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Social Web bleibt Domäne der Jungen
Ältere Semester meiden Communitys - Deutsche sind Networking-Muffel
Die
noch relativ jungen sozialen Netzwerke sind innerhalb kürzester
Zeit zu einem globalen Phänomen geworden. Den Ton darin gibt
jedoch nach wie vor die Generation Internet an. Wie das Pew Research
Center http://pewresearch.org
aufzeigt, holen ältere Semester über 30 Jahren zwar bei
der Web-Nutzung und Diensten wie der Online-Suche oder E-Mail auf.
Von den Social Networks halten sie sich aber im Vergleich zu
jüngeren Usern weitgehend fern. Diese Tendenz ist weltweit zu
beobachten. In Deutschland halten sich die Internet-Nutzer generell
nur wenig mit der modernen Kontaktpflege auf. Die Bundesbürger
sind im internationalen Vergleich Networking-Muffel.
Starkes
Gefälle ab 50 Jahren
Der Gebrauch von Computern, Smartphones, Internet und ähnlicher Technologien ist in den vergangenen drei Jahren signifikant nach oben geschnellt. Dennoch finden sich laut Pew mit Großbritannien, Polen und den USA weltweit lediglich drei Länder, in denen sich mehr als die Hälfte der über 30-Jährigen mit Social Networks beschäftigt. In der Bundesrepublik trifft dies gerade einmal auf ein gutes Drittel zu. Zwar nutzt den Angaben nach nur ein Fünftel der Bevölkerung das Internet überhaupt nicht. Von jenen, die jedoch zumindest gelegentlich online sind, machen zudem jedoch 49 Prozent einen Bogen um Facebook und Co.
Gemeinsam mit den Japanern bilden die Deutschen die Schlusslichter der hoch entwickelten Länder auf den Portalen. Ein besonders deutliches Gefälle verursacht - wie auch in Netzwerk-affineren Regionen - die weitgehende Abstinenz der über 50-Jährigen. In keinem Land der Welt ist zumindest ein Viertel von ihnen im Social Web aktiv. In den USA bildet die Generation 50-Plus mit einer Beteiligung von immerhin 23 Prozent die Spitze. Mit lediglich acht bzw. sechs Prozent hinken Deutschland und Japan hingegen auch bei den älteren Netzwerkern deutlich hinterher.
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