Verabschiedung Integrationsgesetz – Bedeutung von Schulen für die Integration bleibt unberücksichtigt

Die Verabschiedung des Integrationsgesetzes durch den Bundestag steht unmittelbar bevor. Ein Bildungskonzept für die Integration junger Flüchtlinge ist im Gesetz nicht enthalten. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung sieht aufgrund des Fehlens eines Bildungskonzepts die Bedeutung von Schulen für die Integrationsarbeit nicht gewürdigt.

Frankfurt, 29. Juni 2016 – Noch vor der parlamentarischen Sommerpause Mitte Juli steht das Integrationsgesetz zur Verabschiedung durch den Bundestag an. Mithilfe des Gesetzes soll die Integration von Flüchtlingen schneller umgesetzt werden.

Bei der Integration vor allem junger Flüchtlinge übernehmen Schulen aus Sicht der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung einen wesentlichen Part. „Das Integrationsgesetz berücksichtigt nicht den Stellenwert von Bildung für die Integration junger Migranten. Schon heute leisten Schulen hierzu einen wesentlichen Beitrag. Diese Leistung wird durch das Gesetz weder gewürdigt noch unterstützt“, sagt John-Philipp Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die sich in verschiedenen Bildungsprojekten für Integration und Chancengerechtigkeit engagiert.

Erfahrungen zeigen: Schulen sind einer der wichtigsten Orte für Integration
„Viele Bundesländer richten inzwischen ihr Augenmerk aus gutem Grund darauf, jungen Flüchtlingen möglichst schnell den Zugang zu Schulbildung zu ermöglichen. Schulen erfüllen dabei nicht nur die wichtige Aufgabe der Sprach- und Wissensvermittlung, sondern auch der sozialen Integration durch den Kontakt zu Gleichaltrigen. Aus diesem Handlungsbedarf heraus haben viele Schulen längst eigene Integrationskonzepte entwickelt, die sich erfolgreich bewährt haben“, erklärt Hammersen. Die Schulen bräuchten nach Ansicht von John-Philipp Hammersen jedoch mehr öffentliche Unterstützung und Förderung, um die Konzepte auch vollumfänglich umsetzen zu können. Zudem sollten Ganztagsangebote an Schulen besser im Hinblick auf ihre mögliche Integrationsfunktion hin ausgerichtet werden.

Schulen der Sekundarstufe I am stärksten betroffen – gezielte Schülerförderung und Einbindung der Eltern wichtig
Den größten Anteil der schulischen Integrationsleistung müssen Schulen im Bereich der Sekundarstufe I erbringen. Erkenntnisse aus dem von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiierten größten deutschen Schulwettbewerb „Starke Schule“ zeigen, dass Schulen in ihrer kulturellen Vielfalt eher eine Chance anstatt eine Bürde sehen.

Zu einer der bei „Starke Schule“ ausgezeichneten Schulen zählt die Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule in Nürnberg. „Die Schule fördert gezielt Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und schafft gute Lernbedingungen und -voraussetzungen“, sagt Siglinde Schweizer, Rektorin der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule. „In multinationalen Übergangsklassen werden die Schüler durch Sprachlerneinheiten unterstützt und individuell auf den Schulabschluss vorbereitet. Auch die Eltern werden mit einbezogen: Bei dem regelmäßig stattfindenden Elterncafé, bei Elternabenden und Elterngesprächen sorgen Elternlotsen dafür, dass sprachliche Barrieren überwunden werden.“ Aus Sicht von Siglinde Schweizer verläuft die Integration an der Schule sehr erfolgreich, was sie auf die Umstellung in gebundene Ganztagsklassen und zusätzliche Stunden von sozialpädagogischen Fachkräften zurückführt. „Die soziale Integration der jungen Migranten wird durch unsere Maßnahmen klar gestärkt. Ein Leistungsunterschied zu anderen Schülern ist dadurch kaum spürbar.“ Was nach Ansicht von Siglinde Schweizer jedoch fehlt, sind Dolmetscherdienste, um insbesondere den Eltern das schulische System zu erklären, damit dessen Möglichkeiten für den weiteren Bildungsweg voll ausgeschöpft werden können. Auch die Konzepte und Maßnahmen für die berufliche Orientierung müssten verstärkt auf die Situation der neu Zugewanderten zugeschnitten werden. Hier sind neben den Schulen insbesondere Kommunen, und berufsfördernde Institutionen wie beispielsweise Kammern gefragt.

Ganztagsangebote bieten mehr Raum für Integrationsmaßnahmen
„Das Thema Ganztagsangebote rückt aufgrund des steigenden Integrationsdrucks stärker ins Blickfeld. Durch die ganztägige Betreuung haben Schulen eine starke integrierende Rolle innerhalb des lokalen Umfelds – auch im Zusammenspiel mit lokalen Partnern wie Betrieben und sozialen Institutionen. Zunehmend werden Schulen zu Lebensräumen für die Schüler, die hier nicht nur lernen, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen weiterentwickeln. Gerade dies fördert die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund“, sagt John-Philipp Hammersen von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Allein durch den längeren Verbleib an der Schule erhöhten sich die Möglichkeiten, besser Deutsch zu lernen und sich mit kulturellen Werten der deutschen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Was nach Ansicht von John-Philipp Hammersen jedoch fehlt ist ein übergreifendes Konzept, um Qualitätskriterien von Ganztagsangeboten gerade mit Blick auf ihre Integrationsfunktion zu definieren.

Internet um jeden Preis?

Kaspersky Lab untersucht Online-Verhalten der Deutschen im Ausland

VERSION DEUTSCHLAND: Jeder Siebte wurde im Ausland bereits Opfer von Cyberkriminalität

In vielen Bundesländern stehen die Sommerferien an. Gerade bei einem Urlaub im Ausland sollten Internetnutzer besonders auf die eigene Cybersicherheit achten. Denn laut einer von Kaspersky Lab beauftragten Studie [1] wollen sich deutsche Nutzer im Ausland schnellstmöglich über ein persönliches Gerät mit dem Internet verbinden, oftmals über ungeschützte WLAN-Netze surfen und sicherheitskritische Aktionen durchführen.

Raus aus dem Flieger und rein ins Internet: Tatsächlich kann es fast die Hälfte der befragten Deutschen im Ausland kaum erwarten, nach dem Flug mit ihrem persönlichen Geräten wieder online zu gehen. 11,6 Prozent bauten die Verbindung noch im Flugzeug auf, 25,8 Prozent warteten, bis sie im Ankunftsbereich des Flughafens waren und weitere 11,0 Prozent nutzten spätestens auf dem Weg zu Ihrer Unterkunft erstmalig das Internet. 45,0 Prozent gingen erst online, als sie ihr Hotel erreicht hatten, und lediglich 5,8 Prozent wollten oder mussten unterwegs ganz auf das Internet verzichten.

„Unsere Studie zeigt, dass viele Nutzer im Ausland nicht auf das Internet verzichten wollen“, sagt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Dagegen ist nichts einzuwenden, allerdings sollte man sich bewusst machen, dass die gängigen Cybersicherheitsregeln gerade auch im Urlaub gelten.“

Ungeschützte WLAN-Netze beliebt

Wohl auch wegen der bislang teilweise noch recht hohen Roaming-Kosten nutzten die Befragten zu 69,6 Prozent für den Internetzugriff auch kostenlose öffentliche WLAN-Netze. Sicherheit scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen, denn passwortgeschützte WLAN-Netze verwendeten nur 49,6 Prozent. Immerhin 40 Prozent der Deutschen nutzten im Ausland neben WLAN auch Data-Roaming (Mehrfachantworten waren möglich).

Außerdem wollen fast zwei von fünf Deutschen im Ausland auch nicht auf cybersicherheitskritische Aktionen wie Online-Banking (39,4 Prozent) und Online-Shopping (35,8 Prozent) über WLAN-Netze verzichten. Fast jeder Zweite (44,6 Prozent) postet Informationen unter WLAN-Zugriff auf Sozialen Netzwerken (Mehrfachantworten waren möglich).

Jeder Siebte mit Cybercrime-Erfahrung im Ausland

Entsprechend mussten laut der Kaspersky-Befragung 13,6 Prozent der befragten Deutschen im Ausland bereits Erfahrungen mit Cyberkriminalität machen – beispielweise beim Online-Banking, oder -Shopping. Das entspricht etwa der Zahl jener Landsleute, denen schon einmal Geld im Ausland abhanden kam (16,4 Prozent).

Damit nach der schönsten Zeit des Jahres kein böses Malware-Erwachen folgt, empfiehlt Kaspersky Lab Nutzern bei einem Auslandsaufenthalt auf die folgende Cybersicherheits-Vorsichtsmaßnahmen zu achten:

  • Grundsätzlich sollte man auch im Urlaub immer den gesunden Menschenverstand einschalten, wenn man online geht.
  • Gerade mobile Endgeräte sollte man nie unbeaufsichtigt lassen, beispielsweise im Restaurant oder am Strand, und mit einer PIN zusätzlich schützen.
  • Keine WLAN-Netze ohne Passwortschutz verwenden.
  • WLAN-Netze für sicherheitskritische Anwendungen wie Online-Banking oder -Shopping wenn möglich vermeiden.
  • Das Trennen einer WLAN-Verbindung nach Gebrauch schützt vor Tracking und schont den Akku.
  • Das https-Protokoll bietet Sicherheit beim Browsen. Es verschlüsselt Daten, die an eine Website geschickt werden und kann am Schlosssymbol in der Browserleiste erkannt werden.
  • Optimalen Schutz liefert ein Virtual Private Network (VPN), das alle übertragenen Daten verschlüsselt.
  • Notieren Sie Telefonnummern von Kreditkarteninstituten oder Telekommunikationsunternehmen, so dass Sie Kreditkarten oder Geräte bei Verlust oder Diebstahl auch von unterwegs sperren lassen können.
  • Sicherheitslösungen wie Kaspersky Internet Security – Multi-Device 2016 [2] erkennen und warnen vor einer Verbindung mit unzuverlässigen Netzwerken und schützen vor Cyberbedrohungen jeglicher Art.
  • Auch sollten alle genutzten Programme und Betriebssysteme mit den aktuellsten Updates versorgt werden.

Zahlungsbereitschaft für Online-Journalismus steigt

■      36 Prozent der Internetnutzer zahlen für journalistische Inhalte

■      Verlage bieten Content zunehmend für mobile Geräte und Online-Plattformen an

■      Studie zur Digitalisierung der Medien zeigt Trends bei Verbreitung von Nachrichten

Die Zahlungsbereitschaft für journalistische Inhalte im Internet steigt. 36 Prozent der Internetnutzer haben in den vergangenen 12 Monaten für Nachrichten oder andere journalistische Inhalte im Internet Geld ausgegeben. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es erst 31 Prozent. Das hat eine repräsentative Umfrage unter Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. In der Gruppe der Internetnutzer, die Online-Nachrichten lesen, liegt der Anteil sogar bei 48 Prozent (Vorjahr: 40 Prozent). 22 Prozent der Internetnutzer zahlen eine monatliche Pauschale und 20 Prozent haben in den letzten 12 Monaten für einzelne Artikel oder Ausgaben Geld ausgegeben. „Ein gutes journalistisches Angebot lassen sich die Nutzer auch im Internet etwas kosten“, sagte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg bei Vorstellung der Studienergebnisse. „Medienunternehmen brauchen zusätzliche Erlösquellen, um die digitale Transformation vorantreiben zu können.“ Wer nicht bereit ist, für Nachrichten und ähnliche Inhalte zu bezahlen, führt vor allem die große Menge kostenloser Angebote als Grund seiner mangelnden Ausgabebereitschaft an (73 Prozent). Einem Drittel (32 Prozent) sind die Digitalangebote zu teuer. Dagegen halten nur noch 9 Prozent das Bezahlen im Internet für zu kompliziert. Bei einer Bitkom-Befragung im Jahr 2013 waren es noch 32 Prozent, seitdem ist dieser Wert kontinuierlich gesunken.

Trotz einer steigenden Zahlungsbereitschaft haben sich Abrechnungsmodelle für journalistische Inhalte im Internet bei den Verlagen noch nicht in der Breite durchgesetzt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter Geschäftsführern und Vorstandsmitgliedern von 148 Medienunternehmen im Auftrag des Bitkom. 41 Prozent der Anbieter journalistischer Inhalte geben an, dass sie Abrechnungsmodelle für journalistischen Content haben. 31 Prozent setzen auf das Freemium-Modell, bei dem nur als besonders hochwertig eingestufte Inhalte bezahlt werden müssen. 15 Prozent haben eine Bezahlschranke (Paywall) für alle Inhalte eingeführt. 7 Prozent nutzen ein Kontingentmodell, bei dem die kostenlose Nutzung mengen- oder zeitmäßig beschränkt ist. Auf der anderen Seite sagen 59 Prozent, dass sie sämtliche Inhalte kostenlos anbieten. „Einnahmen aus dem Verkauf digitaler Inhalte sind notwendig, um die aufwändige Produktion journalistischer Inhalte für Print- und Online-Medien finanzieren zu können“, sagte Berg. Mit Blick auf die kommenden Jahre meint fast die Hälfte (49 Prozent) der befragten Medienunternehmen, dass die Bedeutung digitaler Verkaufserlöse steigen oder sogar stark steigen wird. 46 Prozent erwarten, dass Crowdfunding immer wichtiger wird. Dabei wird auf Internetplattformen für journalistische Projekte Geld eingesammelt. Mit 77 Prozent erwarten aber die weitaus meisten Unternehmen ein steigendes Gewicht digitaler Werbung als Erlösquelle.

Die Digitalisierung führt dazu, dass Verlage ihre bestehenden Angebote laufend anpassen und neue Produkte auf den Markt bringen müssen. Unwirtschaftliche Produkte verschwinden früher oder später. Aus Sicht der befragten Experten werden Print-Formate wie Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Zeitschriften in kommenden Jahren noch weiter an Bedeutung verlieren. Schon seit Jahren sinken die Printauflagen der Tageszeitungen und zahlreicher anderer Print-Titel, weil sich die Menschen zunehmend im Internet informieren. „Online-Medien, Video-Streaming-Dienste und Internet-Radio werden in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen“, sagte Berg. Bei den Online-Medien gehen 71 Prozent der Befragten davon aus, dass Suchmaschinen für die Verbreitung journalistischer Angebote noch wichtiger werden, als sie es heute bereits sind. 70 Prozent erwarten einen Bedeutungszuwachs für Video-Plattformen wie Youtube. 61 Prozent sehen Messenger wie WhatsApp im Kommen, 53 Prozent Kurznachrichtendienste wie Twitter und 49 Prozent soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing. „Die Verlage spielen journalistische Inhalte verstärkt dort aus, wo sie konsumiert werden – auf den stärksten Online-Plattformen“, sagte Berg.

Auf den Trend zur mobilen Nachrichtennutzung haben die Anbieter journalistischer Inhalte ebenfalls reagiert. 92 Prozent der befragten Medienunternehmen haben eine mobile Website, bei der sich die Inhalte an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen. Zwei Drittel (67 Prozent) haben eine oder mehrere Smartphone-Apps im Angebot und gut die Hälfte (55 Prozent) eine Tablet-App. Ein Viertel (25 Prozent) bietet ein digitales E-Paper an, bei dem in der Regel die Zeitung als PDF-Datei zur Verfügung gestellt wird. „Journalistische Inhalte werden zunehmend für unterschiedliche Nutzungssituationen, Zielgruppen und Gerätetypen aufbereitet“, sagte Berg. Zum Beispiel eignen sich Smartphone-Apps für den schnellen Nachrichtenüberblick unterwegs, Tablet-Apps oder E-Paper für gemütliches Lesen auf dem Sofa oder Websites für Berufstätige, die sich in der Mittagspause über das aktuelle Geschehen am Computer informieren wollen.

Die befragten Medienmanager rechnen damit, dass sich das Berufsbild des Journalisten in den kommenden Jahren wandeln und die Digitalisierung bei der Erstellung journalistischer Inhalte eine Rolle spielen wird. So gehen 40 Prozent davon aus, dass in zehn Jahren journalistische Texte automatisch von Algorithmen erstellt werden. Schon heute kommt der so genannte Roboter-Journalismus in einigen Redaktionen bei der Erstellung einfacher Standardtexte, wie Börsenberichten, Verkehrsmeldungen oder Wettervorhersagen zum Einsatz. „Intelligente Software kann Journalisten von eintönigen Routinetätigkeiten entlasten, ihn aber nicht ersetzen“, betonte Berg. „Fundierte Analysen, investigative Recherchen oder meinungsstarke Kommentare werden auch in Zukunft Markenzeichen von Qualitätsjournalismus sein.“ Digitale Systeme eröffnen Journalisten schon heute bei der Recherche zusätzliche Möglichkeiten. Für die Zukunft gehen 51 Prozent der befragten Medienmanager davon aus, dass Daten-Journalisten mit Hilfe spezieller Software unbekannte Zusammenhänge aufdecken werden. Berg: „Neue digitale Technologien können dem investigativen Journalismus zusätzlichen Schwung geben.“

TOMMI WIRD WUFFZEHN: 15. Aufruf für Publisher und Kinderjury

TOMMI – DEUTSCHER KINDERSOFTWAREPREIS 2016

Die besten digitalen Spiele für Kinder werden in diesem Jahr zum 15. Mal mit dem Kindersoftwarepreis TOMMI ausgezeichnet. Wie immer findet das Prozedere in zwei Schritten statt: Erst erfolgt die Nominierung durch eine Jury aus anerkannten Fachjournalisten, Pädagogen und Wissenschaftlern, dann entscheidet eine Kinderjury in Öffentlichen Bibliotheken alleine über die Preisträger. Prof. Stefan Aufenanger von der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und seine Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft prüfen in Kindertagesstätten Einreichungen für den Sonderpreis Kindergarten & Vorschule. Im letzten Jahr nahmen 3.600 Kinder am TOMMI teil. Schirmherrin des Deutschen Kindersoftwarepreises ist Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Preis wird – wie immer – auf der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Was können Publisher einreichen?

Apps, Elektronisches Spielzeug sowie PC- und Konsolenspiele. Altersgrenze ist USK 6. Einreichungsformulare und Teilnahmebedingungen sind unter www.kindersoftwarepreis.de zu finden.

Teilnahmeschluss ist der 8. August 2016

 

Wer ist die Fachjury?

Vorsitz: Thomas Feibel (familie&co, FEIBEL.DE).
Titus Arnu (Süddeutsche Zeitung), Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Universität Mainz), Dr. Jasmin Bastian (Universität Mainz), Prof. Dr. Linda Breitlauch (Hochschule Trier), Kathrin Eichberg (Stadtbücherei Kiel), Martin Eisenlauer (Bild am Sonntag), Julia Fastner (klick-tipps.net), Stephan Freundorfer (freier Journalist), Carsten Görig (Spiegel Online), Moses Grohé (love4games.org), Steffen Haubner (Kölner Stadtanzeiger), Andreas Hottmann (ZDF Kinder- und Jugendprogramm), Birgit Knott (Stadtbücherei Kiel), Bertram Küster (Bild.de), Anatol Locker (freier Journalist), Dr. Kathrin Mertes (Universität Mainz),  Kurt Sagatz (Tagesspiegel), Ludwig Schötz (Schüler), Linda Scholz (Spieleratgeber-NRW), Prof. Dr. Friederike Siller (Fachhochschule Köln), Dr. Michael Spehr (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Dorothee Wiegand (c’t) und Schlurf (Stadtbücherei Kiel)

Diese Bibliotheken suchen eine Kinderjury

Kinder, die zwischen sechs und 13 Jahren alt sind und sich gut mit Computerspielen auskennen, können sich bei den unten aufgeführten Bibliotheken bewerben. Auch ganze Schulklassen sind in der Kinderjury der Bibliotheken willkommen.

 

Baden-Württemberg Stadtbibliothek Ludwigsburg
  Stadtbücherei Biberach, Medien- und Informationszentrum
Bayern RW21 – Stadtbibliothek Bayreuth
  Stadtbücherei Landshut
  Münchner Stadtbibliothek: Stadtbibliothek Am Gasteig
Berlin Stadtbibliothek Berlin-Lichtenberg:
  —    Anna-Seghers-Bibliothek
  —    Anton-Saefkow-Bibliothek
  —    Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek
  —    Bodo-Uhse-Bibliothek
Brandenburg Anna-Ditzen-Bibliothek, Neuenhagen
Bremen Stadtbibliothek Bremen
Hamburg Bücherhallen Hamburg: Bücherhalle Alstertal
Hessen Stadtbücherei Frankfurt am Main: Bibliothekszentrum Sachsenhausen
Niedersachsen Stadtbibliothek Hannover
  Stadtbibliothek Wolfsburg: Schul- und Stadtteilbibliothek Westhagen
Nordrhein-Westfalen Stadtbibliothek Leverkusen
  Stadtbibliothek Euskirchen
Sachsen Stadtbibliothek Leipzig
Sachsen-Anhalt  Stadt- und Schulbibliothek Landsberg
Schleswig-Holstein Stadtbücherei Kiel

 

Herausgeber & Partner des Preises

Herausgeber des TOMMI sind der Family Media Verlag und das Büro für Kindermedien FEIBEL.DE in Berlin. Unterstützt wird die Auszeichnung 2016 vom ZDF Kinder- und Jugendprogramm, der Frankfurter Buchmesse, Google Deutschland und dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv). 

Gut zu wissen – die Ziele des TOMMI:

  • Der TOMMI macht gute Apps, Computer- und Konsolenspiele sowie elektronisches Spielzeug einem größeren Publikum bekannt und verschafft den Eltern damit einen Überblick im Spiele-Dschungel.
  • Der TOMMI setzt sich positiv mit dem Thema Computer- und Konsolenspiele auseinander.
  • Der TOMMI bindet rund 3.600 Kinder in die Jurytätigkeit ein, erzieht so zum kritischen Umgang mit Computer- und Konsolenspielen und fördert nachhaltig die Medienkompetenz.
  • Der TOMMI präsentiert qualitativ hochwertige Spiele und schützt vor Spielinhalten, die für Kinder nicht geeignet sind.
  • Der TOMMI hilft Eltern, ihre Kinder im Medienzeitalter zu fördern und zu begleiten.

Hintergrundinformationen zu Family Media

Der Verlag Family Media gehört zu Deutschlands führenden Häusern für Kinder- und Familientitel. Das Zeitschriften-, Online- und Buchangebot wird von Eltern, Kindern und pädagogischen Fachkräften genutzt. Kernprodukt der Family Media ist die Familienzeitschrift familie&co, die mit Themen wie Familienleben, Erziehung, Kindergarten und Schule, Mode & Trends, Gesundheit & Ernährung, Freizeit & Reisen, Test & Tipps als Deutschlands größte Familienzeitschrift Maßstäbe in Sachen Beratung und Unterstützung für Eltern setzt. Die Family Media agiert mit Kompetenz der MEDIA GROUP MEDWETH.

Telekom stellt neues Hotspot-Paket für Städte und Kommunen vor

  • Städte bieten mit „Public WLAN 4.0“ kostenloses Internet
  • Basispaket kostet monatlich 39 € – sicheres Surfen ohne Risiko
  • Großer Bedarf für öffentliche Einrichtungen und
  • FlüchtlingsunterkünfteDeutschland zweitklassig bei öffentlichen Hotspots – Spitzenreiter Südkorea

Städte sollen Bürgern in öffentlichen Einrichtungen künftig leichter kostenfreien Zugang zum Internet bieten können. Die Telekom stellt dazu ein neues Produktpaket „Public WLAN 4.0“ vor. Das Paket ist speziell auf Kunden der öffentlichen Hand zugeschnitten. Es enthält den Zugang für drahtloses Internet  sowie die dafür nötige technische Ausstattung.

Die Kosten der Public WLAN 4.0-Pakete variieren nach Größe der zu versorgenden Fläche, der Anzahl der Internetzugänge sowie dem technischen Aufwand. Die Basislösung mit bis zu vier Geräten zur Aussendung des WLAN-Signals etwa für die Versorgung eines Rathauses kostet im Paket monatlich 39 €. Darin enthalten ist eine kostenfreie Surfstunde pro Tag je Besucher des Rathauses. Hinzu kommen Einmalkosten für die Zugangshardware, die bei 293 € beginnen, sowie eine monatliche individuelle Servicegebühr für die Technik.

Alternativ zur kostenfreien Surfstunde kann die Stadt auch für monatlich 99 € 24 Stunden freies Internet für ihre Bürger einrichten sowie optional zusätzliche Geräte wie Router, Controller, weitere Zugangspunkte in Gebäuden, eine individuell gestaltete Startseite für den Login oder einen Jugendschutzfilter hinzu buchen. Unter www.t-systems.de/public-wlan finden sich weitere Informationen. Patrick Molck-Ude, der das Netzgeschäft der Deutschen Telekom mit Großkunden verantwortet, sagt: „Freier Internetzugang ist die Basis für eine vernetzte Informationsgesellschaft. Noch ist der Technologiestandort Deutschland hier nicht auf Augenhöhe mit anderen Industrieländern. Daher treibt die Telekom mit ihrem Angebot die Verbreitung öffentlicher WLANs voran.“

Mit einem Klick im Netz und ohne Haftungsrisiko für die Kommune
Wer das öffentliche WLAN nutzen möchte, kann mit einem einzigen Klick ins Internet gehen. Mit einem öffentlich frei zugänglichen WLAN-Angebot geht eine Stadt kein sogenanntes Störerhaftungsrisiko ein, weil die Deutsche Telekom Betreiber des Hotspots ist. Das Telemediengesetz (TMG) befreit Internet-Zugangsanbieter grundsätzlich von der Haftung für Rechtsverletzungen ihrer Nutzer.  In einer Neuregelung des TMG vom 02.06.2016 wurden zwar Erleichterungen im Bereich der Störerhaftung vorgenommen, um die Verbreitung von WLAN in Deutschland deutlich anzuschieben. Dennoch werden Auslegung und Reichweite dieser Novelle noch kontrovers diskutiert – und Unsicherheiten betreffend das Risiko „Störerhaftung“ bestehen fort. Vor allem Unterlassungsansprüche gegen WLAN-Betreiber werden wohl weiterhin möglich sein. Zudem steht die Anwendung der neuen Bestimmungen durch die Gerichte noch aus.

Kommunen haben Hotspotbedarf für Flüchtlingsunterkünfte

Aktuell suchen viele Kommunen nach einer Lösung, um Flüchtlingsunterkünfte mit Drahtlosinternet zu versorgen. Auch hier ist die Telekom Betreiber der HotSpots, so dass die Gemeinden kein Haftungsrisiko eingehen. Über 200 Gemeinden bundesweit haben bereits eine WLAN-Versorgung von Flüchtlingsunterkünften über die Deutsche Telekom beauftragt.

Telekom-Kunden gehen  zudem an mehr als 1.000.000 Hotspots in Deutschland und 50.000 Standorten weltweit ins Internet. Die schnellen Internetzugriffe per WLAN stehen beispielsweise an Flughäfen, in Messen, Hotels, Konferenzzentren, Bahnhöfen und im ICE sowie an fast allen Raststätten der Autobahn Tank & Rast Holding GmbH oder McDonald’s Restaurants zur Verfügung. Dank der Kooperation mit der spanischen Firma Fon gehen WLAN TO GO-Nutzer der Telekom sogar an mehr als 17,5 Millionen Fon HotSpots rund um den Erdball ins Internet.

Deutschland muss bei öffentlichen Hotspots aufholen
Deutschland hat bei öffentlichen Hotspots Nachholbedarf. Während hierzulande für 10.000 Einwohner knapp zwei freie Zugänge verfügbar sind, kommen die Bürger in Großbritannien bereits auf 28. Spitzenreiter ist Südkorea mit 37 freien Zugängen, Länder wie Schweden und Taiwan bieten zehn, immerhin fünf freie Internetzugänge pro 10.000 Einwohner gibt es in Frankreich und USA.

Public WLAN ist ein wichtiger Touristikfaktor
Freier Zugang zum Internet ist wichtig für die Wahrnehmung einer Stadt als attraktiver Standort. Dies fängt bei den Bürgern der Stadt an, die Wartezeiten etwa beim Einwohnermeldeamt mit Internetsurfen verbringen können. Freies Internet ist zudem ein wesentlicher Tourismusfaktor. Urlauber können über einen öffentlichen Hotspot schnell Informationen etwa zum öffentlichen Personennahverkehr oder zu einer Sehenswürdigkeit aufrufen, eine Unterkunft finden, einen Tisch in einem Restaurant reservieren oder Tickets für Museen und Kino kaufen.

HotSpot Plug’n’Play-Paket für kleine und mittelständische Firmen

Um auch kleinen und mittelständischen Geschäftskunden einen einfachen Einstieg in die Digitalisierung zu ermöglichen, hatte die Telekom bereits im Januar ihr Produkt HotSpot Plug’n’Play vorgestellt. Buchläden, Baumärkte, Cafés oder Schuhgeschäfte können ihren Kunden so ebenfalls sicher, kostenlos und ohne Haftungsrisiko WLAN bereitstellen. HotSpot Plug’n’Play kostet monatlich 19,95 Euro netto, hinzu kommen einmalig 149 Euro netto für die Hardware. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Die Buchung kann online, über die Hotline oder im Telekom Shop erfolgen. Der Betrieb erfolgt über hochsichere Rechenzentren der Telekom in Deutschland.

 

 

Kein Nutzen, viel Aufwand: Verpflichtende Identitätsprüfung bei Prepaid-SIM-Karten

■       Eine nationale Regelung zur Identitätsprüfung beim Kauf von Prepaid-SIM-Karten kann bei der Terrorismusbekämpfung schwerlich helfen

Die von der Bundesregierung geplante Einführung einer verpflichtenden Identitätsprüfung beim Kauf von Prepaid-SIM-Karten führt nach Einschätzung des Digitalverbands Bitkom zu nichts – außer zu mehr Bürokratie. „Es ist völlig unklar, inwiefern eine verpflichtende Identitätsprüfung bei der Terrorismusbekämpfung helfen soll, wenn nicht zumindest eine einheitliche europäische Regelung gefunden wird. Zugleich droht ein hoher bürokratischer Aufwand, der allen Kunden schadet“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Der Gesetzentwurf, der heute in erster Lesung im Bundestag beraten wurde, sieht vor, dass Anbieter von Prepaid-SIM-Karten künftig die Identität der Nutzer vor Freischaltung der SIM-Karte mittels Ausweis oder Pass mit Wohnortangabe prüfen müssen. Diese Maßnahme soll der Terrorismusbekämpfung dienen. Aus Sicht des Bitkom ist ein Nutzen einer derartigen Identitätsüberprüfung für die Abwehr von Terrorismus jedoch nicht zu erwarten. So können sich Kriminelle, die anonym kommunizieren möchten, auch künftig ohne Registrierung eine Prepaid-SIM-Karte im europäischen Ausland kaufen. „Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich ein Terrorist mit seinem Personalausweis als Käufer einer Prepaid-Karte ausweist, und damit dann anschließend Terrorakte vorbereitet“, so Rohleder. „Sollte der Gesetzgeber trotz des fehlenden Nutzens an der Regelung festhalten, muss sichergestellt werden, dass sich der bürokratische Aufwand und damit die Kosten in Grenzen halten. Andernfalls zahlen am Ende die Ehrlichen die Zeche.“ Ein großer bürokratischer Aufwand beim Kauf von Prepaid-Karten würde die Kosten in die Höhe treiben, was vor allem einkommensschwache Menschen sowie Jugendliche, Senioren oder Touristen betreffen würde. Da der Kunde bei Prepaid-Karten keine Vertragsbindung eingehen muss und die volle Kostenkontrolle hat, ist dieses Modell gerade für Menschen mit wenig Geld bzw. für Gelegenheitsnutzer interessant.

 

Eine ausführliche Stellungnahme des Bitkom ist unter folgendem Link verfügbar: https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Entwurf-eines-Gesetzes-zum-besseren-Informationsaustausch-bei-der-Bekaempfung-des-internationalen-Terrorismus.html

50 Abgeordnete bringen Medienkompetenz in die Schule

■      Seit einem Jahr unterstützten Bundestagsabgeordnete die Initiative „erlebe IT“

■      Weitere 90 Abgeordnete haben eine Schirmherrschaft für Workshops zu einem sicheren Umgang mit dem Internet übernommen

■      Bitkom bekräftigt zum 4. Nationalen MINT-Gipfel Forderung nach einem Pflichtfach Informatik

50 Abgeordnete des Deutschen Bundestages haben innerhalb der vergangenen zwölf Monate in Schulen ihres Wahlkreises persönlich an Workshops und Informationsveranstaltungen der Initiative „erlebe IT“ teilgenommen. Dabei standen die MdB zusammen mit Experten des Digitalverbands Bitkom und von Unternehmen Schülern, Lehrern und Eltern Rede und Antwort rund um die sichere Nutzung des Internets und gaben Tipps für ein verantwortungsbewusstes Verhalten in Sozialen Netzwerken. Weitere 90 Abgeordnete haben ihre Bereitschaft für eine solche Veranstaltung erklärt, die in den kommenden Wochen und Monaten stattfinden wird. Diese erste Zwischenbilanz zieht die 2009 gegründete Initiative „erlebe IT“ zu dem Projekt, das vor einem Jahr mit den ersten Schirmherrschaften von MdB gestartet ist. „Dass parteiübergreifend so viele Abgeordnete diese Aktivitäten an Schulen unterstützen ist ein deutliches Signal, welche Bedeutung die Vermittlung von Medienkompetenz für Schülerinnen und Schüler hat“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Dr. Joachim Bühler. „Smartphones und Soziale Netzwerke gehören heute zum Leben von Kindern und Jugendlichen, in den Schulalltag und in den Unterrichtsstoff sind sie leider noch viel zu selten integriert.“

Unter anderem fanden innerhalb der vergangenen zwölf Monate Workshops und Diskussionsrunden in den Wahlkreisen von Tomas Rachel, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Christina Kampmann, die inzwischen Familienministerin in Nordrhein-Westfalen ist, Saskia Esken sowie Sven Volmering  statt. Insgesamt konnten mit den Abgeordneten, aber auch ausschließlich mit Fachleuten aus der IT-Branche, 110 Veranstaltungen zur Medienkompetenz an Schulen durchgeführt werden – das entspricht fast drei pro Schulwoche.

Der große Zuspruch von Schülern, Lehrer und Eltern ist für den Bitkom ein weiterer Beleg dafür, dass eine fächerübergreifende Vermittlung von Medienkompetenz sowie die Einführung eines Pflichtfachs Informatik ab der Sekundarstufe I dringend bundesweit in den Lehrplänen verankert werden müssen. Dazu gehöre die Einführung eines verpflichtenden Englisch-Unterrichts als Lingua Franca der digitalen Welt ab der 1. Klasse. „Es muss uns gelingen, Schülerinnen und Schülern nicht nur die Anwendung von Computern und Smartphones erläutern, sondern ihnen auch die Funktionsweise von Apps und Algorithmen näher bringen“, sagte Bühler anlässlich des heutigen 4. Nationalen MINT-Gipfels in Berlin. „Das bietet die große Chance, mehr junge Menschen von der Vielfältigkeit der Digitalbranche und der Berufsbilder zu überzeugen und sie für einen MINT-Beruf zu begeistern.“ In der deutschen Wirtschaft gibt es aktuell 43.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, gleichzeitig sind alleine in den IT- und Telekommunikationsunternehmen in den vergangenen fünf Jahren mehr als 125.000 neue Arbeitsplätze entstanden.

Die Initiative „erlebe IT“ wird vom Digitalverband Bitkom getragen. Bundesweit kooperieren mehr als 850 Schulen mit „erlebe IT“. Seit der Gründung 2009 führte die Initiative bisher über 950 Veranstaltungen mit rund 29.000 Schülern und 5.000 Lehrern sowie Eltern durch und stellte weiterführenden Schulen 11.000 Unterrichtspakete zur Verfügung. Neben dem Angebot zur Steigerung der Medienkompetenz führt „erlebe IT“ an Schulen auch Schnupperkurse zum Programmieren sowie Informationsveranstaltungen zur Berufsorientierung durch. Alle Angebote sind für Schulen kostenfrei. Weitere Informationen unter www.erlebe-it.de

 

MathWorks unterstützt Studenten-Wettbewerb RoboCup mit industriefähigen Tools MATLAB und Simulink

MathWorks unterstützt auch dieses Jahr wieder den RoboCup. Vom 30. Juni bis 4. Juli 2016 treten die Roboter-Modelle der weltweit besten Teams in Leipzig in unterschiedlichen Kategorien gegeneinander an. Dabei sammeln die Studierenden praktische Erfahrungen im Bereich Robotik, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau.

Bereits seit 2011 sponsert MathWorks den nun schon zum 20. Mal stattfindenden RoboCup mit mehr als 3.500 Teilnehmern aus über 40 Ländern. „Learning by doing“ ist der Leitgedanke der Veranstaltung, denn die Teilnehmer lernen bei Entwurf, Konstruktion und Programmierung eines Roboters das Bewältigen von interdisziplinären Aufgabenstellungen aus der beruflichen Praxis, ohne auf vorgegebene Lösungen zurückgreifen zu können. So bietet der Wettbewerb Studierenden die Möglichkeit, anhand eines eigenen praktischen Projekts wertvolle Erfahrungen für den Berufsalltag zu sammeln. Zudem eignen sie sich wichtige Kompetenzen für ihre berufliche Laufbahn an, denn neben fachlichen Kenntnissen und Zeitmanagement sind für eine erfolgreiche Teilnahme auch Ideenreichtum, Durchhaltevermögen, Problemlösungskompetenzen und Führungsqualitäten entscheidend.

MathWorks unterstützt die Teilnehmer mit kostenlosen Lizenzen von MATLAB und Simulink sowie der neu erschienenen Robotics Systems Toolbox. Weiterhin können die Studierenden MATLAB- und Simulink-basierte Support Packages für Low-Cost Hardware wie Arduino, LEGO und Raspberry Pi verwenden. Darüber hinaus stellt das Unternehmen neben kostenlosen Online-Tutorials Online-Communities für spezifische technische Fragen und einen kostenfreien Zugang zur MATLAB Academy Mitarbeiter als Mentoren zur Verfügung. So können die Studierenden Fachkenntnisse erwerben, um komplexe Aufgaben zu lösen und sich dabei mit anderen Usern vernetzen.

„Schon in den letzten Jahren waren wir begeistert von dem Engagement und den Ideen der Studierenden für Design, Entwicklung und Konstruktion. Auch dieses Jahr sind wir wieder gespannt auf innovative Konzepte und wir freuen uns darauf, zu sehen, wie Studierende unsere Tools einsetzen“, kommentiert Dr. Joachim Schlosser, der bei MathWorks den Bereich Universitätswesen als Technischer Manager führt.

MathWorks unterstützt eine Vielzahl von globalen und lokalen studentischen Wettbewerben, um den Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis zu fördern. So unterstützt das Unternehmen beispielsweise seit einigen Jahren die Formula Student, ein Wettbewerb, bei dem Studierende mit einem selbst konstruierten und gebauten Rennwagen ein Autorennen am Hockenheimring bestreiten. Ein weiteres Beispiel ist der Freescale Cup, bei dem ein autonom fahrendes Modellauto möglichst schnell einen Hindernis-Parcours bewältigen muss. Neben den genannten Beispielen unterstützt MathWorks eine Vielzahl an weiteren studentischen Wettbewerben aus den Bereichen Automotive, Kommunikationstechnik, Flugzeugbau, Systembiologie.

Mehr Informationen zur Unterstützung von studentischen Wettbewerben durch MathWorks finden Sie unter www.mathworks.com/academia/student-competitions.

Ein Video zur Anwendung von MATLAB und Simulink durch Studierende finden Sie unter: http://de.mathworks.com/videos/robocup-messaging-with-matlab-and-protobuf-118671.html

Abb.1: MATLAB hilft RoboCup-Teams bei Designs für Kontroll-Algorithmen, Schnittstellen zwischen Roboter und Computer, Supervisory Logic und vielen weiteren Aufgaben bei der Roboterentwicklung.

Abb. 2: Simulink, MATLAB und Stateflow werden verwendet, um Supervisory Logic für einen Roboter-Torwart zu erzeugen.

Quelle: http://de.mathworks.com/matlabcentral/fileexchange/53961-robocup-goalkeepr

 

Über MathWorks

MathWorks ist der führende Entwickler von Software für mathematische Berechnungen. MATLAB, die Programmiersprache für technisch-wissenschaftliche Berechnungen, ist eine Programmierumgebung für die Algorithmenentwicklung, Analyse und Visualisierung von Daten sowie für numerische Berechnungen. Simulink ist eine grafische Entwicklungsumgebung für die Simulation und das Model-Based Design von dynamischen Mehrdomänen-Systemen und Embedded Systems. Ingenieure und Wissenschaftler weltweit setzen diese Produktfamilien ein, um die Forschung sowie Innovationen und Entwicklungen in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Elektronik, dem Finanzwesen, der Biotechnologie und weiteren Industriezweigen zu beschleunigen. MATLAB und Simulink sind zudem weltweit an Universitäten und Instituten wichtige Lehr- und Forschungswerkzeuge. MathWorks wurde 1984 gegründet und beschäftigt mehr als 3000 Mitarbeiter in 15 Ländern. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Natick, Massachusetts, in den USA. Lokale Niederlassungen in der D-A-CH-Region befinden sich in Aachen, Bern, München und Stuttgart. Weitere Informationen finden Sie unter mathworks.de.

Integration mit Apple School Manager: JAMF Software erweitert Angebot für Schulen

JAMF und Apple School Manager vereinfachen IT-Prozesse und unterstützen Schulen mit Technologie für erfolgreiches personalisiertes Lernen

JAMF Software, Spezialist für Apple-Gerätemanagement, hat ein neues Release seiner Lösung Casper Suite vorgestellt. Die neue Version bietet insbesondere die volle Unterstützung des Apple School Managers. Durch diese Integration sorgt JAMF für bessere Implementierungsprozesse und unterstützt unter anderem Bilder in Apples Classroom-App und Shared iPad. Schulen erhalten mit der neuen Version eine zentrale Lösung für Anforderungen rund um die Geräte-Implementierung und -Administration. Lehrer und Schüler wiederum bekommen Spitzentechnik für den Lehr- und Lernerfolg.

„JAMF zeigt ein hohes Engagement, damit Schulen Apple optimal nutzen können. Aus unserer Zusammenarbeit mit über 4.000 Kunden aus dem Bildungsbereich kennen wir die Herausforderungen von Schulen im Management von IT-Prozessen aus erster Hand“, erklärt Dean Hager, CEO, JAMF Software. „Der Apple School Manager setzt hier einen neuen Standard. Denn er automatisiert und vereinfacht die Erstellung von Apple IDs und die Implementierung von Geräten und Apps. JAMF ist jetzt nahtlos mit der gesamten nativen Apple-Technologie integriert, einschließlich des Apple School Managers. Sobald also Schulen bereit sind, die neuen Apple-Funktionalitäten für Bildungseinrichtungen zu nutzen, sorgen wir für die bestmögliche Erfahrung im Umgang mit dieser Technologie.“

Durch die Integration der Casper Suite mit dem Apple School Manager haben Schulen insbesondere die folgenden Vorteile:

  • Sie können anwenderspezifische Informationen von Schülern, Lehrern und Mitarbeitern automatisch aktualisieren und den Unterricht organisieren. Sie können zum Beispiel Lehrer mit klassenspezifischen Apps ausstatten, um Schüler durch ein personalisiertes Unterrichtsprogramm zu führen.
  • Der Prozess für die Geräteregistrierung und -implementierung sowie App-Konfiguration lässt sich vereinfachen und automatisieren. So kann etwa ein neues iPad mit Hilfe der Casper Suite vorkonfiguriert werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch alle Apps, die sie benötigen, inklusive Einstellungen.
  • Schülerphotos lassen sich verknüpfen und in Apples Classroom-App sowie in der Shared-iPad-Anmeldemaske anzeigen. Dadurch können Lehrer einzelne Schülerinnen und Schüler in Apples Classroom-App einfacher identifizieren, während diese ihr iPad einfacher finden und sich anmelden können.

„Nach dreißig Jahren Arbeit in der IT von Bildungseinrichtungen weiß ich, dass das Wichtigste die Schüler und ihre Lehrer sind. Es ist unsere Aufgabe in der IT, sie mit Hilfe von Technologie bestmöglich zu befähigen“, betont Larry Stegall, Senior Systems Engineer, Killeen ISD. „Der Apple School Manager und JAMF verbessern sowohl die Möglichkeiten unseres Lehrerkollegiums als auch das Management unserer Ressourcen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer können sich auf ihre wahre Herausforderung konzentrieren, nämlich unsere Kinder auf eine Welt im permanenten Wandel vorzubereiten. Zudem wäre die Verwaltung von 25.000 Desktop-Rechnern und 10.000 iOS-Geräten ohne JAMF einfach nicht möglich. Dank des Apple School Managers sehen wir jetzt für unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Versprechen einer personalisierten Lernerfahrung auf gemeinsam genutzten Geräten einzulösen.“

JAMF Software

JAMF Software hat sich seit 2002 darauf spezialisiert, Unternehmen und Institutionen dabei zu unterstützen, erfolgreich mit Apple-Geräten zu arbeiten. Mit Hilfe der JAMF-Lösungen Casper Suite und Bushel® können IT-Abteilungen Endanwender zur optimalen Nutzung der Geräte befähigen und dafür sorgen, dass die legendäre Apple-Erfahrung in Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Behörden Einzug hält. Darüber hinaus unterstützt JAMF die über 30.000 Mitglieder der JAMF Nation Community. Aktuell managen mehr als 7.000 Kunden weltweit 5,7 Millionen Apple-Geräte mit Hilfe der JAMF-Lösungen. Weitere Informationen sind unter http://www.jamfsoftware.de erhältlich.

Online-Shopping mit dem Smartphone ist im Kommen

■      Jeder fünfte junge Smartphone-Nutzer hat schon mit dem Handy online eingekauft

Entspannt unter freiem Himmel im Park liegen und trotzdem Gartenmöbel, Elektronik oder Kleidung einkaufen – mit einem Smartphone kein Problem. Mobiles Online-Shopping ist im Kommen. 17 Prozent der Smartphone-Nutzer haben bereits mit ihrem Gerät im Internet eingekauft. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. 10 Prozent der Smartphone-Nutzer shoppen sogar „sehr häufig“ oder „häufig“ per Smartphone, 7 Prozent „eher selten“ oder „selten“. „Viele Händler haben Smartphone-Apps zur mobilen Nutzung ihres Angebots sowie mobile Versionen ihrer Webshops entwickelt. Diese sind meist sehr aufgeräumt und übersichtlich, legen den Schwerpunkt auf die Produktbilder und sind so auch auf dem Smartphone-Display hervorragend zu nutzen“, sagt Julia Miosga, Referentin Handel beim Bitkom. „Dadurch ist das Einkaufen auf dem Smartphone heute in den meisten Fällen genauso bequem und einfach wie am Desktop-PC – mit dem Vorteil, dass man überall und jederzeit zuschlagen kann, zum Beispiel wenn man unterwegs ein Schnäppchen sieht.“

Vor allem die jungen Smartphone-Nutzer verwenden ihr Gerät gerne, um von unterwegs beispielsweise ein neues Paar Schuhe oder Kosmetikprodukte zu bestellen. So hat bereits jeder fünfte (20 Prozent) der 14- bis 29-jährigen Smartphone-Nutzer mit dem Handy geshoppt, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 17 Prozent. Aber auch in der Gruppe der 50- bis 64-jährigen Smartphone-Nutzer verwenden 14 Prozent das Handy zum Einkaufen, bei den Nutzern ab 65 Jahren sind es sogar 15 Prozent. Wenn es um das Shoppen per Smartphone geht, haben außerdem die Männer einen kleinen Vorsprung vor den Frauen: So sagen 20 Prozent der männlichen Smartphone-Nutzer, dass sie ihr Gerät schon einmal zum Einkaufen genutzt haben, bei den Frauen sind es 14 Prozent.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 749 Smartphone-Nutzer ab 14 Jahren befragt. Die Frage lautete: „Jetzt nenne ich Ihnen verschiedene Smartphone-Funktionen. Bitte geben Sie für jede Funktion an, ob sie diese sehr häufig, häufig, eher selten, selten oder nie nutzen?“ Die angegebenen Werte beziehen sich auf die Antwortoption „Online-Shopping“.

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