Geschenkekauf im Web beliebt wie nie

■   Sieben von zehn Internetnutzern wollen Weihnachtsgeschenke online kaufen
■   Mehr als jeder Vierte plant, Geschenke ausschließlich im Internet zu bestellen
■   Gründe für Online-Shopping sind Komfort und einfacher Preisvergleich
Der Zweite Advent steht vor der Tür – höchste Zeit also, sich um die Weihnachtsgeschenke zu kümmern. 69 Prozent der Internetnutzer ab 14 Jahren wollen in diesem Jahr ihre Geschenke im Internet kaufen. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. 2015 waren es 62 Prozent, 2013 erst 49 Prozent. In diesem Jahr gibt mehr als jeder vierte Internetnutzer (28 Prozent) an, seine Weihnachtsgeschenke sogar ausschließlich im Web bestellen zu wollen. 41 Prozent der Befragten wollen einige, aber nicht alle Weihnachtsgeschenke online kaufen. Jeder Fünfte (20 Prozent) will in diesem Jahr seine Geschenke ausschließlich im Geschäft kaufen. „Viele Online-Shops haben den wachsenden Wunsch nach personalisierten Geschenken erkannt und bieten kreative Lösungen an“, sagt Julia Miosga, Bitkom-Expertin für Handel & Logistik. „Sehr beliebt sind Online-Marktplätze wie DaWanda.de oder etsy.com, wo von Babykleidung hin zu Tonskulpturen nur handgefertigte Unikate angeboten werden. Auch Technologien wie 3D-Druck eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Bei entsprechenden Anbietern können sich Kunden sehr individuelle und ausgefallene Geschenke anfertigen lassen, zum Beispiel selbst entworfenen Schmuck.“

Für die Online-Shopper ist das Internet vor allem aus zwei Gründen das Mittel der Wahl. Jeder Zweite (48 Prozent) bevorzugt den Geschenkekauf im Web, weil er dort besser Preise vergleichen kann. 46 Prozent sagen, dass sie sich gerade zur Weihnachtszeit das Gedränge in den Läden ersparen wollen. „Dank mobilem Internet ist Online-Shopping heute überall und unabhängig von Ladenöffnungszeiten möglich“, so Miosga. „Zudem wächst das Angebot an benutzer- und bedienfreundlichen mobilen Websites oder Shopping-Apps, die auf die jeweiligen Endgeräte wie Smartphone oder Tablet angepasst sind. Das macht den Geschenkekauf auch von unterwegs bequem und unkompliziert.“

Für 6 Prozent der Internetnutzer stellt sich die Frage, wo sie lieber shoppen gehen, überhaupt nicht, denn sie kaufen in diesem Jahr keine Weihnachtsgeschenke.

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Handy-Verbote in Schulen sind von gestern

 

■   Drei Viertel der Eltern geben ihren Kindern Mobiltelefone mit in die Schule
■   Im Unterricht sind Handys an jeder zweiten Schule verboten
■   Bitkom fordert Konzepte für mobiles Lernen und qualifizierte Lehrer
Handy und Smartphone sind im Schulalltag so selbstverständlich wie Hefter, Bücher und Pausenbrot: Die große Mehrheit der Kinder und Jugendlichen greift in der Schulzeit regelmäßig zum Mobiltelefon. Fast drei Viertel der Eltern schulpflichtiger Kinder (72 Prozent) geben an, dass ihr Nachwuchs in der Schulzeit ein Handy oder Smartphone nutzt. Der Anteil ist in den weiterführenden Schulen wie Haupt- und Realschule sowie Gymnasium am größten (Sekundarstufe I: 83 Prozent; Sekundarstufe II: 91 Prozent). Aber auch 40 Prozent der Grundschuleltern berichten, dass ihre Kinder Mobiltelefone in der Schule nutzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter Eltern schulpflichtiger Kinder im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Der Einsatz der Geräte ist in den meisten Fällen allerdings reglementiert. 18 Prozent der Eltern geben an, dass an der Schule ihres Kindes ein generelles Handyverbot herrscht – auch in den Pausen. 52 Prozent sagen, dass Mobiltelefone zumindest während des Unterrichts verboten sind. Lediglich 27 Prozent der Eltern berichten, dass es keine Verbote gibt. „Handys und Smartphones in der Schule grundsätzlich zu verbieten ist der falsche Weg. Es muss darum gehen, digitale Technologien sinnvoll in den Unterricht zu integrieren, auch um den Schülern Digitalkompetenz zu vermitteln“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Eine Schule, die sich den neuen Technologien verschließt, droht digital abgehängt zu werden.“ Voraussetzung für einen kompetenten Umgang seien entsprechend qualifizierte Pädagogen. „Lehrer müssen die neuen Technologien beherrschen und dafür in der Aus- und Weiterbildung intensiv vorbereitet werden“, sagt Rohleder.

Viele Eltern der von einem Handy-Verbot betroffenen Schüler sind damit auch nicht glücklich. Gut die Hälfte (51 Prozent) hält das für falsch und wünscht sich, dass Mobiltelefone erlaubt sind. „Die Nutzung des eigenen Gerätes im Unterricht sollte aber allenfalls eine Übergangslösung sein“, sagt Rohleder. Daher spricht sich Bitkom dafür aus, dass Schüler durch die Schulen mit Digitalgeräten ausgestattet werden. Als Positivbeispiel gelten zwei Schulen in Saarbrücken, die anlässlich des 10. Nationalen IT-Gipfels im November als gemeinsames Projekt der saarländischen Landesregierung und der Digitalwirtschaft, begleitet durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, als „Smart Schools“ eröffnet wurden. Mit der Unterstützung von zahlreichen IT-Unternehmen wie Bettermarks, Fujitsu, Google, Microsoft, SAP und Telekom wurden die Schulen modellhaft mit digitalen Geräten und spezieller Lernsoftware für den Unterricht von morgen ausgestattet. Gleichzeitig wird ein didaktisches Konzept entwickelt, um die Technologie bestmöglich in den Lehrplan zu integrieren und die Lehrer entsprechend weiterzubilden.

Weitere Informationen zum „Smart School“-Konzept sind hier verfügbar.

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Startschuss für Smart School in Deutschland

■   Die Gemeinschaftsschule Bellevue (Saarbrücken) und das Gymnasium Wendalinum (St. Wendel) setzen auf Bildung in der digitalen Welt
■   Schwerpunkte liegen auf pädagogischen Konzepten, Lehrerfortbildung und IT-Infrastruktur
■   Gemeinsame Projekte der saarländischen Landesregierung und der Digitalwirtschaft, begleitet durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, sollen Vorbildcharakter für andere Schulen haben
Deutschlands Schulen werden digital. Eine Vorreiterrolle dabei übernehmen zwei saarländische Schulen. Die Schulen haben sich heute anlässlich des 10. Nationalen IT-Gipfels der Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen im Ministerium für Bildung und Forschung, Bildungsminister Ulrich Commerçon sowie Achim Berg, Vizepräsident des Bitkom, als deutschlandweit erste Smart Schools vorgestellt.

Im Rahmen der Tagung „Digitale Bildung für alle!“ an der Universität des Saarlandes fiel der Startschuss für das Gymnasium Wendalinum. Dabei zeigten Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Klasse 6, inwieweit der Einsatz digitaler Medien im Rahmen des ganzheitlichen Konzeptes „Smart School Wendalinum“ das Lehren und Lernen fördern kann. Mit der Ausstattung aller Lehrkräfte mit Tablets, der Einführung eines digitalen Klassenbuchs, einem Klassenraum-Management-System, einem Schulserver, einer Bildungscloud sowie der Entwicklung von Unterrichtskonzepten mit digitalen Medien stellt die Schule die digitale Bildung in den Mittelpunkt ihrer nachhaltigen Schulentwicklung.

Am Nachmittag war es dann an der Gemeinschaftsschule Bellevue soweit. Die Schule wird modellhaft mit digitalen Geräten und spezieller Lernsoftware für den Unterricht ausgestattet. Gleichzeitig werden bereits praktizierte IT-basierte didaktische Konzepte weiterentwickelt, um digitale Bildung bestmöglich in den Lehrplan zu integrieren. Zudem werden die Lehrer für den Unterricht in der Smart School weitergebildet. Damit wird der Weg der medienbezogenen Schulentwicklung fortgesetzt, den die Bellevue seit einigen Jahren eingeschlagen hat.

„Ziel der Smart School ist es, den Ausbau der Schule zu einer umfassend digitalisierten Einrichtung modellhaft zu zeigen. In der Schule soll Bildung für die und in der digitalen Welt stattfinden. Darüber hinaus soll auch die Schulverwaltung und die Kommunikation zwischen den Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern hier digital erfolgen“, sagte Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer. Dabei sollen die beiden unterschiedlichen Herangehensweisen dieser beiden Smart Schools für andere Schulen bundesweit Möglichkeiten aufzeigen, wie medienbezogene Schulentwicklung gelingen kann. Das Land ergänzt dies durch gezielte Maßnahmen der Lehreraus- und Fortbildung.

„Am Beispiel der Smart Schools zeigt sich, wie digitales Lernen funktionieren kann. Hier wird ein Stück Zukunft greifbar. Schülerinnen und Schüler lernen, digitale Technik zu verstehen und sie clever zu benutzen – das beste Rüstzeug, um in einer zunehmend digitalen Welt souverän den eigenen Lebensweg zu gestalten“, sagte Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. Mit dem im Oktober vorgestellten „DigitalPakt#D“ will das BMBF gemeinsam mit den Ländern in den kommenden fünf Jahren dazu beitragen, leistungsfähige digitale Infrastrukturen für Schulen und zugleich entsprechende pädagogische Konzepte und eine passende Lehreraus- und Weiterbildung zu schaffen.

Nach einer Bitkom-Umfrage fordern bundesweit 83 Prozent der Eltern mehr Computertechnik und digitale Lernmittel an den Schulen. „Die Eltern haben keine Angst vor digitalen Technologien in der Schule. Sie haben vielmehr Sorge, dass die Schule zum analogen Refugium wird, das die Schüler nicht auf die wirkliche Welt vorbereitet“, sagte Bitkom-Vizepräsident Berg. „Mit der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Initiative Smart School will die Digitalwirtschaft zeigen, dass das, was sich nicht zuletzt Eltern wünschen, in der Praxis schon heute umsetzbar ist.“

„Mich beeindruckt, mit welchem Engagement sich die Lehrerinnen und Lehrer der Bellevue schon seit langem auf den Weg gemacht haben, um den Herausforderungen der epochalen gesellschaftlichen Veränderungen durch die zunehmende Mediatisierung und Digitalisierung zu begegnen“, sagte Bildungsminister Commerçon. „Durch das umfassende pädagogische Konzept der Schule wird deutlich, dass nicht die Technik im Zentrum steht, sondern die Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler.“

Die Gemeinschaftsschule Bellevue sowie das Gymnasium Wendalinum werden als Projekte der medienbezogenen Schulentwicklung gemeinsam mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM), dem Ministerium für Bildung und Kultur, dem Regionalverband Saarbrücken sowie dem Landkreis St. Wendel und Unternehmen des Bitkom umgesetzt und fortlaufend weiterentwickelt. Unterstützt werden die Smart Schools von zahlreichen IT-Unternehmen wie Bettermarks, Fujitsu, Google, HP, Imsimity, Microsoft, Minhoff, SAP und Telekom.

Weiterführende Informationen zu:

Smart School Gemeinschaftsschule Bellevue (Saarbrücken)

Die Gemeinschaftsschule Bellevue wurde als Smart School ausgewählt, weil sie bereits seit vielen Jahren neue Wege beim Lernen geht. Dabei spielt das Lernen mit digitalen Medien eine zentrale Rolle. In den Klassen des 21. Jahrhunderts haben die Schülerinnen und Schüler bereits ein eigenes Tablet und es wird mit interaktiven Whiteboards gearbeitet. Im Unterricht kann dank digitaler Medien individuell und selbständig gelernt werden, dabei kommt auch die Lernplattform „Lernwelt Saar“ zum Einsatz. Mit ihr erstellen Lehrer digitale Lerninhalte, die sie zum einen ihren Kollegen zur Verfügung stellen, zum anderen können sie den Schülern auf der Plattform Aufgaben stellen. Der Vorteil: Die Jugendlichen erhalten bei der Arbeit direkt Feedback, Lehrer können die Ergebnisse einsehen und auf dieser Grundlage neue Aufgaben zuweisen.

Das neue Konzept der Gemeinschaftsschule Bellevue basiert auf drei Säulen:

  • Moderne, digitale Infrastruktur: Dazu gehören unter anderem schneller Breitband-Zugang mit 100 Mbit, WLAN im gesamten Schulgebäude, interaktive Whiteboards, mobile Endgeräte und Desktop-PCs, Cloudservices sowie Makerspaces.
  • Pädagogische Inhalte und Konzepte: Dafür sind ein schulindividuelles Medienkonzept erstellt und neue Formate für den Unterricht entwickelt worden. Daneben werden interaktive Lernsoftware und Virtual-Reality-Lerninhalte bereitgestellt.
  • Lehrerfortbildung: Neben Fortbildungen in der Schule sollen landesweit neue Formen der Weiterbildung für Lehrkräfte entstehen, wie zum Beispiel schulische Barcamps oder Peer-Lernen unter Lehrkräften. Ergänzend kommt die Entwicklung eines „Smart Teacher“-Konzepts am Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland (LPM) und die Kooperation bei ausgewählten Fortbildungen an Schulen durch die Bitkom-Initiative „erlebe IT“ hinzu.

Smart School Gymnasium Wendalinum (St. Wendel)

  • Die Schule geht das Thema ganzheitlich an:
    • Schaffung von Infrastruktur (Glasfaseranschluss, W-LAN) durch den Landkreis St. Wendel
    • Ausstattung aller Lehrer mit Tablets des Unternehmens Fujitsu (Mitgliedsunternehmen des Bitkom)
    • Angedacht: schrittweise Ausstattung der Klassenzimmer mit Smartboards
    • Fokus der Schule: Zukunft auf den pädagogisch-didaktischen Konzepten
  • Wendalinum sucht den Einstieg zur digitalen Schule primär über die Lehrkräfte, die ihren eigenen Laptop mit Tabletfunktion erhalten, um ihren digital gestützten Unterricht optimal vorbereiten und durchführen zu können.
  • SchülerInnen sollen je nach Unterrichtsthema entweder in Zukunft ihre eigenen Geräte verwenden oder ab nächstem Schuljahr moderne Laptops kostengünstig mieten können – bring your rented device.
  • Auch die Schulverwaltung wird digitaler durchgeführt (Schüler-, Klassen- und Notenbücher digital).Gegenwärtig: Nutzung für einzelne Klassen; künftig in der gesamten Schule
  • Unterrichtsgestaltung nach neuesten didaktische Erkenntnissen in allen Fächern und möglichst vielen Klassen: Flipped Classroom, Gruppenarbeit, Medieneinsatz in allen Fächern, begleitende Lehrerfortbildung, Peer-to-Peer-Kommunikationsförderung
  • Besondere konzeptionelle Ansätze des Wendalinum:
    • Ländlicher Raum (d.h. erforderliche Überbrückung von Distanzen)
    • Integration in den Unterrichtsalltag für alle Klassen
    • Nicht nur ein Projekt, sondern ein grundlegender Ansatz
    • Nachhaltige Abstimmung mit dem Landkreis, der Kommune und dem Land – keine Eintagsfliege
  • Neben Fortbildungen in der Schule sollen landesweit neue Formen der Weiterbildung für Lehrkräfte entstehen, wie zum Beispiel schulische Barcamps oder Peer-Lernen unter Lehrkräften. Ergänzend kommt die Entwicklung eines „Smart Teacher“-Konzepts am Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland (LPM) und die Kooperation bei ausgewählten Fortbildungen an Schulen durch die Bitkom-Initiative „erlebe IT“ hinzu.

Klassisches TV ist auf dem Rückzug

■   Video-Streaming ersetzt zunehmend klassisches TV
■   Jeder vierte Streamer könnte in Zukunft auf lineares Fernsehen verzichten
■   Am Montag ist Welttag des Fernsehens
Am Frühstückstisch mit dem Tablet, nachmittags im Bus auf dem Smartphone und abends gemütlich auf dem Sofa mit Blick auf den Smart-TV – Fernsehen ist heute unabhängig von Zeit und Ort. Wer richtet sich da noch nach TV-Sendezeiten? Gegenwärtig kann sich jeder vierte Nutzer von Video-Streaming (25 Prozent) vorstellen, in Zukunft komplett auf das lineare TV-Programm zu verzichten, sieben Prozentpunkte mehr als 2014. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Gut ein Drittel der Streamer (35 Prozent) hat das lineare Fernsehen bereits ganz gegen Video-Streaming auf Smart-TV, Smartphone oder Tablet ausgetauscht (2014: 33 Prozent). „Das klassische Fernsehen verliert seine große Bedeutung. Die Zukunft gehört Streaming-Diensten und Mediatheken“, sagt Timm Lutter, Bitkom Experte für Consumer Electronics und Digital Media. „Die Fernsehzuschauer emanzipieren sich von passiven Verbrauchern zu aktiven Nutzern, die ihr TV-Programm selber bestimmen.“ So planen schon heute immer weniger Zuschauer ihren Tagesablauf rund um den Sendetermin ihrer Lieblingssendung. Drei von vier Video-Streamer (72 Prozent, 2014: 59 Prozent) sagen, dass sie sich nicht mehr unter Zeitdruck setzten, um zu bestimmten TV-Sendungen rechtzeitig den Fernseher einzuschalten.

Jeder zweite Video-Streaming-Nutzer (51 Prozent) gibt an, weniger klassisch fernzusehen, seit er Videos auch im Internet streamt (2014: 44 Prozent). Besonders unter jüngeren Streamern zwischen 14 und 29 Jahren hat sich der TV-Konsum zugunsten der Video Angebote im Internet entwickelt: Hier stimmten der Aussage 63 Prozent zu. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 53 Prozent, in der Altersgruppe ab 50 Jahren 38 Prozent. „Die Sehgewohnheiten der jungen Generation verändern den Markt für bewegte Bilder komplett. Um zukunftsfähig zu bleiben müssen Unternehmen in der Unterhaltungs- und Medienbranche daher in maßgeschneiderte Angebote investieren“, so Lutter.

Beim Video-Streaming werden die Inhalte per Internet übertragen und gleichzeitig wiedergegeben. Im Gegensatz zum Download wird die Videodatei hierfür nicht dauerhaft gespeichert, sondern nur zwischengespeichert. Bei deutschen Internetnutzern sind dabei besonders die Webseiten und Mediatheken der TV-Sender beliebt, bei denen bereits im Fernsehen gezeigte Sendungen abrufbar sind.

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Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden im Juli 1007 Personen ab 14 Jahre befragt, darunter 642 Nutzer von Video-Streaming-Diensten. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu Videostreaming zu?“ Die Antwortoptionen waren: „Ich setze mich nicht unter Zeitdruck, zu bestimmten Sendungen im Fernsehen rechtzeitig einzuschalten, da ich mir diese auch später als Stream im Internet anschauen kann“, „Seitdem ich Video-Streaming-Dienste nutze, schaue ich weniger normales Fernsehen per Kabel, Satellit oder Antenne“, „Ich nutze Video-Streaming als Ersatz für klassisches Kabel-, Satellit- und Antennen-Fernsehen“ sowie „Ich kann mir vorstellen, künftig nur noch Video-Streaming zu nutzen und komplett auf das klassische Fernsehen per Kabel, Satellit oder Antenne zu verzichten“.

Digitale Bildung als Voraussetzung für verantwortliches Handeln

Im Vorfeld des am 16. November startenden IT-Gipfels präsentiert das Netzwerk Digitale Bildung Thesen mit Empfehlungen für Entscheidungsträger und stellt weitere wichtige Diskussionspapiere aus der bundesweiten Debatte vor.

„Wer im Zeitalter der Digitalisierung gesellschaftlich verantwortlich entscheiden und handeln will, muss neue Technologien nicht nur nutzen, sondern sie auch verstehen.“ Mit dieser These eröffnet Dr. Sarah Henkelmann, Sprecherin des Netzwerk Digitale Bildung, ein Diskussionspapier, das zum Start des Nationalen IT-Gipfels in Saarbrücken veröffentlicht wird. Digitale Bildung ist der Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz. Das Papier, das auf Diskussionen mit Lehrenden und Entscheidungsträgern aus den vergangenen Monaten basiert, belegt mit Daten und Fakten, warum Digitale Bildung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung in diesem Land von großer Bedeutung ist. Themen wie Fachkräftemangel, Chancengerechtigkeit, wirtschaftliches Wachstum im globalisierten Markt und nicht zuletzt Standortpolitik sind eng damit verknüpft, wie Kinder und Jugendliche auf die aktuellen Herausforderungen des Lernens und Arbeitens in einer digitalisierten Welt vorbereitet werden.

„Die Digitalisierung umfasst mittlerweile alle Lebensbereiche. Es sollte uns deshalb stark beunruhigen, dass gerade im Bildungsbereich die größten Defizite vorherrschen“, sagt Dr. Sarah Henkelmann. „Wenn es uns nicht gelingt, Schulen und Hochschulen in der Weise zu erneuern und auszustatten, dass sie Kinder und nachfolgende Arbeitskräfte für den digitalen Wandel angemessen ausrüsten, so sind alle weiteren Maßnahmen hinfällig.“

Digitale Bildung ist kein Selbstzweck

Das Netzwerk Digitale Bildung zeigt mit seinem Debattenbeitrag, dass der gesamte digitale Wandel nicht ohne Konzepte für die Zukunft des Lernens gestaltet werden kann, und belegt die einzelnen Thesen mit Fakten und Zahlen aus Studien. Das Papier liefert politischen Entscheidern in den Kommunen, auf Bundes- sowie auf Landesebene damit eine fundierte Basis für die aktuellen Debatten. Das PDF kann auf der Website des Netzwerks heruntergeladen und kommentiert werden.

Viele Positionen – ein Überblick

Das Netzwerk Digitale Bildung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Orientierung in der aktuellen Debatte um Digitale Bildung zu schaffen. Es stellt deshalb neben dem eigenen Beitrag eine aktuelle Zusammenstellung wichtiger Thesenpapiere vor, die seit Herbst 2015 veröffentlicht wurden. Bei der Sammlung handelt es sich um eine ständig wachsende Liste, die in den kommenden Tagen um neue zum IT-Gipfel erscheinende Beiträge erweitert wird. Kommentare und Ergänzungen sind willkommen. Der Überblick findet sich auf der Website des Netzwerks.

Über das Netzwerk

Das „Netzwerk Digitale Bildung: Zukunft. Lernen!“ vermittelt Informationen, ermöglicht den Austausch und schafft Orientierung über die jeweils aktuellen und relevanten Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und Bildung. Es greift zentrale Debatten auf und ordnet sie ein. Das Netzwerk richtet sich mit seinem Angebot an Praktiker, Theoretiker und Entscheider. Interessierte, die in Schulen, Hochschulen, Politik und Wirtschaft mit dem Thema Digitale Bildung beschäftigt sind, finden neben Informationen auch Checklisten, Hinweise und Best-Practice-Beispiele. Mit der Community für Experten stellt das Netzwerk Digitale Bildung relevante Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus verschiedenen Bereichen vor und präsentiert ihre Beiträge.

Das Netzwerk Digitale Bildung wird von verschiedenen Partnern aus der Wirtschaft gefördert. Unabhängige Kooperationspartner entwickeln die Inhalte für die Plattform. Das Netzwerk steht für weitere Förderer und Kooperationspartner offen.

Weitere Informationen: www.netzwerk-digitale-bildung.de

Studie »Schule Digital« befragt SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte zum aktuellen Stand der digitalen Bildung und was ihnen wichtig ist

Lagebild zur digitalen Bildung: SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte fordern mehrheitlich die umfassende Einbindung digitaler Medien in den Unterricht, eine entsprechende Umsetzung wird jedoch durch fehlende strukturelle Verankerung und damit einhergehende mangelnde IT-Infrastruktur und Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte verhindert – Studienvorstellung mit dem BMWi.

Die Initiative D21 e. V. hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Ergebnisse der Sonderstudie »Schule Digital« – Lehrwelt, Lernwelt, Lebenswelt: Digitale Bildung im Dreieck SchülerInnen-Eltern-Lehrkräfte vorgestellt. Die durch Kantar TNS (ehem. TNS Infratest) durchgeführte Sonderstudie zur zeitgleich erscheinenden Gesellschaftsstudie D21-Digital-Index 2016 befragte erstmals sowohl SchülerInnen, Eltern als auch Lehrkräfte nach dem Digitalisierungsgrad in Schulen (Lehrwelt), Zuhause (Lernwelt) und im Privaten (Lebenswelt). Dadurch wird der Status Quo digitaler Bildung an weiterführenden Schulen in Deutschland ermittelt und daraus notwendige Denkimpulse und Handlungsempfehlungen für ein Vorantreiben entwickelt. Um der Frage nachzugehen, wie die Institution Schule zur Förderung der bisher niedrigen Digitalkompetenzen der Deutschen beitragen kann, werden Schulen mit digitalem Schwerpunkt und Schulen ohne entsprechender Ausrichtung gegenübergestellt.

Wunsch nach digitaler Bildung findet wenig Eintritt in die Schulen

Die Mehrheit der Befragten fordert digitale Medien als grundlegenden Bestandteil aller Schulfächer. Die meisten Lehrkräfte sind digitalen Medien gegenüber positiv eingestellt und neun von zehn Eltern messen digitalen Kompetenzen heutzutage für jeden Beruf große Bedeutung zu. „Je mehr digitale Technologie unseren Alltag bestimmt, desto dringender brauchen wir auch digitale Kompetenzen. Das ist eine zentrale bildungspolitische und kulturelle Aufgabe. Es geht um einen kompetenten, verantwortungsbewussten und aufgeklärten Umgang mit der Digitalisierung“, unterstützt Staatssekretär Matthias Machnig die Forderung und ergänzt: „Bildung bereitet junge Menschen auf ihr späteres Leben vor. Sie muss die aktive und selbstbestimmte Teilhabe an der digitalen Welt ermöglichen.“ Doch die digitale Realität der Lernwelt zu Hause und der Lebenswelt findet noch immer wenig Eingang in die Lehrwelt der Schule. Veraltete und nicht ausreichende IT-Infrastruktur sowie professionelle IT-Administration, mangelnde Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte und fehlende strukturelle Verankerung verhindern ein effizientes Umsetzen im Unterricht.

Technische Infrastruktur ist Basis für digitale Bildung, reicht allein aber nicht aus

Befragt wurden SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte nach der technischen Ausstattung in den Schulen, zuhause und ihren privat zur Verfügung stehenden Geräten. Es zeigt sich: Technisch klaffen die Welten weit auseinander. Während 94 Prozent der SchülerInnen ein Smartphone und 70 Prozent ein Notebook privat nutzen, bleibt der Overhead-Projektor neben dem Beamer (91 Prozent) das am häufigsten verfügbare Gerät für den Unterricht (83 Prozent). Die Ausstattung mit leistungsstarker IT-Infrastruktur bleibt somit eine wichtige Aufgabe, um die Basis für digitale Bildung zu legen, macht 2 allein aber noch keine digitale Bildung. Denn die Studie zeigt: Die vorhandene technische Ausstattung in den Schulen ist nicht ausreichend oder wird nur geringfügig genutzt und auch das Potenzial durch die Nutzung der Geräte aus Lern- und Lebenswelt vor allem der SchülerInnen (Bring Your Own Device) wird nicht ausgeschöpft. Außerdem müssen häufig Lehrkräfte – die Gruppe, die ihre eigenen mangelnden Digitalkompetenzen als eine der Hürden für die Umsetzung digitaler Bildung betrachtet – die Administration und Wartung der Technik in Schulen selbst übernehmen (73 Prozent). Nur in 37 Prozent der Schulen wird die IT-Administration von Fachkräften übernommen, wie es in Behörden und Unternehmen längst Standard und Sicherheitsmerkmal ist.

Digitale Bildung braucht mehr Verbindlichkeit

Neben der nicht hinreichenden IT-Infrastruktur (73 Prozent der Lehrkräfte bemängeln die Geräteausstattung, 56 Prozent die Internetgeschwindigkeit) werden von den Lehrkräften ihre eigenen mangelnden Digitalkompetenzen als Hürde für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht gesehen (62 Prozent). Durch die fehlende deutschlandweite strukturelle Verankerung digitaler Bildung in der Aus- und Weiterbildung ist die Vermittlung entsprechender Inhalte und Methoden im Studium sowie die Weiterbildung der Lehrkräfte weitgehend dem Zufall und dem persönlichen Engagement überlassen. Doch nur die Hälfte der Lehrkräfte bildet sich regelmäßig zu digitalen Themen fort (51 Prozent).

Die Studie legt bei allen drei Gruppen deutlich die Relevanz des Internets in der Lebenswelt dar. Digitale Medien sind ein fester Bestandteil des Alltags im gesamten Bildungsdreieck. „Dieser gesamtgesellschaftlichen Entscheidung zu einem durch digitale Medien durchdrungenem Leben muss mit strukturell verankerter und qualitätsgesicherter digitaler Bildung begegnet werden“, fordert Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21.

Schulen auf dem digitalen Pfad fördern positive Wirkung bei Digitalkompetenzen

Als Schulen mit digitalem Schwerpunkt wurden solche identifiziert, die einen Schwerpunkt auf digitales Lernen, digitale Medien legen und/oder eine im IT-Bereich zertifizierte Schule sind. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Lehrkräfte an Schulen mit digitalem Schwerpunkt bilden sich regelmäßig zu verschiedenen digitalen Themenschwerpunkten fort (Schulen ohne digitalen Schwerpunkt: 48 Prozent). SchülerInnen erhalten doppelt so häufig Schulungsangebote rund um das Thema Internet als an Schulen ohne Schwerpunkt. Entsprechend höher sind ihre Kompetenzen: Sie beherrschen fast doppelt so häufig eine Programmiersprache und gehen versiert mit Sicherheitsmechanismen wie Passwörtern um. Das bereits „kleine“ Konzepte für den Einsatz digitaler Medien an einzelnen Schulen für das Thema sensibilisieren, zeigt sich deutlich.

Bitkom zur Wahl in den USA

Zur US-Präsidentschaftswahl sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder:

„Die digitale Wirtschaft steht für Grundwerte wie die freie Meinungsäußerung und Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Der Grundsatz des Respekts gerade gegenüber demokratischen Entscheidungen gilt auch mit Blick auf die aus deutscher Perspektive erstaunlichen Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen in den USA. Sie sind ein Signal, die digitale Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen und die Inklusion weltweit zu stärken, und eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern.

Die digitale Wirtschaft wird weiterhin für Freiheit und internationale Vernetzung eintreten. Sie wird sich für eine Verbesserung des Bildungswesens und den freien Zugang zu Informationen stark machen. Die besten Mittel gegen diffuse Ängste und Populismus sind eine ausgezeichnete Bildung – und ein eigener klarer Kopf.“

Internationale Kampagne “Bildung mit Kizoa”

Premium-Accounts für Schulen und Universitäten

Video-Accounts des Online-Movie-Makers Kizoa (www.kizoa.de) ab sofort kostenfrei für Schüler, Lehrer und Studierende
Vielfältige Möglichkeiten der Einbindung von Videos und Slideshows in den Unterricht und Schulalltag

Neue Medien sind längst nicht mehr aus dem Alltag weg zu denken. Auch in Schulen und Universitäten nimmt multimediales Lernen und die Verwendung verschiedenster Medien eine stetig größer werdende Rolle ein. Fünf Milliarden Euro möchte Bildungsministerin Wanka in den kommenden in Technologie an Schulen investieren. Um die Einbindung von Videos und Fotos in den Unterricht  schon jetzt einfacher zu gestalten und für alle zu ermöglichen, startet der Online-Movie-Maker Kizoa (www.kizoa.de) jetzt die internationale Kampagne “Bildung mit Kizoa”: Ab sofort haben Schüler, Studierende und Lehrkräfte mit E-Mail-Adresse, die einer Bildungseinrichtung angehören, kostenfreien Zugang zur Premium-Video-Version der Plattform.

“Wir bei Kizoa glauben, dass Technologie ein essentieller Schlüssel für Bildung und effektives Lernen ist – und diese sollte für jeden verfügbar sein. Seitdem ich vor 20 Jahren meinen Uni-Abschluss gemacht habe, ist Bildung immer teurer geworden. Durch unser Projekt bieten wir einen eigentlich kostenpflichtigen Dienst umsonst an. Die in der Vergangenheit mit Schul- oder Uni-E-Mail-Adressen erstellten Accounts bei Kizoa repräsentieren einen Wert von ca. 2 Millionen Euro.”, sagt Yanaï Guedj, Gründer und Geschäftsführer von Kizoa, über die Kampagne “Bildung mit Kizoa”.

Kostenfreie Premium-Video-Accounts ein Leben lang
Auf der browserbasierten Plattform Kizoa können Nutzer Videos und Collagen erstellen sowie  Fotos bearbeiten. Für die Kreationen stehen themenspezifische Vorlagen, Effekte und Animationen zur Verfügung. Neben dem kostenfreien Angebot bietet Kizoa verschiedene Premium-Versionen an. Mit dem Start der Kampagne können sich Lehrkräfte, Professoren, Schüler und Studierende mit ihrer einer Bildungseinrichtung zugehörigen E-Mail-Adresse anmelden und erhalten somit einen Premium-Video-Account. Diese Accounts haben einen Wert von 29,99 Euro und beinhalten eine lebenslange Mitgliedschaft. Zudem stehen dem Nutzer 10 GB Speicherplatz zur Verfügung, Videos mit einer Länge von bis zu zehn Minuten können heruntergeladen und Projekte auf Social Media Plattformen geteilt sowie auf Webseiten eingebunden werden.

Vielfältige Möglichkeiten für die Nutzung im Bildungsbereich
Die Digitalisierung an Schulen wird bereits seit einigen Jahren vorangetrieben und der Trend verstärkt sich mehr und mehr. Schreib-, Büro- und Bildbearbeitungsprogramme bieten häufig spezielle Angebote für Schüler und Studenten, um den Zugang zu erleichtern. Kizoa stellt diesen Service nun auch für Videoerstellung bereit. Der Online-Movie-Maker bietet viele Optionen Videos, Slideshows oder Collagen in den Unterricht einzubinden. Zudem eignet sich die Plattform, um die Kompetenz im Umgang mit Fotos und Videos zu fördern. Die einfache Nutzung der Funktionen von Kizoa führt insbesondere junge Schüler ideal an die Bearbeitung und Erstellung audiovisueller Inhalte heran. Mögliche Projekte sind zum Beispiel: multimediale Präsentationen zu verschiedensten Themen, Erstellung von kurzen Filmen, Vermittlung grundlegender Kenntnisse der Foto-und Videobearbeitung, Dokumentation von Jahreshighlights oder aber Erinnerungen an besondere Veranstaltungen wie Klassenfahrten oder Abschlussfeiern.

Über Kizoa

Der Online-Movie-Maker Kizoa (www.kizoa.de) ermöglicht die Erstellung von Videos, Slideshows sowie die Bearbeitung von Bildern und Filmen im Browser. Die Nutzung von Kizoa ist in der Basic-Version kostenfrei. Kizoa ist seit 2010 auf dem deutschen Markt und momentan in acht Sprachen verfügbar. Das Unternehmen hat mehr als 15 Millionen Nutzer, täglich werden bis zu 10 000 Videos erstellt. Derzeit beschäftigt das französische Unternehmen 13 Mitarbeiter. Kizoa mit Sitz in Paris wurde 2006 von vier Unternehmern, darunter der heutige Geschäftsführer Yanaï Guedj, gegründet.

 

Geknipst, geteilt und ausgedruckt: Digitalfotos sind beliebt

■   Neun von zehn Deutschen schießen Digitalfotos
■   Mehr als die Hälfte der Digitalfotografen teilen Bilder per Messenger
■   Sechs von zehn drucken Fotos selber aus
Urlaubsfotos, Selfies, Bilder vom Essen oder von den neuen Schuhen: Fotos sind heute in Sekundenschnelle geknipst und geteilt. Neun von zehn Deutschen (87 Prozent) machen Fotos mit digitalen Geräten wie Digitalkameras und Smartphones – und zeigen ihre Schnappschüsse danach gerne Freunden, Verwandten oder gleich der ganzen Welt. 58 Prozent tun das über WhatsApp, Snapchat & Co., 55 Prozent auf sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter Bundesbürgern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Insbesondere durch Soziale Medien sind Bilder heute allgegenwärtig“, sagt Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics und Digital Media. „Zusätzlich beobachten wir ein Bedürfnis bei den Menschen, selbstgemachte Fotos auch haptisch zu besitzen.“

Demnach zeigt die Befragung, dass viele Verbraucher ihre Fotos nach wie vor als Bild und bleibender Erinnerung in den Händen halten möchten. So drucken sechs von zehn Befragten (57 Prozent) ihre Fotos selbst aus. Knapp ein Drittel (32 Prozent) bestellt Abzüge der Digitalbilder im Laden, 9 Prozent gibt die Entwicklung der selbstgemachten Bilder in speziellen Online-Shops in Auftrag. 8 Prozent der Befragten bestellen auch Fotobücher ihrer Abzüge bei den Foto-Diensten. „Dank der vielen Online-Anbieter ist es heute so einfach und preisgünstig wie nie, die eigenen Fotos auf Knopfdruck nach Hause geliefert zu bekommen – in sämtlichen Formaten, auf Kalendern, Tassen oder Leinwänden“, so Lutter. Anders als analog geknipste Fotos bieten Digitalfotografien aber auch den Vorteil, dass sie online gesichert werden können. Internetnutzer können ihre Fotos bei sogenannten Cloud-Diensten speichern. „In der Cloud können die Bilder überall und jederzeit mit einem Laptop, Tablet oder Smartphone angeschaut und heruntergeladen werden. Zusätzlich bieten die Cloud-Dienste den Vorteil, dass Fotos automatisch sortiert werden, etwa nach Motiv, Datum oder dem Ort der Aufnahme“, sagt Lutter.

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Drei von vier nutzen aktuelle Nachrichten im Internet

■   81 Prozent gelangen über Suchmaschinen zu tagesaktuellen News
■   Weitere Informationsquellen sind Nachrichten-Apps und soziale Netzwerke
■   Medientage in München diskutieren Digitalisierung der Medien
Drei von vier Internetnutzern (76 Prozent) in Deutschland lesen oder schauen Nachrichten im Web, um sich über das aktuelle Tagesgeschehen zu informieren. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Dabei gelangen die Nutzer auf unterschiedlichen Wegen zu Nachrichtenangeboten. Vier von fünf Nutzern von Online-News (81 Prozent) verwenden Suchmaschinen wie Google oder Bing, um Nachrichtenquellen zu finden. 64 Prozent gehen direkt auf die Webseiten der Nachrichtenanbieter und 56 Prozent informieren sich mit Nachrichten-Apps auf ihrem Smartphone oder Tablet. Immerhin jeder fünfte Nutzer von Online-News (19 Prozent) gelangt über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Xing zu Nachrichtenquellen. 18 Prozent haben E-Mail-Newsletter abonniert, um sich über bestimmte Themen auf dem Laufenden zu halten. Immerhin 11 Prozent nutzen einen so genannten Nachrichten-Aggregator, der Inhalte aus unterschiedlichen Quellen übersichtlich aufbereitet. „Im Internet gibt es eine große Vielfalt unterschiedlicher Zugangswege zu tagesaktuellen Nachrichten“, sagte Bitkom-Geschäftsleiter Dr. Joachim Bühler anlässlich der Medientage München. Nachrichten-Nutzer finden die für sie persönlich interessanten und wichtigen Inhalte zum Beispiel durch die gezielte Suche im Internet, die Auswahl bestimmter News-Feeds oder Abos von Newslettern.

Eine stärkere Regulierung der Algorithmen von Suchmaschinen oder sozialer Netzwerke sieht der Bitkom kritisch. Forderungen nach Transparenzpflichten wie der Offenlegung von Such- und Newsfeed-Algorithmen sind in der Diskussion, weil Anbieter wie Google oder Facebook auf ihren Märkten eine starke Stellung haben und angenommen wird, dass sie Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung haben. „Eine vollständige Offenlegung der Suchalgorithmen würde die Geschäftsgrundlage vieler Online-Dienste zerstören“, sagte Bühler. „Die Betreiber von Suchmaschinen liefern schon heute eine Fülle an Informationen über die Funktionsweise ihrer Dienste.“ Ein gewisses Maß an Transparenz sei ohnehin notwendig, damit beispielsweise professionelle Nutzer von sozialen Netzwerken ihre Angebote optimieren können oder Webseiten besser gefunden werden. Aktuell wird zudem das Wettbewerbsrecht reformiert, um es an die Bedingungen der digitalen Welt anzupassen. Das ist aus Sicht des Bitkom sinnvoll. „Eine marktbeherrschende Stellung ist erst dann ein Problem, wenn sie missbraucht wird“, sagte Bühler. „In diesem Fall ist das Wettbewerbsrecht ein scharfes Schwert.“

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Es gibt viele Behandlungen existieren, um männliche impotence- Erektionsstörungen helfen. Kamagra Medikament wurde das beste in den letzten 2 Jahren auf dem Markt genannt. Sildenafil (Kamagra) Behandlung ist neu und wirksames Medikament. Lesen Sie mehr über ED härtet hier: