45 Prozent, Facebook Messenger 36 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren.

Die Wahl der Kontaktform hängt auch mit der veränderten Gerätenutzung der Kinder und Jugendlichen heutzutage zusammen. Deutlich öfter als etwa noch vor drei Jahren nutzen Kinder und Jugendliche Smartphones und Tablets, oft sogar die eigenen. Über ein eigenes Smartphone verfügen 73 Prozent der 10- bis 12-Jährigen (2014: 59 Prozent), ab 13 Jahren gehört das Gerät dann für so gut wie alle Jugendliche zur Standardausstattung. Insgesamt betrachtet haben 87 Prozent der Kinder ab 10 Jahren ein eigenes Smartphone (2014: 79 Prozent), beim Tablet sind es 33 Prozent (2014: 17 Prozent).

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage. Dabei sind 926 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren befragt worden, darunter 663 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren und 646 Internetnutzer ab 10 Jahren. Die Umfrage ist repräsentativ. Für die Durchführung waren Bitkom Research und das Marktforschungsinstitut Forsa verantwortlich. Die Fragestellung lautete: „Welche drei Möglichkeiten nutzt Du am häufigsten, um Dich mit Deinen Freunden zu unterhalten oder im Kontakt zu bleiben?“, „Welche Kurznachrichtendienste bzw. Messenger-Apps nutzt Du zumindest ab und zu?“ und „Welche der folgenden Geräte hast DU persönlich schon?“

Zwei Drittel befürworten digitale Schulbücher

 

■   Vor allem Jüngere sehen deutliche Vorzüge in digitalen Schulbüchern
■   Größter Vorteil der E-Books für die Schule ist deren Aktualität
■   Jeder Siebte meint allerdings, dass E-Books für die Schule noch zu teuer sind

 
Schulbücher auf Tablet oder Smartphone und nicht mehr als schwere Schinken im Schulranzen? Einige großen Schulbuchverlage bieten neben ihren herkömmlichen Printausgaben mittlerweile auch digitale Versionen ihrer Schulbücher an. Genutzt werden diese in Schulen aber noch recht wenig – obwohl die große Mehrheit der Bundesbürger deutliche Vorteile in der Digitalvariante des Schulbuchs sieht. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 2.194 Personen ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor. Demnach sagen mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Bundesbürger, dass Schulen mehr in digitale Schulbücher investieren sollten. Besonders verbreitet ist diese Ansicht unter den 14- bis 29-Jährigen. Hier sagen 77 Prozent, dass die Schulen dies tun sollten, davon sagt sogar knapp die Hälfte (46 Prozent), dass dies auf jeden Fall geschehen sollte. „Aktuelle Schulbücher als E-Books könnten interaktive Funktionen und multimediale Inhalte wie Videoclips und Animationen zur Veranschaulichung des Schulstoffs bieten. Trotz deutlicher Vorteile, wie zum Beispiel der leichten Verfügbarkeit und der deutlichen Entlastung der Schulranzen werden E-Books in Schulen noch recht wenig benutzt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Obwohl digitale Medien längst auch zum Alltag der Jüngsten gehören, herrscht in der Schule meist noch die analoge Kreidezeit. Dabei erleichtern digitale Schulbücher nicht nur Schülern sondern auch Lehrern den Schulalltag – im wörtlichen Sinn. Auch individuelles Lernen je nach Lernfortschritt wird durch sie möglich.“

Als wichtigsten Vorteil der E-Books für die Schule sehen 65 Prozent der Befragten vor allem, dass die E-Books stets auf dem aktuellen Stand sind und laufend verbessert beziehungsweise korrigiert werden können. 53 Prozent sagen, dass dank digitalen Schulbüchern die lästige und gesundheitsschädigende Schlepperei im Schulranzen entfällt. Mehr als jeder zweite Befragte (51 Prozent) meint, dass digitale Schulbücher individuelles Lernen ermöglicht, weil Inhalte an den Lernfortschritt des einzelnen Schülers angepasst werden können. 38 Prozent sagen, dass es sich mit digitalen Schulbüchern besser lernt, da sie ein besseres Verständnis des Lerninhalts fördern. Lediglich 13 Prozent der Befragten sehen in keinem dieser Argumente einen Vorteil.

Jeder Siebte (15 Prozent) findet, dass digitale Schulbücher derzeit noch zu teuer sind. Digitale interaktive Schulbücher sind in der Produktion zwar deutlich aufwändiger als gedruckte Schulbücher. Dennoch ist mehr als jeder Zweite (53 Prozent) der Meinung, dass digitale Schulbücher anteilig nicht mehr Kosten dürfen als gedruckte Schulbücher. „Innovationen brauchen die entsprechenden Rahmenbedingungen. Das heißt: Schulen brauchen Investitionen, die den dringend erforderlichen Ausbau der technischen Infrastruktur und die Herstellung von qualitativen digitalen Bildungsinhalten gleichermaßen berücksichtigen“, so Berg.

Zwei Drittel der Internetnutzer verzichten auf bestimmte Online-Aktivitäten

 

■   Aus Sicherheitsgründen versendet jeder Zweite keine vertraulichen Informationen per Mail
■   Jeder Vierte nutzt keine Sozialen Netzwerke, Cloud-Angebote oder Online-Banking
■   Größte Sorgen sind Infektion mit Schadprogrammen und illegale Nutzung privater Daten

 
Angst vor Hackern im E-Mail-Konto, Datendiebstahl in der Cloud oder Betrug beim Online-Banking: Zwei von drei Internetnutzern (67 Prozent) geben an, dass sie aus Sicherheitsgründen bewusst auf bestimmte Online-Aktivitäten verzichten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.017 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Verglichen mit dem Vorjahr ist der Anteil allerdings zurückgegangen, damals hatten die Frage noch rund drei Viertel (74 Prozent) bejaht. Aktuell gibt von den Internetnutzern, die auf Online-Aktivitäten verzichten, rund jeder zweite (56 Prozent) an, keine vertraulichen Informationen oder wichtigen Dokumente per E-Mail zu verschicken, 29 Prozent haben sich aus Sicherheitsgründen nicht bei Sozialen Netzwerken angemeldet und jeweils rund jeder Vierte verzichtet auf die Nutzung von Cloud-Diensten (26 Prozent) oder Online-Banking (25 Prozent). Rund jeder Siebte gibt an, online keine Reisen, Eintrittskarten oder Mietautos zu buchen (15 Prozent) bzw. nicht bei Online-Händlern oder auf Auktionsplattformen im Netz einzukaufen (14 Prozent). „Digitale Angebote aus Angst nicht zu nutzen, ist in aller Regel die falsche Entscheidung. Die meisten Risiken der Online-Welt lassen sich durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen wie den Einsatz von Sicherheitssoftware oder sicheren Passwörtern, Zwei-Faktor-Authentifizierung und ein entsprechendes Verhalten vermeiden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Unser Ziel muss ,digital für alle‘ sein und nicht nur ,digital für viele‘.“

Die größte Sorge der Internetnutzer ist, dass ihr Computer mit einem Schadprogramm wie einem Virus infiziert wird. 7 von 10 Onlinern (72 Prozent) geben an, dass sie sich dadurch bedroht fühlen. 6 von 10 (60 Prozent) sorgen sich davor, dass persönliche Daten ohne ihr Wissen genutzt und weitergeben werden, 54 Prozent befürchten die illegale Nutzung von Passwörtern und Online-Zugängen durch Kriminelle, 46 Prozent haben diese Sorge mit Blick auf staatliche Stellen wie Geheimdienste. Jeweils 3 von 10 Internetnutzern (29 Prozent) befürchten Betrug beim Online-Einkauf bzw. beim Online-Banking, 16 Prozent haben Angst vor Beleidigungen oder Mobbing im Netz, 14 Prozent vor sexueller Belästigung. Nur 9 Prozent der Internetnutzer geben an, dass sie sich im Internet überhaupt nicht bedroht fühlen. „Wer online ist, soll sich sicher fühlen. Internetnutzer können sich selbst mit technischen Hilfsmitteln wie aktuellen Virenscannern schützen, zugleich muss aber auch das Wissen der Nutzer über mögliche Angriffe im Netz und die vorhandenen Schutzmöglichkeiten verbessert werden“, so Berg. „Und wir müssen dafür sorgen, dass staatliche Behörden wie etwa die Polizei im Netz genauso präsent sind wie auf den Straßen und kriminelle Aktivitäten offline wie online verhindern und konsequent verfolgen.“

Große Zufriedenheit mit Smart-Home-Produkten

 

■   Drei von vier Verbrauchern sind mit Smart-Home-Produkten zufrieden
■   Zu komplizierte Einrichtung ist größter Kritikpunkt
■   Jeder zweite Besitzer plant weitere Anschaffung fürs Smart Home

 
Smarter Fernseher, smarter Stromzähler, Alarmanlagen, Rollläden: Smart-Home-Produkte liegen im Trend und die Zufriedenheit mit den vernetzten Geräten ist groß. 74 Prozent der Besitzer von Smart-Home-Produkten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. So sagen 89 Prozent derjenigen, die einen Smart-TV besitzen, dass sie mit diesem sehr beziehungsweise eher zufrieden sind. Auch mit ihren automatischen Rollläden (90 Prozent) und Stromzählern (89 Prozent) sind viele Besitzer zufrieden. Es folgen smarte Musikanlagen (86 Prozent), Heizungen (85 Prozent), Alarmanlagen (84 Prozent) und smarte Beleuchtung (79 Prozent). Jene 26 Prozent, die mit mindestens einer ihrer Smart-Home-Anwendungen nicht zufrieden sind, kritisieren vor allem die zu komplizierte Einrichtung (43 Prozent) und den schlechten Service (33 Prozent). Rund jeder Vierte (27 Prozent) hat außerdem mit häufigen Funkstörungen zu tun, 18 Prozent sehen den Nutzen als zu gering an. „Besitzer von Smart-Home-Anwendungen sehen und erleben die Vorteile, die die intelligente Vernetzung im Haus bieten kann, jeden Tag. Smart Living macht das Wohnen sicherer und komfortabler und kann etwa auch dabei helfen, Heizenergie zu sparen“, sagt Robert Spanheimer, Bitkom-Referent Smart Grids & Smart Home.

Auch mit Ausfällen der Smart-Home-Anwendungen haben nur die wenigsten zu tun. 72 Prozent hatten noch nie einen Ausfall, 26 Prozent hatten in den vergangenen zwölf Monaten schon Störungen mit den Smart-Home-Produkten. Hintergrund waren dabei aber meist nicht Fehler am Produkt, sondern Störungen der Internetverbindung (65 Prozent) oder ein Stromausfall (49 Prozent). 41 Prozent verzeichneten eine Störung am Gerät.

Etwa jeder zweite Besitzer (52 Prozent) eines Smart-Home-Produkts plant bereits die nächsten Anschaffungen für das vernetzte Zuhause. Auch unter denjenigen, die noch keine Smart-Home-Anwendung besitzen, wollen 41 Prozent in den kommenden 12 Monaten ein entsprechendes Produkt kaufen. Ganz oben auf der Wunschliste stehen dabei smarte Heizungen, Musikanlagen und Fernseher, aber auch automatische Rollläden und Markisen sowie intelligente Stromzähler und Beleuchtung.

Hinweis zur Methodik: Die Angaben basieren auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 3.169 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt, darunter 304 Besitzer von Smart-Home-Anwendungen. Die Fragen lauteten: „Wie zufrieden sind Sie mit Ihren Smart-Home-Anwendungen auf einer Skala von 1 sehr zufrieden bis 4 überhaupt nicht zufrieden?“, „Warum sind Sie mit Ihren Smart-Home-Anwendungen nicht zufrieden?“, „Gab es in den vergangenen 12 Monaten Ausfälle Ihrer Smart-Home-Anwendungen?“, „Was waren die Gründe für den Ausfall Ihrer Smart-Home-Anwendungen?“, „Planen Sie in den kommenden 12 Monaten (weitere) Anschaffungen von Smart Home-Anwendungen?“, „Welche (weiteren) Anschaffungen von Smart Home-Anwendungen planen Sie?“

Nur jeder zehnte Jugendliche kann programmieren

 

■   Bildungsinitiative erlebe IT fördert Digitalkompetenzen von Schülern
■   Workshop zur internationalen Code Week 2017

 
Programmierkenntnisse werden in der digitalen Welt immer wichtiger, aber nur wenige können schon im Jugendalter selbst coden: Gerade einmal jeder zehnte Jugendliche (11 Prozent) kann eigene Programme schreiben oder Webseiten erstellen, wie eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 10- bis 18-Jährigen ergab. „Smartphones und Tablets gehören für viele Kinder und Jugendliche wie selbstverständlich zum Alltag. Aber nur die wenigsten wissen, wie die Geräte eigentlich funktionieren“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Christian Kulick. Um das Interesse an digitalen Technologien zu fördern, veranstalten die Bitkom-Bildungsinitiative erlebe IT und der interkulturelle Verein Mar de Colores im Rahmen der internationalen Code Week, die noch bis 22. Oktober stattfindet, eine offene Coding-Werkstatt. Informationen zu Ort, Inhalten und Anmeldung finden sich hier. Im laufenden Jahr hat erlebte IT bereits 100 Projekttage an Schulen im ganzen Bundesgebiet durchgeführt. Neben dem Heranführen an das Programmieren geht es in den Workshops und Fortbildungen, die sich an Schüler, Lehrer und Eltern richten, auch um die Vermittlung von Medienkompetenz, wie etwa Erkennen von Fake News, Schutz der Privatsphäre in sozialen Netzwerken oder das Erstellen kreativer Videoprojekte.

Mit der Initiative erlebe IT werden Kinder und Jugendliche durch entdeckendes und projektorientiertes Lernen an Digitalthemen herangeführt. „In unseren Workshops können und dürfen Schüler selbst aktiv werden und sich ausprobieren. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in die Lage zu versetzen, die digitalisierte Welt mitzugestalten statt bloß zu konsumieren“, sagt Kulick. Die Initiative erlebe IT setzt sich seit 2009 für die Vermittlung von Digitalkompetenzen an deutschen Schulen ein. Bundesweit kooperieren 850 Schulen mit erlebe IT. Finanziell ermöglicht wird die Initiative durch die Sponsoren Deutsche Telekom, Arvato Systems, Cisco, Datev, Deutsche Post und SAP. Weitere Informationen sind unter https://www.erlebe-it.de/ abrufbar.

Bitkom setzt sich für die flächendeckende Digitalisierung deutscher Schulen ein. Dafür hat der Digitalverband einen Smart-School-Wettbewerb gestartet. Mit der Auszeichnung als Smart School werden Schulen gewürdigt, die digitale Bildung entweder bereits praktisch realisieren oder überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht vorlegen. Smart Schools gründen sich auf die drei Säulen digitale Infrastruktur, digitale Inhalte und Konzepte sowie qualifizierte Lehrkräfte. Bewerben können sich Schulen, die für diese drei Säulen ein Konzept entwickelt haben und dieses um ein nachhaltiges Projektmanagement ergänzen. Weitere Informationen gibt es unter http://www.smart-school.de/

Jeder vierte Internetnutzer besucht keine Bankfiliale mehr

 

■   Jeder zweite Onliner geht nur noch sporadisch zur Bank
■   Finanztipps werden vor allem im Internet gesucht, dann kommen Bankberater und Versicherungsvertreter
■   90 Prozent vertrauen Familie und Freunden bei Geldfragen

 
Geld wird zunehmend digital verwaltet und angelegt: Rund jeder vierte Internetnutzer (24 Prozent) regelt Bankgeschäfte ausschließlich online. Das entspricht gut 14 Millionen Menschen in Deutschland. Sie besuchen keine Bankfiliale mehr. 47 Prozent der Internetnutzer geben an, ihrer Bank zumindest hin und wieder trotz Online-Banking einen Besuch abzustatten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.009 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Für die meisten alltäglichen Bankgeschäfte ist ein Besuch in der Filiale nicht mehr notwendig. Wer Online-Banking oder Mobile Banking nutzt, kann von der Überweisung über den Dauerauftrag, den Handel mit Wertpapieren bis hin zur Kreditberatung alles von zu Hause erledigen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Doch wenn es um die Steuererklärung, Anlageberatung oder Baufinanzierung geht, ist guter Rat oft teuer: Wem vertrauen die Verbraucher bei Geldthemen am meisten? Die Befragten sollten dazu angeben, wie vertrauenswürdig sie verschiedene Personengruppen, Online-Diensten und Institutionen bei finanziellen Ratschlägen einschätzen. Voraussetzung dafür war, dass die Befragten sich eine Beurteilung selbst zutrauen, weil sie die Angebote entweder kennen oder davon gehört haben. 9 von 10 Befragten (90 Prozent) vertrauen in Finanzfragen Familie und Freunden, dahinter folgen Informationen aus dem Internet. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) halten Online-Vergleichsportale wie Check24 und Verivox bei Finanzangelegenheiten für vertrauenswürdig. Fast ebenso viele (64 Prozent) schreiben Online-Verbraucher-Portalen wie finanzen.net oder finanztip.de Vertrauen zu. Jeder Dritte (35 Prozent) vertraut auch auf die Kontakte aus sozialen Netzwerken und 28 Prozent klicken sich bei Geldfragen durch Online-Foren und Online-Blogs. Gut ein Drittel der Befragten (30 Prozent) schätzt Bankberater als vertrauenswürdig ein. Das Schlusslicht bei Geldthemen bilden Versicherungsvertreter, die nur jeder Vierte (26 Prozent) bei finanziellen Ratschlägen für vertrauenswürdig hält. „In Geldfragen gibt es nicht die eine Instanz, der die Verbraucher bedingungslos vertrauen. Dank Online-Angeboten gibt es heute die Möglichkeit, so einfach wie noch nie eine zweite oder dritte Meinung vor einer Anlage- oder Kreditentscheidung einzuholen“, so Rohleder.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.009 Personen ab 14 Jahren befragt. Die Fragestellungen lautete: „Verwenden Sie ausschließlich Online-Banking oder besuchen Sie zumindest hin und wieder auch eine Bankfiliale? Damit ist nicht das Geldabheben am Automaten gemeint, sondern ein Besuch mit persönlichem Kontakt zu einem Bankangestellten, um Bankgeschäfte zu tätigen.“ und „Inwiefern halten Sie die folgenden Institutionen oder Personengruppen für vertrauenswürdig, wenn es um finanzielle Ratschläge geht? Sehr vertrauenswürdig, vertrauenswürdig, weniger vertrauenswürdig, überhaupt nicht vertrauenswürdig oder können Sie es nicht beurteilen?“.

Es gibt viele Behandlungen existieren, um männliche impotence- Erektionsstörungen helfen. Kamagra Medikament wurde das beste in den letzten 2 Jahren auf dem Markt genannt. Sildenafil (Kamagra) Behandlung ist neu und wirksames Medikament. Lesen Sie mehr über ED härtet hier: